Schlachtkosten, ein Info-austausch

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#26by klosterbauer » Saturday 29. November 2014, 18:02

ahoi nochmal

unter den Schäfern bin ich vielleicht und bestimmt nicht der billigste - aber ein bio-Lammfleisch wird schon zu Preisen verkauft, wo was übrig bleiben soll und bei uns bleibt. Vielleicht sind Eure Referenzmetzger zu billig???

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#27by Aika » Saturday 29. November 2014, 19:15

Wir haben heute geschlachtete Lämmer zurückbekommen. Die Schlachtkosten mit Fleischbeschau waren 26.20 Euro pro Lamm. Zerlegen kostet 10 Euro extra.
Wenn es hier einen mobilen Metzger gäbe würde ich den natürlich bevorzugen, auch wenn es mehr kostet. Das Angebot gibts aber leider nicht.
Gruß Bärbel
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#28by legasp96 » Saturday 29. November 2014, 19:34

Aber dann muss man auch fragen Verdienet du überhaupt noch was durch die mehrkosten vom schlachten den vom draufzahlen kann man nicht leben und macht es ja auch nicht zum draufzahlen bischen was sollte schon übrigbleiben für jeden ob es der Metzger oder besitzer ist der Tiere.


Die Kosten kann man doch auf die Käufer umlegen. Überleg doch mal was richtiges! Biofleisch im Handel kostet. Den Preis kannst Du immer noch schlagen wenn Du willst.
Das ! soll bedeuten das ich der Meinung bin das nicht alles Bio ist wo Bio drauf steht.
Grüße
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#29by Herwig » Saturday 29. November 2014, 20:24

Liebe Monika, eines steht jedoch unumstößlich fest, da wo kein BIO draufsteht, ist garantiert eben auch kein BIO drin. (Und was das beudeutet sollte jedem Verbraucher klar sein!!!)
Da kauf ich lieber etwas, wo BIO draufsteht, die Warscheinlichkeit das da auch BIO drin ist, ist nämlich unschlagbar hoch!!

Sicher lässt sich über die eine oder andere "BIO-Masche" der Erzeuger streiten, ohne Frage.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#30by legasp96 » Saturday 29. November 2014, 20:43

Hallo Herwig,
auch im Discounter steht "Bio" drauf. Und die Ware ist z.T. günstiger als konventionelle Lebensmittel. Wie kann das sein?
Ich kaufe bewußt kein Biogemüse da ich mir das "richtige" Biogemüse nicht leisten kann und das "Biogemüse" mir suspekt ist. Zum Glück kann ich mich den Sommer über vom Gemüse auf der Terrasse ernähren. Fleisch habe ich selber und kaufe nur 10 kg Rindfleisch vom Bauern im dorf zu.
Aber wir kommen vom Thema ab.
Grüße
Monika
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#31by rainer1 » Saturday 29. November 2014, 22:08

Hallo

Das ist schon ein unterschied ob ich 30 Euro fürs schlachten von einen Lamm bezahle oder 75 Euro was sich natürlich im preis niederschlagen muss und das draufrechnen muss dann auf das fleisch.
Und ich weis ja nicht ob das dann nicht doch der fall ist das die Kunden dann doch zum Metzger nebenan gehen wo es etwas billiger ist aber die gleiche Ware kriege sprich von Bio oder Regionalen Lämmern die nur kurz ein paar km transportiert wurden und das schonend ohne stress und Angst.
Denn die meisten Tiere kennen das sogar mit dem Hänger zu fahren und haben keine Angst und gehen auch freiwillig rein.
Und wenn ich beim Metzger meines Vertrauens 3 Lämmer schlachten kann und beim mobilen nur 1 Lamm vom preis her ich weis ja nicht da würde ich nicht lange überlegen wo ich schlachten lasse nämlich beim Metzger um die ecke wo auch alles ohne stress und Tierschonend abgeht.
Ich bin ja selbst Metzger und weis das es da ganz ruhig zugeht und die Tiere ganz schonend behandelt werden und es nur kurze Transportwerte sind und nicht Stundenlang sind sondern maximal 15 Minuten sind und wo der Hänger eingestreut ist mit Stroh und futter zur verfügung steht und die Tiere ganz entspannt ankommen und sich im Hänger auch wohlfühlen.

Und Monika der Bauer wo du dein Rindfleisch kaufst wird mit sicherheit das Rind auch von einen Metzger schlachten lassen und muss transportiert werden oder? Und ist das schlimm nein ist es nicht den kurze Transportwege sind schonend und machen den Tieren nichts aus und sind ganz entspannt und ruhig.

Über Bio brauchen wir nicht diskutieren finde ich den Bio heute ist genauso Massenware sei es fleisch Gemüse Obst da leben die Tiere auch in Massenstellen lediglich das futter muss Bio sein.
Da ist mir von einen konventionelen Betrie das fleisch lieber wo sich um die Tiere gekümmert wird und artgerechter gehalten werden als ein Massentierprodukt wo Bio sein soll.
Bio ist nicht immer besser was aber viele glauben Und an eine Biobanane glaub ich im Leben nicht wenn 10 m nebendran gespritzt wird auf Teufel komm raus das ist doch lachhaft wie man da verarscht wird finde ich und Betrug in meinen Augen.
Mir ist ein Apfel von der Streuobstwiese lieber oder das Gemüse vom eigenen Garten als der Bioapfel oder Gemüse von Plantagen und das eigene schmeckt auch besser.

Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#32by Claudia » Sunday 30. November 2014, 08:23

Ich weiß ja nicht wie es in anderen Regionen ist- aber hier gibt es den Metzger "um die Ecke" der Hausschlachtung machen darf schon lange nicht mehr!
Die nächste "Ecke" ist bei mir knapp 30 km entfernt und damit bin ich gut dran, andere fahren dorthin die doppelte und dreifache Strecke. Er ist nicht nur der einzige Schlachter der EU-Schlachtung für kleine Betriebe macht, sondern auch der einzige der Bio-zertifiziert ist.
Und für 30 Euro wird dort mit Sicherheit kein Lamm geschlachtet, denn auch wenn es dort recht familiär zugeht, müssen die vielen Hände die an dem Prozess ab Hänger bis Wurst beteiligt sind auch bezahlt werden.

Ich hab noch nie Probleme gehabt mein (teures) Fleisch oder die teure Wurst zu verkaufen - im Gegenteil ich hatte bisher immer mehr Nachfrage als Angebot.
Mag auch daran liegen das es bei mir Fleisch und Wurst gibt, die der Metzger "um die Ecke " garantiert nicht hat: Die alten Rassen - die definitiv besser schmecken.Damit kaufen die Menschen nicht nur ein Glas Wurst, sondern durch den Kauf tragen sie zum Erhalt und Zuchtarbeit der bedrohten Rassen bei: Mit Genuss erhalten!

Viele fragen nach den Transportwegen und ich bin mir sehr sicher, müsste ich den Preis erhöhen weil mobile Schlachtung möglich wäre, die Kunden würden es zahlen und ich würde es auch es auch unabhängig davon, sofort machen.

Es ist immer Stress für die Tiere, egal ob da Futter und Stroh drin ist und meine werden vorher nie mit dem Hänger gefahren. Warum auch und wohin?
Und für Schafe, Ziegen und Rinder ist es mit Sicherheit noch mehr Stress als für Schweine.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#33by rainer1 » Sunday 30. November 2014, 13:05

Hallo

Also bei uns in der Gegend gibt es 7 Metzger Direktvermarkter die alle selber schlachten und man auch für sich schlachten lassen kann egal ob Lamm Schwein oder Rind und zu keinen müsste ich mehr als 10 km Fahren der nächste ist nur 2 km weg aber da schmeckt uns jetzt die Wurst nicht so andere sind begeistert von dem das ist halt Geschmackssache.
Egal zu wem man geht mehr als 10 Minuten transport hat man nicht bei uns in der Gegend.
Und keiner verlangt mehr als 30 Euro für ein Lamm zum schlachten alle verlangen zwischen 25 und 30 Euro für ein Lamm.
Richtige Hausschlachtungen wie früher auf dem Hof daheim siehst du bei uns so gut wie gar nicht mehr ein paar wenige machen es noch aber die kannst du an einer Hand abzählen alle anderen die noch selbst schlachten bringen die Tiere zu einen Metzger in der Umgebung.
Bei uns gibt es auch viele einige die alte Rassen haben aber die bringen die Tiere auch meistens zum Metzger um die ecke und lassen dort schlachten nach eigenen Wünschen.

Das ist doch super wenn du noch nie probleme hattest und die Preise so gezahlt werden nur kann sich das bestimmt nicht jeder leisten.

Aber so wie du sagst bringst du ja deine Tiere auch zum Metzger und transportierst sie wenn ich das richtig verstehe den mobile Schlachtung ist bei dir auch nicht möglich.

Du weist aber schon das Schweine am Stressempfindlichsten sind überhaupt? Für Schafe Ziegen Rinder ist der Transport die paar km kein problem und sind ganz entspannt und zufrieden im Hänger ohne Angst oder sonst was.
Die Tiere werden öfters mal im Hänger gefahren wenn man sie auf eine andere Weide umsetzt und so die kennen das und gehen freiwillig in den Hänger das ist wirklich kein problem das macht ihnen gar nichts aus die kurzen Transportwege und sind ganz ruhig dabei.

Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#34by lukemoor » Tuesday 2. December 2014, 13:21

Hallo,
wir haben einen Anfahrtsweg von 10 km zu unserem Schlachter. Er berechnet uns pro Tier (Schaf) insgesamt zwischen 70-80 Euro pro Schlachtung und Wursten. Er besitzt eine Bio-Zertifizierung. Ich fand den Preis bisher immer ok. Wenn ich hier lese, dass andernorts teilweise nur 30 Euro bezahlt werden müssen, scheint mir das kaum vorstellbar. Ich bin dennoch mit unserem Preis zufrieden, auch dahingehend betrachtet, was für eine Fleisch- und Wurstqualität ich anschließend zum Verzehr für uns habe.
Ich habe im Kollegenkreis mittlerweile so viel Nachfragen nach Fleisch und auch Wurst unserer Pommernschafe, dass ich überlege, halbe oder ganze Tiere geschlachtet abzugeben. Hatte dieses Jahr fast nur Böcke als Nachwuchs. Konnte einige vermitteln, 4 verbleiben jedoch bis zum Frühjahr bei uns bis zum Schlachten.
Hat jemand schon mal Hälften oder ganze Tiere geschlachtet abgegeben und wenn ja, zu welchem Preis?
Gruß Matze
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#35by rainer1 » Tuesday 2. December 2014, 21:08

Hallo

Also 70-80 Euro fürs schlachten von einen Schaf ist schon verdammt teuer gut da ist das Wursten dabei ist aber trozdem teuer.
Mit Wursten bist du dann bei uns bei 45 Euro.
Die Fleischqualität hängt hauptsächlich vom Tier ab aus einer runtergekommenen Schaf kann man nunmal nicht Spitzenqualität machen das ist halt so natürlich spielt die Schlachtung und der Umgang auch eine Rolle in der Qualität des fleisches drum sag ich ja da muss man ganz sorgfältig und ruhig mit den Tieren umgehen notfalls wenn es stress gab sich das Tier wieder beruhigen lassen in der Metzgerei im Wartestall und erst dann am nächsten Tag schlachten das weis aber jeder Metzger.

Nätürlich kann man auch ganze oder halbe Lämmer Verkaufen wenn jemand eins will da liegt der Preis so um die 6 Euro pro kg Schlachtgewicht dann.

Bio ist nicht automatisch besser als konviware das ist doch klar Biotieren geht es nicht besser in einen Maststall wie in einen anderen Großmaststall lediglich das Futter muss Bio sein aber ansonsten geht es genauso schrecklich zu in den Großmästereien auch wie bei Konvi ware. Das wissen blos viele nicht.



Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#36by klosterbauer » Wednesday 3. December 2014, 12:52

ich nochmal - lieben Rainer, bei sechs Euro bist Du sicherlich ein Preisbrecher nach unten - bei uns in der Region gehts zumeist zweistellig ab. Ich hab nicht wieder die Lust (da gibt es schon alte Threads), die Preisdiskussion zu führen. Aber ich bin immer wieder enttäuscht, wenn ich Kollegen finde, denen das eigene Produkt so wenig wert ist. Ein 20kg-Lamm bringt bei Dir 120 Euro, wer nur zehn Euro nimmt, hätte schon 200 in der Kasse (und auch beim teureren Metzger immer noch mehr verdient als Du mit 6 Euro). Im Schlachthof gibts ja schon stark 5 € - und beim Direktvermarkter wird noch zerlegt, portioniert .....
Dass Du nicht viel von bio hälst, merke ich, will ich gar nicht diskutieren - aber zeig mir mal einen oder gar mehrere Biogroßmastställe - ich kenne zig Bio-Schäfer mit nahezu ausschließlicher Weidehaltung. Und selbst bei Stallhaltung sind bspw. die Platzvorgaben andere (was aber für Schafe unterheblich sind, weil draußen). Bei Hühnern würd ich Dir da schon eher recht geben.
Und als Metzger solltest Du schon wissen, wie sich Adrenalin auf den PH-Wert des Fleisches und damit auf die Fleischqualität auswirkt ... Und welcher Schlachter bietet einen Wartestall, bei uns in der Region kenne ich nur einen (und der ist Rindern vorbehalten).
Offensichtlich sind unsere Erfahrungshorizonte ganz andere - aber dann lass das Stänkern.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#37by rainer1 » Wednesday 3. December 2014, 20:49

Hallo

Also stänkern tue ich nicht und natürlich weis ich wie sich Adrenalin auf die Fleischqualität zum negativen auslegt und das das nicht gut ist.
Bei uns ist es so das die Tiere egal ob Schwein oder Rind meistens in einen Wartestall sind noch über Nacht damit eben sie sich wieder beruhigen und werden dann erst am nächsten Tag geschlachtet das sollte standart sein.
Und die Tiere werden bei uns schonend Transportiert und kommen alle aus der näheren Umgebung.
Da geb ich dir recht das ich nicht von Bio überzeugt bin wenn es den Tieren nicht besser geht wie in einen konvi Großbetrieb und da meinte ich jetzt nicht Schafe sondern eben Hühner Putenmastanlagen hauptsächlich und da sage ich da ist mir eine Pute Hähnchen wo Auslauf hatte drausen war und ein artgerechtes Leben hatte und mit konvifutter gefüttert wurde hundertmal lieber als eine Biopute aus einen großen Maststall.
Bei uns in der Gegend gibt es einige Putenmastställe große und wenn du das mal gesehen hast wie es da zugeht dann vergeht dir der Apettit auf Pute.
Schafe nehme ich da mal raus weil die meisten egal ob Bio oder konvi anständig gehalten werden sprich auf der Weide sind da kenne ich auch keinen Maststall für Schafe sprich wie bei Schweinen oder Puten das gibt es glaub ich gar nicht in der form.
Bei 6 Euro pro kg meine ich den ganzen oder halben Schlachtkörper ohne Zerlegen das ist der Normale Preis.
Bei uns in der Gegend sind das Normale Preise wo keiner drüber geht den wenn einer zu teuer ist geh ich zum nächsten das ist nunmal so und bei uns hab ich die auswahl im Umkreis von 10 km hab ich 7 stück wo schlachten und man schlachten lassen kann.
Und alle haben annähernd die gleichen Preise der Kunde entscheidet wer ihm halt am liebsten ist und von welchen es am besten schmeckt man hat bei uns auch oft wechselde Kundschaft das einmal da und einmal da geschlachtet wird um eben auch abwechslung zu haben und jeder leben kann es ist immer ein geben und nehmen und alle können Leben und kommen gut aus und helfen sich auch mal gegenseitig aus wenn einer mal was braucht.

Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#38by adolf » Thursday 4. December 2014, 09:17

Nach vielen Schlachtungen, die ich durchführen ließ, habe ich eine Bäuerliche Schlachtstelle, gefunden,die sehr behutsam, mit den ihnen
anvertrautenTieren, umgeht. Und dort ist es auch möglich,am Sonntagabend die Tiere anzuliefern ( geschlachtet werden sie am Montag, morgen.) Und wenn man sieht , wie behutsam , mit den Tieren, umgegangen wird, ist man nur dankbar , dafür.
Da mich der Transport und der damit verbundene Stress, der Tiere immer gestört hatt, bin ich den Schritt der Hausschlachtung, (selber durchzuführen ),gegangen. Entsprechende Literatur, Kurse,und Zeit des Lernens , waren damit verbunden.
Heute führe ich alles selber durch, bis zum Verwursten.
Bin von Thema, abgekommen. Es gibt sie auch bei uns , die Schlachtstellen (höfe), wo gestresste Tiere, eine Nacht zu Beruhigung,
aufhalten können. Ist aber nicht Standart.

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#39by karinenhof » Thursday 4. December 2014, 15:37

ich trau mich das fast nicht zu sagen.
Ich zahle pro Tier 20,00 Euro. Da ist die Schlachtung, Tier- und Fleischbeschau, Halbierung der Tiere, abhängen in der Kühlzelle (3-4 Tage), Entsorgung, Waschung der Pansen und einsalzen der Felle enthalten.

Die Tiere bringen wir 1- 2 Tage vorher hin. Ein Fahrtweg von ca. 10 min.

Die Zerlegung, Portionierung und das Vakumieren mache ich dann. Allerdings brauche ich pro Schaf dafür auch ca. 2 h.

Grüße von Karin aus dem Havelland
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#40by Herwig » Thursday 4. December 2014, 18:59

Karin, deine Soays sind ja auch nur ein paar hundert Gramm schwerer als ein Kaninchen...
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#41by klosterbauer » Thursday 4. December 2014, 20:57

... aber für Kaninchen wärs schon wieder teuer ....
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#42by legasp96 » Thursday 4. December 2014, 21:06

karinenhof wrote:ich trau mich das fast nicht zu sagen.
Ich zahle pro Tier 20,00 Euro. Da ist die Schlachtung, Tier- und Fleischbeschau, Halbierung der Tiere, abhängen in der Kühlzelle (3-4 Tage), Entsorgung, Waschung der Pansen und einsalzen der Felle enthalten.

Die Tiere bringen wir 1- 2 Tage vorher hin. Ein Fahrtweg von ca. 10 min.

Die Zerlegung, Portionierung und das Vakumieren mache ich dann. Allerdings brauche ich pro Schaf dafür auch ca. 2 h.

Grüße von Karin aus dem Havelland


Das zahle ich auch. Allerdings ohne Tier- und Fleischbeschau aber mit Zerlegen in Portionen.


klosterbauer wrote:... aber für Kaninchen wärs schon wieder teuer ....


Aber gewaltig teuer! Mein Metzger hatte mir vor ein paar Jahren 6 Kaninchen in der Stunde geschlachtet, abgezogen und ausgenommen bei einem Stundenlohn von 10 €.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#43by Claudia » Friday 5. December 2014, 08:34

alle 6 in einer Stunde?

Ich muss sagen ich bin kein Freund von diesem Über-Nacht-Aufstallen. Der Transport ist sowieso und aus der Bucht müssen sie auch wieder raus. Und neue Ställe sind immer eine Portion Stress, die sich(wenn ich mir die Regelmechanismen des Körpers anschaue) in einer Nacht nicht legt oder nur bei wenigen Tieren.

Karin- ich hab mich ja immer gefragt wie sich deine Soays rechnen- nu ist klar.
Warum lässt Du den Pansen waschen?
Unsere Hunde mögen den am liebsten ungewaschen und das gibt extra Nährstoffe.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#44by rainer1 » Friday 5. December 2014, 13:46

Hallo

Also das ist bei uns eigentlich Standart das die Tiere in einen Wartestall kommen um sich gegebenfalls wieder zu beruhigen und am nächsten Tag werden sie dann geschlachtet.
Und da gibt es keinen stress die sind ganz ruhig auch beim Transport und es wird immer behutsam mit den Tieren umgegangen und ganz ruhig die Tiere sind entspannt und bevor sie was mitkriegen ist es schon vorbei.
20 Euro fürs schlachten ist schon ein Kampfpreis und richtig günstig da verdient der Metzger nichts mehr dran.
Das ist egal ob das Schaf 100kg hat oder nur 10kg Lebendgewicht das schlachten kostet gleich viel bei uns es geht nach stückzahl pro Tier 3ß Euro bei uns wenn jemand 10 stück aufeinmal schlachten läst kann man natürlich auch ein bischen handeln und gewährt einen nachlass das ist doch klar.
Naja 6 Kaninchen in der Stunde schafft man schon da must du dich nicht mal beeilen das ist kein problem in 10 min ist eins locker Küchenfertig da muss man sich nicht anstrengen.
Na weil man den Pansen vileicht auchmal selbst essen will sprich Kutteln machen will ist eine Spezialität bei uns vom Schaf und Rind der Pansen und gibt es öfters mal auch in Wirtschaften bei uns steht das immer auf der Speisekarte.
Genauso wie das Euter einer Kuh oder Kalbshirn Zunge Bullenhoden wird bei uns auch viel gegessen und ist was leckeres.
Das können sich viele die aus anderen Regionen kommen immer gar nicht vorstellen und ekeln sich fast schmeckt aber lecker und sind Spezialitäten bei uns in der Gegend.

Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#45by karinenhof » Friday 5. December 2014, 14:50

@ Herwig,

na alle Soays sind nicht schwerer als Kasninchen - schmunzel-

Aber der Aufwand ist fast egal, ob großes od. kleines Schaf.
Bei uns schlachtet ein Schäfer, der einen zugelasse Einrichtung zum Schlachten hat.

@ Claudia

wir haben keine Hunde. Und derjenige, der den Pansen nimmt, findet es so besser.

Grüße von Karin
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#46by Claudia » Saturday 6. December 2014, 07:58

Von solch leckeren Mahlzeiten hörte ich bereits. irgendwann gab es einen Film über alte Rassen und deren Zubereitung- da gab es auch solch Leckereien wie Hahnenkamm, Hühnerzunge und so was.
Ich bin mir sicher in Notzeiten würde ich das essen. aber so erfreue ich mich lieber an der Freude meiner Hunde- die leisten schließlich auch ihre Arbeit.

Und Kalbshirn- ich glaub das würde ich selbst in Notzeiten nicht essen- BSE und co ist mir viel zu unerforscht.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#47by rainer1 » Saturday 6. December 2014, 13:56

Hallo

Du glaubst gar nicht wie gut ein Kalbshirn ist wenn man es einmal probiert hat und man sollte alles mal probieren bevor man urteilt und sagt das mag ich nicht.
Wenn du das mal gegessen hast läst du jedes Filetsteak liegen In München gibt es ein Restaurant die haben sich Spezialisiert auf Kalbshirn als verschiedene Gerichte selbst Nachspeisen machen die aus Kalbshirn und das Restaurant ist immer voll kam mal im Fernsehen die brauchen an einen Tag 100 Kalbshirne.
Glaub mir das ist wirklich was leckeres und brauchst keine Angst davor haben.
Genauso wie Kutteln Kuheuter und so ist was richtig leckeres am besten schmeckt es von der Oma die wissen wie es geht weil es eben mal Notzeiten gab und das schmeckt hervorragend.
Das ist eine reine Kopfsache den was schlechtes ist es nicht nur einige ekeln sich davor was aber blödsinn ist drum sag ich immer ersteinmal alles probieren den vorher kann man nicht sagen ob es einem schmeckt oder nicht aber das ist mit allem so.

Es gibt nur eine sache was ich nicht essen würde und das sind angebrütete Eier was in Asien ja eine spezialität ist das könnte ich nicht aber alles andere würde ich zumindest probieren ganz egal ob das Katze Hund Insekten sind da hätte ich keine probleme damit wenn ich da mal hinkomme.

Gruß

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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#48by Claudia » Saturday 6. December 2014, 16:46

Lieber mit Hirn essen, als Hirn essen.
In Deutschland ist die Lebensmittelherstellung mit Rinderhirn seit 2000 verboten (BSE)
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#49by Herwig » Saturday 6. December 2014, 17:15

Rinderhirn ist Risikomaterial und darf nicht verkauft werden, weder als Speise noch als Speisezutat.
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Re: Schlachtkosten, ein Info-austausch

Post#50by klosterbauer » Saturday 6. December 2014, 21:22

jo, und falls noch andere Tipps kommen: Augen gehören auch dazu ...
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