Im Märzen der Bauer...

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Post#2by karinenhof » Tuesday 24. February 2009, 08:51

Koppelbau steht bei uns auch an. Anfangen werden wir mit el. Zaun (Litze). Dann Stück für Stück mit Knotengitter. Vorher noch Koppelpfähle ernten und auf den Hof holen.
Wir haben auch überlegt, ob wir ein paar Rüben für die Winterfütterung anbauen. Aber da fehlt uns die Zeit.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
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Post#3by Herwig » Tuesday 24. February 2009, 09:48

Am Zäune reparieren bin ich schon fast den ganzen Winter, bei mir geht es los mit Wiesen abschleppen incl. Nachsaat mit Wiesenkräutern und wenn der Boden es zulässt und mein Trecker nicht im Lehm versinkt bereite ich Kartoffelecke vor. Ich mach aber nur mal gerade 5000 m², Bamberger Hörnchen und Linda (Wenn die Saatkartoffeln von meinem BioGärtner reichen)

Ralf willst du jetzt schon Getreide striegeln?? Ich würde da bei mir jetzt noch alles kaputtreißen und kaputt fahren.
Machst du auch eine Untersaat?? Ich hatte früher immer Bamberger Gemenge drin... auch schon Klee mit Knöllchenbakterien geimpft. Danach dann Futterrüben oder eben Kartoffeln.
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Post#5by Frankenvieh » Wednesday 25. February 2009, 16:35

Wiese schleppen habe ich letztes Jahr schon gemacht. Welche Gerätschaften bräuchte man für Kartoffeln oder Rüben? (was geht noch ausser Vielfachgerät) ? Ab welche Fläche lohnt sich das? Der (fast) gekaufte Bauernhof hat nämlich einen riesigen Bauerngarten, gerne würde ich mit Kuh ackern, bin nämlich für's Hacken per Hand viiiiel zu faul.Image
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Post#6by Prunus_Spinosa » Wednesday 25. February 2009, 20:18

Hallo Frankenvieh,
bei uns sind die Mollen immer über den Winter so rege, dass im Frühling dann nochmal schleppen müsste. Ich fände es im Herbst auch besser, nicht nur von der Arbeit, sondern auch vom Wetter her. Hast Du ein Rezept oder sind Eure Mollen anders drauf?

Viele Grüße
Prunus
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Post#7by Frankenvieh » Thursday 26. February 2009, 07:03

Wir schleppen die Wiesen nur im Frühjahr.... Was sind den bitteschön Mollen? Maulwurf? Sind ein Zeichen für guten Boden...
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Post#9by starkepferde » Thursday 16. April 2009, 21:47

Hallo Frankenvieh,
sorry, dass ich erst jetzt Deine Frage zum Kartoffelanbau gelesen habe. Am einfachsten ist halt ein Vielfachgerät und ein Häufelpflug zum anhäufeln oder aufstreichen, denn das funktioniert mit dem Streichkörper an Vielfachgerät nicht so gut. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ein Nachbar von uns früher mit einer Kuh ein kleines Stück Kartoffel angebaut hat. Dieser hatte einen normalen 1-Schar Pflug ( Drehpflug) und hat 2-3 Furchen gepflügt. Dann hat er frischen Dung in die vorh. Furche eingelegt und die Steckkartoffel im Abstand von ca. 40 - 45 cm darauf verteilt. Anschließend hat er wieder 2-3 Furchen (hängt von der Schnittbreite des Pflugschars ab), gepflügt und dabei mit der 1. Furche die gelegten Kartoffel untergepflügt und die ganze Prozedur wiederholte sich. Bei 20 cm Scharbreite sollte man 3 Furchen pflügen um einen Reihenabstand von ca. 60 cm zu erhalten und um genügend Erde zum späteren aufstreichen zu haben. Von Vorteil ist hier ein Drehpflug, damit man hin und her pflügen kann, mit einem Beetpflug hat man zuviel Leerfahrt. Nachdem die Kartoffeln aufgelaufen sind werden sie abgeschleppt bzw. abgeeggt und mit dem Streichpflug hochgestrichen bzw. gehäufelt.
Oder man baut sich eine vollautomatische Kartoffelsetzmaschine von Traktoranhängung auf Pferdezug um, wie ein Freund und ich das vor 2 Jahren gemacht haben. Bilder in meiner Galerie
Imagele Grüße
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