Kosten des Wolfwahnsinns

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#26by Christina » Wednesday 27. November 2013, 08:43

In dem Buch über die Population in Amerika gab es immer wieder große Verluste durch Straßen und vor allem Eisenbahen, weil die Tiere sich dort die Kadaver geholt haben und dann selbst erfasst wurden. Ich denke aber vor allem, dass die Autobahnen und stark befahrenen Bahnstrecken bei uns die Gebiete zu sehr unterteilen, so dass nicht genügend wirklich große Reviere vorhanden sein werden für viele große Rudel.
Aber warten wir es ab.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#27by schnuckened » Wednesday 27. November 2013, 21:39

hm, zuerst jägertom, wir meinen bestimmt das gleiche, aber ich glaube, wir sollten es etas anders definieren. bei der wolfsschulung hatten wir auch skandinavien etwas beleuchtet, darum glaube ich nicht, dass dort weniger wölfe leben als bei uns. nur haben derzeit (noch?) jungwölfe auf grund der allgemein fehlenden weiten und der waffengesetze bei uns einfach bessere überlebenschancen, wilddieberei spielt hier keine rolle und die wölfe (rudel mit den jungwölfen) ziehen sich hier lieber in "ihre" kernzonen zurück. diese kernzonen gibt es in skandinavien nicht. dort werden die reviere auch stetig in ihrer größe ausgenutzt. das betrifft nicht nur die rudel sondern auch das beutewild, was sich ähnlich verhält.
damit übergangslos zu christina, das ist auch der grund, warum sich bei uns die wölfe von straße und schiene fernhalten. sie passen sich der infrastruktur an. rudelbildung nur in großen flächenrevieren mit kernzone. aber um neue teritorien zu ergründen müssen die abwanderer über straße und schiene und auch große flüsse (das wird derzeit im raum um dresden, A4, A13, Elbe oder im raum A7 und angrenzenden autobahnen deutlich), aber nicht vornehmlich um beute zu machen. ich denke, die haben schon gelernt, dass hier viel mehr verkehr und die staße kein guter futterplatz ist, anders als in amerika. dort in den großen revieren mit weniger wild- und verkehrsdichte ist straßenfutter fester bestandteil der nahrungsbeschaffung.

grüße

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