Elektronische Kennzeichnung

Moderator: Robert


FollowersFollowers: 0
BookmarksBookmarks: 0
Views: 4052

Elektronische Kennzeichnung

Post#1by Robert » Saturday 1. March 2008, 18:36

Hallo

Da in der letzten Ausgabe der IG-Mitteilung ein Artikel über die Elektronische Kennzeichnung stand würde mich interessieren was ihr von dieser Art der Kennzeichnung haltet.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#2by herzwig » Saturday 1. March 2008, 19:14

Hat man den Transponsor, oder wie der heisst, dann nicht später in der Mettwurst,
oder im Sonntagsbraten. Der knirscht dann aber zwischen den Zähnen, ist doch aus Glas.
Der ist so klein, das man den beim Schlachten gar nicht findet.
Ich vermute diese Möglichkeit zur Kennzeichnung von Tieren hat ein ordentlicher und bürokratischer Deutscher erfunden.Image

Zweifelsohne ist die Kennzeichnung von Tieren ein Problem und in der heutigen Zeit leider unvermeidbar. Der verdeckte Tranponsor im Fleisch ist vielleicht hübscher anzusehen als Schafe und Ziegen mit ausgefransten Ohren oder riesegen, beidseitigen "Plakaten" in den Ohren.

Medizinisch ist das Ding doch wohl ein Fremdkörper und im Schlachtkörper ebenso?

Was ist außerdem mit den Lesegeräten, die sollen doch so teuer sein. Was nützt mir eine Kenzeichnung der Tiere wenn ich sie nicht selber lesen kann? Also muß jeder Züchter so ein Lesegerät haben oder haut der dann noch zusätzlich Ohrmarken rein, damit er die Tiere auch aus ein paar Meter Entfernung identifizieren kann???

Ich finde elektronische Kennzeichnung nur angebracht wenn sie die herkömmlichen Ohrmarken ersetzen, ansonsten finde ich sie sinnlos und nur zur Bereicherung der Industrie nutze.
Eins steht fest, wenn ich das erste dieser Dinger in der Mettwurst finde vergeht mir echt der Appetit.
User avatar
herzwig
Site Admin
Site Admin
Posts: 88
Joined: 10.2006
Location: Suderbruch
Highscores: 1
Gender: None specified

Post#3by schmidti » Saturday 1. March 2008, 22:44

Wenn das mal so wäre, dass ein Chip die Ohrmarken ersetzen würde Image.
Gerade letzte Woche durfte ich einem Vortrag zu diesem Thema lauschen. das Erstaunliche: es geht hierbei nicht um Tierschutz, oder darum dass Tiere aus Diebstählen oder sonstigen Transferierungen erkannt werden können, nein es geht allein darum das computergestützte Herdenmanagenment zu verbessern. Soll heißen, es bleibt bei zwei Ohrmarken, diese sehen aus wie bisher, nur das was darauf steht ist auch noch elektronisch innen drin Image. Und alles natürlich noch teurer als bisher.

Die armen Imagecher!
User avatar
schmidti
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Posts: 113
Joined: 02.2008
Location: Amerika
Gender: None specified

Post#4by knüllbergfarm » Sunday 2. March 2008, 13:20

Na klasse was die lieben Politiker und Bürokraten sich alles für ein Blödsin enfallen lassen Computergestütst
bla und sülz in der Praxis bleibt das doch meist so wies ist. Wie Schmidti das Schreibt wirds wieder Teurer und wer Zahlt das natürlich der Tierhalter vielen dank an die ENTBÜROKRATISIRUNG Herr Seehofer das den überhaupt noch einer Wählen magImage
Genau Herwig dasist bestimt gut fürs Getriebe wen man den da drauf Beist und den krümelkram den noch in den Magen bekommt.
User avatar
knüllbergfarm
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Posts: 579
Joined: 06.2007
Location: 21702 Wangersen
Gender: None specified

Post#5by klosterbauer » Sunday 2. March 2008, 14:37

Die Frage war ja: was haltet Ihr davon: Nichts, wenn ich ehrlich bin. Macht Zucht und Haltung nur teurer, immer schwieriger für Einsteiger, die Zahl der Halter wird dadurch auch nicht mehr. Und mit den Ohrmarken haben meine schlappohrigen Bergschafe eh keine Probleme.

Aber typische EU-Regelungswut. Ich frage mich dabei, wieso diese EU-Verwaltung nicht vom Parlament gestoppt wird. Man kann sich auch kaputt regeln und regulieren. Unsere Chance ist, in dem System so lange mitzuhalten, bis es kollabiert. Nur: Ob wir das noch erleben werden???

Ich denke nur, dass wir da leider nicht dran vorbei kommen. Wie auch nicht an der Transportgenehmigung, den Begleitpapieren zu Schlachtung und was immer den Leuten noch so einfällt.

Wer heute nicht mit dem PC umgehen kann, ist ne arme Socke.

Habt Ihr denn schon alle Eure Schafe der HIT-Datenbank gemeldet? Auch so eine nette Neuerung von Anfang diesen Jahres - hier treiben wir fast den gleichen Aufwand wie für ein 10xwertvolleres Rind (und da soll es künftig leichter werden). LFür die Halter kleiner Wiederkäuer wird es nicht gerade wirtschaftlicher!

Schön, dass wir trotzdem leben und nicht weggeregelt wurden.

Ach ja, ob wir bald auch Schafgene patentiert erleben dürfen - dann kostet jedes Lamm Abgaben von Züchter an den Patenthalter. Den Schweinen droht es ja gerade, bei den Milchkühen soll ja die Rechtsgrundlage schon geschaffen sein (ich rechercheriere es gerade).

Fazit - bei dem Thema kommt man vom Hölchen aufs Stöckchen - da kann man sich gut aufregen.

Sonntägliche Grüße von
Peter aus dem Bergischen
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** The link is only visible for members, go to login. ***
----- Wir züchten Braune Bergschafe, Rotes Höhenvieh und Noriker vom Abtenauer Schlag -----
User avatar
klosterbauer
...weiß alles ganz genau
...weiß alles ganz genau
Posts: 758
Joined: 12.2007
Location: 51645 Gummersbach
Gender: Male

Post#6by Robert » Sunday 2. March 2008, 15:56

Hallo Peter

Klosterbauer wrote:Die Frage war ja: was haltet Ihr davon: Nichts, wenn ich ehrlich bin. Macht Zucht und Haltung nur teurer, immer schwieriger für Einsteiger, die Zahl der Halter wird dadurch auch nicht mehr. Und mit den Ohrmarken haben meine schlappohrigen Bergschafe eh keine Probleme.


Das ist der Unterschied zwischen deinen Bergschafen und meinen Soay. Aber mit den kleinen Ohrmarken habe ich auch fast keine Probleme.

Aber typische EU-Regelungswut. Ich frage mich dabei, wieso diese EU-Verwaltung nicht vom Parlament gestoppt wird. Man kann sich auch kaputt regeln und regulieren. Unsere Chance ist, in dem System so lange mitzuhalten, bis es kollabiert. Nur: Ob wir das noch erleben werden???


Das stimmt so nicht. Es gibt auch Leute die Transponder für ihr Herdenmanagement verwenden und die begrüßen es natürlich, wenn sie diese auch als Kennzeichnung verwenden dürfen. Zugelassen sind (auf freiwilliger Basis und nur als Zweitkennzeichen) aber nur die Transponder als Bolus oder in der zweiten Ohrmarke.

Sinn bezüglich der "Einsparung von Ohrmarken" ergibt also nur die elektronische Kennzeichnung mit einem Bolus.
Sowohl beim Implantieren als auch beim Transponder in der Ohrmarke muss nämlich eine zweite Ohrmarke vorhanden sein.

Ich denke nur, dass wir da leider nicht dran vorbei kommen. Wie auch nicht an der Transportgenehmigung, den Begleitpapieren zu Schlachtung und was immer den Leuten noch so einfällt.


Gegen eine elektronische Kennzeichnung auf freiwilliger Basis ist doch nichts einzuwenden, wenn der Betrieb diese sowieso nutzt.

Wer heute nicht mit dem PC umgehen kann, ist ne arme Socke.


Er tut sich zumindest bei manchen Dingen etwas schwerer.

Habt Ihr denn schon alle Eure Schafe der HIT-Datenbank gemeldet? Auch so eine nette Neuerung von Anfang diesen Jahres - hier treiben wir fast den gleichen Aufwand wie für ein 10xwertvolleres Rind (und da soll es künftig leichter werden). LFür die Halter kleiner Wiederkäuer wird es nicht gerade wirtschaftlicher!


Selbstverständlich. Ich sehe darin aber nicht so das Problem. Ich denke es gibt Schlimmeres und es wird noch mehr kommen.

Schön, dass wir trotzdem leben und nicht weggeregelt wurden.

Ach ja, ob wir bald auch Schafgene patentiert erleben dürfen - dann kostet jedes Lamm Abgaben von Züchter an den Patenthalter. Den Schweinen droht es ja gerade, bei den Milchkühen soll ja die Rechtsgrundlage schon geschaffen sein (ich rechercheriere es gerade).

Fazit - bei dem Thema kommt man vom Hölchen aufs Stöckchen - da kann man sich gut aufregen.


Sag ich doch. Das Ende ist noch nicht erreicht.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#7by klosterbauer » Sunday 2. March 2008, 21:15

Hallo Robert


Robert schreibt mir:
[quote][/quote]
Das stimmt so nicht. Es gibt auch Leute die Transponder für ihr Herdenmanagement verwenden und die begrüßen es natürlich, wenn sie diese auch als Kennzeichnung verwenden dürfen. Zugelassen sind (auf freiwilliger Basis und nur als Zweitkennzeichen) aber nur die Transponder als Bolus oder in der zweiten Ohrmarke.

Sinn bezüglich der "Einsparung von Ohrmarken" ergibt also nur die elektronische Kennzeichnung mit einem Bolus.
Sowohl beim Implantieren als auch beim Transponder in der Ohrmarke muss nämlich eine zweite Ohrmarke vorhanden sein.


Danach schreibst Du noch, freiwillig sei o.k. - aber für die Zukunft soll wohl aus der Freiwilligkeit die Pflicht werden. Wollen wir das dann wirklich. Gegen Wahlfreiheit habe ich wirklich nichts - da sol jeder nach seiner FAsson selig werden.

Aber gegen die Verpflichtung wehre ich mich. Früher hieß es bei uns: die Ziege ist die Kuh des kleinen Mannes. Mit den Schafen ist es nicht anders - doch dem kleinen Mann wird es immer schwerer gemacht. Und wenn nur noch die Profis Schafe halten können - dann fehlt uns ein wichtiges Stück unserer Basis. Und ein wichtiger Teil der Bevölkerung, die so etwas ist wie die Brücke zur Landwirtschaft ....

Also bleibe ich dabei: Freiwillig soll jeder machen, was mensch will. Pflicht (wird sicherlich mal kommen) ist eine sehr negative Entwicklung.
Tapfere Bergische Grüße von
Peter
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** The link is only visible for members, go to login. ***
----- Wir züchten Braune Bergschafe, Rotes Höhenvieh und Noriker vom Abtenauer Schlag -----
User avatar
klosterbauer
...weiß alles ganz genau
...weiß alles ganz genau
Posts: 758
Joined: 12.2007
Location: 51645 Gummersbach
Gender: Male

Post#8by schmidti » Sunday 2. March 2008, 23:19

Da muss ich dem bergischen Schmidt echt mal beipflichten Image.
Beruht diese Form der Kennzeichnung auf Freiwilligkeit, ist nichts dagegen einzuwenden. Aber ab 2009 wird es wohl für alle zur Pflicht. Das ist nicht nachzuvollziehen. Gerade heute war ich beim Lehrschäfermeister, wir haben Merzen sortiert. Denen eine Kerbe ins Ohr zu zwicken ist verboten Image. Tierschutz Image Image Image.
Den Schafen jedoch zwei Ohrmarken ins Ohr zu drücken und im Verlustfall welche hinterher, was die Ohren hergeben, das geht Image Image Image. Ich habe auch schon Schafe gesehen, die bei Klauenentzündungen begleitend eine Entzündung am Ohr, bzw. an der Ohrmarke haben. Denen fault es Löcher ins Ohr. Ist das Tierschutz Image

Da stimmt doch was nicht Image
User avatar
schmidti
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Posts: 113
Joined: 02.2008
Location: Amerika
Gender: None specified

Post#9by Robert » Monday 3. March 2008, 01:09

Hallo

schmidti wrote:Den Schafen jedoch zwei Ohrmarken ins Ohr zu drücken und im Verlustfall welche hinterher, was die Ohren hergeben, das geht Image Image Image. Ich habe auch schon Schafe gesehen, die bei Klauenentzündungen begleitend eine Entzündung am Ohr, bzw. an der Ohrmarke haben. Denen fault es Löcher ins Ohr. Ist das Tierschutz Image

Da stimmt doch was nicht Image


Du sagst es. Denn mit deiner Argumentation müsstest du ja eigentlich für die elektronische Kennzeichnung mit Bolus sein. Image

Abgesehen davon bin ich dafür, dass man sie wenn man will, verwenden kann. Bzw. dass sie wenn sie sowieso verwendet werden, als offizielle Kennzeichnung anerkannt werden. Dies ist der Fall für die Kennzeichnung mit Bolus und mit elektronischer Ohrmarke (Was aber für die Ohren eher schlechter ist, da die elektronischen Dinger größer sind als die, die ich zur Zeit verwende Image).

Und die Implantation kommt für Tiere die der menschlichen Ernährung dienen sowieso nicht in Frage. Man muss in dem Fall auch zwei Ohrmarken einziehen. Also aus meiner Sicht vollkommen uninteressant und überflüssig.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#10by schmidti » Monday 3. March 2008, 09:00

Hallo Robert,
ich glaube unsere Bürokratie wäre hoffnungslos überfordert mehrere Möglichkeiten der Kennzeichnung zuzulassen.
Du hast recht, ich wäre an sich für die Boluskennzeichnung. Keine kaputten Ohren und eine eindeutige "interne" Kennzeichnung. So richtig rückt ja keiner raus, mit den Erkenntnissen. Ich habe z.B. gehört, dass wenn der Bolus in der Schwanzfalte eingezogen wird, es keine negativen Auswirkungen, auch was die Schlachtkörperverwertung anbelangt, geben soll Image
User avatar
schmidti
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Posts: 113
Joined: 02.2008
Location: Amerika
Gender: None specified

Post#11by klosterbauer » Monday 3. March 2008, 10:23

Hallo in die kleine Runde -

bitte ein kurzer Stopp bei dem Gang in die elektronische Zukunft - und vielleicht etwas weniger Begeisterung, das wäre mein Anliegen.

Was haben wir gelernt in der Vergangenheit:
Kerben dürfen wir nicht mehr
Tätowieren haben noch lange die Bayern durchgehalten, ansonsten nicht - ist auch vorbei
Bestandsohrmarken sind auch perdü
Jetzt haben wir - bis auf die Schlachttiere - die Einzeltierkennzeichnung.
Jeder kauft die Zange, die Ohrmarken - und kann sich selbst helfen. (muss aber schon sich mit HIT und Co auseinander setzen)

Was kommt: die elektronische Kennzeichnung. Hightech im Schaf.
Denkt doch jetzt bitte mal an die, die weniger Profis sind und vielleicht einsteigen wollen - wo bleiben die? Nicht immer nur an die Etablierten denken, die ihr Herdenmanagement optimieren. Neueinsteiger kommen bei "niedrigschwelligen Angeboten" leichter nach.
Ist das die elektronische Kennzeichnung? Boli in die Schwanzfalte einziehen - wer kann das dann sicher? Der Tierarzt: 20 €, was kostet der Boli ... und dann: Tiere erkennen mittels Transpondertechnologie: Ohne Batterie im Signal aufnehmenden Gerät läuft hier nichts. Und ein Blick von Außen hilft da auch nicht viel. Toll für die geälpten Tiere (bei den Bergschafen) oder für die Gebrauchsherden im Gebüsch (das war jetzt Ironie): Derzeit erkennt man doch glatt noch die Nummer von Außen. Bald muss ich jedes Tier fangen und den Empfänger an den Steiß setzen.

Das ist nicht praktikabel - also kommen doch wieder Ohrmarken ins Ohr. Und wenn es nur Stallohrmarken sind.

Also: elektronisch ist gut für die, die es wollen. Das mögen engagierte Züchter sein, die auch mal einen Euro mehr springen lassen. Für andere sehe ich da weniger Vorteile als Nachteile.

Wir aber laufen auf eine Verpflichtung zu - und das ist für das gesamte System schädlich. Der Einstieg wird immer schwieriger, der Aufwand immer höher. So gewinne ich keine Menschen dazu.

Schade wäre das. Und wenn nur noch die Züchter bleiben - an wen verkaufen die dann ihre Tiere??

Skeptisch grüßt und bleibt darum
Peter aus dem Bergischen
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** The link is only visible for members, go to login. ***
----- Wir züchten Braune Bergschafe, Rotes Höhenvieh und Noriker vom Abtenauer Schlag -----
User avatar
klosterbauer
...weiß alles ganz genau
...weiß alles ganz genau
Posts: 758
Joined: 12.2007
Location: 51645 Gummersbach
Gender: Male

Post#12by karinenhof » Monday 3. March 2008, 10:42

hallo Leute,

ich habe ja noch nicht soooooooo lange Schafe. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit einternden Ohren oder ausgerissenen Marken.
Als die ersten Ohrmarken reingezwickt werden sollten, habe ich mich schon schwer getan. Nachdem mir es gezeigt wurde, ging es ganz gut. Und das bekommen Einsteiger ganz bestimmt auch hin.

Kleine Ohren, kleine Marken. Und dann noch kompl. kostenfrei. Zange wurde mir vom Vet.amt gestellt und die Marken bekomme ich nach Bestellung zugeschickt.
Warum muß es überhaupt el. sein? Warum können nicht andere Marken entwickelt werden? Ist diese Variante schon am Ende? Warum müssen denn die Marken immer größer werden? Die Dinger haben doch zwei Seiten für Beschriftungen.
Mal ehrlich. Ich kann die Nummern meiner Schafe nicht von weitem lesen. Dazu muß ich sie einfangen. Das muß aber doch sowieso immer mal sein. Sei es wegen Klauen od. wg. Wurmkur.

Ich brauche keine el. Kennzeichnung.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
User avatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Posts: 1476
Joined: 04.2007
Location: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 32
Gender: Female

Post#13by Herwig » Monday 3. March 2008, 11:03

Ja Peter, da sprichst du mir aus der Seele.
Auch ich bin ein Gegner der verpflichtenden elektronischen Kennzeichnung.

In meinen Augen spricht nichts dafür, im Gegenteil es behindert die Vielfalt, die Schwelle zum Neueinstiegt wird immer höher, das kann nicht im Sinne der Rassezüchter sein!
Mir will sich auch nicht so recht erschließen wozu es gut sein soll. Herden- und Zuchtmanagement betreibt man seit vielen Jahren sehr gut, ohne diese Art der Kennzeichnung, bei weit aus höheren Kopfzahlen als sie heute bestehen.
Zu Spitzenzeiten hatte ich früher 2000 Kopf, ohne Kerben und ohne Ohrmarken. Mein Lehrmeister hatte weit über das doppelte und hat auch seine Schafe am Gesicht unterschieden.
In Herdbuchbeständen mag ich ja akzeptieren, das die Tiere gekennzeichnet werden, aber zur Fleischerzeugung???
Die elektronische Kennzeichnung würde dann also, wenn ich Roberts Aussage richtig interpretiere, die Schlachtung des Tieres nicht mehr zulassen? Wenn also ein Tier sich das Bein bricht oder aus anderen Gründen gemerzt werden muß, muß mann den Tierkörper dann beseitigen??
Ich glaube, letzlich müssen wir uns gegen die ganzen Verpflichtungen wehren, schon an anderer Stelle habe ich behauptet, das man die Kleinbauern und Nebenerwerbslandwirte einfach nur lästig findet, sie machen unnötig Arbeit in der Beratung, kaufen nur kleine Betriebsmaschinen und tragen wenig zum großen kommerziellen "Agrokuchen" bei. Unnützes Hobbygetue.

Bisher haben all die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung, zu der auch die Kennzeichnungspflicht gehört wenig gebracht, jeden falls sehe ich keinen messbaren Erfolg.

Meine ehemaligen Schäferkollegen stöhnen alle, jene zu denen ich Kontakt habe, lehnen die Kenzeichnungspflicht ab.
Es sind also scheinbar nur die Herdbuchzüchter die so ein elektronisches Herdenmanagement hin und wieder brauchen.
Es darf sich gerne jeder kaufen, die Transponder, das Gerät zum Setzen der Transponder das Lesegerät und all das ander Zubehör, das darf er dann neben die Ohrmarkenzange, Tätowierzange und Kerbenzange in den Schrank legen und hoffen das er sich nicht noch eines Tages für die Zucht anderer Nutztiere interessiert und dann die vielen Zangen nicht durcheinander bringt.

Mich nervt das derartig , das es mich im Moment von der Anschaffung neuer Schafe abhält. Ich vermute bzw. weiß, das es so einigen andern auch ergeht!
User avatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Posts: 3432
Joined: 10.2006
Location: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 210
Gender: Male

Post#14by Robert » Monday 3. March 2008, 12:12

Hallo

Dann versuche ich jetzt mal das der Reihe nach aufzuarbeiten

schmidti wrote:... ich glaube unsere Bürokratie wäre hoffnungslos überfordert mehrere Möglichkeiten der Kennzeichnung zuzulassen.


Momentan gibt es noch mehrere Möglichkeiten. Wie lange das so bleibt ist eine andere Frage. Es sind ja nicht einmal alle Landesschafzuchtverbände einer Meinung.

Du hast recht, ich wäre an sich für die Boluskennzeichnung. Keine kaputten Ohren und eine eindeutige "interne" Kennzeichnung.


Eine rein elektronische Kennzeichnung ist momentan noch nicht vorgesehen. Eine Ohrmarke muss immer sein.

So richtig rückt ja keiner raus, mit den Erkenntnissen. Ich habe z.B. gehört, dass wenn der Bolus in der Schwanzfalte eingezogen wird, es keine negativen Auswirkungen, auch was die Schlachtkörperverwertung anbelangt, geben soll Image


Der Bolustransponder wird geschluckt und bleibt im Vormagen liegen. Er hat keinerlei Auswirkung auf die Schlachtkörperverwertung.
Ich sehe dabei eher Probleme in Bezug auf das "Einsetzen" des Bolus. Vorallem bei kleinen Rassen.

Das was du meinst ist kein Bolus, sondern ein injizierbarer Transponder. Bei dem Ding gibt es offensichtlich mehr Probleme. Deshalb ist seine Einführung für Schafe und Ziegen, soweit mir bekannt ist, vom Tisch. Er wird auch nicht als offizielle Markierung anerkannt und seine Verwendung ergibt deshalb, in meinen Augen, absolut keinen Sinn.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#15by Robert » Monday 3. March 2008, 12:45

Hallo

Klosterbauer wrote:... bitte ein kurzer Stopp bei dem Gang in die elektronische Zukunft - und vielleicht etwas weniger Begeisterung, das wäre mein Anliegen.


Das hat nichts mit Begeisterung zu tun. Ich halte nicht besonders viel von der elektronischen Kennzeichnung. Aber man sollte auch sehen, dass diese auch ihre Vorteile hat. Wenn jemand sie sowieso aus einem anderen Grund verwendet, sollte sie auch als offizielle Kennzeichnung akzeptiert werden, das erspart zumindest eine Ohrmarke. Für Leute die Probleme mit den Ohrmarken haben wäre es ebenfalls eine Möglichkeit auf den Bolus umzusteigen und auf zumindest eine Ohrmarke (irgendwann einmal vielleicht auch auf beide) verzichten zu können
Was haben wir gelernt in der Vergangenheit:
Kerben dürfen wir nicht mehr
Tätowieren haben noch lange die Bayern durchgehalten, ansonsten nicht - ist auch vorbei


Tätowieren gibts bei uns in Bayern immer noch.

Bestandsohrmarken sind auch perdü


Sehe ich nicht so. Sie sind immer noch ein gutes Hilfsmittel. Z.B auch bei Verwendung des Bolus.
Jetzt haben wir - bis auf die Schlachttiere - die Einzeltierkennzeichnung.
Jeder kauft die Zange, die Ohrmarken - und kann sich selbst helfen. (muss aber schon sich mit HIT und Co auseinander setzen)


So ist es.

Was kommt: die elektronische Kennzeichnung. Hightech im Schaf.
Denkt doch jetzt bitte mal an die, die weniger Profis sind und vielleicht einsteigen wollen - wo bleiben die? Nicht immer nur an die Etablierten denken, die ihr Herdenmanagement optimieren. Neueinsteiger kommen bei "niedrigschwelligen Angeboten" leichter nach.


Da gebe ich dir recht.

Ist das die elektronische Kennzeichnung? Boli in die Schwanzfalte einziehen - wer kann das dann sicher? Der Tierarzt: 20 €, was kostet der Boli ... und dann: Tiere erkennen mittels Transpondertechnologie: Ohne Batterie im Signal aufnehmenden Gerät läuft hier nichts. Und ein Blick von Außen hilft da auch nicht viel. Toll für die geälpten Tiere (bei den Bergschafen) oder für die Gebrauchsherden im Gebüsch (das war jetzt Ironie): Derzeit erkennt man doch glatt noch die Nummer von Außen. Bald muss ich jedes Tier fangen und den Empfänger an den Steiß setzen.


Siehe Erklärung im vorherigen Beitrag. Injizierter Transponder nicht für Schafe und Ziegen.
Was deine ironische Bemerkung betrifft. Da brauchst du aber auch bei Ohrmarken ein sehr starkes Fernglas. Image
Aber ich gebe dir recht. Deine Aussage bedeutet allerdings auch, und da sind wir einer Meinung, dass wir um eine äußere Kennzeichnung (sprich zumindest eine Ohrmarke und sei es eine Bestandsohrmarke) nie herumkommen werden.
Das ist nicht praktikabel - also kommen doch wieder Ohrmarken ins Ohr. Und wenn es nur Stallohrmarken sind.


So sehe ich es auch. Siehe letzter Satz.

Also: elektronisch ist gut für die, die es wollen. Das mögen engagierte Züchter sein, die auch mal einen Euro mehr springen lassen. Für andere sehe ich da weniger Vorteile als Nachteile.


So sehe ich es auch.

Wir aber laufen auf eine Verpflichtung zu - und das ist für das gesamte System schädlich. Der Einstieg wird immer schwieriger, der Aufwand immer höher. So gewinne ich keine Menschen dazu.


Sehe ich auch so. Dann solltet ihr mal nachfragen welche Auffassung euer Landesschafzuchtverband vertritt.
Schade wäre das. Und wenn nur noch die Züchter bleiben - an wen verkaufen die dann ihre Tiere??


Das sehe ich auch so.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#16by Robert » Monday 3. March 2008, 12:58

Hallo

karinenhof wrote:... ich habe ja noch nicht soooooooo lange Schafe. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit einternden Ohren oder ausgerissenen Marken.


Ich auch nicht. Ich halte Schafe seit mehr als 15 Jahren und hatte bisher noch keine 10 Stück mit ausgerissenen Ohrmarken.
Kleine Ohren, kleine Marken. Und dann noch kompl. kostenfrei. Zange wurde mir vom Vet.amt gestellt und die Marken bekomme ich nach Bestellung zugeschickt.


Das ist aber nicht überall so. In Bayern muß man sowohl die Zange, als auch die Ohrmarken kaufen.
*** The link is only visible for members, go to login. ****** The link is only visible for members, go to login. ***


Warum muß es überhaupt el. sein? Warum können nicht andere Marken entwickelt werden? Ist diese Variante schon am Ende? Warum müssen denn die Marken immer größer werden? Die Dinger haben doch zwei Seiten für Beschriftungen.


Ich denke, dass da nicht mehr viel kommen wird. Außer der elektronischen Variante, die ich allerdings für unsere Schafe uninteressant finde.
Mal ehrlich. Ich kann die Nummern meiner Schafe nicht von weitem lesen. Dazu muß ich sie einfangen. Das muß aber doch sowieso immer mal sein. Sei es wegen Klauen od. wg. Wurmkur.


Das ging früher mit den Bestandsohrmarken noch recht einfach. Mittlerweile gehts fast nur noch mit Fernglas. Wenn man das Tier nicht fangen kann/will.

Ich brauche keine el. Kennzeichnung.


Ich auch nicht.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#17by Robert » Monday 3. March 2008, 13:18

Hallo

Herwig wrote:Ja Peter, da sprichst du mir aus der Seele.
Auch ich bin ein Gegner der verpflichtenden elektronischen Kennzeichnung.


Ich denke, da gibt es viele. Vorallem mit der Betonaung auf verpflichtend

In meinen Augen spricht nichts dafür, im Gegenteil es behindert die Vielfalt, die Schwelle zum Neueinstiegt wird immer höher, das kann nicht im Sinne der Rassezüchter sein!
Mir will sich auch nicht so recht erschließen wozu es gut sein soll. Herden- und Zuchtmanagement betreibt man seit vielen Jahren sehr gut, ohne diese Art der Kennzeichnung, bei weit aus höheren Kopfzahlen als sie heute bestehen.
Zu Spitzenzeiten hatte ich früher 2000 Kopf, ohne Kerben und ohne Ohrmarken. Mein Lehrmeister hatte weit über das doppelte und hat auch seine Schafe am Gesicht unterschieden.In Herdbuchbeständen mag ich ja akzeptieren, das die Tiere gekennzeichnet werden, aber zur Fleischerzeugung???


Die Zeiten haben sich geändert.
Um eine Kennzeichnung kommt man heute aus seuchenrechtlichen Gründen nicht mehr herum.
Und der Computer kommt heute überall zum Einsatz (egal ob sinnvoll oder nicht).Image
Die elektronische Kennzeichnung würde dann also, wenn ich Roberts Aussage richtig interpretiere, die Schlachtung des Tieres nicht mehr zulassen? Wenn also ein Tier sich das Bein bricht oder aus anderen Gründen gemerzt werden muß, muß mann den Tierkörper dann beseitigen??


Falsch interpretiert. Die beiden zugelassenen Möglichkeiten (Bolus und Ohrmarke) haben keinen Einfluss auf den Schlachtkörper.
Meine ehemaligen Schäferkollegen stöhnen alle, jene zu denen ich Kontakt habe, lehnen die Kenzeichnungspflicht ab.


Das machen die meisten, denke ich. Wobei die Gründe sehr unterschiedlich sein können.

Es sind also scheinbar nur die Herdbuchzüchter die so ein elektronisches Herdenmanagement hin und wieder brauchen.


Ich würde sagen: Nicht nur.

Es darf sich gerne jeder kaufen, die Transponder, das Gerät zum Setzen der Transponder das Lesegerät und all das ander Zubehör, das darf er dann neben die Ohrmarkenzange, Tätowierzange und Kerbenzange in den Schrank legen und hoffen das er sich nicht noch eines Tages für die Zucht anderer Nutztiere interessiert und dann die vielen Zangen nicht durcheinander bringt.


Ganz meine Meinung.

Mich nervt das derartig , das es mich im Moment von der Anschaffung neuer Schafe abhält. Ich vermute bzw. weiß, das es so einigen andern auch ergeht!


Mich nervt das nicht. Ich denke mir da immer, dass jeder das machen soll wie er es will. Es wird immer Leute geben die bei irgendetwas "Vorreiter" sein müssen. Wenn nicht bei dem, dann bei was anderem.

Und was deine Vermutung betrifft gebe ich dir recht. Das liegt aber nicht allein an der Kennzeichnung, sondern an dem ganzen Berg von
Vorschriften, die auf einen zukommen. Noch nie etwas von "Entbürokratisierung" gehört?

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#18by karinenhof » Friday 25. April 2008, 22:50

Heute war bei uns Jahresversammlung vom Schafzuchtverband. Dort wurde unter anderem bekannt gegeben, dass ab 2010 die elektronische Kennzeichnung Pflicht sein wird. So, wie ich es verstanden habe laufen Versuche zu Chipen. Alles andere ist wohl nicht wirklich sinnvoll. Das ganze hat tatsächlich den Hintergrund ein besseres Herdenmanagement zu unterhalten.

Wird wohl nichts mit ... ich will das nicht!. Ab 2010 ist es so Image.

Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
User avatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Posts: 1476
Joined: 04.2007
Location: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 32
Gender: Female

Post#19by Robert » Saturday 26. April 2008, 10:14

Hallo Karin

Wird wohl nichts mit ... ich will das nicht!. Ab 2010 ist es so Image.


Darum ging es mir auch nicht. Wenn es eine vernünftige Lösung gibt bis dahin ist es mir grundsätzlich egal wie ich meine Tiere kennzeichne. Ich persönlich brauche jedenfalls nicht unbedingt die elektronische Kennzeichnung.

Und jetzt im Moment aus lauter Aktionismus etwas zu machen was gar nicht zugelassen ist finde ich Quatsch.

karinenhof wrote:Heute war bei uns Jahresversammlung vom Schafzuchtverband. Dort wurde unter anderem bekannt gegeben, dass ab 2010 die elektronische Kennzeichnung Pflicht sein wird. So, wie ich es verstanden habe laufen Versuche zu Chipen. Alles andere ist wohl nicht wirklich sinnvoll. Das ganze hat tatsächlich den Hintergrund ein besseres Herdenmanagement zu unterhalten.


Chippen ist derzeit bei Tieren die dem menschlichen Verzehr dienen nicht zugelassen, aber Versuche laufen in verschiedenen Richtungen.
Die, die die elekronische Kennzeichnung heute schon auf freiwilliger Basis nutzen für ihr Herdenmanagment (und da gibt es schon etliche) arbeiten mit der derzeit einzigen zugelasssenen Form des Transponders, dem Bolus.
Fürs Herdenmanagement benötigen wir beide und die meisten anderen hier die elektronische Kennzeichnung sicher nicht, bei uns finde ich Ohrmarken oder andere sichtbare Markierungen wesentlich besser

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#20by karinenhof » Saturday 26. April 2008, 10:28

Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Da ich keine Massenmast betreibe, ist für mich das Herdmanagement derzeit noch nicht wichtig.
So wie ich es gestern rausgehört habe, werden die Bolus nicht wirklich gewollt, weil durch die unterschiedlichen Lage innerhalb des Tieres ein vernünftiges Ablesen nicht so einfach sein soll.

Ich habe auch keine Probleme mit Marken. Aber uns fragt ja nun mal keiner. Mich ärgert es eifach, so wie oben auch schon geschrieben wurde, dass wir diese neue Methode übergestülpt bekommen und es dadurch nicht einfacher wird. Schon gar nicht für die, die am Anfang "nur" ein paar Schafe hinter dem Haus haben.

Imagele sonnige Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
User avatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Posts: 1476
Joined: 04.2007
Location: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 32
Gender: Female

Post#21by Robert » Sunday 27. April 2008, 20:31

Hallo Karin

karinenhof wrote:So wie ich es gestern rausgehört habe, werden die Bolus nicht wirklich gewollt, weil durch die unterschiedlichen Lage innerhalb des Tieres ein vernünftiges Ablesen nicht so einfach sein soll.


Ich denke, dass du jetzt etwas verwechselst.

Das Problem mit dem "Wandern" betrifft in erster Linie die injezierten Transponder. Darum darf man diese ja auch nicht bei Tieren anwenden die der Ernährung des Menschen dienen (also auch nicht bei Schafen). Weil dabei nicht gewährleistet werden kann, dass er im Schlachtkörper auch gefunden wird. Die Boli können problemlos zu 100 % aus dem geschlachteten Tier entfernt werden.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#22by karinenhof » Sunday 27. April 2008, 22:07

Ja, die Bolis findet man 100 % wieder, aber die Lesegeräte können die Teile wohl nicht immer lesen, weil die Lage nicht immer an der selben Stelle ist.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
User avatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Posts: 1476
Joined: 04.2007
Location: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 32
Gender: Female

Post#23by Robert » Monday 28. April 2008, 00:21

Hallo

karinenhof wrote:Ja, die Bolis findet man 100 % wieder, aber die Lesegeräte können die Teile wohl nicht immer lesen, weil die Lage nicht immer an der selben Stelle ist.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland


Das Problem mit der mangelhaften Lesbarkeit aufgrund "Wanderschaft" hat man auch bei den injezierten Transpondern. Aber es gibt da schon alle möglichen Versuche.

Viele Grüße
Robert
User avatar
Robert
Moderator
Moderator
Posts: 50
Joined: 02.2008
Location: Karlskron
Gender: None specified

Post#24by karinenhof » Monday 28. April 2008, 09:27

wir werden abwarten. Am Ende müssen wir uns doch dem fügen, was andere ausbaldovert haben. Wollen nur hoffen, dass es Praktiker sind.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
User avatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Posts: 1476
Joined: 04.2007
Location: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 32
Gender: Female


Beteilige Dich mit einer Spende