Geflügelkonzern kämpft gegen SWR-Reportage

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Geflügelkonzern kämpft gegen SWR-Reportage

Post#1by Eastwood » Tuesday 30. August 2011, 22:01

Der Geflügelproduzent Wiesenhof kämpft gegen eine kritische "ARD-exklusiv"-Reportage,
die am Mittwoch (31.8., 21.45 Uhr) gesendet werden soll.


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Post#2by Eastwood » Friday 2. September 2011, 12:23

Radikal ist NIE gut !!

Aber ob die Sendung unglaubwürdig war????
Ich habe das Gefühl das immer mehr Leute bewusst wird was da läuft!!!
Vor 10 Jahre hätte ich nie soviel Eier verkauft wie Heute!!! Ich habe immer noch jede Woche zu wenig Eier!!
Die meisten Nutztier-Arche betreiber haben vermehrt anfrage...und es wird gerne €10/Kilo bezahlt für Wollschwein-,Kaninchen- oder Hähnchenfleisch aus Artgerechte Haltung!!!

Das problem liegt bei unser Konsumverhalten und die Förderungen vom Staat+EU!!!
Ich halte u.a. Rote Wollschweine und seltenes Geflügel. Das ist in Deutschland anscheinend nicht Förderungswürdig, wohl aber die ganze Großbetrieben/Massentierhalter.
Die bekommen für nahezu alles Förderungen vom Staat und die EU!!!!!!


Aber.....solange wir die Produkten kaufen von Wiesenhof wird es "Wiesenhof und Co." geben !!!!!!
Das sollte mann hier nicht übersehen!!!
Wie aber sollte ohne Massentierhaltung die großen Ballungsräumen wie Berlin, dem Ruhrgebiet oder dem Rhein-Main-Gebiet versorgt werden mit Milch und Fleisch????

Unser Fleischkonsum, für den weltweit 70 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche zur Produktion von Futtermitteln genutzt wird, ist einfach viel zu hoch..!!!!

Wieso erklärt das folgende Video ganz gut:
(Ich bin zwar KEIN vegetariar aber das Video ist super)

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Post#3by Alex » Saturday 3. September 2011, 00:03

Hallo,

ich bin schon auch der Meinung, dass zuviel Fleisch gegessen wird. Die Riesenmenge an Fleisch die gekauft wird, kann meiner Meinung nach nicht in echter Bioqualität produziert werden.

Und im Endeffekt ist, wie meine Voredner schon anmerkten, der Verbraucher an der Macht, wenn er nicht mehr aus Massentierhaltung kaufen würde, dann würden entsprechende Produkte auch nicht mehr produziert.

Ich kann mir auch vorstellen, ich will nichts entschuldigen, aber wenn man in einem Betrieb arbeitet, und tausende von Tieren versorgt, verlädt, schlachtet, da stumpft man ab, ich denke nach einer gewissen Zeit ist das nur noch Ware, weil bei einer solchen Masse verliert man ja jedes Gefühl für das Individuum.

Grüße Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

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Post#4by Frankenvieh » Tuesday 6. September 2011, 11:36

Alex wrote:Hallo,

Ich kann mir auch vorstellen, ich will nichts entschuldigen, aber wenn man in einem Betrieb arbeitet, und tausende von Tieren versorgt, verlädt, schlachtet, da stumpft man ab, ich denke nach einer gewissen Zeit ist das nur noch Ware, weil bei einer solchen Masse verliert man ja jedes Gefühl für das Individuum.

Grüße Alex


das unterschreibe ich als gelernte Tierwirtin nicht!!!! auch nicht meine kollegen die das schon 30jahre und länger machen.
wer das macht, sollte den Beruf wechseln.
diese "Hähnchengreifer" sind meist Trupps bestehend aus Langzeitarbeitslosen, das sind so eine Art lohnunternehmen. Die meisten machen das nicht lange.
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