Rotölherstellung für Brandwunden u. Nervenverletzungen

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Rotölherstellung für Brandwunden u. Nervenverletzungen

Post#1by Conny » Monday 27. April 2009, 17:07

Rotöl wird für Wunden, abe vor allem für Brandwunden und Nervenverletzungen verwendet. Das Öl des Johanniskrauts besitzt eine entzündungshemmende, antimikrobielle Wirkung. Die Abbauprodukte des Hypericins geben dem Johanniskrautöl, das auch Rotöl genannt wird, seine Farbe. Das Oleum Hyperici enthält zudem Flavonoide, Hyperforin und seine Abbauprodukte. Vor allem das Hyperforin wird für die antimikrobielle und wundheilungsfördernde Wirkung des Rotöls verantwortlich gemacht. Das Hyperforin hemmt in Verbindung mit Licht Viren und wahrscheinlich auch andere Erreger.

Äußerlich angewendet, wird das Rotöl zur Nachbehandlung von scharfen und stumpfen Verletzungen und Verbrennungen 1. Grades sowie zur Nachbehandlung von Myalgien (Muskelschmerzen, z.B. Muskelentzündung, „Muskelkater“).

Der ölige Auszug aus den Blüten des Johanniskrauts beruhigt die Haut, lindert Reizungen, kann Heilungsprozesse beschleunigen und pflegt trockene, gereizte Haut.

Herstellung:

Ende Juni pflückt man die gelben Blüten des Johanniskrauts und diese werden zusammen mit den Knospen in ein Glas mit weitem Hals gefüllt. Mit Olivenöl übergießen, bis alles gut bedeckt ist. Das Glas einige Wochen in der Sonne stehen lassen. Dann die Blüten absieben und das tiefrote Rotöl ist fertig.

LG
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Post#2by Frankenvieh » Saturday 16. July 2011, 08:42

Du müsstest noch dazuschreiben das nur das echte Johanniskraut dazu verwendet wird.

Hypericum perforatum. Des ist nicht ganz leicht, bei den vielen johanniskrautarten die in unseren Breiten wachsen. Das echte Tüpfelhartheu hat einen zweikantigen und markigen Stängel und wird bis zu einem Meter hoch. Alle anderen sind kleiner und haben kein Mark.


johanniskraut wird nicht gern auf Weiden gesehen, es macht das Heu hart und kann beim gefressen werden Sonnenbrand auslösen (Photosensibilierung)
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Post#3by karinenhof » Tuesday 19. July 2011, 14:02

ist es das Johanneskraut, was hochgiftig für die Tiere ist?

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Post#4by Frankenvieh » Wednesday 20. July 2011, 07:49

karinenhof wrote:ist es das Johanneskraut, was hochgiftig für die Tiere ist?

fragende Karin aus dem Havelland


du meinst bestimmt das Jakobskreuzkraut. ja das kann tödlich enden.
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Post#5by karinenhof » Wednesday 20. July 2011, 14:16

ja, mir ist es inzwischen auch eingefallen. Danke sagt die

Karin aus dem Havelland
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