Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

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Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

Post#1by Jaegertom » Friday 20. December 2013, 22:07

Raubtiere vor der Haustüre


Ein in meinen Augen schön gelungener Beitrag zu Luchs und Wolf.
Nichts wird übermäßig beschönigt, auch kritisch hinterfragt.
Meinungen von Schäfern und den Menschen die direkt mit den Räubern leben.
Zeigt aber auch, dass Schäfer ,die die Naturschutzflächen beweiden, aus Angst vor Verlust der Existenz nicht sagen, was sie wirklich fühlen.
Dass sie auf immensen Kosten sitzenbleiben . Und keinesfall pro Wolf sind.
Die Wahrheit leidet unter dem mächtigen Druck der Naturschutzorganisation.
Selbst Menschen , die mit dem Luchs leben, zeigen Angst. Und auch Angriffe auf Hunde werden bestätigt.
Irgendwie gut gemacht. So muss man mit dem Thema umgehen.
Einer der letzten Sätze war die beste Aussage.
Man muss den Menschen Hilfen gewähren und unterstützen die mit der Materie zu tun haben.
WIR haben die Wölfe und Luchse gewollt.
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Re: Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

Post#2by Herwig » Saturday 21. December 2013, 19:36

Den Film finde ich auch sehr gut. Einige Szenen sind aus meiner Gegend.
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Re: Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

Post#3by frank.s » Sunday 22. December 2013, 10:54

Ich denke man darf eine Sache nicht ganz vergessen! Wölfe, Luchse und sonstige Raubtiere sind ein Teil der Natur und es gab sie seit Jahrhunderten in unserer Gegend. Sie habe genau so ein Recht auf ein Leben in der Natur und Freiheit wie jedes andere Lebewesen. Der Mensch beschneidet die Lebensräume der Wildtiere und nicht umgekehrt.

Beide Seiten müssen lernen miteinander zu leben und wenn man Schafe in einem Naturschutzgebiet zur Landschaftspflege einsetzt, ist das aus Naturschutzsicht eine gute Sache, aber dann muss man auch mit Ausfällen rechnen.

Man sollte aber nicht versuchen einzelne negative Vorfälle übertrieben auszuschlachten. Es gibt immer mal, wo Mensch und Tier zusammen leben Zwischenfälle, die dann gern ausgeschlachtet werden und für Hetzkampagnen gegen z. B. Wölfe genutzt werden!

Täglich werden Menschen durch Hunde verletzt oder auch getötet, wir sehen sie trotzdem als unsere Freunde an und rotten diese nicht aus. Ich würde mir wünschen, dass man auch den wilden Verwandten eine ähnliche Toleranz entgegenbringt!
Viele Grüße
Frank

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Re: Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

Post#4by schnuckened » Friday 14. March 2014, 07:45

häng ich einfach mal hier heran, sehr interessanter Film...

"Radioaktive Wölfe"

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Grüße

Ed
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Re: Filmtip; Raubtiere vor der Haustüre

Post#5by schnuckened » Tuesday 22. July 2014, 11:10

Am 27.7.2014 im Bayrischen Fernsehen um 19 Uhr, etwas für Natur-, Tier und Artenschützer, die Anderen brauchen es ja nicht ansehen...

Grüße

Ed


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

im Bayerischen Fernsehen wird am Samstag den 26.7.14 um 19.00 Uhr der Film „Tatort Luchswald“ gesendet. Er berichtet über die Luchs-Tötungen im Bayerischen Wald. Es wurde sehr aufwändig recherchiert und es ist mit neuen Erkenntnissen auch für die von uns initiierte juristische Verfolgung derartiger Fälle zu rechnen.



Ankündigungstext des BR:

„natur exclusiv

Tatort Luchswald - auf Spurensuche mit Andreas Hoppe

Samstag, 26.07.2014, 19:00 bis 19:45 Uhr



Was passiert, wenn sich ein Fernsehkommissar an einen Fall in der Realität macht? Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden, obwohl Verbände und Privatleute insgesamt ein Kopfgeld von 15.000 Euro ausgesetzt haben. Auch die Luchsbeauftragte Bayerns vermisst weitere der streng geschützten Tiere. Auch sie sind vermutlich illegal getötet worden. Ein Naturkrimi wie er leider bittere Realität ist und den Naturschützer und ARD-Tatortkommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Ob beim Jägerball, beim traditionellen Wolfsaustreiben, tief im Wald oder am Stand der Sportschützen. Er will die Wahrheit herausfinden, aber trifft auf eine Mauer des Schweigens. Bis plötzlich ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder auftaucht und ihn unterstützt. Und plötzlich bekommt die Spurensuche eine erschreckende Wendung, die nicht nur zur osteuropäischen Pelzmafia führt. Auch lokale Interessensverbände, Jägerschaft und die ermittelnden Behörden geraten immer mehr in Kritik...

Ein Fall mit genug Stoff für ein Tatort Drehbuch. Das Spannende ist: hier handelt es sich um die Realität.

Autorin: Angela Graas, Redaktion: Angela Schmid



Bitte informieren Sie in Ihrem Bekanntenkreis und reagieren Sie nach dem Film beim Bayerischen Fernsehen positiv und unterstützend! Wir hoffen darauf, dass dieser Film die unerträgliche „Wilderei-Szene“ in Bayern eindrucksvoll beschreibt.






Mit freundlichen Grüßen



Dr. Kai Frobel
Artenschutzreferent



Bund Naturschutz in Bayern e. V.

Referat für Arten- und Biotopschutz

Landesfachgeschäftsstelle

Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg

Tel. 0911/81878-19 oder 0911/81878-0, Fax 0911/86 95 68
Internet: www.bund-naturschutz.de
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