Schafwolle, wohin damit??

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Schafwolle, wohin damit??

Post#1by Herwig » Tuesday 11. September 2007, 19:06

Ich habe mir überlegt, im nächsten Jahr wieder Schafe zu halten, weil mein einer Nachbar mit meinen Ziegen solch ein Streß hatte, das ich die abschaffen musste.
Mein anderer Nachbar hat Leineschafe alte Zuchtrichtung.

Bei mir ist es aber so, dass ich mir wirklich schon überlegt habe was ich dann mit der Wolle machen soll. Es wiederstrebt mir unheimlich, die einfach wegzuwerfen...

Auf der anderen Seite weiß ich natürlich welche Mengen da ruckzuck anfallen und besonders die Wolle der alten Rassen lassen sich schlecht an Hobbyspinner und so verkaufen. Und alles verfilzen bringt auch nix, weil man die Sachen ja auch loswerden muß.

Was macht ihr so damit, gibt es besondere Ideen?
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Post#2by karinenhof » Wednesday 12. September 2007, 12:35

unter anderem auch aus dem Grund haben wir Schafe, die einen eigenen Wollwechsel habe. Unsere Soay brauchen nicht geschoren zu werden, bringen allerdings auch keine riesigen Schlachtkörper.

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Post#3by Herwig » Wednesday 12. September 2007, 15:18

Genau Karin da hast du recht!!

Ich ärgere mich nur etwas über diese Entwicklung, was soll aus den Wollschafen werden, wenn die keiner mehr haben will. Da werden viele verschiedene Arten von syntetischen Stoffen hergestellt, alle aus Rohölverbindungen mit riesigem energetischem Aufwand. Und die natürlich gewachsene Schafwolle schmeiß ich auf den Dung! So,n Dung!! Verkehrte Welt, oder?
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Post#4by Tobias » Wednesday 12. September 2007, 17:47

Zu was könnte man die Wolle denn verarbeiten?

Ich hab von Schafen Null Ahnung. Daher: Welche Eigenschaften hat Schaffwolle in den versch. Nutzungsweisen?
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Post#5by karinenhof » Thursday 13. September 2007, 08:31

hallo Tobias,

Schafwolle ist recht vielseitig zu verwenden.
Klassisch zur Herstellung von Socken Image, natürlich Pullover o.ä. Dazu wird die geschorene Wolle gewaschen, kardiert (kämmen) und gesponnen.

Heute wird gerne gefilzt. Und sind die Bereiche fast unendlich. Hüte, Westen, Taschen, Schuhe od. Eierwärmer (für´s Frühstücksei). Und noch viele andere Dinge.

Wer dies macht, braucht die Wolle nicht zu spinnen, sondern verarbeitet sie nach dem Kardieren.

Macht sehr viel Spaß, besonders mit Kindern.

Nur leider bleibt immer noch Wolle übrig. Aus diesem Grund hat man ausprobiert, ob die Wolle auch als Dämmung für Häuser genommen werden kann. Das geht, wenn die Wolle vorher behandelt worden ist. Sonst hast Du ganz schnell Ungeziefer in der Dämmung.

Herwig,
Du hast natürlich recht. Wir machen derzeit einen Spagat zwischen Arterhaltung und Aufwand. Da ich den ganzen Tag "richtig" arbeiten muß, habe ich versucht eine Schafrasse zu finden, die zu uns passt und die uns nicht Hürden aufbaut, die wir derzeit nicht überspringen können. Und mit unseren Soay sind wir super zufrieden.

Ich will es nicht ausschließen, dass irgendwann andere Wollmonster unseren Hof bevölkern.

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Post#6by jirzik » Thursday 13. September 2007, 12:19

moin herwig
tolle idee mit den schafen. also meine frau spinnt (manchmal in beiderlei hinsicht) und strickt ganz gerne und viel. ich weiss ja nicht wieviele schafe du dir anschaffen willst, aber regina würde gerne einiges an wolle abnehmen. vielleicht schaffen wir uns ja auch noch einen webstuhl an, dann kann man auch noch schöne teppiche oder sowas weben.
grüsse [FONT=Book Antiqua][COLOR=#c00000]Image jirzik[/COLOR][/FONT]
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Post#7by Herwig » Thursday 13. September 2007, 15:46

Hallo jirzik, son Zufall, meine Frau spinnt auch, übrigens behauptet die von mir das gleiche!Image

Ich habe mich noch nicht so ganz für eine Rasse entschieden, fest steht ich will scheren. Da ich nieeee was wegschmeiße habe ich aus meiner aktiven Schäferzeit noch alles was ich brauche. Schermaschine, Kardiermaschine, Spinnräder, riesigen Eichenwebstul mit allem drum und dran. Wir haben auch gut Erfahrung mit dem Spinnen und weben. Nur beim Filzen sind wir Anfänger.

Das würde ich aber gerne noch mal vorher ausprobieren, habe das zwar vor ca. 20 Jahren schon mal getestet, hatte aber zu dem Zeitpunkt scheinbar nicht die richtige Wolle.

Wenn das mit dem Filzen gut klappt würde ich mir gerne eine Schafrasse anschaffen, die gute Filzwolle liefert und dennoch aber versponnen werden kann. Es wird also keine sehr derbe Wolle , wie Schnucke oder so.

Von einigen Rassen kenne ich auch die Wollqualität nicht so gut, sodass eine Entscheidung eher schwierig ist.
Ich dachte übrigens an 3 Muttertier plus Bock, erstmal! Würde rein rechnerisch , je nach Rasse, ungefähr 10 kg verwertbare Wolle ergeben.

Außerdem würde ich gerne reines Lanolin gewinnen, hat das schon mal jemand gemacht??
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Post#8by karinenhof » Thursday 13. September 2007, 16:21

hallo Herwig,

hast Du denn noch zwei Handkarden übrig?

Ich bin im Filzen auch Anfängerin. Zumal ich die Wolle von unseren Schafen mit verwendet habe. Die filzt recht gut. Weil ich ja auch erst einmal teste, habe ich mir zum kardieren zwei Hundebürsten gekauft. Ist aber nicht so gut. Zum probieren möchte ich mir aber auch keine Handkarden für 30,- Euronen und mehr kaufen.

Wir könnten ja evt. uns gegenseitig helfen.
Ich schicke Dir mein Obstanbaubuch als Leihgabe und gezupfte Wolle von meinen Soay und einen Schuhkarton voll Schnuckenwolle, und Du schickst es mir dann zurück mit einer Tüte voll kardierter Soay und Schnuckenwolle Image?

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Post#9by Herwig » Thursday 13. September 2007, 16:33

Klar, mache ich. Allerdings habe ich noch nie Schnucke kardiert, muss man sehen ob das geht.
Handkarden habe ich schon vor langer Zeit verkauft, weil das echt eine Fleißarbeit war auf die ich keinen Bock hatte. ( da reißt man sich die Arme aus, ich sags dir, boah)

Meine Kardiermaschine ist von Traub, mit Handkurbel, das geht ganz gut, ist auch anstrengend aber man kann tatsächlcih etwas schaffen.
Findig wie ich bin, hatte ich mir statt der Kurbel einen alten Akkuschrauber angebaut. Nun habe ich eine elektrische KardiermaschineImage.

Das Buch brauche ich allerdings nicht mehr, weil ich es schon bei booklooker bestellt habe. Ätsch!!
Aber wenn ich die Wolle zurückschicke, kommen da noch ein paar Maronen uund rote Topis dazu, oder nicht??
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Post#10by karinenhof » Thursday 13. September 2007, 17:42

na da konnte ich Dir mit dem Buch wenigsten indirekt helfen. Da freue ich mich ja schon mal.
Das Du meine zwei Tüten Wolle kardieren würdest freut mich mindestens genauso sehr.
Wenn Du mir dann auch noch Maronen reinpackst ist das reineweg fast wie Weihnachten. Image

Wenn Du hier mal schaust www.parmentier.de/lanolin/auswahl.htm?faq.htm dann kannst Du Dich evt. auch etwas freuen.

Die Gewinnung von Wollwachs und daraus Lanolin scheint sehr aufwendig zu sein. Kannst ja Deine Erfahrungen mal hier reinschreiben.


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Post#11by jirzik » Friday 14. September 2007, 10:50

moin herwig
wir haben weißgehörnte heidschnucken. sehr lange wolle. meine frau meint aber superqualität und super zum verspinnen.
grüsse aus haselünne jirzik
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Post#12by Herwig » Friday 14. September 2007, 14:36

@Karin:

Ach du meine Güte, so schwer hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich dachte einfach dei Wolle so bei 30 Grad Waschen und das Wasser schön durch nen Kaffefilter... oder so ähnlich. Aber auf die ganzen beschriebenen Chemikalien hab ich nun doch nicht den Bock. Bin doch kein Chemiker!
Ich weiß nur eines, wenn ich beim Schafe scheren an den Händen mal eine kleine Wunde hatte, hat das erst ziemlich gebrannt und ist dann aber fluchs und tadellos verheilt. Das Wollfett hat außerdem die Hände sehr gut gepflegt. Dei Haut wurde samtweich, jaaaha, so war das. Nix mit Chemie! Vielleicht sollte man immer etwas fettige Schafwolle im Haus haben?


@Jirzik (wat is dat fürn Name?? Da brech ich mir immer die Finger auf der Tastatur!)

Also, Deine Frau die hat recht, Schnuckenwolle geht gut zu verspinnen, weil sie als Deckwolle lange gerade Haare hat. Die sind aber sehr dick!! Man kann Strümpfe oder Pullover nicht tragen, das kratzt ohne Énde und ich bin nicht empfindlich!! Für Teppiche ist die Wolle aber geradezu ideal!! Filzen geht auch nicht gerade gut mit der Schnuckenwolle, genauer gesagt gar nicht! Also mein Tip ist: Strickt erstmal eine Mütze, wenn man noch volles Haar hat, ist das aushaltbar! Aber Socken, neee bedankt, wie der Holländer sagt!
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Post#13by jirzik » Sunday 16. September 2007, 11:25

moin herwig
also jirzik ist seit altersher ein spitzname von mir. mit ein bißchen übung klappt das von ganz allein auf der tastatur. du kannst ja noch ein bißchen üben. wir schreiben sicherlich noch eine weile hier - oder?
gruß jirzik
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Post#14by ranulf » Monday 24. September 2007, 13:09

moin, moin

Ein Biologe hat mir geraten, Schafwolle, die über ist, als natürlichen Mulchschicht z.B. um Obstbäume herum zu legen. Nach einer gewissen Zeit verfilzt die Wolle und bieten "Nichtkulturpflanzen" keine Wachstumsmöglichkeiten. Die Wolle zersetzt sich langsam und gibt seine Nährstoffean dem Boden ab.

Wolle ist in der zusammen setzung nichts anderes als Hornspäne, die ja gerne im biologischen Garten eingesetzt wird.

Schöne Grüße

Ranulf
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Post#15by Herwig » Monday 24. September 2007, 20:02

Hallo ranulf,
die Idee ist nicht schlecht und mit einer bestimmten Menge an Wolle bestimmt auch praktikabel. Aber die ist schon ziemlich ewig haltbar!!!!
Ich haeb bei meinem Vater mal wlche auf den Kompost geworfen, das war vor 28 Jahren, als er jetzt starb haben wir den Kompost plan gemacht. Die Wolle war noch komplett unten drin!!
Ich kann mir aber dennoch vorstellen, etwas Schafwolle um die Obstbäume zu legen. Da nisten bestimmt dann Ohrwürmer und anderes nützliches Getier. Und düngen wird es auch. Bloss wenn man 10 Schafe hat, kann man das vermzutlich nicht alles zum Düngen verwerten, schon gar nicht jedes Jahr!
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Post#16by Tobias » Tuesday 25. September 2007, 11:15

Es gibt einige Werkstätten für Behinderte Menschen, die verarbeiten Wolle, und freuen sich über Spenden. Kann leider aber nicht mit Adressen dienen.
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Post#17by ranulf » Tuesday 25. September 2007, 19:35

Hallo Herwig!

[JUSTIFY]Wenn ich mir überlege, wie "umweltbewusst" schwarze Mulchfolie ist, dann sehe in der Wolle nur Vorteile. Vorteilhaft wäre es, wenn die Wolle in Vliesform gebracht würde. Gerade im Beeren- und Obstbaumbereich sehe ich durchaus die Notwendigkeit, einer dauerhaften Mulchdecke. Zu probieren wäre eine Verwendung im Gemüsegarten, aber da vermischt sich die Wolle bestimmt bald mit der Erde und gibt den schleimigen Genossen bestimmt auch noch unter Schlupf.
Gruss Ranulf

[/JUSTIFY]
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Post#18by Herwig » Tuesday 25. September 2007, 19:42

Hallo ranulf,
da gibt es gar kein Vertun, da hast du Recht. Besser als Mulchfolie ist das alle mal.

Ich könnte mir das auch zwischen Erdbeeren vorstellen.

Ich ´werde das auch mal probieren, aber erst mal an einer stelle wo ich nicht mit dem rasenmäher fahreImage, sonst habe ich Maximalverstopfung!
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Post#19by Sarah » Thursday 4. October 2007, 22:58

Hallo!

Also was das Filzen angeht, ich bin ein echter Fan von gefilzten Sachen.
Habe mir vor ca 10 Jahren in Oberbayern ein Paar handgefilzte Hausschuhe gekauft
(haben 80DM gekostet, mein ganzes erspartes Taschengeld) und es nie bereut.
Die Sohlen sind mit Naturkautschuk bestrichen um ein Ausrutschen zu verhindern.
Ich habe nie wieder etwas so warmes und haltbare wie diese Schuhe gesehen. Sie
existieren immer noch und werden mir mittlerweile immer öfter von meiner Mutter entwendet.
Dazu kommt noch, dass sie temperaturausgleichend sind. Ich habe in diesen Schuhen noch
nie feuchte Füße gehabt.
Eine Bekannte von mir filzt Mützen und Hüte für ihre Familie.

LG

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Post#20by Herwig » Sunday 7. October 2007, 09:32

Hallo Sarah,

hast du schon mal beim Filzen zugesehen und kannst hier einige Tipps geben??
Oder beschreiben, wie es überhaupt geht?
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Post#21by Sarah » Wednesday 10. October 2007, 15:52

Hallo Herwig!

Leider habe ich selbst noch nicht zugesehen und kann daher keine Tips
geben. Meine Bekannte hat es sich selbst beigebracht. Sobald ich sie sehe, werde
ich sie fragen, welches Buch sie dabei zu Hilfe genommen hat. Ansonsten habe ich
beim Googlen noch einige interessante Seiten gefunden. Wenn du möchtest, kann
ich die Links hier einstellen (muss sie nämlich erst wieder suchenImageImage)

LG

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Post#22by Tobias » Wednesday 10. October 2007, 16:06

Hallo Sarah,

ja stell die Links doch ein, interessiert sicher mehrere hier...

Grüße Tobias
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Ich suche Rohwolle, sehr schwer zu finden

Post#23by ansaregina » Thursday 27. December 2007, 00:11

Hallo, endlich macht sich jemand Gedanken. Ich bin eine kleine Handspinnerei aus Berlin, verarbeite nur Schafwolle aus artgerechter Haltung, nur von lebenden Schafen, nur von aussterben bedrohten Rassen.
Sie glauben es nicht, wie schwer so was zu finden ist. In Berliner Umland (Brandenburg) sucht man vergebens, oder man bekommt Wolle, was man nicht gebrauchen kann. Vielleicht können Sie mir ein paar gute Quellen nennen, wo man Rohwolle erwerben könnte. Natürlich kann ich einmal nicht mehr als 5kg pro Sorte kaufen(Lagerungsproblem).Das Sie wissen , das es nicht aus Spass schreibe, sondern ernsthaft und hauptberuflich spinne, können Sie mein HP(wenn Sie möchten) anschauen.www.handspinnereigross.de,ja uns Spinner gibt es noch.
Viele Grüße aus Berlin
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Post#24by karinenhof » Thursday 27. December 2007, 11:22

hallo,

beim lesen habe ich geschmunzeltImage. Wer kann schon von sich behaupten, dass er hauptberuflich spinnt?

War gerade auf Deiner Seite. Echt interessant. Mal sehen, evt. kommen wir ja mal zusammen.

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Post#25by ansaregina » Friday 28. December 2007, 13:04

hallo Karin aus Havelland,
viele Berliner haben gelächelt. Mich stört es nicht, es schön wenn Leute lachen. gerade Berliner und Brandenburger können meistens mit Schafwolle nichts anfangen. Zu tun habe ich doch meistens mit Menschen aus West-Deutschland und Thrüringen und Sachsen.(Dank internet) Die Leute wissen halt wie gut echte Schafwolle ist. Übrigens mein Arbeitstag ist meistens 10 Stunden,und Wochenende wird meistens gearbeitet. Ich werde es weiter machen mit meiner Spinnerei, und wenn alle Stricke reissen, muss ich wohl selber Schafe anschaffen, und dann geht erst recht los. Ich bin mit Schafen u.a. grossgeworden und werde alt mit Schafen.
Viele Grüße
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