alles mögliche um wölfe

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alles mögliche um wölfe

Post#1by schnuckened » Wednesday 27. November 2013, 21:10

guckst du video, nix neues, für und wider um den wolf, der eine schürt ängste, die andere seite beschwichtigt... wie es gerade in niedersachsen (besonders in fragen prävention) weiter gehen soll, wissen alle nicht. hier ist besonders der NDR gemeint, schande!!!

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ndr. 27.11.2013

grüße

ed
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#2by schnuckened » Thursday 26. December 2013, 20:33

das jahresende ist wieder einmal ein anlass auch hier in den wolfsforen zu diesen oft brisanten themen ein paar gedanken einzubringen, die so gestaltet sind, dass sie weder der wolfgegnerschaft als auch dem übertriebenen, ja oft verharmlosenden wolfsschutz (NABU/"willkommen wolf") dienen. auch ich bin hier angetreten, die eingliederung der wölfe in deutschland so objektiv wie möglich zu begleiten. viele die ich sowohl in der jägerschaft hier bei uns , den in landesämtern und anderen öffendlichen institutionen vornehmlich ostdeutschlands, seit november dankenswerter weise auch darüber hinaus agierenden "wolfsbetreuern", den vielen nutztierhaltern mit sachverstand, ohne angst und vorurteile an diese fragen heran gehen, kenne, sind dankenswerter weise inzwischen in der lage, tendenzen wie sie vornehmlich in skandinavischen ländern üblich sind, entgegen zu treten. die mit uns an der spitze der nahrungskette stehenden wölfe haben es nicht leicht, auf grund ihres verhaltens von sich aus eine akzeptanz bei den unmittelbar betroffenen menschen zu finden. es sind tiefgründige zusammenhänge im ökosysthem, vielleicht ist es leichter mit "schöpfung" zu erklären, die ihre dasinsberechtigung unbedingt rechtfertigen. die natur (die mehr als nur ein "schutzgebiet" ist) oder sagen wir gott, wird sich dabei doch was gedacht haben, den wolf neben den menschen als endverbraucher obenan zu platzieren! wir wissen, weder natur noch gott irren sich! wir menschen aber hauen uns gegenseitig die köpfe in der frage tod oder leben für die wölfe ein. da stimmt doch was nicht! ....
meine ganz persönliche erkenntnis in der zeit, die ich diese aufgabe hier betreue ist, wir menschen beackern ein anderes feld als die wölfe. sie stehen in der freien wildbahn an oberster stelle sie sorgen mit ihrer auslesefunktion für außerordentlich gesunde und vitale wildbestände. wir menschen haben unsere agrobiodiversität, die wir erhalten und schützen wollen. hier sehe ich einen feinen unterschied, der ein spezielles augenmaß erfordert. beides erlebt ihre perversion durch den menschen, zum einen ausrottung, zum anderen industrialisierung! beides soll dem menschen angeblich nutzen, im sinne desjenigen ohne den weitblick, den wir hier gelernt haben zu besitzen! oder noch lernen wollen...
ich glaube eine schöne aufgabe für uns hier bei VIEH, beides zu bewahren oder erfahren zu dürfen...

euer edwin

im anschluß die sehr beeindruckenden gedanken des wolfsforschers ulrich wotschikowky aus dem info- verteiler wolf vom 26.12.2013

""
Alte Forderungen, neue Schauermärchen
Ein Zwischenruf zum Jahresschluss 2013 von Ulrich Wotschikowsky

Innerhalb von ein paar Tagen werden zwei Wölfe überfahren und einer geschossen. Das ist nichts anderes als ein zufälliges Zusammentreffen von drei normalen Ereignissen überall dort, wo Wölfe in besiedelten Gebieten vorkommen. Der NABU nimmt das zum Anlass, ein bundesweites Kompetenzzentrum zu fordern. Kommen dann weniger Wölfe zu Tode?
In einer Pressemeldung zu dem Wolfsabschuss meint der Landesjagdverband Sachsen (LJVS), illegale Tötungen ließen sich „nur vermeiden, wenn betroffene Interessensgruppen gemeinsam und auf Augenhöhe Managementpläne entwickeln.“ Einen solchen Plan hat Sachsen seit vier Jahren. In diesem Zeitraum sind drei Wölfe nachweislich illegal getötet worden. Wie viele Wölfe hat der Managementplan vor einem illegalen Abschuss bewahrt?
Die Ereignisse zeigen, wie weit Erwartungshaltung und Wirklichkeit auseinander liegen können. Weder ein Kompetenzzentrum noch ein Managementplan kann Wölfe vor kriminellen Tätern oder Verkehrsunfällen schützen. Notwendig sind beide trotzdem.
Kompetenzzentrum? Grünbrücken?
Ein Kompetenzzentrum ist längst überfällig. Föderalismus hat durchaus Charme, aber bei Globetrottern wie Wölfen ist er eher hinderlich. Es ist kaum zu vermitteln, dass jedes Land seinen eigenen Managementplan braucht; denn so unterschiedlich sind die Bedingungen ja wirklich nicht, vom Alpenraum mal abgesehen. Vereinheitlichung des Managements könnte Durchblick und Klarheit erleichtern, könnte unnötige Debatten darüber entschärfen, wann und wie und an wen ein Wolfsereignis gemeldet werden soll, könnte das Monitoring – die Basis jedes vernünftigen Managements – entscheidend voran bringen, und vieles mehr. All das würde Vertrauen bei den Betroffenen schaffen, würde den betroffenen Menschen helfen – und darauf kommt es an. Den Wölfen jedoch käme all das nur auf Umwegen zu Gute. Nach wie vor würden Wölfe überfahren und erschossen.
Der Verkehrstod – stellt der NABU fest – sei „die häufigste nichtnatürliche Todesursache“ bei Wölfen. Woher weiß er das? Wie hoch ist die Dunkelziffer bei illegalen Abschüssen? Wir wissen es nicht. Sicher ist nur, dass Jahr für Jahr eine beträchtliche Anzahl Wölfe spurlos verschwindet. Betrachten wir den Raum Lausitz: In zwölf Jahren wurden dort mindestens 200 Welpen geboren. Die bekannten Verluste sind 23, davon 15 durch Verkehr, acht durch andere Ursachen. Wo ist der Rest geblieben? Mit diesem rechnerischen Rest könnten wir heute dem erklärten Ziel einer „Population in günstigem Erhaltungszustand“ viel näher sein. Jeder mache sich seinen Reim.
Überall, wo es Wölfe gibt, werden sie gejagt – legal oder illegal oder beides. Auch wenn es schwer fällt – wir müssen uns daran gewöhnen. Daran ändert weder ein Managementplan etwas noch ein Kompetenzzentrum.
Und trotzdem: Die Welt ist baff, wie sich die Wölfe in Deutschland entwickeln. Mir ist keine europäische Region bekannt, die mit einer höheren Wolfsdichte aufwarten kann als die Lausitz. Mehr Querungshilfen über oder unter Schnellstraßen, vom NABU bei jeder sich bietenden Gelegenheit gefordert, wären selbstverständlich eine gute Sache – aber die Wölfe scheinen die letzten zu sein, die darauf angewiesen sind. Das ist durch ihre rasche Ausbreitung und durch die weiten Wanderungen einzelner Tiere – bis in den Norden Dänemarks, bis nach Cuxhaven oder Weißrussland – hinlänglich bewiesen.
Unkontrollierte Vermehrung
Natürlich vermehren sich die Wölfe nicht „wie die Karnickel“, wie das Internetforum Natürlich Jagd seinen Lesern weismachen will (die Leute dort verstehen nichts von Wölfen und auch nicht von Kaninchen, sonst würden sie nicht solchen Unfug verbreiten). Aber viele Leute sind beunruhigt. In den letzten ein, zwei Jahren war „unkontrollierte Vermehrung“ das häufigste Schlagwort in Medienberichten über die Wölfe. Man könnte nun ausgiebig darüber räsonieren, was denn unter einer „kontrollierten“ Vermehrung anderes zu verstehen sei als der Wunsch nach Bejagung. Besser ist es, einzusehen, was sich dahinter verbirgt: Unbehagen eines Teils der Bevölkerung darüber, wie das denn weitergehen soll. Diese Gefühle sind ernst zu nehmen, egal ob sie berechtigt sind oder nicht. Was geschieht, wenn die Wolfspopulation den angestrebten „günstigen Erhaltungszustand“ erreicht hat? Woran wird das gemessen? Und was werden die Wölfe tun, wenn sie alle verfügbaren Lebensräume besiedelt haben? Wir sind die Antwort auf diese Sorgen bisher schuldig geblieben.
Neue Schauermärchen
Kontrolliert oder nicht: Die Entwicklung geht zügig voran, und das Magazin Jäger (Editorial 12/2013) weiß auch warum. „Im beheizten Kleinviehanhänger“ kommen die Wölfe daher. Natürlich Jagd greift den Unsinn auf, verweist sogar auf „Belege im Internet“, dass die Wölfe aus Übersee stammen und auf Truppenübungsplätzen ausgeladen werden. Leider gebe es „keine Beweise“. Ja geht’s noch? Habt Ihr noch alle? Wenn solche Spinnereien überhaupt etwas offenbaren, dann allenfalls ein erbärmliches journalistisches Niveau. Immerhin leisten solche Lügen und Schauermärchen ihren Beitrag zu der „Verstocktheit, latenten Aggressivität, schlichten Dummheit und erschreckenden Ahnungslosigkeit mancher Weidmänner…“, die der passionierte Jäger Eckhard Fuhr in der Welt am Sonntag vom 22.12.2013 so heftig beklagt.
Zur Klärung dieses Unsinns – wenn es einer solchen überhaupt bedarf – kann nun der LJVS beitragen. Zusammen mit dem DJV plant er allen Ernstes ein bundesweites Gen-Monitoring für Wolfslosung, um „Ausbreitungstendenzen und Herkunftsnachweise für den Wolf wissenschaftlich aufzuarbeiten.“ Lassen sich „Ausbreitungstendenzen“ durch Untersuchung des Genmaterials klären? Das wäre mir neu. Und „Herkunftsnachweise?“ Freilich – das ist längst geschehen. Erste Ergebnisse sind bereits vor fünf Jahren vom Kontaktbüro Rietschen veröffentlicht worden (Wolfsletter Nr. 7/2008), neuere aus Sachsen und Brandenburg stehen vor der Veröffentlichung. Es ist einwandfrei belegt, dass die „deutschen“ Wölfe ein Teil der deutsch-westpolnischen Flachlandpopulation sind (das ist deren wissenschaftlicher Name) und dass diese aus der baltischen hervorgegangen ist. Weil mit dieser nur ein sehr geringer Austausch stattfindet, gilt die deutsch-westpolnische als eine eigenständige Population. Welche Fragen also wollen DJV und LJVS beantworten? Einen Hinweis dazu liefert die neueste Ausgabe von Unsere Jagd (Nr. 1/2014), wo anhand einer längst bekannten genetischen Studie aus Polen erneut die Frage aufgeworfen wird, ob der „günstige Erhaltungszustand“ der Wolfspopulation nicht schon erreicht und der Schutzstatus überhaupt noch berechtigt sei. Auf deutsch: ob man die Wölfe nicht bejagen könne.
Schön wäre es, würde sich der LJVS endlich konstruktiv in das Wolfsmanagement in Sachsen einbringen, z. B. mit einer aktiven Teilnahme am Monitoring. Aber darauf wartet man im Freistaat seit 13 Jahren. ""
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#3by Jaegertom » Saturday 28. December 2013, 14:53

Hatte in der Zwischenzeit Kontakte mit den führenden Stellen. War leider etwas dünne Auskunft bis jetzt.
In BW sind die Zeichen noch nicht gesetzt um Nutztierhalter geeignet zu unterstützen.
Obwohl eingeschätzt wird dass hier eine Zuwanderung in nächster Zeit sehr wahrscheinlich ist.
Habe dem übrigens sehr netten Zuständigen unsere Problematik mit vielen Kleinherden auf Pflegeflächen geschildert.
Derzeit existieren nur Konzepte mit Großherden, die sich wirkungsvoll schützen lassen was ich nicht bezweifle.
Alle Tiere zu einer Herde zusammenfassen und wandernd beweiden? Wird bei uns wegen der Mengen an zu überquerenden Straßen und der Distanz zu den verteilten Weideflächen nicht umsetzbar sein.
Nur ist in unserer Region der Steillagen, wo immer mehr Landwirte altershalber ihre Kleinsthöfe aufgeben eine massive Verwaldung der Hangwiesen vorhanden. Genau diese Flächen die die Naturschützer erhalten wollen. Er musste zugeben, dass sich das eine Projekt mit dem anderen beißt.
Ein Positionsschreiben war in der Vorlage, doch unser Land macht hier den gewaltigen Fehler und zieht sich zurück.
Das heißt, sie lassen uns mit dem gewollten Faktor Wolf fast allein im Regen stehen. Was nützen mir Zahlungen für Risse, wenn ich Schwierigkeiten habe unsere seltenen Ziegen und Schafe zu ersetzen.
Präventation soll mit 60 anstatt vorgelegten 70 % gefördert werden.
Allerdingd ist es beim SOll geblieben derzeit.
Auch die Rinderhaltung habe ich angesprochen. Dass Kälber gerissen wurden.
Das wären Highland Kälber gewesen, die ihre Kälber verstecken und die wären Gerissen worden ?????
Nun kann man bei Mutterkühen den Decktermin nicht bestimmen und die Abkalbung ebensowenig.
Sonst könnte das Tier geholt werden. Funktioniert in der Praxis nicht.
Aber genau das was unsere Gesellschaft will, nämlich die glückliche Weidehaltung und we von der Massenhaltung gerät somit immer mehr unter Druck.
Sollen die Tiere nun des einen Raubtieres willen wieder in Ställe um Schäden zu vermeiden?
Wie Mett schrieb, gibt das einen Konflikt der noch nicht in den Köpfen gereift ist.
Zum Vorteil ist, dass sich der hier Zuständige bereits mit Herdenschutzhunden befasst und da auch schon Erfahrungen hat, die Einladung das anzusehen werde ich wahrnehmen.
Werde weiter berichten wie sich das bei uns entwickelt.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#4by Jaegertom » Wednesday 12. February 2014, 19:10

Ich hoffe, dass die Menschen die Wölfe über alles lieben, nicht vergessen, untenstehenden Link zu sehen.
Wie überall:Wenn übertrieben wird, hat es schlimme Folgen.
Der Wolf reißt nicht nur, was er braucht, manche spezialisieren sich auf Gourmet-Reißen, fressen nur noch was sie mögen und lassen den Rest liegen.
Lediglich die Haushunde haben sie teilweise sauber abgenagt.......
Auch die Beutetiere sind Lebewesen und damit genauso schützenswert. Wenn nun aber Daten und Fakten vorliegen, dass der Wolf nicht nur alt und krank erlegt, sondern massivst in gesunde Bestände eingreift und den dortigen Elk(=Wapiti auf Deutsch) um 70!!!%
reduziert, ist nur eine Frage der Zeit, wann der Bestand erlischt. Und dann???
Die Weichen zur Erlöschung sind gestellt.
Bitte unbedingt DAS ANSEHEN -und nachdenken:
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#5by Jaegertom » Wednesday 5. March 2014, 01:15

Was der Nabu so alles fordert!!!
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Hoffentlich werden für das Sterben pardon Verreckenlassen won Weidetieren gegen den Nabu ebenfalls drakonische Strafen verhängt.
Die, die auf der einen Seite das Leben schützen wollen und jeden und alles anzeigen sollen selbst für ihren Wahn bluten .
Viele warnen davor, dass sich diese Intaktnaturliebhaberei nicht mehr mit der heutigen Natureinengungung vereinbaren lässt.
Viele wissen es. Doch nur die sind unbelehrbar.
Wieviel Leid muss da noch geschehen?
Diese Leute haben meine Sympathie, weil es sich um Menschen vor Ort handelt, die das Live erlebten.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#6by Jaegertom » Wednesday 19. March 2014, 16:02

In der Schweiz formiert sich Widerstand der Bergbauern zum Thema Wolf.
Sehr interessante Gesichtspunkte, die von einigen wohl nicht genügend bedacht wurden.
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Auch in Schweden wird der Widerstand der Landbevölkerung immer brisanter.
Neue Forschungen haben ergeben, dass Steuergelder für den Wolfsschutz für Prozesse verwendet wurden, auf der BEIDE Seiten damit bedient wurden.
Sie streiten somit auf Gemeinkosten herum.
Leider nur auf schwedisch.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#7by Jaegertom » Friday 22. August 2014, 10:31

In Polen reifen die Erkenntnisse deutlich schneller, nur in Deutschland wird das gemeine Volk noch vom seltenen westpolnischen Vorkommen abstamenden Wolf verdummt.
Haben sich die Schützer nun ein Eigentor geschossen, wei zB der tot abgelegte Wold aus dem Baltikum beweist?
Nichts ist leichter als dort ein paar Wolfswelpen sich zu besorgen......weiß ich weil ich schon dort war!
Die größte Frechheit ist weiterhin, sich auf den Status zu berufen.
Und die Wölfe aus dem Baltikum widerum sind verwandt mit den restlichen aus dem gesamten russischen Bereich......

Polnischen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Verwandtschaft zwischen der deutsch-westpolnischen und den östlichen Ausläufern der nordosteuropäisch-baltischen Wolfspopulation nachzuweisen. Der strenge Schutzstatus der Grauhunde könnte damit hinterfragt werden.
© Michael Breuer
Isegrim: Muss sein Schutzstatus überdacht werden?
Bislang war man davon ausgegangen, dass der deutsch-westpolnische Wolfsbestand eine isolierte Population sei. Auf dieser Annahme basiert auch der strenge Schutzstatus der Grauhunde. Die Europäische Gemeinschaft stuft den Wolf derzeit in den Anhängen II und IV der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) ein und stellt ihn damit unter besonderen Schutz. Diese Klassifizierung erfolgt unter der Annahme, dass der Wolf selten sei und sein Vorkommen (und damit auch das Genmaterial) ohne strengen Schutz verloren gehe. Die Ergebnisse der oben genannten Studie widerlegen jedoch durch den Nachweis einer genetischen Abstammung der deutschen/westpolnischen Wölfe von Wölfen aus dem Baltikum die vermutete Seltenheit.
Der baltische Bestand bringt es immerhin laut einer Auskunft des WWF gegenüber der Redaktion auf 870 bis 1400 Tieren aus - Tendenz steigend. Über eine Änderung des Schutzstatus in der FFH-Richtlinie könnte demnäch im Zuge des nächsten Evaluierungsprozesses in sechs Jahren nachgedacht werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) griff die Ergebnisse der Arbeit auf und forderte am 25. September ein Überdenken der Gefährdungssituation des Wolfs in Deutschland.

Quelle:http://www.jagderleben.de/akt-wolf-abstammung-mw

Viel Spass mit den Tieren im Osten wenn tatsächlich die Wildpopulation zusammenbricht, vielleicht ein harter Winter?
So ging es jedenfalls in der Türkei her, die Kinder haben dort sicherlich in die Hände geklatscht um die Wölfe zu vertreiben....
Angst vor dem bösen Wolf

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Weil es im Südosten der Türkei nun fast minus 30 Grad hat, suchen Wölfe in Städten nach Nahrung und fallen die Bewohner an.
Von Von Christiane Schlötzer

Die Männer tragen Kalaschnikows, als zögen sie in den Krieg. Aber ihre Feinde sind keine fremden Truppen. Im äußersten Südosten der Türkei begleiten sie bewaffnet Schulkinder, nachdem Wölfe von den Bergen bis in die Vororte der 70000-Einwohner-Stadt Yüksekova gekommen sind und sogar in der Provinzhauptstadt Hakkari Rudel gesichtet wurden.

15 Menschen wurden in Esentepe bei Yüksekova durch Wolfsbisse zum Teil schwer verletzt, darunter fünf Kinder. "Das ist das erste Mal, dass so etwas bei uns passiert ist", sagt Erkan Capraz, 20, dessen Internetzeitung Yüksekova Haber Gazetesi "Wolf-Alarm" schlug.
Feuerschutz auf dem Schulweg

Selbst im rund 1400 Kilometer Luftlinie entfernten Istanbul ist der Alarm angekommen. Die Tageszeitung Radikal zeigte eine Kinderkarawane mit Feuerschutz im tiefen Schnee auf ihrem Titel.

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Während am Bosporus die Winter gewöhnlich milde sind, pendeln die Temperaturen in der Provinz Hakkarin, im Grenzdreieck zwischen Iran und Irak, derzeit zwischen 26 und 30 Grad unter Null. "Weil es so kalt ist, kommen die Wölfe aus den Bergen bis in die Stadt", sagt Erkan Capraz.

Früher hätten sie in höher gelegenen Dörfern im Winter Schafsherden angefallen und junge Tiere gerissen. Nun aber seien viele Dörfer verlassen und die Wölfe hungrig.

Wissenschaftler aus Ankara und die türkische Nationalparkdirektion präsentieren noch eine Erklärung: die Tiere kämen aus dem kriegsgeplagten Irak. "Der beständige Fluglärm, Gewehrsalven und Pulverdampf" störten dort das ökologische Gleichgewicht und vertrieben die Wildtiere aus den Bergen, zitierte die Zeitung Zaman am Montag einige Experten. Kurz nach den Wolfsüberfällen in Esentepe wurde gleich ein ganzes Rudel in einem Ortsteil von Hakkari gesichtet.
Stadtteil unter Quarantäne

"Die hungrigen Wölfe kommen zu uns und haben eine Panik ausgelöst", sagt Bürgermeister Ahmet Celebioglu. "Wir haben hier viele Kinder, die früh in die Schule gehen müssen, und wir fürchten um ihr Leben, wenn sie am Abend nach Hause zurücklaufen", klagt er.

Das Gesundheitsministerium in Ankara schickte eine Delegation nach Yüksekova, weil bei den Verletzten Tollwut vermutet wurde, nachdem ein kranker Wolf von Polizisten erschossen wurde. Eine Impfaktion folgte, ein Stadtteil wurde unter Quarantäne gestellt. Der Gouverneur von Hakkari, Erdogan Gürbüz, versichert, alle bewaffneten Kräfte blieben in "Wolfsbereitschaft".

Auch die Schulanfangszeiten wurden geändert, damit Kinder nicht so lange im Dunkeln unterwegs sind. Im Sommer fahren sie in Bussen zur Schule. Im Winter aber sind viele Straßen vereist, und die Schüler stapfen, begleitet von bewaffneten "Dorfschützern", durch den Schnee. Zuweilen tragen sie die Kleineren auf den Schultern.

Die "Dorfschützer" waren einst vom Staat bewaffnet worden, um gegen die kurdische Guerilla PKK zu kämpfen. Ihre Entwaffnung wird seit langem gefordert, weshalb Radikal auch, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, zu den Bildern schrieb: Es geht "nicht in den Krieg, sondern in die Schule".
Quelle:http://www.sueddeutsche.de/panorama/kalte-tage-in-anatolien-angst-vor-dem-boesen-wolf-1.924786 Datum: 19.5.2010

Lieber Ed, die Quellenangaben sind Links, in denen das Daum ersichtlich ist.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#8by schnuckened » Saturday 23. August 2014, 15:15

Jaegertom wrote:Lieber Ed, die Quellenangaben sind Links, in denen das Daum ersichtlich ist.


[color=#FF4040]Das ist rechtlich nicht korrekt! Du musst!!!! das Zitat gesondert ausweisen, z.B. "Komsomolskaja Pravda" vom 21.10.1949

Ed[/color]
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Re: Deutschland und Wildnis

Post#9by Jaegertom » Tuesday 4. November 2014, 23:30

Wieder mal verschiedene Einzelmeinungen,
ganze Meldungen im Quellenlink lesbar, hier nur Ausschnitte.
Es sind vier verschiedene Ausschnitte MIT Quellanangaben JEWEILS über dem betreffenden Artikel. :)


Quelle: *** The link is only visible for members, go to login. *** vom 18.08.2014
Gerd Steinberg, einer der Sprecher des „Bündnisses gegen den Wolf“ macht aus seiner Abneigung gegen die Raubtiere keinen Hehl. Mehr noch: Er will erst dann Ruhe geben, wenn der letzte in Deutschland und in Freiheit lebende Wolf nur noch eine Geschichte ist. Thomas Beigang fragte den Mann aus Boek, warum das so ist.


Quelle: *** The link is only visible for members, go to login. *** vom 7.2.13
Für Hartmut Meyer ist es keinesfalls abwegig, dass Wölfe beim Kampf um die gleiche Nahrung Füchse verletzen und sie infizieren. „Ein Tollwut-Einbruch bei Füchsen würde einen Millionenschaden verursachen“, da ist der Experte sich sicher: „Deswegen ist der Wolf eine Zeitbombe. Wir laden uns eine große Gefahr auf, denn infizierte Füchse können die Krankheit auch auf Kühe übertragen.“
Wie der Tierarzt erklärte, liege das Problem darin, dass von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Tollwut mehrere Monate vergehen. Und man solle mal bedenken, wie weit ein infizierter Wolf in einem Jahr laufen könne.


*** The link is only visible for members, go to login. *** vom 13.8.2014
Bei den Weidetierhaltern schrillen die Alarmglocken schon lange! Sie wurden und werden nur von Vertretern der Schönredner, Wahrnehmungs-und Handlungsboykottierern aus Umweltverbänden, Umweltpolitik und Wolfsberatern nicht vernommen. Bei den schon jetzt dokumentierten Vorfällen und Wolfsangriffen auf Weidetiere, mit etlichen Rissen und verschreckten geschockten Herden, ist die Verniedlichung und Kleinredung durch Wolfsberater fahrlässig.
Grob fahrlässig aber wird die Verniedlichung und Kleinredung der schon bestehenden Problematik Wolf, durch das Beharren auf ehemals gefasster Meinung, in Missachtung der aktuellen Situation.


Quelle: *** The link is only visible for members, go to login. *** vom 11.2. 2014
9000 Unterschriften für Wolfsabschüsse
Ende Januar überreichten Schäfer in Dresden dem Landtagspräsidenten Matthias Rösler (CDU) eine Sammel-Petition, in der sich fast 9000 Sachsen mit ihrer Unterschrift gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe aussprechen.
Schafhaltung ohne Sicherungsmaßnahmen: In Wolfsgebieten unmöglich.
Ziel der Aktion sei es, den Wolfsbestand in Zukunft von Jägern regulieren zu lassen, wie es bereits in anderen europäischen Staaten der Fall ist. Vor allem Schäfer aber auch zahlreiche andere Tierhalter klagen seit Langem über den hohen finanziellen Aufwand, ihre Tiere vor den Grauhunden zu schützen. Viele bangten um ihre Existenz. Inzwischen würden die Wölfe nachts sogar durch die Dörfer ziehen, berichtet Schäfer Manfred Horn gegenüber der Sächsischen Zeitung. Lothar Bienst, Stellvertretender Vorsitzender des Petitionsausschusses im Landtag, versprach, dass sich der Petitionsausschuss mit den Sorgen und Argumenten der Schäfer intensiv befassen werde. Mit einer Antwort aus dem Landtag sei jedoch frühestens in drei Monaten zu rechnen.


Beitrag verschoben

Ed
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Re: Deutschland und Wildnis

Post#10by Jaegertom » Friday 7. November 2014, 09:20

Soviel zu Frankreichs Wildnis:

Bis October 2014 rissen die Wölfe dort unbeschreibliche 7535 Nutztiere, vor allem Schafe.
Das Jahr ist noch nicht fertig.
Bis Oct 2013 waren es 5864 Tiere.
Bis Oct 2012 waren es 5799 Tiere.
Und das in meistens den Bergregionen.
Wer es nicht glaubt darf sich hier in der Risstatistik überzeugen:
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2010 waren es noch 4691 Risse mit 1.188 Millionen Euro Entschädigung.
2012 kletterte die Risszahl auf 6666 gerissene Tiere mit beinahe der doppelten Entschädigung, unglaublichen 1.935.880 Millionen Euro!!!!
2014 wird es sich wieder verdoppelt haben .
Hier die Statistik.
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Sind diese Unmengen von Geld diese sogenannte Natur wert?
Wo Menschen in Frankreich verhungern, in Deutschland so viel Elend herscht??
Last edited by Jaegertom on Friday 7. November 2014, 09:28, edited 1 time in total.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#11by Jaegertom » Friday 7. November 2014, 10:13

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Re: alles mögliche um wölfe

Post#12by Jaegertom » Monday 10. November 2014, 09:56

Um diese Unwahrheiten dass Wölfe nicht an Menschen gehen hier ein Bericht der in Deutschland nie aufgetaucht ist.
Vielleicht um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen was gerade abläuft, davon gehe ich aus .
Nicht zeigen solcher Artikel ist grobe Unterlassung.
Der Bericht ist in schwedisch, aber man kann genau entnehmen was passiert ist.
10 jähriger Junge beim Schlittenfahren vom Wolf getötet.
Und nicht 1800, sondern aktuell 2009.


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Ach ja, und hier noch ein paar appetittliche Bildchen, wie in Deutschland bald immer mehr Haushunde aussehen werden:
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#13by Jaegertom » Wednesday 19. November 2014, 09:50

Hier die Stellungnahme unseres Landesschafzuchtverbandes. Endlich mal ne klare Aussage.

Und das Schlimme : KEINE Einzelmeinung.
Sie haben mit diesen Forderungen Recht, da es in BW so nicht umsetzbar wird und es einfach zurÖkö- Katastrophe kommt.
Man sollte seine Einstellung zu dieser Biodiversität pro Wolf überdenken.
Quelle:http://www.kargl-pc.de/lsv/news_dokumente/112.140724114820.pdf vom 24.7.2014.

Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e. V.
Stellungnahme
-
Forderungen Herdenschutzmaßnahmen
Das mögliche Auftauchen des Wolfesund des Luchsesin BadenWürttemberg erfüllt uns mit Sorgeund Angst. Den Ablauf eines Schafhaltungsbetriebes im 21ten Jahrhundert wird er erheblich stören.Viele Schäfer haben schon mehrere Angriffe von Hunden mit Toten und verlammten oder in einigenKilometern versprengten Tieren erlebt. Um wie viel schlimmer wird die Situation wohl bei einem Aufeinandertreffen mit einem Wolfsrudel sein?

Der letzte Angriff eines Hundes auf meine Schafherde hatte zur Folge, dass ich acht Nächte bei den Tieren bleiben musste, weil sie beim kleinsten Geräusch auch bei gut
-Stromführendem Elektrozaun jede Nacht ausgebrochen sind.“
Die Schafhaltung befindet sich Zeit in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage. Immer mehr Tiere,die in der Landschaftspflege dringend benötigt werden, müssen von immer weniger Tierhaltern betreut werden. Eine rund um die Uhr Bewachung wie es noch in den 50-60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts der Fall war, ist heute nicht mehr möglich. Die eher extensive Haltungsform unserer Tiere bedingt ein hohes Risiko für Schafe und Schäfer.Bei einem Auftauchen
des Wolfes, Luchses oder Bären in Baden-Württemberg brauchen wir unbedingtrechtliche Rahmenbedingungen, die uns im Bedarfsfall eine Hilfe sind.Es bedarf
der Einführung einer Steuerungs-und Arbeitsgruppe, Wildtiermanagement für große Beutegreifer.
Es muß darüber geredet werden, wie entschädigt wird.Es muß darüber nachgedacht werden,wie mit Folgeschäden umgegangen wird:
-wenn Tiere getötet, Zäune zerstört sind?
-wenn eine Schafherde oder Einzeltiere auf der Autobahn, vielbefahrenen Straßen oderBahnschienen Unfälle verursachen
–mit Personenschäden?
-Übernahme der Schäden, wenn die Betriebliche Haftpflichtversicherung nicht zahlt?
-Wenn Tiere verlammen?
-Übernahme der Herdenbetreuung nach einem Angriff von Wolf, Luchs oder Bär?
Wie soll mit der Beweislast umgegangen werden?Die höheren Kosten für Vorbeugemaßnahmen können nicht
vom Tierhalter geschultert werden. Herdenschutzhunde sind inunserer dicht besiedelten Landschaft ausunserer Sicht nur bedingt einsetzbar.
Hierzu benötigt es dringend Feldversuche um geeignete Herdenschutzmaßnahmenfür unsere Schafhaltung im Süddeutschen Raum zu schaffen.
DenBefürwortern von Wolf, Luchs und Bärmöchten wir sagen, die Rückkehr in unsere Kulturlandschaft gleicht den Verlust durch fehlende Landschaftspflege oder aussterbende
Kleinviehhalter nicht aus.
Wir fordern rechtliche Rahmenbedingungen,die die Bewirtschaftung der Schäfereibetriebe nicht beeinträchtigen
.Wer diese Arten möchte soll auch in Konsequenz die damit verbundenen Zahlungen zu Herdenschutzmaßnahmen,Entschädigungen und Folgeschäden eines Übergriffes übernehmen.
Wir Schäfer wollen den Wolf nicht.
Landesschafzuchtverband Baden

-Württemberg e.V.
Heinrich-Baumann Str. 1-3,
70190 Stuttgart,
Tel: 0711 166 55 40,
Fax: 0711 1 66 55 41
Email: Wohlfarth
@schaf
-
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#14by Jaegertom » Thursday 20. November 2014, 09:01

Die Schweizer haben erkannt was bei uns längst überfällig ist.
Auf diesem Wege wird sich die Aktzeptanz gegenüber des Wolfes verbessern.

Quelle *** The link is only visible for members, go to login. *** vom 18.11.2014

Zitat:
Abschuss ohne tote Schafe

Die Motion fordert den Bundesrat auf, das Abschiessen von Wölfen zu ermöglichen, bevor diese Schaden angerichtet haben. Statt wie bisher den Schutz des Wolfes in den Vordergrund zu stellen, sollen die Interessen der Landwirtschaft, der Jagd, der öffentlichen Sicherheit und des Tourismus gleich hoch gewichtet werden.

Heute darf ein Wolf nur dann geschossen werden, wenn er Schafe reisst, grosse Schäden beim Wild anrichtet oder Menschen erheblich gefährdet. Für den Abschuss braucht es eine Ausnahmebewilligung. Nach Ansicht des Ständerates und der Nationalratskommission ist dieses Konzept angesichts der wachsenden Wolfspopulation überholt.
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Zitat Ende
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#15by Jaegertom » Thursday 20. November 2014, 21:46

SO siehts dann in Zukunft aus, wenn die Wölfe nach einem Riss von 12 Schafen in einem gesicherten Zaun!!
den Rückzug antreten und die Theorien unserer Wolfsschützer somit in Frage stellen.
Die Wölfe sind auch durch solch Zäune nicht aufzuhalten!!
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#16by Jaegertom » Friday 21. November 2014, 09:57

Um nichts anderes handelt es sich. Auch in Bezug Wolf und andere Prädatoren.

Quelle :http://de.wikipedia.org/wiki/Agrobiodiversit%C3%A4t OHNE DATUM

Einzelquellen:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Glossar Abgerufen am 13. August 2012.
Sandra Blessin: Angepasste Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels, 2009 (PDF; 3,03 MB)
The Genetic Resources Policy Initiative: Newsletter, Juni 2007.
Kontoleon, A. & Pascual, U. (2009): Agrobiodiversity, Conservation and Economic Development. Routledge, New York. S. 7 ff.
IRRI, *** The link is only visible for members, go to login. ***
David Wood, Jillian M. Lenne:The conservation of agrobiodiversity on-farm: questioning the emerging paradigm In: Biodiversity and Conservation 6, S. 109-129, 1997
Smale, M. (1997): The green revolution and wheat genetic diversity: some unfounded assumptions. World Development.
Brian Love, Dean Spaner:Agrobiodiversity: Its value, measurement, and conservation in the context of sustainable agriculture In: Journal Of Sustainable Agriculture, 31 (2), S. 53-82, 2007


Zitat Anfang
Agrobiodiversität


Agrobiodiversität oder auch biologische Vielfalt der Landwirtschaft ist die biologische Vielfalt der für die Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft und die Ernährung genutzten oder potenziell nutzbaren Flora und Fauna. Etabliert ist auch der Begriff „Genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft“; diese beinhalten auch Pflanzen und Tiere des Forstes sowie Fische und andere Wassertiere.

In Abgrenzung zur natürlichen biologischen Vielfalt wird Agrobiodiversität definiert als: „Alle Komponenten der biologischen Vielfalt, die für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Funktionieren der Agrarökosysteme von Bedeutung sind. Dazu gehören alle Zuchtformen von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen sowie ihre verwandten Wildarten. Weiterhin zählt man dazu auch jene Elemente der biologischen Vielfalt, die sogenannte ökologische Dienstleistungen in Agrarökosystemen gewährleisten: den Kreislauf der Nährstoffe, die Regulierung von Kulturschädlingen und Krankheiten, die Bestäubung, den Erhalt der örtlichen Wildtiere und -pflanzen, den Schutz von Wassereinzugsgebieten, den Erosionsschutz und die Klimaregulation sowie anderes mehr.“[1]
Zitat Ende
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#17by Jaegertom » Saturday 22. November 2014, 18:42

Hier mal ein Video von Alaska, wo Wölfe wiederholt ein Hundegespann mit 2 Männern angreifen, und sie regelrecht verfolgen.
Die 2 Männer hatten mehr als nur Schutzengel.
Dies deckt sichmitBerichtenaus Russland inden Nachkriegszeiten.
Aber sie sind ja nicht gefährlich.
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#18by adolf » Sunday 23. November 2014, 19:38

Was mich wundert ist:

Warum werden in dieser Situation, ( gefährliche Lage ) nicht 2 Wölfe , erlegt ? ( Selbstschutz ) !
Die 2 Männer und die Schlittenhunde, wären ausser Gefahr, und die Wölfe hätten was zu fressen !
Sind die Wölfe dort auch , geschützt ?

Adolf
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Re: alles mögliche um wölfe

Post#19by schnuckened » Sunday 23. November 2014, 20:22

adolf wrote:Was mich wundert ist:

Warum werden in dieser Situation, ( gefährliche Lage ) nicht 2 Wölfe , erlegt ? ( Selbstschutz ) !
Die 2 Männer und die Schlittenhunde, wären ausser Gefahr, und die Wölfe hätten was zu fressen !
Sind die Wölfe dort auch , geschützt ?


Einmal das und... wer hat das denn in aller Seelenruhe gefilmt??? Also von außerordentlicher Gefahr für Menschen kann darum wohl kaum die Rede sein, die Schlittenhundeführer wussten genau was sie tun, darum brauchten sie keine Flinte! Sie wussten wohl besser als du, welchen Sinn die Wölfe dort verrichten, allein deshalb ist Ihr Dasein von Seiten der Hundeschlittenführer vollig normal! Die Hundeführer wissen, sie selbst sind hier die Eindringlinge! (Übrigens sehe ich hier Parallelen!) Und von Seiten der Wölfe finde ich ein ganz normales Jagdverhalten. Denn aus einer Deckung heraus auf Jagd gehen ist dort ja wohl kaum möglich. Eine andere Beute als dieses Schlittenhundegespann ist weit und breit nicht zu erwarten, und auf nichts anderes haben es die Wölfe abgesehen. Wölfe haben immer Hunger, und ich denke besonders dort in der Schneewüste! Weißt du übrigens, dass diese Polarwölfe zu Kanibalen werden, wenn es nichts mehr zu Fressen gibt? Auch normal, denn nichts ist Denen wichtiger als der Erhalt der Population!

Grüße

Ed
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