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Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Wednesday 28. August 2013, 18:43
by schnuckened
phazelia, ist aber keine leguminose, dafür gut trockenresistent. auf dem acker neben meiner schafkoppel ist ein gemisch aus phazelia, rübsen, buchweizen, sonnenblume (glaub ich), der natürlichen aussaat des letzten roggendrusches angebaut worden, dazu ist aber auch locker Dung gestreut. es gedeiht trotz der derzeitigen trockenheit gut.

grüße

ed

oh, sorry, es handelt sich ja um mähwiesen, hm, das ist natürlich was anderes. versuch es mal mit hornklee, der ist z.b.auch in der speziell für mein trockenmagerrasen empfohlenen dauergrünlandmischung enthalten.

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Thursday 29. August 2013, 05:57
by Herwig
MOin, auch wenn der Klee nicht richtig wächst, so sammelt er doch Luftstickstoff.
Der Effekt der Leguminose kann erhöht werden, durch das Impfen mit Knöllchenbakterien.

Eine weitere Möglichkeit ist, du stellst deine Weide einem Wanderschäfer zum Pferchen zur Verfügung nach dem zweiten Schnitt und im Winter. Du hast dann keinen 3. Schnitt, aber auch keine Kosten für Dünger.

3 Schnitte sind aber auch eine ganz schöne Bodenausnutzung, ich finde immer, so etwas rechnet sich kaum. Ertrag proportional zum Aufwand und Kosten wäre mir echt zu mager. Ich spar mir grundsätzlich den synthetischen Stickstoff...

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Friday 1. November 2013, 12:51
by schnuckened
schau mal, ist das ev. eine alternative?

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hat das schon mal jemand probiert oder gibt es in anderen bereichen erfahrungen mit waldstaudenroggen?

grüße

ed

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Monday 9. December 2013, 20:36
by schnuckened
ne schaffreundin hat mir folgenden tip gegeben, ich denke, das ist es, was du suchst...

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auch ich werde mal nach samen googeln, was besseres wird meiner trockenrasenfläche von 2 ar nicht passieren können...
und außerdem, das wäre ja auch ein ding, wenn es zu herwigs indischem (?) kamala nicht nen pendant für unsere heimischen wiederkäuer in unseren breiten als alternative zur wurmkur gäbe... (hatte eigentlich noch ne schönere seite, leider war urheberrechtlich eine drohung dabei).

grüße

ed

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Tuesday 10. December 2013, 06:31
by Herwig
Wahrlich ein interessantes Kraut, ich frage mich, warum ich nicht eher darauf gekommen bin, weil ich 1. den Katalog hier liegen habe und zweitens schon einige Dinge dort bestellt habe...


Allerdings wird es Kamala nicht ersetzen können.

auf alle fälle werde ich es ...

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Tuesday 10. December 2013, 07:32
by schnuckened
Herwig wrote:Wahrlich ein interessantes Kraut, ich frage mich, warum ich nicht eher darauf gekommen bin, weil ich 1. den Katalog hier liegen habe und zweitens schon einige Dinge dort bestellt habe...

das ist ja gerade das schöne an einem guten forum, geteiltes wissen ist doppelt wertvoll! :yes4: /ed


Allerdings wird es Kamala nicht ersetzen können.


sicher nicht in akuten fällen, aber zur prophylaxe ganz nebenbei im zufutter sollte es dagegen unbedenklich verabreicht werden können.

und danke mettbrötchen für den shop, das erspart wieder ne umfangreiche suche...

jetzt habe ich noch einen sehr informativen link aus der schweiz gefunden...

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grüße

ed

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Friday 9. May 2014, 06:40
by schnuckened
Mettbrötchen, was macht Deine Esparsette? Bei mir ist die schon bis zu 20 cm hoch, wächst und gedeiht. Auch andere Kräuter wie Melde und Natternkopf kommen durch, hält sich aber in Grenzen, da wie gesagt der Boden ursprünglich sehr mager war!

Grüße

Ed

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Friday 9. May 2014, 21:31
by schnuckened
Hallo Mettbrötchen, entweder ist dein Standort doch für Leguminosen nicht geeignet oder Du hast was falsch gemacht. Auf dem ersten Bild scheint Wicke oder Vogelwicke zu sein, aus dem 2. wird ev. mal Johanniskraut und das 3. ist glaub ich ein Ampfer. Auch bei mir kommt wie bereits erwähnt allerhand Kraut durch, habe mich daher mit der Düngung zurück gehalten, wie bereits beschrieben. Vielleicht liegt es auch daran. Ich würde mich an einer Stelle mal bei DSV-Saaten erkundigen, was da los ist. Sage, du hättest alles richtig gemacht, sogar die empfohlene Düngung wurde peniebel eingehalten (was meines Erachtens völlig unnötig ist). Aber vielleicht liegt es auch am Nordklima, wir sind doch hier wesendlich kontinentaler. Nachts Nachtfrost, tags schwülwarm und so weiter...

Bis denne

Ed

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Wednesday 28. May 2014, 08:45
by Dine
Hallo Mettbrötchen,

hast Du mal eine Bodenprobe machen lassen? Wie sind denn deine Bodenwerte überhaupt? Was für Tiere sollen mit dem Futter von der Koppel ernährt werden? Dt. Weidelgras ist sehr rohfaserarm und fruktan & eiweißreich. Also eher was für Mutter-Kind-Koppel, Mastkoppeln, etc. Weißklee das Gleiche.

Bitte mehr Infos, vielleicht fällt mir ja noch was ein...

Re: Mehrjährige Leguminosen für Trockenstandorte?

PostPosted: Wednesday 28. May 2014, 09:54
by Dine
Ich habe mir inzwischen mal die Artikel über die Wirkung der Esparette in Bezug auf die Magendarmwürmer durchgelesen und finde das auch hoch interessant.

Könnte man dieses Kraut mit auf den Koppeln zwischen sähen, so dass die Tiere sich selbst an den frischen Pflanzen nach Bedarf bedienen könnten? Würden sie denn dabei gehen, würde ihr Instinkt Ihnen sagen, dass es gut für sie ist?
In den Versuchen wurde die Esparette ja immer Kurenweise vorgelegt, die Tiere hatten also nicht "die Wahl". Ich wäre allerdings wenn - dann daran interessiert, es zwischen den Bewuchs meiner (Heu)Koppeln zu sähen. Ob das ginge? Eine permanente geringdosige Fütterung wurde in den Studien ja nicht vorgenommen. Meine Schafe erhalten Heu allerdings immer erst ab Oktober/November bis März/April. Die Würmer sind aber wärend dieser kalten Monate in Winterruhe und nicht zu erreichen... Wenn allerdings der maximale Wurmbefall während der Sommermonate ansteht, wäre auch die Esparsette auf den (Heu)Koppeln in vollem Umfang da, bzw. würde dann ja nach und nach mit gefressen oder gemäht, zusammen mit dem anderen Aufwuchs.

Was meint ihr?