Das vergessene Handwerk Gerben!

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Das vergessene Handwerk Gerben!

Post#1by lucky9 » Friday 14. September 2012, 13:05

Hallo,

Da ich ja ziemlicher Frischling in der Landwirtschaft bin aber nichts verschwenden möchte würde mich mal interessieren ob einer von euch weiß wie man kosten günstig selber gerben kann und ob es schon jemand von euch gemacht hat? Ich würde es überwiegend mit Kaninchenfellen machen aber wen es gut funktioniert auch mit den anderen Tierfellen! Währe echt cool wen da jemand gute Tipps und Tricks kennt!
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Re: Das vergessene Handwerk Gerben!

Post#2by Alex » Friday 14. September 2012, 22:33

Ich lass die Kaninchenfelle gerben, kostet pro Fell fünf Euro und ist beste Qualität, dafür stell ich mich nicht selbst hin.

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Re: Das vergessene Handwerk Gerben!

Post#3by Hacky83 » Monday 17. December 2012, 09:31

Hallo
Ich habe im In Netz mal diese Anleitung gefunden weiß allerdings nicht mehr auf welcher Seite.
Ausprobiert habe ich sie noch nicht das kommt aber noch :biggrinn:
Den 5€ oder mehr pro Fell geht ja auch ganz schön ins Geld.


1. Vorbereitung
da das rohe Fell schwer war, legte ich eine alte Holztür auf den Boden und breitete den Rohling so wie er war darauf aus, dass die Fleischseite nach oben schaute.
Nach dem es dann gut da lag, nagelte ich es an den äußeren Rändern fest. Die Löcher würden nicht stören, weil ich dachte, dass ich das Fell noch zurecht schneiden würde.
Aber gleich vorweg - was ich dann nicht machte, weil es mir so gefiel, wie es war.
Ich hatte mir 2 Kilo Speisesalz besorgt. Großzügig bestreute ich das Fell mit dem Salz und stellte die Tür mit dem Fell darauf leicht schräg auf, damit die Flüssigkeit ablaufen kann, die sich nun bildete. Das sah dann alles nicht so toll aus - aber nun, da mußte ich durch.
Das Salz bewirkt Wasserentzug und ist konservierend. Und konservieren muß man schnell, weil gerade bei warmen Temperaturen die Fäulnisbakterien sofort entstehen.
Zur Haltbarmachung würde auch einfrieren gehen, wer so viel Platz gerade in der Truhe frei hat.
Ich liess es so ein paar Tage stehen und streute immer wieder auf die nassen Stellen Salz nach. Das Fell wurde nun immer härter und trockener.
Bereits hier sind die Fett- und Fleischreste abzuzupfen. Ich machte das mit dem Rasiermesser (Herdschaber). Wobei man sehr aufpassen muß, dass man keine Löcher in die Haut schneidet, denn die werden durch das Gerben noch größer.
Da aber mein Schlachter gute Arbeit leistete, hatte ich wenig zu zupfen und das was ich doch noch übersah, schmiergelte ich später beim getrockneten Fell ab.
Nach dem ich dann alle Materialien besorgt hatte, was ich zum Gerben benötigte, füllte ich einen Behälter mit Wasser und gab da das eingesalzte Fell hinein.
Es war schnell wieder weich und ich fing an die schmutzigen Stellen (Blut und Urin) mit Kernseife zu säubern. Leerte das Wasser ein paar mal aus und erneuerte es wieder, bis ich dachte, dass nun die schmutzigen Stellen blasser waren. Dann liess ich es mit wieder frischem Wasser etwa 2 Tage stehen wobei immer wieder umgerührt wurde. Das war die Schmutzweiche.

2. Beizen / Pickeln - Vorbereitung zur Gerbung
Ich machte den Zuber wieder mit etwa 40 Liter handwarmem Wasser voll und ging nun nach nachfolgendem "Rezept" vor.
(Diese Anleitung hatte ich aus einer Homepage von einem Unternehmen gefunden. Leider stand dann beim Ausdrucken kein Name dabei und ich fand bis heute diese Seite nicht mehr - denn ich wollte mich für diese tolle Anleitung bedanken, die es ermöglichte einen puren Anfänger ein klasse Fell gerben zu lassen, ich suche weiter und werde dies auf alle Fälle noch nachholen).
Ich hatte es nicht aufs Gramm gemessen, doch so ca. 40 Liter Wasser waren das schon, von dem ich nun ausging, und etwa das Doppelte vom Fellgewicht entsprechen sollte (200% vom Fellgewicht).
Das Wasser sollte 20 Grad haben - das habe ich aber auch nicht abgemessen, da ich im Juli/August das alles machte und von der Temperatur zu dieser Jahreszeit das auf alle Fälle in etwa hinkam. Auch weiss ich nicht, ob es durchgehend diese 20 Grad haben soll, ich nehme an, dass sich somit das Salz besser auflöst.
---- auch da habe ich mittlerweile eine Antwort drauf: die Temperatur braucht man nur für die chemische Reaktion. Wenn die Temperatur zu hoch ist wird die Haut geschädigt - zu niedrige Temp. verlangsamt den Prozess. Das Gerbgefäss sollte frostfrei gelagert werden.
Auf alle Fälle darf das Wasser nicht über 37 ° erwärmt werden, da sonst das Rohfell verleimt.
- in diese 40 ltr. Wasser kamen dann 100 g Kochsalz (NaCl) je Liter Wasser,
also bei mir 4 Kilo Salz
Das rührte ich gut um und legte dann das Fell hinein und drückte es gut unter diese Lösung.
Nach etwa 2 Stunden und ständigem Rühren kam dann Säure hinzu
ich nahm Essigsäure (Essigessenz klar) 15 Gramm je Liter Salzwasser,
es soll auch Ameisensäure und Schwefesäure möglich sein, was ich ein ander mal ausprobieren werde
also bei meinem Fell brauchte ich 600 Gramm Essigessenz
und immer wieder rühren, rühren, rühren
jetzt das Fell eine Woche in diesem Säurebad belassen. und immer wieder rühren, rühren, rühren.
Da das Fell überhaupt nicht unter der Lauge bleiben wollte und aus dem Bad raus schaute, suchte ich mir eine große Steinplatte mit ca. 40x25 cm und legte die zum Beschweren auf das Fell, so dass das ganze Haar in der Säure war.zwischendurch machte ich ab und zu eine "Haarziehprobe". Da ich durch die viele Leserei im Internet nun wirklich nicht wußte, ob ich alles richtig gemacht habe, denn ich wollte ja ein Fell gerben und kein Leder herstellen.
Zu meinem großen Schock gingen dann beim Ziehen die Haare aus... ... Ich sah mich schon mit einem Lederlappen vor mir, doch dachte ich, dass es vielleicht auch ganz normal ist, denn schließlich gehen jetzt ja durch die Säure die Poren auf und somit würde ja auch der "Haarausfall" ganz normal sein.. , also zog ich nicht mehr weiter.
Also ich ließ mich nicht entmutigen und machte nach der Anleitung weiter, die ich da in den Händen hielt und beliess das Fell eine Woche in diesem Bad.
Irgend wo las ich: bis es nicht mehr glasig ist.
Was auch immer dies nun bedeutete... aber irgendwie wurde das Aussehen etwas anders, vielleicht ist das damit gemeint.
Dabei immer wieder rühren, rühren, rühren

3. die Gerbung
in die Lösung aus Punkt 2 sollten lt. "Rezept" nach einer Woche hinzu kommen:
30 g Aluminiumsulfat Al2(SO4)3 je Liter Salzwasser
und
30 g Alaun Kaliumalumiumsulfat KAl(SO4)2.l2H2O je Liter Salzwasser
ersteres konnte ich nicht besorgen, also hatte ich es weg gelassen, war es eh für den Drogeriebesitzer fast das selbe, dafür nahm ich dann vom zweitem. Es sollten 2000 Gramm, doch bei meinem ersten Fall hatte ich da einen Rechenfehler drinnen und hatte nicht mal die Hälfte und trotzdem war ich mit dem Ergebnis zu frieden.
Dieses Alaun löste ich dann in heißem Wasser auf, was ich von Heike widerum erfuhr, die ich im Schäferforum angeschrieben hatte. Falls das Alaun kristallisiert, dann nochmals kurz aufkochen, bis die Kristalle verschwinden.
Des weiteren fügte Heike dem Ganzen noch 1 Eßlöffel Borax hinzu. Warum weiss ich nun nicht genau, hat wohl was mit der Konservierung gegen Motten zu tun.
Das alles wieder unter ständigem Rühren 1 bis 1,5 Woche in diesem Bad belassen.

4. Fixierung der Gerbung
15 Gramm (oder mehr) Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 je Liter Salzwasser (in die Lösung aus Punkt 3)
bei mir 600 gr. ,
Dieses Natriumhydrogencarbonat hats nun in sich... ich nenne es nun Hexenküche,
unbedingt leere Eimer parat stellen und etwas zum Schöpfen,
denn beim Einstreuen und -rühren des Pulvers in die Lauge aus Pos. 3 geschieht folgendes :-)
zuerst nichts, alles scheint friedlich zu sein,
dann nach kaum einer Minute fängt alles an zu schäumen - die ganze Lauge fängt an zu "kochen" und der Schaum steigt immer höher und höher und wehe dem, der nun einen zu kleinen Bottich hat und noch keine Reserve-Eimer parat gestellt hat... viel Spaß :-) ;-) :-)
diese Lauge sollte dann auf einen ph-Wert von 4 - 4,5 gebracht werden.
Da ich kein ph Streifen oder -Messgerät habe, liess ich das Ganze ohne zu messen eine knappe Woche in diesem Bad... (hier war auf meinem mir vorliegenden "Rezept" keine Zeitangabe),
und immer wieder rühren, rühren, rühren. ... was ich leider dann doch ab und zu vergaß :-(
der Schaum geht dann übrigens nach einigen Stunden wieder weg
Nach dieser knappen Woche holte ich das Fell aus der Lauge und hängte es über einen Holzbock. Dabei stellte ich den Kübel unter, um die abtropfende Lauge aufzufangen, falls die Fixierung noch nicht reichte... und tatsächlich sah die Mitte des Felles noch nicht so aus wie der Rest, sah noch mehr nach roher Haut aus oder glasig?
also packte ich alles wieder in die übrig gebliebene Lauge rein und liess es nochmals 3 Tage da drin liegen. Somit hatte ich es eine gute Woche in diesem Bad.
Beim nächsten Fell liess ich es gleich länger in der Lauge.
Ich hängte das Fell über den Holzbock und spritze alles gut mit Wasser ab.
Keine Angst vor Umweltsünden.
Kaliumaluminiumsulfat ist als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und Natriumhydrogencarbonat wird auch in Backpulver und Brausepulver verwendet :-)
- anderes Wort: Natron.
Nach der Anleitung sollte das Fell nun 2 Tage abtropfen.
Das Wetter war schön und warm, so liess ich es einen Tag abtropfen. Zu dieser Zeit war es sehr windig, also breitete ich es auf einem Tisch aus und liess den Wind darüber wehen. Damit die äußeren Stellen nicht sofort wieder austrockneten habe ich die nach innen eingeschlagen und ging der zu schnellen Ausdrocknung mit einer Blumendusche entgegen.
Die nächsten Felle gerbte ich im Winter und ich steckte sie nach dem Abtropfen in die Waschmaschine und stellte den Schleudergang auf 400 Umdrehungen ein. Nicht höher, da sonst hinterher die Fellspitzen verfilzt sind und man es beim Kämmen um so schwerer hat.
.... ich liess mich nicht entmutigen, dass die Mitte des Felles immer noch etwas "frisch" aussah. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum dies fast über die ganze Rückenpartie so "frisch" war. War das Fell da besonders fettig?, oder habe ich da nicht alles Fett runter geschabt? Keine Ahnung.... ich machte einfach weiter und knetete da besonders aber vorsichtiger.
Zur gleichen Zeit fing ich bereits an das Fell zu ziehen und zu strecken, damit es nicht hart wurde.
Nach den Beschreibungen sollte es über einen stumpfen Gegenstand oder eine Kante gezogen werden, was aber bei der Größe meines Felles eine Plage war.
Nach dem mein Lebenspartner sich meine Plagerei kurz angeschaut hatte, spannte er einen langen Edelstahlwinkel von Bock zu Bock, über das ich dann viel besser das Fell ziehen konnte, als "nur" über die Tischkante. Ich wechselte aber ab und das Fell wurde immer wieder gezogen und geknetet, damit es weich wurde.
Das Fell war zu meinem Erstaunen angenehm weich geworden. Ich war begeistert. Rings rum die Außenkanten blieben etwas härter, die zog ich dann besonders über den Edelstahlwinkel, was ich aber nicht besonders schlimm fand, denn so riss auch nichts ein.
Zwischendurch zupften wir dann noch übrig gebliebenen Haut- und Sehnenreste weg.
Mein Lebenspartner holte bald den Schwappel und schmirgelte über das Leder. Diesen Arbeitsgang werde ich beim nächsten Fell nach Pos. 5 machen

5. Fettung und Nachbehandlung
Nach meinem mir vorliegenden "Rezept" sollte ich nun die Rückseite des abgetropften Fells behandeln.
Tja, was nun? hätte ich die Nachbehandlung gleich nach dem Abtropfen machen sollen??
Ich entschied mich die Nachbehandlung, so wie das Wort schon heisst, danach, also zum Schluß zu machen, in das noch leicht feuchte Fell
...... also die Rückseite des Fells mit rohem Hirn einreiben???
...iiiih nein, also wieder Internet - und hier hatte ich die Hirngerbung gefunden.
Ich holte den Behälter mit dem Hirn wieder aus dem Froster. Mit Zugabe von ca. 1 ltr. Wasser und ständigem Rühren erhitzte ich es. Runter vom Herd, gab ich dem Ganzen nach meinem vorliegenden Rezept noch 100 g Eigelb (von ca. 4 Eiern) hinzu.
Als ich noch immer Hirn sah, mixte ich nochmals alles gut durch und dann strich ich es noch heiss auf die Fell-Fleischseite und lies es einziehen. Dazu hatte ich Gummihandschuhe angezogen und arbeitete es mit einem großen Kieselstein ein.
Nachdem die Masse eingezogen war und ich noch Masse übrig hatte, wollte ich den Vorgang mit dem restlichen "Material" nochmals wiederholen (was auch geraten wird), doch leider war mein Hund schneller und hat hinter meinem Rücken die Hälfte der Masse weg geschlappert.
Also knetete ich das was ich hatte gut ein.
Weg war die schöne weiße Farbe, alles sah jetzt gelb aus und war klebrig.
Ich mußte mir echt andere Gedanken machen, dass ich nicht immer das Hirn vor mir sah.....
Jetzt mußte das Dehnen und Strecken wieder weiter gemacht werden, wobei ich nun allerdings die Handschuhe an liess und das dann mit dem großen runden Kieselstein machte.
große Kieselsteine machten mir später auch Dienste, um letzte Haut- und Venenreste vom Fell zu schmiergeln - das ist sogar besser als Schmiergelpapier, da sich letzteres so schnell zusetzt und der Stein einfach sauberer bleibt.
Am nächsten Tag war es dann schon nicht mehr so klebrig und die Arbeit machte wieder mehr Spaß.
Bei den nächsten Fellen machte ich es teilweise, je nach dem, ob ich Hirn bekam, nur noch mit Eigelb-Wasser-Gemisch ohne Hirn.
Da ich alles nicht in einem Arbeitsgang machen konnte, weil ich nicht so viel Zeit hatte, brauchte ich etwa eine Woche um das Fell unter Dehnen und strecken trocken zu bekommen. In der Zwischenzeit rollte ich es immer wieder schön zusammen, dass die äußeren Ränder eingerollt waren, damit alles einigermaßen gleichmäßig trocken wurde.
Ich war einfach nur begeistert vom Ergebnis.
Jetzt kam der allerletzte Gang, das Kämmen. Wenn es allerdings eine schöne Lockung hat, dann lasse ich es "pur".
Ich hatte Kardierkämme und legte los. Dann sah ich von meinen Katzen die Katzenbürste und versuchte es mit der, was für mich viel einfacher und handlicher war.
Aber wer es nicht glaubt, das war für mich die schwerste Arbeit :-)
aber auch die angenehmste.
der Materialaufwand für dieses Fell lag etwa zwischen 25 und 30 Euro. Wobei ich Kleinstmengen bezog. Bei größerer Abnahme kann man sicher auch Direktanbieter (z.B. Firma Roth, Anbieter in ebay hab ich auch gefunden) finden und da bestellen, was sicher günstiger ist.

altes Hausmittel : im Winter das Fell reinigen.
Das Fell (Wollseite) in den trockenen Schnee legen und ausklopfen - wer hat mit einem Teppichklopfer!
Nicht zu nass werden lassen, da diese Art von Gerbung nicht "wasserfest" ist - und sonst das Fell hart werden würde. Ist es mal geschehen, so muß man wieder walken, um das Fell weich zu bekommen.

was ich beim nächsten Fell anders mache:
- noch mehr die Materialien verrühren und noch mehr rühren, rühren, rühren

Hoffe dir damit etwas geholfen zu haben und wenn du es ausprobiert hast lass mich wissen wie gut es ging .
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Re: Das vergessene Handwerk Gerben!

Post#4by mangalitza » Monday 17. December 2012, 15:26

Michael
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Re: Das vergessene Handwerk Gerben!

Post#5by Hacky83 » Tuesday 18. December 2012, 01:01

Oh danke dir !!!
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