Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#126by Deichwolf » Thursday 17. October 2013, 10:10

Mensch Conny , so´n kleiner Stromstoss bringt doch die Lebensgeister wieder hoch ;-) Von unseren Gerät hab ich auch schon des öfteren eine geschossen bekommen, schön ist dat nich. Allerdings komme ich mit der Motorsense gut klar . Faden auf max länge dann gehts.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#127by Conny » Thursday 17. October 2013, 11:07

Ich hab seit dem einen heiden Respekt vor dem Ding. Meinem Mann hats schon so einige Male aus den Latschen gehauen, plötzlich lag er auf der Wiese, man was für ein Schreck.

LG Conny
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#128by schnuckened » Thursday 17. October 2013, 11:26

an dieser stelle sein noch einmal darauf hingewiesen, dass die VDE- Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten sind!!!! ich glaube mich zu erinnern, in deutschland sind nur geräte bis 6000 v zugelassen!

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#129by schnuckened » Thursday 17. October 2013, 21:45

tja, ich denke, hier ist die grauzone, warum keine eindeutigen richtlinien oder bestimmungen oder beschränkungen weder im internet noch in den katalogen zu finden ist. es ist immer nur von den VDE- sicherheitsbestimmungen die rede, was darunter zu verstehen ist, weiß nur die vorgehaltene hand.
meine aussage ( weidezaungeräte 6000 V) habe ich auf einem merkzettel der firma AKO her, die wir als teilnehmer einer weidezaunschulung in die hand gedrückt bekommen haben. aber mit vorsicht ist alles allemal zu genießen, wenn es erst einmal zu einem sach-, tier- oder gar personenschaden kommt.
ein prüfgerät sollte dann wohl fast unumgänglich sein.

grüße

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#130by Uwe » Thursday 17. October 2013, 22:34

... pro 1000Volt = 1cm Überschlag, d.h., bei 6 KV sind 6 cm zu erdverbundenen Bereichen einzuhalten! Somit fliegt der Funke bei günstigen Bedingungen 6 cm, bei 10 KV dann eben 10 cm!
Damit ist trockener Bewuchs natürlich ein großes Problem. Im Sommer kann es dann schon zu unerwarteten Bränden im Nahbereich des E-Zaunes kommen!
Bei mir brannte im letzten Jahr dadurch die Grabenkante ... trockenes Hochmoor! Das war nicht so richtig lustig! Glücklicherweise hatte mein Nachbar das rechtzeitig gesehen ...

Edit: was sind denn die "max. zulässigen Grenzwerte" und wo sind die definiert?
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#131by schnuckened » Friday 18. October 2013, 07:17

Mettbrötchen wrote:Dann kennt man bei ako wohl seine eigene Produktpalette nicht.


jetzt nichts durcheinander bringen, das kennen die und wissen genau, was die sagen! die 6000 V sind der berufsgenossenschaftliche und versicherungstechnische aspekt in deutschland, d.h. aber nicht, dass die firmen diese geräte nicht verkaufen dürfen! es ist wie tabak oder schnaps! kaufen kann man alles, aber nicht in jedem bereich anwenden! du kannst ja das gerät hier kaufen und nach neuseeland auswandern, da kann man dann gern mal ein buschfeuer entfachen!

uwe, wo das steht, frag ich mich auch inzwischen. dieser blöde zettel ist nach mehreren umschichtungen aus den umfangreichen unterlagen verschwunden! ich habe gestern in diesen und im netz nach anzeichen dieser bestimmungen geforscht und nichts gefunden. in dieser schulung wurde jedoch ne ganze weile darüber referiert, so dass ich mir ziemlich sicher bin, obwohl es über ein jahr her ist. denke nicht, dass sich daran etwas geändert hat. aber wie die geschilderten erfahrungen mit starken geräten hier zeigen, ist durchaus an der aussage was dran, geht man vom logischen verständnis heran.

den vertreter (und inhaber) der werksvertretung kann man aber gerne anrufen und fragen. das werde ich im laufe der nächsten zeit auch tun, denn ich halte das für sehr wichtig hier klarheit zu haben. ah, ich sehe gerade seine mailaddi, das mach ich dann mal gleich!

grüße

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#132by schnuckened » Monday 21. October 2013, 16:50

so! sorry leute, wie ihr schon richtig bemerkt habt, hat an meiner aussagen nichts gestimmt. vergesst das mit den 6000 volt, hab ich irgendwie im falschen kasten gehabt! geräte mit 10000 volt sind durchaus üblich.

aber was wäre deutschland, das ja jetzt eu heißt, wenn es nicht rechtliche bestimmungen gäbe.

nach auskunft des herrn bittermann von der firma AKO dürfen nur weidezaungeräte mit einer höchstjoulezahl von 5 joule verkauft werden. da das mit unter zu gering ist, müssen geräte mit mehr als 5 joule ein sicherheitssysthem aufweisen, dass die schlagzahl automatisch bei überlastung auf 5 joule herunterregelt. dafür zugelassen sind geräte bis 14,5 joule.

weiterhin ist ein mindestabstand von 2,5 m zwischen den kreisläufen einzuhalten, wenn mehrere weidezaungeräte verwendet werden.
vorschrift sind mindestens 2500 volt auf der leitung, bei langhaarigen und größeren tieren 4000 v empfohlen.

bei vorhandenem 250 V anschluss ist ein erdungsabstand vom potentialausgleich von mind. 10 m einzuhalten (blitzschutz).

so, das ist das wichtigste, sorry noch mal, aber besser diskutiert als ein unglück zuviel...
ich bekomme noch eine mail von der fachfirma, die stelle ich dann in die infofore ein!

grüße

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#133by Deichwolf » Monday 21. October 2013, 19:03

Hm , unser Großhändler hat mir bzgl. Blitzschutz (auch von der VDE gefordert) eine Blitzschutzdrossel empfohlen , aber von 10 Meter Erdungsabstand wurde nichts gesagt. Ich hab da echt ne teure aber wirkungsvolle Idee. Bei einem Baustoffhändler bekomme ich Bauzaunelemente 2 Meter hoch 2,5 Meter lang. Damit einen Nachtpferch bauen und im Erdreich 80 cm tief Doppelstabzaunelemente eingraben . OK das erinnert stark an Guantanamo oder Alkatraz aber sollte Wolfssicher sein. Ganz oben noch eine Stromführende Litze oder Glattdraht und fertig.Kosten für Pferch 30x40 ca 800 Euro, puhh aber wenns hilft
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#134by schnuckened » Monday 21. October 2013, 20:37

deichwolf, dass du, sorry, dine und du fördermittel bekommt, wisst ihr schon oder? ich geh doch recht, dass ihr in SH wohnt? wenns not tut, bekommt ihr ne tel.nr oder ne mailadresse von mir!

grüße

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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#135by Dine » Tuesday 22. October 2013, 11:45

Hallo Ed, da sage ich doch mal nicht "Nein" und wäre dir dankbar, wenn Du mir die Daten per PN schicken würdest. :yes4:
Besucht unsere Seite und lernt unsere Schafe kennen! *** The link is only visible for members, go to login. ***
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#136by Jaegertom » Tuesday 4. March 2014, 20:53

Hatte mitunserem betreffende Landesvorsitzenden ein Gespräch in Bezug auf meine spezielle Weideproblematik.
Mal sehen wie sich die Geschichte anbahnt. Nabu und Schafzuchtverband BW saßen an einem Tisch und beweinten den Rückgang der Wanderschäfer, bemerken aber nicht dass Koppelhaltungen in unserer Region den größten Anteil stellen.
Wie solle zig Kleinkoppeln geschützt werden, bei mir sinds allein im Sommerbetrieb bis 8 Koppeln.
Er meinte selkbst, dass bei mir in Bezug Herdenschutzhunde ne kleine Hundefarm nötig wäre..
Er hat interessiert zugehört, hatte den Eindruck dass die Wanderschäferei ernst genommen wurde, aber meine Landschaftspflege und die vielen anderen Tierhalter total unberücksichtigt blieben.
Habe ihm unser Zaunsystem geschildert und , er wusste derzeit keine Lösung, vor allem weil uns dies auch finanziell überfordert.
Habe ebenfalls geschildert, dass wir mit aussterbenden Rassen arbeiten, alle sehr zahm sind und jeder Verlust einfach nicht ersetzbar ist.
Kein Zaunsystem, vor allem in der Landschaftspflege, ist so sicher dass kein Wolf rein kann.
Musste er selbst zugeben.
Und zwischen zehn und 14 Herdenschutzhunden halten ist ebenfalls keine Lösung.
Ich bestehe da auf einem Lösungsangebot weil ich betont habe dass ich hier in unserem Kleinsiedlungsraum den Wolf nicht herwünsche und eine Mehrheit der örtlichen Tierhalter auch nicht.
Und wir werden hier nicht mit den halbzahmen Cottbuser Stadtwölfen, sondern mit der französich/italienischen Population zu tun kriegen.
Die alleine in Frankreich bei ca 200 Wölfen über 7500!!!! Sück Nutztiere gerissen haben.
Was er auch wusste und bestätigte.
Weil sich dieses Wildtiermanagement mit dem Erhalt der Biotope gewaltig beißt.
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#137by schnuckened » Tuesday 4. March 2014, 22:31

Was für einen Landesvorsitzenden meinst du denn? Schafzuchtverband?
Würde gern auch sehen, dass Du eine Landes- Naturschutzbehörde dazu nimmst, möchtest du das? Dann würde ich dir mal einen recht kompetenten Herren vermitteln, müsste aber noch mal nachfragen, wie der hieß, da die "Würtemberger" aus dem Südschwarzwald erst später dazu (dem Kurs) stießen, habe ich seinen Namen nicht...

Grüße

Ed
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Re: Wie sichere ich meine Tiere vor dem Wolf

Post#138by Jaegertom » Wednesday 5. March 2014, 00:42

Es war nicht der Schafzuchtverband, sondern die zuständige Schutzorganisation in BW.
Es ist derzeit die vierte Anlaufstelle.
Die erste war der Herr Hertsfelder vom Landesforst, der mich dann an die Federführer weiterverwies.
Warte mal ab, was der Chef derer zu dem Thema meint.
Ansonsten sammle ich jegliche Infos, die teilweise sehr lange benötigen wie zB von Polen, bis sie hier überhaupt mal erwähnt werden.
Diese gesamte genetische Auswertung hat meiner Meinung nicht den besonderen Schutzstatus begründet, sondern eher
bestätigt dass der polnische Wolf nicht ein Inselvorkommen ist sondern regelmäßig aus dem großen russischen (sage mal Russland zu Allem)
bedient worden ist.
Mir stellt sich nur das Rätsel, warum alle darauf beharren, laut ICUN dies aber nicht nötig ist.
So wie ich vorhergesagt habe, werden die ersten an und in den Siedlungen tätig werden und es werden Schäden entstehen.
Nicht mehr lange.... ich hoffe dass die Verantwortlichen dann nicht klemmen.
Mir wurde gesagt, dass die Ansiedlung nicht zu verhindern wäre.?? BITTE??
Nachdem nun mit Gewalt der Nationalpark steht und mit Macht an der zB Wiederansiedlung des Luchses gearbeitet wird(obwohl bereits da)
frage ich mich mit welch Fachwissen noch vorgegangen wird.Wenn der Luchs es nicht von alleine schafft ist wohl kein Raum für ihn da.
Die meisten werden überfahren.Selbst im Schwarzwald gibt es Straßen mehr wie genug und er ist zu zerschnitten.
Diejenigen Luchse die hier überleben sollen auch bleiben. Wenn nun der Wolf dazu kommen sollte und bei uns mangels Rotwild zum Nahrungskonkurrenten wird, haben sie es wieder mal geschafft wie bei Elster und Singvogel eine gewaltige Kontroverse herbeizuführen.
Der Luchs stirbt aus und mit ihm das Auerhuhn zu Gunsten des Wolfes.
Da helfen alle Aussetzversuche nichts, was soll er denn dann fressen?
Dass dann selbst der Luchs Nutztiere reißen wird ist absehbar.
Wie im Harz passiert bei einem Bekannten.
Nur haben dessen Herdenschutzhunde den Luchs zerlegt......
In meinem kleinen Jagdrevier von ca 100 ha sind so 10-15 Rehe tätig, vier davon wurden allein bis jetzt überfahren.
Die reichen gerade für den Luchs, ich habe noch nicht eines geschossen.
Wie alleine die Risszahlen beschönt werden ist für mich absolut Lüge.
Zitat: Seit Auftreten des Wolfes (2008) wurden nur ca 60 Nutztiere gerissen.-

Klar. Davon alleine 2013 49!! Stück. Meine Niedersachsen oder Nordrhein wars.
Es passt alles nicht.
Der Wolfswahnsinn mit Kosten wird noch Unsummen verschlingen.
Wie wars doch gleich mit dem Biber??
Ein Jäger in Bayern wurde vor ein paar Tagen von der Unteren Naturschutzbehörde angehalten, Biber zu erlegen weil sie zu viele Schäden verursachen. Das weiß man erst jetzt? Warum wurde diese massive Ausbreitung mit derzeit MILIONENSCHÄDEN durch Unterhöhlungen an Dämmen nicht rechtzeitig unterbunden? Bezahlen die, die die Viecher ausgesetzt haben??Nein, natürlich nicht.
Der arme Jäger ist etwas ratlos, da er gegen Biber nichts hat und ihm die Abschießerei schwerfällt. Das sollten die tun müssen die sie aussetzten!!!!
So kommt es auch mit den Wölfen . Beide werden wir die ersten Abschüsse erleben.
Alles ist vorhergesagt, nur wegen Euphorie einer verlogen intakter Natur wird das wichtigste Übersehen.
Die latente Gefahr.

Es wird nichts anderes kommen als das:
§ 1
Ausnahmen für Kormorane

(1) Zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden und zum Schutz der heimischen Tierwelt wird nach Maßgabe der Abs. 2 bis 6 abweichend von § 44 Abs. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) die Tötung von Kormoranen (Phalacrocorax carbo sinensis) durch Abschuss in einem Umkreis von 200 m um Gewässer erlaubt.
(3) 1 Der Abschuss ist nur zulässig in der Zeit vom 16. August bis 14. März. 2 In Schonbezirken nach Art. 70 des Bayerischen Fischereigesetzes (BayFiG) sowie in geschlossenen Gewässern nach Art. 2 BayFiG ist der Abschuss vorbehaltlich besonderer Schutzvorschriften in der Zeit vom 16. August bis 31. März zulässig. 3 Nicht zulässig ist der Abschuss von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang. 4 § 11 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Jagdgesetzes (AVBayJG) gilt entsprechend.
(4) Zum Abschuss berechtigt sind Personen, die zur Ausübung der Jagd befugt sind.


oder das:
Ausnahmen für Biber

(1) 1 Zur Abwendung erheblicher wirtschaftlicher Schäden sowie aus Gründen der öffentlichen Sicherheit wird nach Maßgabe der Abs. 2 bis 7 abweichend von § 44 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 BNatSchG gestattet, Bibern (Castor fiber) in der Zeit vom 1. September bis 15. März nachzustellen, sie zu fangen und zu töten. 2 Abweichend von § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG dürfen Biberdämme, soweit besetzte Biberburgen nicht beeinträchtigt werden, und nicht besetzte Biberburgen beseitigt werden.

(2) Maßnahmen nach Abs. 1 sind erlaubt

1.
an Kläranlagen, an Triebwerkskanälen von Wasserkraftanlagen sowie an gefährdeten Stau- und Hochwasserschutzanlagen wie Stauwehren, Deichen und Dämmen und
2.
in den gemäß Abs. 3 festgesetzten Bereiche
n.

(3) 1 Die Kreisverwaltungsbehörde als untere Naturschutzbehörde kann erwerbswirtschaftlich genutzte Fischteichanlagen, Abschnitte von angelegten Be- und Entwässerungsgräben sowie Abschnitte von öffentlichen Straßen festsetzen, bei denen Maßnahmen nach Abs. 1 zur Abwendung erheblicher wirtschaftlicher Schäden oder aus Gründen der öffentlichen Sicherheit erforderlich sind. 2 Dies setzt voraus, dass es keine anderweitige zufriedenstellende Lösung gibt und die Populationen des Bibers in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet trotz der Ausnahmeregelung in einem günstigen Erhaltungszustand verweilen.


Nächste Ausnahme:

AUSNAHME FÜR WOLF
Last edited by Jaegertom on Wednesday 5. March 2014, 00:57, edited 1 time in total.
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