Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#76by Jaegertom » Thursday 3. October 2013, 21:42

Dülmener sind seit dem 12. Jahrhundert als Rasse bekannt!
Also herrscht schon ein Größendenken. Alles was größer als Wolfi ist darf nicht raus.
Wölfe bewegen sich genauso schnell und noch ausdauernder als Wildpferde. Folglich ist die Unfallgefahr noch größer was durch die Größe des Tieres etwas kompensiert wird. Aber 60 kg Wolf reichen auch für größere Schäden.
Ein Tier marschiert in einer Nacht locker über 120 km weit!
Was ist aber mit dem Rotwild ? Gibt es da einen vernünftigen Grund das so quasi einzusperren?
Das gibts ebenfalls seit Wolfsgedenken.
Deshalb sage ich: Gleiches Recht für alle. Es kann absolut nicht sein, dass die Menschen sich ihr Gefahrenpotential nach Sympathie heraussuchen.
Von mir aus kanns Wisente und Wölfe überall geben.
Dann bin ich sicher, dass der Freizeitort Wald deutlich geräumter ist als derzeit. Die ersten Hundefiffis von Wölfen gefressen, die ersten Reiter und Jogger von
entrüsteten Wisentbullen verfolgt, das macht mir dann wieder Spaß.

Aber zum Ernst. Nachdem die ersten politischen Gedanken laufen, dass wenn der Wolf ja wieder in unserer Wildbahn so normal integriert ist, die Entschädigungszahlungen und sonstige Zuzahlungen zum Herdenschutz enden sollen, weil Wolfi nun mal dazu gehört, bin ich gespannt wer dann noch seine Schafe und Ziegen rausbringt. Viele Bestände werden aufgelöst und viel Genetik geht verloren.
Niedersachen macht da den ersten Vorstoß in Punkt politische Äußerungen um aus der Zahlemannmisere herauszukommen. Die wissen so langsam was da noch Gelder auf sie zukommen wenn sie nicht aussteigen!!
Und wie bei Stuttgart 21 erst dann Amok laufen wenn das Ausmass langsam Gestalt annimmt, ist zu spät.
Vielleicht kündigt dann mancher seine Arbeit, um seinen Tieren auf der Weide tagtäglich beizustehen.Was eigentlich ein Muss wäre um die Tiere nicht als Wolfsfutter enden zu lassen. So ohne staatliche Gelder..... ihr werdet sehen. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist...
Der besondere Schutz der Wolfis wurde bis jetzt auf das seltene Inselvorkommen der polnischen Wölfe begründet , was nun seit Genuntersuchungen auch dahin ist, es ist doch nur der gewöhnliche Graue aus dem Baltikum mit dem größten Vorkommen.
Wenn der Druck schärfer wird, die ersten Hausfiffis verspeist sind, wer darf dann die Drecksarbeit machen?
Wieder mal die Jäger, die derzeit munter Biber, Rabenkrähen, Gänse, den Vogel des Jahres(Kormoran) abschießen um den Schaden in den Griff zu bekommen.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#77by Claudia » Friday 4. October 2013, 06:47

also hier im landkreis, wo Herr und Frau Wolf samt Nachwuchs durchaus ein Thema ist UND es sehr viele kleine Schaf, Ziegen und überhaupt Nutztier Bestände im Rahmen des Selbstversorgens gibt,Und ich bin der Meinung das solch kleinen Bestände am meisten zur Generhaltung beitragen. Hier hab ich noch nicht eine Stimme gehört, die gesagt,"Ich bekomme ja Entschädigung- die dürfen raus".
Das sind mehr die "großen" Schäfereien. Aber auch hier wäre doch eher am Problem "Billig-Lammfleisch" anzusetzen, damit sich die Hütearbeit lohnt, als am Wolf.

"Vielleicht kündigt dann mancher seine Arbeit, um seinen Tieren auf der Weide tagtäglich beizustehen.

Genau.
Und wenn Wolfi dann kommt, wird mit ihm diskutiert ob er nicht doch lieber Veganer werden will."



Hör bloss auf, im Wendland wohnen Menschen die das glatt tun werden, wenn sie die Gelegenheit bekommen. :dash1:

"Niedersachen macht da den ersten Vorstoß in Punkt politische Äußerungen um aus der Zahlemannmisere herauszukommen."


An der Stelle bin ich optimistisch.
Niedersachsen macht auch Jahren den Vorstoß und reichlich politische Äußerungen die Millionen für die Castortransporte abzuwälzen. Und zahlt immer aufs neue.

Es gibt ja immer wieder Stimmen und Versuche, die Freiflächen in Deutschland mittels Grüngürtel miteinander zu verbinden um so Fläche für die Wildtiere zu schaffen. Ich fände das sinnvoll.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#78by Jaegertom » Friday 4. October 2013, 19:26

Ich hoffe nun die Quellenangabe richtig gemacht zu haben.

Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht der MAZ

Wie soll den ein Elektrozaun noch gesichert werden wenn sich die Wölfe untendurchschieben???? Viel Spaß beim unbezahlten Arbeitsmehraufwand.
W

Quelle: *** The link is only visible for members, go to login. ***

Beelitz. Ein Rudel Wölfe hat am Wochenende in einem Gehege in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) fünf Schafe gerissen. "Das waren eindeutig Wölfe, vermutlich drei Tiere", bestätigte der zuständige Gutachter Kay-Uwe Hartleb am Mittwoch. Das Wolfsrudel lebe in der Nähe auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.

Das Gehege im Ortsteil Salzbrunn war zwar vorschriftsmäßig durch einen Elektrozaun gesichert, doch die Tiere konnten sich vermutlich unter dem Draht hindurchrobben. "Die tödlichen Bisse in die Kehlen der Schafe stammten von Wölfen, außerdem waren auf einem benachbarten Feld die Spuren der Tiere eindeutig zu erkennen", so Gutachter Hartleb. Die Schafe seien allerdings ansonsten unversehrt gewesen. "Wahrscheinlich wurden die Wölfe gestört, etwa durch ein vorbeifahrendes Auto, und haben die Flucht ergriffen."
Viele Beelitzer verhalten sich seit dem Vorfall vorsichtiger, berichtete Ortsvorsteherin Jutta Bellin am Mittwoch der MAZ. Manche Eltern ließen ihre Kindern nun nicht mehr alleine in den Wald. Auch wenn die Situation für die Anwohner neu und erschreckend sei, herrsche allgemein Verständnis für die aktuelle Wolfspolitik.

„Die Wolfsbisse sind eine logische Folgeerscheinung der Wiederansiedlung der Wölfe in Brandenburg", sagte Dieter Dombrowski, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landesfraktion, und ergänzte: "Derartige Angriffe von Wölfen auf Schafe und gegebenenfalls auch Kälber werden sich in der Zukunft häufen."
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#79by Claudia » Friday 4. October 2013, 19:57

naja, das ist der Vorfall den auch Ed gepostet hat- leider mit Link zur Bildzeitung- da wäre mir eine sachlichere Quelle lieber. Da stand das die unterste Litze zu hoch war. Leider ohne Maßangabe.

aber das steht in deinem Link ja auch:


"Amtstierärztin Anja Kayser sieht jedoch auch die Tierhalter in der Pflicht. In dem aktuellen Fall sei der Elektrozaun offenbar nur schlecht gesichtert gewesen, sonst hätten die Wölfe nicht in das Gehege eindringen können."

Also nix mit vorschriftsmäßig- eher menschliches Versagen
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#80by Claudia » Friday 4. October 2013, 21:11

jepp, die Begründung fürchte ich auch.

Wobei ich schon glaube das ein vernünftiger E-Zaun - bei genügend anders verfügbaren Futter - Schafe u.a. schützen kann
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#81by Jaegertom » Friday 4. October 2013, 23:31

"Amtstierärztin Anja Kayser sieht jedoch auch die Tierhalter in der Pflicht. In dem aktuellen Fall sei der Elektrozaun offenbar nur schlecht gesichtert gewesen, sonst hätten die Wölfe nicht in das Gehege eindringen können."

Also nix mit vorschriftsmäßig- eher menschliches Versagen[/quote]

Wenn jeder Tierhalter dann so verfahren muss, dass er zwar etwas Material bezahlt bekommt um seine Tiere zu sichern, dann aber Alcatraz aus seinem Pferch bauen muss, genau dann ist ein Punkt erreicht dass die Leute sagen: DAS IST MIR DER AUFWAND NICHT WERT.
Und falls du mal in Polen in den Wolfsregionen warst wie ich und die Menschen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unterwegs sind und sie dir sagen: Geh nicht in den Wald, da sind Wölfe, auch dann werden in Deutschland die Menschen mit ihrem ungeheuren Freiheitsdrang nicht mehr rausgehen.
Vielleicht hört dann der Unfug mit Geocachern nachts Auf????
Wölfe haben da schon Vorteile.
Nur noch wir Jäger mit dem Wild allein im Wald. Freu mich schon.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#82by Jaegertom » Friday 4. October 2013, 23:57

Claudia wrote:jepp, die Begründung fürchte ich auch.

Wobei ich schon glaube das ein vernünftiger E-Zaun - bei genügend anders verfügbaren Futter - Schafe u.a. schützen kann



Wie muss dann deiner Auffassung nach ein E-Zaun aussehen? Bitte beschreib das mal.
Wie hoch soll die unterste Litze sein? Wieviele insgesamt? Wie hoch die oberste Litze und der Abstand dazwischen?
Welches Material für Litzen? Draht, Bänder oder Rundlitzen?
Oder doch ein Netz mit 1,80 m hoch?

Um einige Fragen zu beantworten die Auskunft eines Herstellers:
Quellenangabe OHNE jeglichen Werbungsgedanken da ich mit der Firma nix zu tun habe , die es aber sehr schön beschreiben:
*** The link is only visible for members, go to login. ***

Mit den folgenden Schutzmaßnahmen lassen sich die Tiere allerdings gut schützen:

Aufbau von Elektrozäunen
Einstallen der Tiere über Nacht
Einsatz von Herdenschutzhunden

Sehr lohnend bei bis 100 Tieren!
Und bei häufigem Weidewechsel wie es sein soll, ist es dann zeitlich überhaupt noch möglich??
Nicht die 1 ha für 10 Schafe wie sehr viele haben, sondern die 40 ha die ich habe und so absichern müsste!
Es würde mich alleine zeitlich zur Aufgabe zwingen!!!!!
Die genannten Schutzmaßnahmen werden in allen Wolfsgebieten empfohlen und helfen die Schäden auf ein Minimum zu reduzieren.

Übergriffe auf Menschen werden zwar häufig befürchtet, sind allerdings äußerst unwahrscheinlich!
Menschen gehören nicht zum Beutespektrum der Tiere. Wölfe wittern die Fährte eines Menschen meist schon aus weiter Entfernung und weichen ihm aus. Konflikte entstehen meist nur mit kranken Tieren, Hybriden oder Wölfen, die von Menschen gefüttert werden.

Tollwütige Tiere reagieren oft unberechenbar und können für den Menschen zur Gefahr werden. Da die Krankheit in Mittel- und Westeuropa allerdings nahezu ausgerottet ist, ist das Risiko einem tollwütigen Wolf zu begegnen, sehr gering. Intensives Wolfsmonitoring und Tollwutkontrollen behalten die Situation ständig im Blick!

In Ausnahmesituationen kann es vorkommen, dass sich Wolf und Haushund paaren. Die daraus entstehenden Hybride sollten keinesfalls als Haustiere gehalten werden. Aufgrund der wilden Wolfsgene sind die Mischlinge nicht wie normale Haushunde zu erziehen und können ihren Haltern gegenüber äußerst aggressiv werden. Auch aus Artenschutzgründen gilt es eine Verpaarung von Haushund und Wolf unbedingt zu vermeiden!

Problematisch kann es werden, wenn die Wölfe ihre Scheu vor dem Menschen verlieren. In diesen Fällen ist meist der Mensch selbst Schuld! Durch herumliegende Abfälle, ungeschützte Nutztiere in Siedlungsnähe oder sogar bewusste Fütterung von Wölfen verlieren die Tiere ihre natürliche Zurückhaltung vor den Menschen. Schnell lernen die Tiere die Vorteile, die sich aus der Nähe zum Menschen ergeben, zu schätzen. In manchen Fällen können sich daraus sogenannte Problemwölfe entwickeln. Diese können durch ihre verlorene Scheu und ihr ständiges Verlangen Nahrung zur Gefährdung des Menschen werden. Aus diesen Gründen sollte in Wolfsgebieten unbedingt darauf geachtet werden, den Wölfen keine Nahrung zur Verfügung zu stellen!
Lösungen

Wolfs-erprobte Landwirte in Italien und Spanien zeigen wie Nutztierhaltung neben Wolfsvorkommen trotzdem funktioniert. Mit verschiedenen Schutzmaßnahmen machen sie es den Wölfen nahezu unmöglich ihre Tiere zu erreichen. Selbstverständlich lassen sich diese Schutzmaßnahmen auch bei uns anwenden und reduzieren die Gefahren durch die Wolfsrisse auf ein Minimum.

Wichtig ist es den Wölfen den Zugang zu den Schafen, Ziegen und dem Gatterwild zu erschweren.
Mit einem Elektrozaun geschützte Tiere, die über Nacht eingestallt werden und zusätzlich evtl. noch von Herdenschutzhunden überwacht werden, stellen für die Wölfe keine leichte Beute mehr dar und sind somit uninteressant!

Herdenschutzhunde

Eine sehr alte, aber auch effektive Schutzmaßnahme ist der Einsatz von Herdenschutzhunden. Herdenschutzhunde haben die Aufgabe ihre Herde vor Angreifern schützen. Damit die Hunde sich mit den Schafen ganz besonders eng verbunden fühlen, werden sie schon im Welpenalter zusammen gebracht. Die Herdenschutzhunde wachsen mit den Schafen auf und sehen diese als ihre Geschwister an. Damit die Herdenschutzhunde die Schafe aber auch optimal gegen Angreifer verteidigen können, bedarf es jahrelanges Training. Frühestens nach 1,5-2 Jahren Training kann der Schäfer seine Schafe von den Herdenschutzhunden bewachen lassen. Für einen optimalen Schutz sind 2 Hunde pro Herde nötig. Ist die Herde besonders groß oder die Koppel sehr weitläufig können auch noch weitere Schutzhunde erforderlich sein. Der Einsatz von Herdenschutzhunden ist zwar zeitaufwändig und kostenintensiv, bietet aber einen guten Schutz für die Schafe. Besonders gut ausgebildete Hunde verteidigen ihre Herde nicht nur gegen Wölfe, sondern auch gegen Wildschweine, fremde Hunde oder Menschen. Für einen optimalen Schutz wird in Europa der Einsatz von Herdenschutzhunden immer in Kombination mit Elektrozäunen empfohlen!

Spezielle Hundezuchten aus der Schweiz und Frankreich werden vereinzelt schon in Brandenburg und Sachsen eingesetzt.
Über Nacht einstallen

Ist kein geeigneter Zaun zum Schutz der Nutztiere vorhanden, sollten die Tiere über Nacht in einem sicher verriegelbaren Stall untergebracht werden! Da die Wölfe überwiegend nachts auf Beutezug gehen, müssen die Nutztiere unbedingt über Nacht sicher untergebracht werden. Auf Dauer kann ein ausreichender Schutz allerdings nur durch die zusätzliche Installation eines Elektrozauns erreicht werden.
Gehegeschutz von Gatterwild

Zur Einzäunung von Gatterwild werden häufig stromlose Knotengeflechtzäune aus Draht verwendet. (Knotengeflechtzaun Art.Nr. 28001) Damit der Knotengeflechtzaun auch wirksam den Wolf abhält, muss er mind. 1,20 hoch sein und einen sicheren Unterwühlschutz aufweisen. Empfohlen wird hierbei, den stromlosen Zaun mind. 30cm tief in den Boden mit einzugraben. Alternativ kann auch ein mind. 1m breiter Drahtgeflechtstreifen vor dem Zaun ausgelegt werden. Dieser sollte sicher mit dem bestehenden Zaun verbunden werden und mit Heringen fest im Boden verankert werden (verzinkter Spanndraht Art.Nr. 44689, Heringe im C-Profil ). Leichter lässt sich der Unterwühlschutz mit einem 20cm über den Boden gespannten Elektrodraht herstellen. Genauere Informationen zum Aufbau eines Elektrozauns erhalten Sie im folgenden Abschnitt „Elektrozaun zum Schutz vor Wölfen“.
Elektrozaun zum Schutz vor Wölfen

Mit einem Elektrozaun lassen sich Schafe, Ziegen und andere Nutztiere besonders effektiv, einfach und kostengünstig gegen Wolfsangriffe schützen. Die Wölfe erhalten bei Berührung des Elektrozauns einen Stromimpuls, der zwar ungefährlich, aber sehr unangenehm ist, sodass die Raubtiere sich auch in Zukunft von dem eingezäunten Gebiet fernhalten. Experten sind sich einig! Die Einzäunung der Tiere mit einem Elektrozaun bietet den sichersten Schutz vor Wölfen!
Für eine optimale Abwehrwirkung gibt es beim Aufbau und bei der Wahl der Elektrozaunkomponenten einiges zu beachten. Wir von weidezaun.info haben uns mit dem Thema Wolfschutz lange auseinander gesetzt und möchten Ihnen im folgenden Abschnitt „Aufbau von Elektrozäunen zum Schutz vor Wölfen“ die wichtigsten Hinweise zum Aufbau eines elektrischen Wolfzauns geben.
Aufbau von Elektrozäunen zum Schutz vor Wölfen

Ein Elektrozaun zum Schutz vor Wölfen muss speziell an das Verhalten der Raubtiere angepasst werden.

Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

Wölfe treten unbekannten Hindernissen sehr vorsichtig gegenüber.So kommt es nur selten vor, dass Wölfe einen Zaun überspringen. In der Regel versuchen die Tiere einen Zaun eher zu untergraben. Aus diesem Grund ist bei einem Elektrozaun unbedingt auf einen sicheren Bodenabschluss zu achten. Für einen zuverlässigen Unterwühlschutz sollte die unterste Stromleitung maximal 20cm über den Boden geführt werden.
Um die optische Abschreckung des elektrischen Wolfzauns zu verstärken können auffällige Bänder, die sich im Wind bewegen, sogenannte Flatterbänder, mit in den Elektrozaun eingezogen werden.
Das Leitermaterial sollte straff gezogen werden und an allen Stellen im Zaun eine Hütespannung von mind. 4000V aufweisen! Wichtig ist, dass die erste Berührung mit dem Elektrozaun in so starker Erinnerung bleibt, dass die Wölfe sich kein zweites Mal nähern!
Gräben sind immer mit einzuzäunen!

In der Regel kommen im Wolfsschutz zwei verschiedene Typen von Elektrozäunen zum Einsatz. Zum einen der Elektronetzzaun, zum anderen der Knotengeflechtzaun mit zusätzlicher Elektrolitze.

Der Elektronetzzaun
Der Knotengeflechtzaun mit zusätzlicher Elektrolitze

Der Elektronetzzaun

weidezaun.info informiert: Wolfsschutz

Bei einem Elektronetzzaun sind die stromführenden Litze in einem farbigen Kunststoffmaschengeflecht verwoben. Neben der Stromwirkung stellt ein Elektronetz zusätzlich noch eine optische Barriere dar, sodass die Wölfe schon vom weiten abschreckt werden! Neben der hervorragenden Abwehrwirkung weist der Elektronetzzaun noch weitere Vorteile auf. So ist der Elektronetzzaun sehr einfach auf-und abzubauen und zudem auch noch besonders preisgünstig. Die Wartung beschränkt sich auf das Freihalten von Bewuchs. Dieses lässt sich durch einfaches Versetzen des Zauns leicht durchführen.

Für eine optimale Abwehrwirkung sollte der Elektronetzzaun mindestens 90cm hoch sein. Als Übersprungschutz empfehlen wir in 1,20m Höhe noch eine Breitbandlitze mit einzuziehen.

Folgende Zaunkomponenten benötigen Sie für den elektrischen Wolfszaun:
Elektronetz

Im Zentrum der Zaunanlage steht natürlich das Elektronetz. Wir empfehlen Ihnen das 90cm hohe Euro-Wolfsnetz mit Wolfsschutzklammer und Wildverbiss-Schutz (Art.Nr. 27184). Die Wolfsschutzklammer wird direkt an den Erdanschluss des Elektrozaungerätes angeschlossen und sichert so, unabhängig von der elektrischen Leitfähigkeit des Bodens, eine optimale Stromleitung im oberen Bereich des Wolfsnetzes! Auf diese Weise ist selbst auf trockenen oder mit Schnee bedeckten Böden immer die nötige Zaunspannung gewährleistet! Mit 16 zusätzlichen Edelstahldrähten ist zudem die Bodenlitze besonders verstärkt und so vor Wildverbiss geschützt.

Aufgrund der engen und bodennahen Maschen ist weder ein Hindurch- noch Unterschlüpfen des Elektrozauns möglich. Die orange Signalfarbe verstärkt die optische Abschreckung des Elektronetzes!

Sollte Ihr Gelände sehr uneben sein oder das Netz an einigen Stellen durchhängen, stabilisieren Sie Ihren Zaun durch das Setzen von Zusatzpfählen (Art.Nr. 27231) und Heringen (Art.Nr. 27233). Die Eckpfosten Ihres elektrischen Netzzauns sind hohen Zugkräften ausgesetzt, um diese zu stützen, setzen Sie 1-2 NetFix-Streben (Art.Nr. 27310). Diese wirken auf einfache Art und Weise der Zugkraft entgegen.

Um Ihre Schafherde zu erreichen, müssen Sie einen Teil des Elektronetzes abbauen. Dieses gefährdet allerdings die Stromversorgung am Zaun und sollte vermieden werden. Eine komfortable und vor allem sichere Möglichkeit, um sich Zutritt zur Herde zu verschaffen, bietet unsere eigens patentierte Tür für Elektrozaunnetze (Art.Nr. 27402). Die Tür für Elektrozaunnetze weist ein engmaschiges elektrifizierbares Netz auf und lässt sich flexibel an jeder Stelle eines Elektronetzes einbauen. Beim Öffnen der Tür muss der Strom nicht abgeschaltet werden und sichert so immer die volle Schlagstärke am Zaun. Als Erweiterungsset gibt es diese Tür auch als Doppeltür.
Abstandslitze

Allein die Anwesenheit eines Wolfes versetzt Schafe in Angst und Schrecken. Damit sich der Wolf dem Elektronetz erst gar nicht zu sehr nähert, empfehlen wir Ihnen eine zusätzliche Elektrolitze in 20cm Höhe vor dem Elektronetz zu ziehen (weiß-schwarze TLD- Litze Art.Nr. 42405 und oder 10mm TLD- Breitbandlitze Art.Nr. 42420). Diese Litze sorgt dafür, dass der Wolf einen gewissen Abstand vom Netz einhält und hindert ihn zusätzlich am Untergraben des Zauns. Mithilfe der speziellen Vorbauisolatoren für Netzzäune (Art.Nr. 27328) lässt sich die Elektrolitze ganz einfach am aufgestellten Elektronetz befestigen.
Übersprungschutz, Flatterband

In manchen Wolfsgebieten haben die Wölfe gelernt einen Elektronetzzaun zu überspringen. In diesen Fällen empfehlen wir einen Übersprungschutz mit einzuplanen.

Da Wölfe vor hohen, ihnen fremden Hindernissen zurückweichen, schützt eine 30cm über dem Netz befestigte Breitbandlitze zuverlässig vor dem Überspringen des Zauns. Unser kontrastreiches, weiß-schwarzes TLD-Band (Art.Nr. 42420) wird von den Wölfen besonders gut erkannt und weist eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit auf! Zur Installation der Breitbandlitze setzen Sie zusätzliche Kunststoffpfähle vor das Netz und bestücken diese mit Isolatoren in 1,20m Höhe (Kunststoffpfähle Art.Nr. 44478; Zweitisolator Art.Nr. 44480).

Tipp: Knoten Sie niemals Ihre Breitbandlitze! Knoten weisen einen sehr hohen Widerstand auf und hemmen somit den Stromfluss in Ihrer Zaunanlage. Falls Sie Ihre Breitbandlitze verlängern oder aus anderen Gründen verbinden möchten, verwenden Sie spezielle Band-Verbinder (Art.Nr. 44658). Diese schaffen eine leitfähige Verbindung zwischen den Band-Enden und sind somit die beste Wahl, um eine ausreichend hohe Spannung am Zaun zu gewährleisten.

Der Wolf meidet Fremdes, Unbekanntes!
Als zusätzliche optische Barriere empfehlen wir deswegen alle 2 bis 5m rot-weiße Flatterbänder (Art.Nr. 43429) im Elektroband zu befestigen. In diesem Fall ist Knoten erlaubt! Im Wind bewegen sich diese Bänder und halten den Wolf in Verbindung mit der Breitbandlitze zuverlässig vom Überspringen des Elektronetzes ab!
Elektrozaungerät

Elektronetze sollen nicht nur dem Schutz vor Wölfen dienen, sondern auch die Schafe am Ausbrechen hindern. Schafe besitzen ein sehr dichtes Fell, damit Sie einen Stromimpuls spüren, muss die anliegende Spannung mind. 4000V betragen. Wölfe sind zwar relativ Strom-sensibel, für eine sichere Abschreckwirkung ist aber auch hier eine hohe Stromstärke nötig! Denn nur wenn der Stromschlag in schmerzhafter Erinnerung bleibt, nähert sich der Wolf kein zweites Mal dem Elektrozaun!

Wir empfehlen Ihnen deswegen ein leistungsstarkes Elektrozaungerät, das eine Entlade-Energie von mindestens 3 Joule liefert!
Das 12V Elektrozaungerät AVi10000 (Art.Nr. 44687.P) ist perfekt für diese Zwecke geeignet. Sogar sehr lange Zäune und Zäune mit Bewuchs werden durch dieses Batterie-Gerät optimal mit Strom versorgt!
Als Energieversorgung dient ein 12V Spezialakku (Art.Nr. 34461).
In Kombination mit einem Solarmodul betreiben Sie Ihr Weidezaungerät besonders umweltfreundlich, wartungsarm und kostengünstig (50W Solarsystem mit Tragekasten Art. Nr. 44411).
Erdung

Wie bei jedem Elektrozaun ist auch beim Elektronetz auf eine gute Erdung zu achten! Das Euro-Wolfsnetz besitzt mit seiner Wolfsschutzklammer schon eine direkte Erdung im oberen Elektronetzbereich. Um auch den unteren Bereich des Elektronetzes zuverlässig zu erden, müssen ein oder mehrere Erdungsstäbe gesetzt werden, die den Strom vom Zaun zurück zum Gerät leiten (Spezialerdstab Rundprofil Art.Nr. 44375). Bei besonders schlechten Bodenverhältnissen, z.B. sandiger, trockener Boden, kann es erforderlich sein, weitere Erdungsstäbe zu setzen. Verbinden Sie diese ggf. mit einem gut leitenden, rostfreien Draht untereinander. Dieser Draht sollte aufgrund der Korrosionsgefahr kein Kupfer enthalten. (Optimal verzinkter Stahldraht oder Erdkabel z.B. Art.Nr. 32601). Um mechanisch und elektrisch leitende sichere Verbindungen zu schaffen, schließen Sie Ihr Wolfsnetz mit einem Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 33614) an das Gerät an. Über ein Erdanschlusskabel (Art.Nr. 44300 oder 33615) verbinden Sie die Erdung mit dem Gerät.
Überprüfung der Elektrozaunanlage

Damit das elektrische Wolfsnetz zuverlässig den Wolf abschreckt, sollte die Betriebsspannung bei mindestens 4000V liegen. Schnell und einfach überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit Ihres Elektrozauns mithilfe eines Zaunprüfers. Bei dem 12V Elektrozaungerät AVi10000 (Art.Nr. 44687.P) ist der digitale Zaunprüfer (Art.Nr. 44863) schon direkt mit im Lieferumfang enthalten.
Blitzschutzeinrichtung

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie abschließend noch eine Blitzschutzeinrichtung installieren (Art.Nr. 44755). Diese schützt bei Gewitter vor den Folgen eines Blitzeinschlages in Ihr Elektrozaungerät. Sollten Sie Ihr Elektrozaungerät in einem Gebäude unterbringen, ist die Installation eines Blitzschutzes nach VDE vorgeschrieben!

Die Blitzschutzeinrichtung wird zwischen Gerät und Elektronetz geschaltet. Befestigen Sie zunächst die Blitzschutzeinrichtung auf einem unbrennbaren Untergrund in der Nähe Ihres Elektrozaungerätes (z.B. an einer Hauswand) und verbinden Sie diese über ein hochspannungsisoliertes Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615) mit dem Zaunanschluss des Elektrozaungerätes. Den anderen Teil Ihrer Blitzschutzeinrichtung verbinden Sie über ein hochspannungsisoliertes Zaunzuleitungskabel mit dem Wolfsnetz. Um die Erdung anzuschließen, verwenden Sie bevorzugt ein Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601) und verknüpfen damit die Blitzschutzeinrichtung mit dem Erdstab.
Kennzeichnung des Wolfnetzes

Wer einen Elektrozaun betreibt, muss diesen als solchen kennzeichnen. Befestigen Sie gut sichtbar Warnschilder mit der Aufschrift "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735). (Je nach Bundesland können unterschiedliche Vorschriften zur Kennzeichnung von Elektrozaunanlagen vorliegen. Informieren Sie sich bitte im Vorwege bei der für Sie zuständigen Behörde.)
Zaunkomponenten im Überblick:

Elektrozaungerät

12V Batteriegerät „AVi10000 6500“ (Art.Nr. 44687.P)

Leitermaterial

Euro-Wolfsnetz mit Wolfsschutzklammer und Wildverbiss-Schutz 90cm (Art.Nr. 27184)
Kunststoffpfähle, 146cm, 2 Spitzen (Art.Nr. 44478)
Zweitisolator für Band (Art.Nr. 44480)
10mm TLD- Breitbandlitze (Art.Nr. 42420)
Band-Verbinder (Art.Nr. 44658)
Vorbauisolatoren für Netzzäune (Art.Nr. 27328)
weiß-schwarze TLD- Litze (Art.Nr. 42405)
Tür für Elektrozaunnetze (Art.Nr. 27402)

Erdung

Spezialerdstab Rundprofil (Art.Nr. 44375)
hochspannungsfestes Erdkabel verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601).

Verdrahtung

Edelstahlplatten-Set zum Anschluss des Wolfsnetzes (Art.Nr. 44579)
Zaunzuleitungskabel für Breitbandlitze (Art.Nr. 33614)
Erdanschlusskabel (Art.Nr. 44300 oder 33615)
Zaunanschlusskabel (Art.Nr. 33614)

Zaunprüfer

Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)
(beim Elektrozaungerät AVi100000 schon im Lieferumfang mit enthalten)

Blitzschutz

Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)

Warnschild

Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

Sonstiges

rot-weiße Flatterbänder (Art.Nr. 43429)
Zusatzpfählen (Art.Nr. 27231)
Heringe (Art.Nr. 27233)
NetFix-Streben (Art.Nr. 27310)
12V/85Ah Spezialakku (Art.Nr. 34461)
5l Batteriesäure (für 12V Spezialakku Art.Nr.34461) (Art.Nr. 34466)
50W Solarsystem mit Tragekasten (Art. Nr. 44411)
Anti-Diebstahlpfähle für Metalltragekasten (Art.Nr. 44872)

Der Knotengeflechtzaun mit zusätzlicher Elektrolitze

Der Knotengeflechtzaun aus Draht kommt vor allem bei Gatterwild zum Einsatz. Um einen sicheren Schutz vor Wölfen zu garantieren, muss der Knotengeflechtzaun mindestens 1,20m hoch sein und einen Unterwühlschutz aufweisen (Knotengeflechtzaun 1,50m Art.Nr. 28001). Der Unterwühlschutz kann auf unterschiedliche Arten hergestellt werden. Entweder wird der stromlose Zaun mind. 30cm tief in den Boden eingegraben oder er wird mit einem davor ausgebreiteten mind. 1m breiten Drahtgeflechtstreifen gesichert. Der Drahtgeflechtstreifen sollte sicher mit Spanndrähten mit dem bestehenden Zaun verbunden werden und mit Heringen fest im Boden verankert werden (verzinkter Spanndraht Art.Nr. 44689, Heringe im C-Profil).

Am einfachsten lässt sich der Unterwühlschutz allerdings mit einem 20cm über den Boden gespannten Elektrodraht herstellen. Als Leitermaterial sollte hierfür eine kontrastreiche Litze mit hoher Leitfähigkeit gewählt werden (TLD-Litze weiß-schwarz Art.Nr. 42405; bevorzugt 10mm TLD-Breitbandlitze weiß-schwarz Art.Nr. 42420). Weiß-schwarze Litze wird vom Wolf besonders gut erkannt und bietet neben dem Unterwühlschutz auch noch eine gute Abschreckwirkung! Um die Litze zu befestigen, müssen zunächst Langstiel-Isolatoren im Knotengeflechtzaun installiert werden. Für Knotengeflechtzäune, die mit Holzpfählen aufgestellt werden, verwenden Sie Ringisolatoren mit Holzgewinde (Langstiel-Ringisolator Art.Nr. 44329). Bei Knotengeflechtzäunen, die mit Metallpfählen aufgestellt werden oder Stabmattenzäunen, verwenden Sie Ringisolatoren mit metrischem Gewinde und Universalhalterung oder Rohrschelle (Langstiel-Vorbauringisolator Art.Nr. 44363; Universal Halterung Art.Nr. 46150; Platte für Universal Halterung 46151, Rohr-Pfahlbefestigung Art.Nr. 44335 oder 45611).

Als Elektrozaungerät eignet sich ein Batteriegerät mit einer Mindest-Spannung von 4000V. Das 12V Batteriegerät AVi8000 (Art.Nr. 44853.P) ist für diese Zwecke sehr gut geeignet. Es ist leicht zu handhaben und bietet die nötige Leistungsreserve, um Bewuchs an der Elektrolitze zu vernichten.

Wie beim „Elektronetz“ sind auch beim „Knotengeflechtzaun mit zusätzlicher Elektrolitze“ die üblichen Elektrozaunkomponenten zu verwenden.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#83by Alex » Saturday 5. October 2013, 00:06

Ich geh jetzt schon nicht mehr nachts in den Wald, auch ohne Wolf, wegen der vielen Wildschweine, denen trau ich nicht. Und meine Tiere kommen allesamt Abends in den Stall oder in den doppelt gesicherten Freilauf. Nicht wegen dem Wolf, sondern 1. damit sie mir kein zweibeiniger Wolf klaut, 2. damit ich nicht mitten in der Nacht geweckt werde, weil wieder wer ausgebüchst ist und 3. wegen Fuchs und Wildschwein. Gerade bei kleineren Beständen sollte es leichter möglich sein, seine Tiere zu schützen.Ich glaube nicht, dass ein Wolf tagsüber so nah ans Dorf geht, dass er meine Tiere in den Pferchen reissen würde. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er nachts in Ställe einbricht. Vor einigen Wochen hat allerdings ein streunender Hund in meinem Hof tagsüber meine Gänse gejagt, das fand ich auch nicht lustig.

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#84by Christina » Saturday 5. October 2013, 03:07

Mettbrötchen wrote:
Christina wrote:Das Buch berichtet über 20 Jahre Erfahrungen mit den freilebenden Wölfen eines Gebietes in Amerika.



Amerika ist groß und weitläufig.
Mit der sehr dicht besiedelten BRD kann man das nicht vergleichen.


Natürlich kann man das nicht 1 : 1 übertragen, dennoch kann man Erkenntnisse daraus ziehen, z.B. dass es schon in dem weitläufigen Amerika sehr große Verluste durch Autos und Eisenbahnen gibt. Da wird es in der sehr dicht besiedelten BRD nicht wirklich besser laufen, denke ich.
Außerdem lernt man viel über das Rudelverhalten an sich...
Beste Grüße,
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#85by Christina » Saturday 5. October 2013, 03:15

Mathias Vogt wrote:
ich habe drei ? angehängt, und damit meine Anmerkung selbst in Frage gestellt. Den Konjunktiv habe ich bewusst verwendet im Sinne von "was wäre wenn".

...und das "was wäre wenn" wurde überdacht und von verschiedenen Seiten beantwortet. Wo war also das Problem???

Mathias Vogt wrote: Ich kann darin auch absolut keine Beleidigung erkennen und sehe daher auch nicht, dass ich meinen Beitrag überarbeiten muß.


Ich meinte diesen Satz, der für mich wenig mit einer themenbezogenen erwachsenen Diskussion zu tun hat.

Mathias Vogt wrote:PS: Ich weiß schon warum ich hier nicht häufig schreibe, und vor einiger Zeit die Anfrage von Herwig bzgl. Moderatorentätigkeit abgelehnt habe ;-)

Aber es ist Deine Entscheidung...

Ansonsten stimme ich Dir in allen Punkten des letzten Posts zu. ;-)

Das Dülmener Wildpferd ist eine Züchtung, aus der jährlich die Junghengste heraus genommen und versteigert werden. Ich meine, oben bei Nordholz gibt es inzwischen auch einen Versuch mit Pferden auf dem alten Truppenübungsplatz. Irgendwo in den Niederlanden ebenso...
Die gelegten Junghengste geben übrigens sehr gute Reittiere ab.

Zu den Schafen...
Ich denke, die Halter kleiner Herden haben die Möglichkeit, ihre Tiere relativ leicht zu schützen. Bei seeehr großen Herden, ist der Einsatz von Herdenschutzhunden möglich (wobei das zu Konflikten mit dem Tourismus führen kann). Aber das eigentliche Problem liegt dazwischen. Da stimme ich Jaegertom zu. Wie soll es da noch wirtschaftlich möglich sein? Hier muss ein doch schon schmerzhaftes Umdenken in der Haltung stattfinden.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#86by Dine » Saturday 5. October 2013, 12:25

Wenn der Wolf die menschliche Witterung meidet, was ist denn mit dem gezielten Ausbringen eben solcher am Stall bzw. an/auf den Koppelzäunen? Oder was ist mit frischer Hundewitterung? Kann das auch mit vergrämen?
Besucht unsere Seite und lernt unsere Schafe kennen! *** The link is only visible for members, go to login. ***
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#87by Jaegertom » Saturday 5. October 2013, 16:03

Das geht nich länger als Hundehaar im Auto gegen Marderschäden wirken.
Es wird ein Gewöhnungseffekt einsetzen, das sieht man doch klar am Bärenproblem in Rumänien, auch in der Schweiz kommen die Wölfe schon sehr dicht an Behausungen.
Die Nahrung vor allem die leicht zu erbeuende lässt manches Raubtier seine Furcht vergessen.
Beispiel auch Wildschwein mitten in Großstädten, Füchse sind dort schon lange.
Der Wolf ist genau so intelligent und wird nicht lange bitten lassen.
Lest mal alle Erfahrungsberichte durch und man merkt, auf Dauer wirkt nichts.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#88by Christina » Saturday 5. October 2013, 23:48

Dine, in dem Buch über die Wölfe in Amerika wurde berichtet, dass diese dort nachts T-Shirts von den Campingplatzen geklaut haben und die ihren Jungen zum spielen gebracht haben.
Letztendlich würdest Du ihnen mit Teilen, an denen menschliche Witterung haftet, also Spielzeug vorlegen. ;-)
Ich denke, es ist tatsächlich so, dass nur ein sicherer Stall, ein ORDENTLICHER Stromzaun oder eine reelle Anzahl Herdenschutzhunde helfen - in den allermeisten Fällen. Ausnahmen gibt es immer, Gefahren lauern an allen Ecken. So wird man auch die durch den Wolf nicht ganz ausschließen können.
Beste Grüße,
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#89by Claudia » Monday 7. October 2013, 18:29

Dine wrote:Wenn der Wolf die menschliche Witterung meidet, was ist denn mit dem gezielten Ausbringen eben solcher am Stall bzw. an/auf den Koppelzäunen? Oder was ist mit frischer Hundewitterung? Kann das auch mit vergrämen?



wölfe respektieren fremde reviere bis zu einem gewissen grad. allerdings- ich vermute es nur und weiß es nicht- könnte ich mir vorstellen, das bei der sehr kleinen wolfspopulation ein hund auch als paarungspartner sehr anziehend wirken kann.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#90by Uwe » Monday 7. October 2013, 18:56

Im Bereich Cuxhaven (Wingst) wurde letztes WE ein Marderhund geschossen ... dann sind die auf der anderen Weserseite schon vorhanden! Hier bei uns (links der Weser) ist der wohl noch nicht.
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#91by Christina » Monday 7. October 2013, 21:47

Claudia, mit der Vermutung liegst Du richtig. In "Zwangssituationen" (kein anderes Tier in der Nähe und irgendwie passte es halt doch) ist es bereits zu Verpaarungen gekommen. Die Hybriden werden allerdings im Zuge des Managements "aus der Natur genommen".
Beste Grüße,
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#92by Claudia » Monday 7. October 2013, 22:28

Naja, wenn das mit dem Management denn greift. Wer will denn das überwachen, es sei denn es ist die Wölfin die zum freilaufenden Dorfrüden ging und der Wurf eindeutig ist.
Andersherum könnte ich mir sehr gut vorstellen, das sich ein Schwarzmarkt für die Mixe entwickelt der noch forciert wird. Gibt genug durchgeknallte Hundebesitzer. Mal schauen wann die ersten bei EbayKleinanzeigen auftauchen
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#93by Christina » Tuesday 8. October 2013, 06:47

Das wird aber viel leichter mit Wölfen aus Gefangenschaft umzusetzen sein. Da gab es ja schon etliche Zuchtversuche.
Beste Grüße,
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#94by Claudia » Tuesday 8. October 2013, 07:43

Solche?

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Wieso die Mixe der ersten Generation unter Artenschutz stehen sollen, ist mir jedoch nicht klar.

Das ist ja als wenn ich Wolli mit Duroc kreuze und sage die Mixe sind auch bedroht.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#95by Conny » Tuesday 8. October 2013, 15:06

Mixe gibt es doch bereits und werden gezüchtet, siehe tschechoslowakischen Wolfshund. Das ist eine Mischung aus Karpatenwolf und Deutschem Schäferhund.

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Oder die Amerikanischen Wolfshunde.
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LG Conny
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#96by Christina » Tuesday 8. October 2013, 17:24

Mensch, Mettbrötchen, schau mal, was in Claudias link steht:
"...Eine unerzwungene Paarung zwischen Wolf und Haushund ist extrem selten...."

Und ob diese Hybriden die Scheu vor Menschen verlieren oder nicht, wäre dann auch noch eine Sache der Aufzucht. Denn ein Schäferhund ohne entsprechende Prägung auf den Menschen kannst Du auch nicht gebrauchen.
Da Du aber darauf hinweist, was Schäferhunde alles für Probleme bringen: Wollen wir die jetzt auch noch alle abschießen???

@ Conny: Ich meine mich zu erinnern, dass die Züchtungen nicht den Erfolg bringen, den man sich darunter versprach.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#97by Claudia » Tuesday 8. October 2013, 20:18

Todesfälle durch Hundebisse (Schäferhunde inbegriffen):

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Anzahl der nicht durch einen Schäferhund verursachten Todesfälle:

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@conny, war es nicht mal so das für Wolfshunde eine Art Befähigungsnachweis vom Vet-Amt ausgestellt werden musste?
Wobei ich diese Rassen schon als Züchtung sehen würde, mir machen die wilden Hobbykreuzereien da eher Sorgen.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#98by Jaegertom » Tuesday 8. October 2013, 20:26

Es gibt Verrückte, die diese Wolfshybriden halten. Die wissen scheins nicht, das von denen eine potentielle Gefahr ausgeht.
Schäferhund und Schäferhund sind allerdings zweierlei. Es gibt gut funktionierende Such und Schutzhunde in der Hand von Fachleuten.
Aber wie überall haben auch Nichtfachleute solche Tiere.
Erinnere mich heute noch wie ich als Kleinkind von einem solchen Hund liebevoll von hinten am Kopf gegriffen wurde, und das in einem Gartenrestaurant das meine Eltern besuchten. Diese liebevollen Eindrücke der Zähne sind heute noch bei Sommerfrisur im Hinterkopf zu sehen.
Einen Angriff eines Schäferhundes auf mich im eigenen Jagdrevier konnte ich gerade noch mit dem Gewehrlauf abwehren. Er hat auf seine Besitzer absolut nicht gehört.
Konnte ihn solange in Schach halten ohne zu erschießen bis sein Besitzer aus über 500 m Entfernung im Wald angerannt kam.
Von dem Erlebnis in Polen abends im Wald im Winter ganz abzusehen als ich mit Schlitten Hund und Kleinkind darauf von Wölfen, ja von WÖLFEN angegriffen wurde.
Die hatten es zwar definitiv auf meinen Hund abgesehen, aber nachdem der Schlitten Kleinholz wurde und ich noch mit Holzstöcken wie ein Berseker auf die ca 8 Tiere eingedroschen habe sind sie abgezogen. Das Kind hat nur noch geweint , selbst mein Hund war total geschockt obwohl er sich ebenfall sehr gewehrt hat waren ein paar kleinere Blessuren vorhanden. Mir selbst sind die Haare Stunden später noch hochgestanden....
Also erzählzt mir nichts dass die nicht angreifen. In Polen fressen die viele Hunde im Winter.
Auch tagsüber pflocken die Bauern ihre paar kühe nie ohne den polnischen Hütehund, den großen Owcarek an.
Wenn in Deutschland der erste Hunger drückt wird es Übergriffe geben.
Eine noch größere Gefahr geht dann tatsächlich von den Hybriden aus.
So hart es klingt, gehören die eliminiert.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#99by Deichwolf » Tuesday 8. October 2013, 20:46

Mettbrötchen wrote:
Christina wrote:Da Du aber darauf hinweist, was Schäferhunde alles für Probleme bringen: Wollen wir die jetzt auch noch alle abschießen???



Wenns nach mir geht, JA!
Ich hab mal gesehen wie so ein Drecksvieh ein Kind zerfleisch hat.
War ein toller Anblick, das kann ich dir sagen!
Die Schreie von dem Kind, das viele Blut....

Ich hab hier in der letzten Zeit etlichen Angriffe von Schäferhunden auf Menschen mitbekommen.
Teilweise is der Hund aus heiterem Himmel durchgedreht.
Fazit, unter Anderem, eine toter Terrier, ein schwerverletztes Kleinkind, eine verletzte (und seit 6 Monaten arbeitsunfähige) Frau...

Mag sein das die Viecher bei der Polizei gute Dienste leisten.
Da sind aber auch Herrchen und Hund top ausgebildet!

Ein Haustier ist ein Schäferhund definitiv nicht.

Schäferhunde ohne Maulkorb gehören, meiner Meinung nach, zum Abschuss freigegeben!
Denn Fakt ist mal, das von einem Schäferhund ohne Maulkorb definitiv eine größere Gefahr ausgeht, als z.B. von einer wildernden Katze oder einem wildernden Dackel.

Ich bin absolute Hundefreund!
Aber Schäferhunde...


So, sorry aber mir platzt gerade der Po.
Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn. Das von einem Schäferhund eine ´´grössere Gefahr´´´ausgeht als von einer Katze oder nem Dackel ist doch auf Grund der größe und Triebstärke doch ne logische Sache.Das mal als erstes.
Was in diesen Statistiken nämlich nicht auftaucht sind die vielen kleinen Wadenbisse von z.B. Dackeln oder kleinen Terriern.
Hier zu schreiben von einem Schäferhund ( Ja ich halte einen belgischen Schäferhund der KEINEN Maulkorb braucht) erfüllt mich echt mit Wut denn so etwas zu schreiben finde ich absolut daneben.
Jeder Hund ist das was sein Halter aus ihm gemacht hat.
Gerne möchte ich dich mal einladen einen Spaziergang z.B. mit Kollegen aus dem Schäferhundverein zu machen, dann siehst du mal wie ´´gefährlich´´ ein Hund ist.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#100by Uwe » Tuesday 8. October 2013, 21:14

... so langsam wird das hier albern! Da kommt jemand und erhebt sich ... will alle Schäferhunde die keinen Maulkorb tragen erschießen ... und dabei liegt das Problem am anderen Ende der Leine!
Ich werde diesen Beitrag nicht weiter verfolgen, ist mir zu blöd! Sollte zurück zum Ursprung geführt werden, es artet aus bzw. eskaliert!
"Wahrscheinlich wird das dazu führen, das der Wolf, wie der Schäferhund, total die Scheu vom Menschen verliert."
Wie kann man einen Haushund mit einem Wildtier vergleichen? Ne, das ist nun wirklich ... na ja!
Gruß aus der Wesermarsch ...
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