Pferde und Rindergespanne sichern zukünftig Nahrung ......

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Post#51by Ihrwißtschon » Friday 14. August 2009, 12:48

Herwig, es wundert mich das Du bei Deinen Kontakten kein Geschirr auftreiben kannst. Ein gutes altes deutsches, es muß keins von den Amishen sein. Und dann einfach mit dem Tafelwagen anfangen. Und vielleicht Kutsche fahren. Wir in unserem Alter kommen doch viel besser auf den Bock als in den Sattel(hm, das Wort hatte ich gestern gesucht, so ist das wenn man was längere Zeit nicht machtImage).

Und dann gehört Dein Pferd zu den weniger als 10 Prozent deutscher Pferde, die überhaupt gefahren werden, meiner Ansicht nach.

Fuhrmann wrote:Für mich stellt sich die Frage: " Ob mit Pferden oder nicht " nicht mehr, die einzige Frage die sich mir stellt ist: "wie" ?

Und in dieser Richtung würde ich gerne weiter Diskutieren.

Ich glaube nicht dass es am Ende Gemischt-betriebe geben wird, also Pferd und Schlepper.
Vom Gedanken her würde es sich anbieten die Pflegearbeiten mit den Pferden zu machen und auch die Saat, aber dann in der Ernte wieder alles zusammenfahren was die Pferde vorher geschont haben macht keinen Sinn.
Die Entwicklung wird in gute Ernteverfahren mit Pferden münden.

Die Gemischt-betriebe werden vielleicht eine Übergangslösung, einen Zwischenstufe sein. So wie vom Pferd zum Schlepper der Übergang fließend war, wird er auch zurückgehen aufs Pferd.

Na das hört sich doch schon wesentlich weniger radikal an. Wie sollte man auch von einem bestehenden bäuerlichen Betrieb erwarten, das er abrupt von Maschinen-auf Pferdearbeit umstellt?
Ein Schlepper wird vielleicht noch für Transportarbeiten vom Feld zum Hof und vom Hof zum Verkauf in Gebrauch sein. Aber auf dem Feld werden die Schlepper größtenteils verschwinden.

Deiner Meinung nach. Oder woher kommen diese Blicke in die Zukunft?
In unserer Gegend ist es jetzt so eingerichtet, das das Getreide welches die Landwirte sofort verkaufen in Bischofswerda gesmmelt wird. Geschätztes Einzugsgebiet 25km. Das nur mal als ein Beispiel, was sich alles verändern muß für einen ausschließlichen Pferdeeinsatz.


Fuhrmann, du bist Fuhrmann, und Sachgebietsleiter "Sanfter Tourismus". Kein Bauer. Meiner Meinung nach fehlt Dir für solcherart Überlegungen schlichtweg die bäuerliche Denkweise. Und nicht nur Dir. Doris, bist Du noch da? Findest Du dafür bessere Worte als ich?

Als ich auf www.pferdekutscher.de noch nicht gesperrt war, da schrieb mal einer sinngemäß zu diesem Thema : "Eine Rückkehr zu dieser Art Arbeit passiert nur, wenn wir durch das Ende des Erdöls in eine präindustrielle Zeit zurückversetzt werden, und dann gnade uns Gott."
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Post#52by Herwig » Friday 14. August 2009, 18:09

Stimmt schon, ich habe auch 3 gebrauchte Brustblattgeschirre, leider ist das Leder nicht mehr so toll und ich habe n bischen Schiss das mir da was um die Ohren fliegt. Zum Antésten jedoch geht es allemal.
Ich würde es allerdings lieber richtig machen... (Dazu kommt das meine drei Kaltis nicht beschlagen sind!)
Ich habe auch zwei alte Plattformwagen die mal für Pferde geeignet waren, allerdings mit Traktordeichsel und Kutschbock ist auch nicht mehr drauf... und keine Zeit etwas zu reparieren. Ein alter Pflug, Schälpflug, Kartoffelhäufler, kleiner Hackrahmen, kleiner Vorderwagen für Pflug habe ich zusammengesammelt, alles braucht aber viel Arbeit. Vielleicht wenn ich in Rente bin oder es VIEH nicht mehr gibt, dann habe ich wieder Kapazitäten.
Bin ja kein Haupterwerbslandwirt, die können ja hin und wieder auf der faulen Haut liegen oder alte Sachen restaurieren.

un nochwas:

Für mich ist es völlig unrelevant ob Fuhrmann Volllandwird ist oder nicht, Ahnung von Pferdearbeit hat er und in seinen Filmchen auch eindrucksvoll bewiesen das er mit den Viehchern umgehen kann. Darum geht es mir.
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Post#53by Frankenvieh » Friday 14. August 2009, 20:37

Nehmt bloß die Hände weg von alten Geschirren. Leder ist nach 30Jahren tot, auch wenn es gepflegt wird. Es ist auch nach 5Jahren tot ohne Benutzung, nur vom rumhängen...

Herwigs Problem ist auch mein Problem, keine Zeit. Ansonsten würde ich auch mehr machen. Wir haben ja jetzt sowieso Mutterschutz Klein Alma ist am 10.8. geboren. Da ist für die Kuh das Kalb erstma wichtig.

Das große Betriebe auf Zugtierarbeit umsteigen glaube ich trotzdem nicht! Vom Erdöl abhängig sind wir auch nicht unbedingt, das versuchen die uns nur einzureden....

Ach ja, die meisten kleineren Bauern (100-500ha) mieten sich Mähdrescher und all die großen Dinger. Ich glaube nicht das die auf Pferdearbeit umsteigen. Pferdearbeit ist und bleibt MEHRarbeit. Und wer will das schon....Image
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Post#54by Fuhrmann » Saturday 15. August 2009, 08:39

Herwig, es ist schwer einen Rat aus der Ferne zu geben. Aber ein paar Gedanken aus meinen Erfahrungen können Dich vielleicht anregen den ersten Schritt zu tun. Denn selbst wenn Du um den Globus laufen willst, musst du mit einem kleinen Schritt anfangen.

Wenn Du Schiss mit den Geschirren hast, dann lass es, die Angst wird sich auf die Pferde übertragen

Richtig machen : Hm, ein dehnbarer Begriff. Aber recht hast du wenn man es richtig macht dann funktioniert es ( Ich weiss schlauer Spruch) Aber was heisst richtig machen ? Ich denke den Einstieg finden ist bei dir im Moment angesagt.

Ich habe damals angefangen Dung mit den Pferden vom Hof zu fahren. Mit dem Ackerwagen meines Großvaters den ich erst mal wieder mit wenig Aufwand hergerichtet habe. Das hat gut funktioniert.
Mittlerweile habe ich ihn neu aufgebaut, aber allein das Material hat mehr gekostet als ich für einen fahrtüchtigen Pferdewagen aus der Region bezahlt habe.
Was ich damit sagen will, schau mal ob du nicht in deiner Nähe einen fertigen pferdetauglichen Wagen für kleines Geld kaufen kannst bevor du Zeit und Geld in die Renovierung steckst.

Pflügen und Hacken sehe ich als den zweiten Schritt

Beschlagen: Mein Kalten werden eigentlich nur für das Planwagen fahren beschlagen. Für den Anfang müsste es mit Deinen Barhuf gehen.

hmmm....... drei Kalte rumstehen lassen und füttern, dafür dass sie nix tun, ist schon ein ganz schöner Luxus, davon wäre ja in 2 Jahren ein Vorderwagen mehr als bezahlt.

in diesem Sinne
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Post#55by Ihrwißtschon » Saturday 15. August 2009, 21:26

Frankenvieh wrote:Nehmt bloß die Hände weg von alten Geschirren. Leder ist nach 30Jahren tot, auch wenn es gepflegt wird. Es ist auch nach 5Jahren tot ohne Benutzung, nur vom rumhängen...



Diese Pauschalierung ist völliger Quatsch. Da hätte im Osten kaum noch ein Pferd angespannt werden können. Sichtkontrolle, Fett oder Öl drauf, und los gehts. So schwere Lasten oder kritische Situationen wird Herwig eh vorerst nicht eingehen.

@ Herwig: Werde doch einfach Haupterwerbslandwirt, dann kannst Du auch ab und zu auf der faulen Haut liegen oder alte Sachen vorrichten.

Was Dir die Zeit klaut ist wohl eher das Internet.

Und Fuhrmanns Ahnung von Ami-Landmaschinen gepaart mit dem Willen zur Zusammenarbeit mit hiesigen Landwirten, das wärs.
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Post#56by Frankenvieh » Sunday 16. August 2009, 13:44

Ihrwißtschon wrote:
Frankenvieh wrote:Nehmt bloß die Hände weg von alten Geschirren. Leder ist nach 30Jahren tot, auch wenn es gepflegt wird. Es ist auch nach 5Jahren tot ohne Benutzung, nur vom rumhängen...



Diese Pauschalierung ist völliger Quatsch. Da hätte im Osten kaum noch ein Pferd angespannt werden können. Sichtkontrolle, Fett oder Öl drauf, und los gehts. So schwere Lasten oder kritische Situationen wird Herwig eh vorerst nicht eingehen.
mmmmh, mein Vater hatte zu Ostzeiten neue Geschirre..... kritische Situationen kannst du natürlich vorraussehenImage, nein wenn man sich nicht sicher ist, Sattler fragen oder gleich die Hände weg und zur Deko benützen.
@ Herwig: Werde doch einfach Haupterwerbslandwirt, dann kannst Du auch ab und zu auf der faulen Haut liegen oder alte Sachen vorrichten.

Was Dir die Zeit klaut ist wohl eher das Internet.
Leite du mal so eine Organisation und habe nebenbei noch einen Beruf! Du erzählst doch die ganze Zeit von herrichten und wie einfach das ist..... da bekommt man halt den Eindruck das der Haupterwebslandwirt viiiel Zeit hat (...um im Internet zu surfen und Leute zu nerven)Image
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Post#57by Herwig » Sunday 16. August 2009, 14:42

@ Ralf:
Warum sollte ich Vollerwerbslandwirt werden?? Mich reizt Landwirtschaft nur noch als gut bezahltes HobbyImage. Ich halte nix von den Abhängigkeiten in die du dich begeben hast. Und ICH war eine Woche mit MEINER Familie an der Ostsee, gehe aus wann immer es mir passt, tja, das ist ein Leben!! Weil ich für das bischen Arbeit immer wen finde der es mal ein paar Tage für mich machen kann. Das Geheimnis ist nur: Ich setze andere Prioritäten als du.

Nein, falsch, nicht das Internet an sich ist der Zeiträuber, sondern manche Nutzer die einen Aufwand erfordern der in keinerlei Verhältnis steht zum Nutzen, den man davon haben könnte.

@Fuhrmann, ne, da hast due etwas falsch verstanden, meine Kaltis stehen nicht herum!! Sie werden nur nicht zur Arbeit in der Landwirtschaft genutzt. Meine Frau ist Heilpädagogin und hat Behindertengruppen, die über Aufstiegshilfen reiten, meine Tochter und meine Frau reiten ebenfalls. Ich habe bis vor einiger Zeit als Zirkuspädagoge in unserem Zirkus die Kaltis trainiert. Die haben ihr Geld mehr als 100fach verdient!! (Per Jahr knapp 2000 Kinder geschleppt, 4 Zirkusvorführungen gemacht und 12 einwöchige Workshops) Voll ausgelastet gewesen quasi. Es geht mehr um die Umnutzung, weil wir keine Zirkusworkshops mehr anbieten.
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Post#58by Fuhrmann » Sunday 16. August 2009, 18:13

Herwig wrote:@Fuhrmann, ne, da hast due etwas falsch verstanden, meine Kaltis stehen nicht herum!! Sie werden nur nicht zur Arbeit in der Landwirtschaft genutzt. Meine Frau ist Heilpädagogin und hat Behindertengruppen, die über Aufstiegshilfen reiten, meine Tochter und meine Frau reiten ebenfalls. Ich habe bis vor einiger Zeit als Zirkuspädagoge in unserem Zirkus die Kaltis trainiert. Die haben ihr Geld mehr als 100fach verdient!! (Per Jahr knapp 2000 Kinder geschleppt, 4 Zirkusvorführungen gemacht und 12 einwöchige Workshops) Voll ausgelastet gewesen quasi. Es geht mehr um die Umnutzung, weil wir keine Zirkusworkshops mehr anbieten.


Das wusste ich nicht, somit nehme ich diese Aussage zurück und behaupte was anderes Image

Wie gesagt auf die Ferne ist es immer schwer Tipps zugeben, Du musst schauen wo du anfagen kannst. Weiter geht es dann von alleine. Aber wenn Du Fragen hast und ich dir helfen kann...gerne !
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Post#59by Ihrwißtschon » Monday 24. August 2009, 15:32

Also unsere Geschirre sind mindestens noch von meinem Großvater, und wer weiß ob die da neu waren. Ob diese Organisation einen Nutzen hat, darüber hab ich noch nicht abschließend nachgedacht.

Übrigens ist ein Wunder geschehn-ich hatte den Pferdekutscher-Newsletter im Postfach und gelange wieder bis auf die Anmeldungs-Seite.

Abgesehn davon sind wir völlig weg vom Thema.

Wenn Pferdebetrieb mit Milchvieh, müßte das ein Weidebetrieb sein. Damit spart man sich im Sommer die Frischfutterernte und das Ausbringen der organischen Masse.
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Post#60by Herwig » Wednesday 24. March 2010, 19:06

Ich möchte dieses Thema mal wieder etwas anschubsen,
gibt es mittlerweile einige neue Leute hier die mit Pferden arbeiten??
Ich habe in diesem Winter erstmals unsere Stute mit einem alten Brustblattgeschirr vor einen schlitten gespannt. Nichts besonders, ich weiß, aber es waren die ersten Erfahrungen für uns und das Tier.
Léider komme ich vermutlich im Laufe des Sommers nicht wieder dazu den Noriker einzuspannen, sie hat es aber tadellos gemacht. Ich habe also den Plan noch nicht aufgegeben mit den Pferden etwas zu wirtschaften. Ich liebäugele auch mit einem Vorderwagen, kann mich aber einfach nicht durchringen, weil die Finanzen eher knapp sind.

Ich kann mich auch nicht richtig für einen Vorderwagen entscheiden, weil ich nicht genau weiß welcher wohl der geeignetere ist. Ich halte erstmal so aus dem Bauch heraus, den Vorderwagen mit Motor für Hydraulik und Zapfwelle für Augenwischerei. Wenn ich für den Motor eh Sprit brauche, kann ich dcoh auch gleich den Traktor nehmen??
Auf der anderen Seite möchte ich ungern auf Hydraulik verzichten, Zapfwelle über Radantrieb würde aber meiner Meinung nach ausreichen?

Hat jemand Erfahrungswerte??
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Post#61by Fuhrmann » Wednesday 24. March 2010, 19:50

Herwig, es kommt auf deinen Betrieb an und welche arbeiten du mit den PFerden machen willst.

Die denke mit dem Motor hatte ich Anfangs auch so wie Du denkst. Habe es aber relativiert.
Beispiel: Wenn Du das Jahr über mit 2 Pferden auskommst und nur in der Heuernte 4 Pferde bräuchtest um mit Bodenantrieb alles machen zu können, dann macht der Motor anstatt der 2 weiteren Pferde schon Sinn. Weil du die zwei zusätzlichen dann ja 10 Monate füttern müsstest ohne sie zu brauchen.
Des weiteren kannst du selbst über einen großen Motor bis zu ca: 85 % Treibstoff einsparen. Die geringere Bodenverdichtung auch noch nicht gerechnet.

Ich fahre Voderwagen sowohl mit Bodenantrieb als auch mit Motor. Jeder hat seine Berechtigung.

Erzähl doch mal welche Arbeiten schweben dir im ersten Schritt vor und welche Arbeiten könnten oder sollten dann noch folgen ?

Ups, ich bin ja garnicht NEU hier, muss ich meinen Beitrag löschen ?
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Post#62by Herwig » Saturday 27. March 2010, 08:33

Ne, Führmann, ich dachte vielleicht ist jemand neu dazugekommen, der sich auch für die Anspannung interessiert.

Also ich würde gerne mit meinem vorhandenen Wender und Schwader arbeiten. bräuchte also Hydraulik und Zapfwelle.
Weil ich noch nicht weiß ob und wie lang ich mit den Pferden weitermache, möche ich auch nicht die Geräte umstellen.
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Post#63by Herwig » Saturday 27. March 2010, 08:47

Ich vergaß:

Ich sehe letzlich schon Sinn darin einen Motor auf dem VorderwAGEN ZU HABEN, will aber vornehmlich ja etwas anderes. Ich möchte unabhängiger werden von den Energielieferanten. Ich baue ein Windrad für Strom und eines für Wasser, ich habe Kollektoren auf dem Dach betreibe Selbstversorgung, verstehst du, ....dann kauf ich mir einen Vorderwagen mit einem Benzinmotor?? Irgendwie führt das meine Überlegungen ad adsurdum?? Auch wenn ich weniger Kraftstoff verbrauche, ich will ja eben gar keinen mehr verbrauchen! Außerdem das genattere eines Motor auf einem Pferdewagen?? Passt irgendwie nicht in meine Vorstellung. Und, so ein Motor braucht ja nicht nur Sprit, sondern auch Öl, Wartung und Pflege, außerdem springt der vermutlich genau dann immer nicht an, wenn man ihn braucht. Ähnlich wei ein Rasenmäher.
Wenn es wenigstens einen Vorderwagenmotor gäbe der mit Rapsöl oder Biogas läuft wäre das schon wieder anders für mich.

Leider habe ich auch keinen Nachbarn oder andere Bekannte, die ähnliches planen, mit denen könnte man sich dann zu Arbeitsspitzen Pferde teilen... Ich bin halt kein AmishImage

Diese ganzen Widersprüche in sich lassen mich das immer und immer wieder verschieben, weil ich mich nicht richtig entscheiden kann, bzw. nicht weiß was richtig ist.
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Post#64by Fuhrmann » Saturday 27. March 2010, 20:53

Hallo Herwig,

also um deine Vorstellungen umzusetzen fallen mir im Moment 4 Möglichkeiten ein:

Möglichkeit 1: Traccart + 3 Punkt Hinterwagen von mf-tech

Den Traccart nutze ich nun seit 4 Jahren aber ohne den Hinterwagen. Die Zapfwelle reicht für einen 2 und 4 Sterne Kreisselwender aus.
Mehr habe ich noch nicht probiert.

Frag einfach mal bei dem Frank Waibler ( inhaber von MF tech) an ob deine Geräte mit dieser Kombination zu fahren sind und ob Deine Pferde dafür ausreichen und lass Dir ein unverbindliches Angebot machen.


Möglichkeit 2

Der Power Cart von carthorsemachinery, ich selbst habe den Powercart nur mal auf der Pferde Stark mit Motor gefahren, aber bei E. Schroll könntest du mal nachfragen ob deine Maschinen mit diesem Wagen so funktionieren.

Möglichkeit 3

Der Octoplus von Hans Renders, er ist unter anderem auf dem Pferdehof Weltin am Bodensee im Einsatz. Unter anderem ist dieser Wagen auch im BFN Script 256 beschrieben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Hans noch den Vorderwagen baut. aber anfragen kostet nix.
Der Guido vom Pferdehof Weltin kann dir aber Praxisbericht zu diesem VW geben.

Möglichkeit 4

Der Bodengetriebene Vorderwagen von I & J in Pennsylvania mit einem 3 Punkt Zapfwellen Caddy,hier kann ich keinen Verweis auf einen Praxiserfahrenen liefern, aber dir einen KOntakt zu einem Importeur machen.

Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein, aber vielleicht gibt es noch andere Foris, die noch einenTipp haben.


Deine Denke verstehe ich mit dem unabhängig sein, da bist du schon einen Schritt weiter als ich.
Es fehlt dann nur noch die Bodengetriebene Hochdruckpresse.

Das mit dem Rapsölmotor wäre natürlich optimal, man baut die entsprechende Menge Raps an und um Winter wenn wenig Arbeit für die Pferde da ist, treibt man über einen Göpel die Ölmühle an und produziert so sein Treibstoff für den Aufbaumotor.
Aber weiter wie bis zum Elsbeth Motor bin ich auch noch nicht gekommen.

Vielleicht weiss ja einer etwas über kleine Rapsölmotoren ? Bzw. die Blockheizkraftwerke haben doch auch Rapsölmotoren, die sind aber wohl nicht für den Vorderwagen geeignet ???

In diesem Sinne
Last edited by Fuhrmann on Monday 29. March 2010, 09:44, edited 1 time in total.
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Post#65by klosterbauer » Sunday 28. March 2010, 13:39

Ahoi ins kleine Rund

erstmal Fuhrmann, danke für die tolle Übersicht! Denn auch ich plane lieber am Bodenantrieb. Derzeit werden unsere beiden in Kondition gebracht und lernen das Reiten kennen. Und ich kann mich auch wieder kümmern, da meine beruflichen Wellen mir mal mehr und mal weniger Arbeit verschaffen - und damit auch nur wellenmäßig Zeit fürs Tier.

Ich hoffe noch auf ein pferdegezogenes Mähwerk aus dem anderen Forum - muss ich mich ab nächste Woche drum kümmern, da bin ich ja auch abgetaucht wg Arbeit. Und dann wäre dies und die Arbeitskutsche der Arbeitsauftrag für 2010, der Bau einer Schleppe der Auftrag ab Herbst für 2011 der mögliche nächste Schritt.

Meinen Atenauer Mädels trau ich da schon einiges zu .... - aber auch ohne Geknatter um mich herum, da denke ich wie Herwig. Sonst kann ich mich gleich besser schallgedämmt in den Trecker setzen.

Aber: Alles braucht seine Zeit - ich hoffe immer noch auf ein Seminar bei Dir ...

Bis denne grüßt

Peter
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Post#66by Herwig » Monday 29. March 2010, 09:13

Auch von mir ein herzliches DANKE für die tollen Links, das verschafft echt Überblick!!

Peter, vielleicht schaffen wir es ja mal gemeinsam in der Fuhrhalterei vorbeizuschauen und Erfahrungen zu sammeln.
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Post#67by Frankenvieh » Wednesday 31. March 2010, 17:50

Ich habe mit meiner Kuh Wiese geschleppt, konnte wiedermal ein Gerät vom Schrott retten, das war ein Wiesenstriegel unbenutzt. Manche wissen eben nicht was sie da auf der Scheune ligen haben.

War ziemlich schwer für die Kuh, sie hatte auch lange keine Bewegung und prellte immer vorwärts, da war halt nach einer Stunde Schluss. Aber das Moos ist an den schlimmsten Stellen weg.Image

Was noch gut geht für Maulwurfshaufen und Geilstellen sind die alten Eisenreifen vom Leiterwagen, ist auch ein prima Anfangsgerät für junge Arbeitstiere.



Ein alter Bauer sagte mir er hatte ein Tagewerk von einem viertel ha? realistisch? Kommt sicherlich auch auf die Arbeit an, mit den Vorderwagen ist man doch "schneller", oder?
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Post#68by Mathias Vogt » Wednesday 31. March 2010, 21:20

....
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Post#69by starkepferde » Wednesday 31. March 2010, 23:09

Habe mit einem Freund (ebenfalls Kaltblut-Besitzer) im Januar angefangen 2 Vorderwagen aus Schrott und Abfall zu bauen. Elektroden, Trennscheiben, Farbe und ein Sitz wurden gekauft. Wir sind der Meinung, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Da wir nicht mehr, wie das zu unserer Väter Zeiten üblich war, mit den Pferden 6-8 Std. täglich arbeiten,
sind wir der Meinung, dass sie für die wenigen Stunden Arbeit in der Woche bzw. am Tag auch mal zusätzlich einen Vorderwagen über Feld/Wiese ziehen können.
Bilder in der Bildergalerie - persönliche Galerie.
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht
würde ich heute noch einen Baum pflanzen.

:smileyvieh: le Grüße Nutztier-Arche 139 \\\"Hardeck"\\\
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Ergänzung zum Bodenantrieb

Post#70by Fuhrmann » Thursday 1. April 2010, 18:45

Hier noch mal eine Ergänzung zum Bodenantrieb. Wie es der Zufall manchmal so will habe ich am vergangenen Sonntag den Guido Weltin getroffen und wir haben uns noch mal über den Bodenantrieb und den Wender unterhalten.

Also bei frisch geschnittenem Gras könnte es Schwierigkeiten mit dem Bodenantrieb geben, wenn man einen 4 Sterne Kreisselwender verwendet. Ist das Gras angetrocknet dann geht es mit dem Bodenantrieb.

Aber nach der Heuernte kann ich euch dazu auch mehr aus eigener Erfahrung berichten. Im 2. Schnitt gab es keine Probleme.

Herwig, bei Dir ist es sicher flach, oder irre ich ? Da könnte also funktionieren.
Peter, Gummersbach kenne ich nur von der Autobahn am vorbeifahren, bei Dir ist es bergig, wenn ich das richtig einschätze. Ich denke dass Du mit dem Bodenantrieb schnell an der Leistungsgrenze deiner Abtenauer bist. Man darf nicht vergessen dass das Getriebe des Vorderwagens so einiges an Kraft " verschwendet" welche von den Pferden aufgebracht werden müssen. Eine Alternative wären direkt angetriebene Geräte oder eben kleine Arbeitsbreiten.
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Post#71by Fuhrmann » Thursday 1. April 2010, 18:58

Frankenvieh wrote:Ein alter Bauer sagte mir er hatte ein Tagewerk von einem viertel ha? realistisch? Kommt sicherlich auch auf die Arbeit an, mit den Vorderwagen ist man doch "schneller", oder?


Die Bezeichnung Tagwerk war bei uns nicht so geläufig, bei uns hat man mehr den Morgen verwendet. Wobei es große Morgen 0,25 ha und kleine Morgen von 0,2 ha gab. Man sagt ein Morgen sei das was ein Bauer an einem Morgen pflügen kann. Das kommt auch mit den theoretischen Werten hin.

Man kann es nicht pauschalieren ob man mit dem Vorderwagen schneller ist als ohne, das kommt auf die Struktur deines Betriebes an, bzw. der Flächen.

Beispiel: Betrieb A: 1 Fläche 5 ha Betrieb B: 20 Flächen a 0,25 ha !

Auf der großen Fläche Betrieb A würde ich anstatt den Vorderwagen "mitzuschleppen" lieber die Arbeitsbreite vermehren und hier 1 m mehr in die Arbeitsbreite nehmen. Dann habe ich bei einer Schrittgeschwindigkeit von 5 km/h theoretisch 5000 m² mehr pro Stunde geschleppt.

Habe ich aber wie in Betrieb B viele kleine Stücke, würde ich einen Vorderwagen mit Dreipunkt bevorzugen. Hier kann ich die Schleppe in einem Anbaurahmen schnell und bequem von Fläche zu Fläche transportieren, habe sie schell verfügbar und muss nicht umspannen.
Stellt Dir vor, du lädst die Schleppe 20 mal vom Ackerwagen ab spannst die Pferde oder Kühe um, und das ganze auch noch 20 mal andersrum. Die Wegstrecken zwischen den Stückern mal vernachlässigt.

Wie gesagt, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, man muss schauen was passt in den jeweiligen Betrieb.

PS: Hast Du mal Bilder deiner Arbeit mit der Kuh ? Würde mich interessieren zu sehen !
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Post#72by Fuhrmann » Thursday 1. April 2010, 19:19

Mathias Vogt wrote:Grundsätzlich ist der Vorderwagen eine gute Idee mit jeder Menge Möglichkeiten, aber man sollte Bedenken, dass er auch zusätzliche Zugkraft kostet!
Vorderwagen können/sollen/dürfen ja keine Leichtgewichte sein, und deshalb wird vielfach ab 3-spännig gefahren. Das hängt natürlich auch von dem betriebenen Geräten ab. Bei 3 Zugtieren dient ein Zugtier der Fortbewegung des Vorderwagens an sich.

Viele Grüße von Mathias Vogt


Da muss man dem Matthias Vogt einfach recht geben, der Vorderwagen ist ein Kompromis, in meinen Augen ein monetärer Kompromis. Effektiver wären direkt angetriebene Pferdezugmaschinen.

Aber auch dazu ein Beisp. Der von Hermann Hauser angebotene driektgetriebene Fella Schwader zeigt wie effektiv so eine Maschine ist. Ich habe so ein Gerät schon auf der Pferdestark gefahren. Aber dieses Gerät kostet meines Wissens zwischen 6000 und 7000 €.
Für diesen Preis bekomme ich einen Vorderwagen mit Motor oder einen bodengetriebenen Vorderwagen, an diesen wiederum kann ich je nach Vorderwagen Doppelmessermähwerk, Wender und Schwader anhängen. Die drei letzt genannten Geräte sind gebraucht derzeit für zusammen gut 1000 € zu bekommen. D.h. letztendlich kann ich mit der gleichen Investsumme mehr Arbeiten erledigen und meine Pferde auslasten.

Letztendlich muss man auch sehen was leistet der Vorderwagen für eine Arbeit !

Basis oder Basic Vorderwagen, das sind VW ohne Dreipunkt ohne Bodenantrieb. Hier muss man sagen, diese nutzen nur der Beqeumlichkeit der Fuhrmanns, weil man alle Geräte die man dort anhängt, auch direkt anspannen könnte. Und neben dem Vorderwagen müssen hier die Pferde auch noch den Fuhrmann mitziehen.

Anders sieht es aus, wenn der Vorderwagen mir eine Prozessenergie bringt, sprich eine Zapfwelle oder eine Hydraulik über Bodenantrieb liefert. Das ist eigentlich die wirklich eingesetzte regenerative tierische Zugkraft, weil hier das Zugtier nicht nur die Fortbewegung sondern auch den Prozessantrieb mitbringt.
Aber wie gesagt, die Getriebe fressen Kraft, ein direkt angetriebenes Geräte wäre effektiver aber da kommt der monetäre Faktor ins Spiel.
Ein gutes Beispiel ist die im oberen Bericht genannte bodengetriebene Hochdruckpresse, würde man die über einen Vorderwagen mti Bodenantrieb fahren wollen, dann bräuchte man sicherlich mindestes 8 anstatt 4 Pferde.

Aber auch die Motorvorderwagen sollte man nicht verteufeln, wenn es auch im ersten Moment paradox klingt. Habe es ja oben schon mal beschrieben. Degreif hat mit seinem großen Vorderwagen mit Motor in der Heuernte 85 % Diesel eingespart gegenüber der Arbeit mit dem Schlepper. Die Bodenverdichtung noch nicht bonitiert und die sollte man nicht vernachlässigen wir uns Ehlert mitteilt.

Ein weiterer Faktor kommt ins Spiel mit der Pferderasse. Wenn man eine Pferderasse arbeitet die eine gute Schrittgeschwindigkeit hat, dann kommt man als Mensche bei manchen Arbeiten schnell an seine Grenzen. Wer mal mit Belgians oder Flämischen Pferden gearbeitet hat, der weis warum die Amischen auf fast allen Geräten Sitze drauf haben.


In diesem Sinne, fohe Ostern, und frohes schaffen.
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Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Post#73by klosterbauer » Saturday 3. April 2010, 00:03

Hallo Fuhrmann,

die hügelige Landschaft hilft hier auch in kleineren Dimensionen zu rechnen - das stimmt. Und darum auch eine Kombination von Trecker- und Pferdearbeit. Wir mähen hier tatsächlich so schräge Flächen, dass nur der Allrad die Fuhre noch hält. Mit Pferd wäre das zumindest zunächst ein Abenteuer. Also fange ich klein an: Ausmähen von Pferdeweiden, Schleppen kleinerer Stücke - das soll der Anfang sein. Und dann sehen wir weiter. Denn bei mir im Aggertal ist es oftmals noch steiler als man es von der Autobahn aus sieht ...

Mit Blick auf die Geschichte stimmt es wohl auch: DIe Leute waren hier früher arm, statt des Pferdes zog die Kuh oder der Ochse, meist war Handarbeit angesagt - und die Form der Schwerkraft kann ich zunächst auch nicht abschaffen.

Mal sehen, ob ich bis nächstes Jahr konkretes berichten kann.

Es grüßt
Peter
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Post#74by Fuhrmann » Monday 5. April 2010, 19:44

Hier mal ein kleines Filmschen zum angucken wie es in Bewegung aussieht.

U.a. dieser grüne Trommelwender von Pequea, ein sehr leichtzügiges Gerät. Sowas könnte ich mir gut für die bergige Region vorstellen.

Dann zu sehen der bodengetriebe Vorderwagen von I & J mit einem 2 Sterne Kreisselschwader.

Und für die Rundballenfans ist auch was dabei, wie sie gemacht und auch geborgen werden.

Ach ja die Nachfolger für die Autos sind auch schon zu sehen !


Viele Spaß beim gucken !
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Post#75by Herwig » Tuesday 6. April 2010, 08:59

Tolles Filmschen, typisch für meine Besuche bei youtube war, dass ich dann gar nicht mehr davon wegkam und immer wieder neue Filme über Pferdearbeit und Maschinen gefunden habe.

Ich gerate dann immer etwas ins Träumen und realisiere dann, das es ein weiter Weg ist, bis man alles zusammen hat und es so gut klappt wie in den Filmen.

Was mich auch erstaunt, ist die Tatsache, dass man scheinbar immer noch Schweife an der Wurzel kupiert, schön find ich das nicht, auch wenn ich den Nutzen kenne, es sei denn, die haben extra jemanden abgestellt der die Fliegen verjagt...

Genau gesehen habe ich auch die Funktion der Rundballenpresse nicht, ist das mit Motor oder ohne gewesen?
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