Stromerzeuger als Krisenvorsorge


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Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#1by Herwig » Wednesday 1. October 2014, 06:52

Eine etwas provokative Überschrift, aber schon ernst gemeint.
Ich strebe mit Windrad und Solaranlagen (alles schon in Betrieb) ja eine gewisse autakheit an, bin aber auch ein gebranntes Kind, was Stromausfall angeht. Ich hatte im Winter 2004 hier Stromausfall bei 25 C minus, viele Heizungsrohre aber auch Wasserrohre hatte es zerlegt. Bei so einem Schaden, ist der Wasserschaden nach dem Auftauen am Schlimmsten, überall Wasser aus der Wand und Decke. Hat zwar alles die Versichereung, bzw. damals Hastra bezahlt, den Ärger aber hatte ich!!
Ich hatte mir ein billigen Stromerzeuger gekauft, den ich auch für alle anderen Zwecke genutzt habe, den hat es nun kürzlich zerlegt.
Hat jemand von Euch auch einen Stromerzeuger, den er empfehlen kann.
Ich hätte ja gerne einen der Diesel braucht, die haben längere Laufzeiten.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#2by Jaegertom » Wednesday 1. October 2014, 15:42

Habe so einen Diesel mit 5 kw Leistung.
Ist dann aber nicht so sparsam, braucht in der Stunde ca 1,5 l Diesel.
Positiv ist dass er auch legalerweise mit Heizöl betrieben werden kann. PÖL verträgt er nicht.
Ist zB bei Obi zu haben mit bis 5 J Garantie so um die 1000 €.
Habe ihn angeschafft um in Kombination mit einer 4,5 kw Kreissäge unabhängig zu sein.
Einmal musste er bei 23- Grad laufen, ging nur mit etwas Benzin im Diesel.
Sonst bin ich mit dem robusten Ding sehr zufrieden, nur wiegt er beinahe 150 kg und ist schwer zu transportiern. So lade ich ihn mit Quad-Rampen in den Van.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#3by Herwig » Wednesday 1. October 2014, 18:12

Uih, 1000.- Euronen ist natürlich schon eine Hausnummer und 1,5l ist auch nicht wenig. Aber die Benziner verbrauchen auch ziemlich viel und haben nur eine kurze Laufdauer mit einer Tankfüllung, da muss ich dann 2 mal Nacht aufstehen und nachtanken, ist auch Käse...
Ma sehen was ich mache.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#4by Fuhrmann » Wednesday 1. October 2014, 19:01

Boottank aufsatteln,
den kannst du auch gleich als Transportbehälter nutzen.

Image
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#5by Uwe » Wednesday 1. October 2014, 20:51

Moin Herwig,
grundsätzlich würde mich als Elektriker interessieren was Du mit dem Generator versorgen möchtest.
Nur die Heizung in Betrieb halten (da reicht ein kleiner 2-Takter mit ca. 650 W) mit Brenner und Pumpe?
Oder mehr ... z.B. Licht. E-Herd wird schwierig, da braucht es locker 6 KW - besser mehr!
Ich habe zwei in Reserve: Einen kleinen 2-Takter (650W) für eine elektrische Heckenschere o.ä.!
Und einen 4-Takter mit 2KW Dauerlast für z.B. einen Heizlüfter und kleinere Verbraucher.
Vor- und Nachteile haben beide: Der Kleine (2-T) ist leicht zu händeln (Schubkarre reicht), kein großer Wartungsaufwand, kein Ölwechsel und läuft locker 3 - 4 Stunden am Stück. Nachteil: Wenn der länger nicht genutzt wird altert der Sprit, wird fetter und der Motor läüft eben zu fett - wenn er denn läuft! Da hilft aber etwas normalen Sprit einzufüllen und das Gemisch dadurch verdünnen.
Der große (2 KW, 4-T) hat einen Tank von 15 Litern Benzin, ist recht laut aber sehr stabil in der Leistung. Und läuft und läuft und läuft ...
Dauerlast ist kein Problem, Nachteil beim 4-Takter ist der größere Wartungsaufwand (Ölwechsel).
Aber eben alles abhängig vom Bedarf ...
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Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#6by Herwig » Thursday 2. October 2014, 06:55

Ich möc hte GasHeizung mit 3 Umwälzpumpen betreiben, da ich noch Feststofföfen mit Rücklaufanhebung betreibe. Licht in einem Stromkreis, an dem auch 3 Kühltruhen hängen. Das ist so das mindeste was ich brauche.
Weiterhin habe ich mein altes gebraucht auf der Weide, um mal Flex, Bohrmaschine, Heckenschere oder Kompressor zu betreiben.
Habe außerdem einen Lichtmasten mit 1000W um auf dem Acker auch mal im Dunkeln zu arbeiten, bei Reparaturen an Zaun oder Maschinen. Schlecht wäre auch nicht, wenn ich mein ESchweißgerät damit betreiben könnte, weil ich auf der Wiese einen großen Maschinenschuppen habe, da könnte ich dann auch Reparaturen durchführen ohne die Maschine nach Hause zu holen.
Ich habe ja auch ein Wohnmobil, vielleicht könnte ich den Stromerzeiger auch dort mal brauchen.
Alles in allem eine vielseitige Verwendung, mit verschiedenen Ansprüchen und Anschlüssen.
Ich hatte schon einige im Auge, bin aber unentschlossen, was hälst du von dem:
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Ist zwar ein Noname...
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#7by Herwig » Thursday 2. October 2014, 06:59

@ Ralf, hast du damit Erfahrung gemcht, die Boottanks sind ja spottbillig. Wenn ich sowas danebenstelle recht das massig, ich zweifel nur daran ob so ein Stromerzeuger den Sprit ansaugt, weil die Tanks ja immer oben sind, also mit Gefälle arbeiten.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#8by Uwe » Thursday 2. October 2014, 11:19

Moin Herwig,
das Gerät macht eigentlich einen guten Eindruck ... aber:
Die Leistungsausbeute bei 220V (1,5KW) erscheint mir zu wenig, eine große "Flex" und auch ein E-Schweißgerät wird den Generator in die Knie zwingen da die - wie auch in der Beschreibung erwähnt - einen hohen Anlaufstrom benötigen. Deutlich wird es, wenn Du die große "Flex" zuhause im Festnetz mit nur 10A-Sicherung absicherst: Die Sicherung fliegt beim Einschalten des Gerätes raus. So ein kleiner Winkelschleifer sollte allerdings problemlos anlaufen. Muss ich mal probieren ...
Aus Sicherheitsgründen würde ich mindestens >2 KW auswählen!
Da sich die Ströme vieler Kleinverbraucher natürlich addieren wäre auch für den Fall mehr Leistung wünschenswert um nicht ständig am Anschlag zu laufen!
Für Kühltruhen, Umwälzpumpen und Beleuchtung (nicht alles zeitgleich) sollte so ein Gerät wohl reichen.
Zum Tank: Die normalen Generatoren verfügen über keine Benzinpumpe und haben für den Fallstromvergaser immer den Tank oben/oberhalb des Vergasers.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#9by Fuhrmann » Friday 3. October 2014, 12:35

Normalerweise müsste jeder Motor eine gewisse Ansaugleistung haben. Ich bin aber überfragt wie gruß die ist.
Bei mit ist so ein Bootstank auf dem Vorderwagen neben einem Briggs Stratton verebaut und funzt.
Bei dem Gernerator könntest du den Tank oben drauf bauen. Allerdings hat der Tank den Benzinleitungsanschluss oben somit ist eine gewisse Ansaufleistung erforderlich. Eine Alternative wäre ein Motorradtank.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#10by pac » Friday 3. October 2014, 14:27

Moin Herwig ,
wir haben auch so ein Bootstank für unser Agregat steht über dem Gerät im Regal, das Ansaugen unterstützen wir mit so ner art Blasebalg zwischen der Dieselleitung der wird beim Starten 1-2 mal gedrückt und dann läuft die ganze Geschichte von allein weiter.
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#11by Jaegertom » Saturday 4. October 2014, 08:14

Hatte so nen billigen, genau 3 Monate nach garantieablauf hat er den Geist aufgegeben.
Für die Zukunft ist ein Diesel eine bessere Alternative, da er ja bedeutend sparsamer läuft und länger hält.
Auch das sollte in Betracht gezogen werden dass wir bei den billigen Dingern bewusst die Landzerstörung Chinas in Kauf nehmen und damit unterstützen.
Für Kleinarbeiten wie auf der Wiede kkuladen habe ich einen 1kw Zweitakter, der sehr sparsam läuft. Den hatte ich sogar schon als Hausversorgung in Betrieb, es reicht locker für Kühlschrank, Heizung und PC.
Witerhin beschäftige ich mich gerade mit Wasserkraft.Weiß jemand , wo ich günstig ein Mühlenrad oder eine Rohrturbine herbekomme?
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Re: Stromerzeuger als Krisenvorsorge

Post#12by Herwig » Monday 6. October 2014, 06:44

Ihe habt recht, ivch habe mich für einen Güde entschieden. Knapp 300.- Euronen tut allerdings erstmal ein bischen weh...
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