Grundstücksgrösse

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Post#26by steinadlerehemann » Wednesday 17. November 2010, 13:10

Hallo Conny,
an Eisenbahnschwellen komme ich leicht ran, die müßte ich mir noch schnell sichern.
Da die Bahn sie entfernen will.
Und die sind imprägniert.
Zur Hälfte im Boden heißt, ca. 50 cm tief in etwa?
Man kann sie ja längs legen und so übereinander - und darauf dann einen Holzzaun
und dahinter z.B. einen Maschendrahtzaun?

Gut - das kann ich ja mit meinem Spatz besprechen - da er zu Weihnachten und Sylvester
ja frei hat.

Danke Dir nochmals.
Die Idee ist echt gut.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Post#27by Conny » Wednesday 17. November 2010, 14:36

Hei,

du legst die Bahnschwellen der Länge nach hin und buddelst sie zur Hälfte in den Boden, als unteren Abschluss für den Zaun, das reicht aus. Und dann einen Holzzaun und am Holzzaun direkt einen anderen Zaun befestigen, sonst hast du ja zwischen den Zäunen einen Abstand, da wächst dann Grünes, dass die Schweine veranlasst, durch den Zaun an das Grün heranzukommen. Da leidet der Zaun darunter Image

LG
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Post#28by Christina » Wednesday 17. November 2010, 15:48

Öh? Wozu zwei Zäune, wenn keine "Schleuse" dazwischen entstehen muss?? Dachte immer, dass ein Abstand entstehen soll und man deshalb zwei braucht?!? Image

Und wieso ist die doppelte Einzäunung bei Auslaufhaltung nicht notwendig??? Wird da weniger ein- und ausgebrochen, weil die noch einen festen Stall haben????

Fragen über Fragen. ..
Meine Güte Deutschland, Du machst es wieder echt kompliziert.

Wobei ich hier nebenan eh konventionelle Schweinemastbetriebe habe. Da ist es doch bestimmt auch gar nicht erlaubt, daneben glückliche Tiere zu halten, oder?
Aber interessieren würde es mich trotzdem. Image
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Post#29by karinenhof » Wednesday 17. November 2010, 17:50

Die Idee mit den (Holz)Eisenbahnschwellen ist gut. ABER sie gelten seit einiger Zeit als Sondermüll und dürfen nicht mehr verwendet werden.
Wenn sie an Dich abgegeben werden, ist es illegale Müllentsorgung.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Post#30by Conny » Wednesday 17. November 2010, 19:46

Bei der Aulaufhaltung geht man davon aus, dass sich der Stall, an dem sich der Auslauf ja anschließt, in der Regel auf dem engeren Gelände eines Hofes befindet. Dieser Hof ist in der Regel eingefriedet. Die Schweine verbringen die Nacht im geschlossenen Stall.

Freilandhaltung findet in der Regel ohne geschlossenen Stall statt, die Tiere können selbst entscheiden, ob sie sich draußen oder drinnen aufhalten und zwar auch Nachts. Meistens findet diese Haltung außerhalb des Hofes statt. Bei einer Freilandhaltung sollen zwar auch die Schweine daran gehindert werden auszubrechen, viel wichtiger ist hingegen, dass nichts zu den Schweinen eindringen kann, in etwas Wildschweine, damit sich unsere Tiere nicht z. B. an der Schweinepest anstecken.

Wer mehr dazu wissen möchten, hier der Gesetzestext: *** The link is only visible for members, go to login. ***

LG
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Post#31by steinadlerehemann » Wednesday 17. November 2010, 19:51

Hallo Karin, Image
ich weiß ich weiß, aber die sind wenigstens stabil... im Gegensatz zu manch anderem Holz.
Und hier in der Gegend ist fast jeder dabei, der die Grundstücke auch damit eingezäunt hat.

Illegale Müllentsorgung - wäre ne lange Diskussion..... zumal diese Dinger schon über 15 Jahre
dort auf dem Boden lagen - da hat auch keiner was gesagt.

Aber die Schwellen sind wirklich stabil und auch sehr lang, so dass man schnell fertig wird mit dem
Gehege.

Conny, danke Dir nochmals. An den Abstand hätt ich prompt nicht gedacht. Image

....
Und dann einen Holzzaun und am Holzzaun direkt einen anderen Zaun befestigen...
Das geht bei Bahnschwellen ganz prima - vorne bei den Schweinen, hinten der Maschendrahtzaun, dazwischen
ist nur wenig Raum für Grünes, richtig?

Klasse..... dann habe ich ne Kleinigkeit zu tun... und außerdem geht es den Schweinen dann besser...
Ich wollte nämlich so wie einige hier mit dem Eber zusammen laufen lassen.

Ganz liebe Grüße
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Post#32by Herwig » Wednesday 17. November 2010, 20:06

Bahnschwellen sollten mit Rücksicht auf Kinder, Tiere und Umwelt auf keinen Fall verbaut oder benutzt werden!!!!!!!!!!!!
Bitte ruft hier nicht zu Umweltsauerein auf!
Bahnschwellen sind Sondermüll und gehören entsprechend entsorgt!


Teeröle, mit Teeröl behandelte Bahnschwellen
Von Privatleuten werden diese Holzbalken gerne als Weidezäune oder zur Gartengestaltung genutzt. Schließlich sind sie äußerst stabil, witterungsbeständig und wartungsfrei. Grund dafür ist die zur ursprünglichen Verwendung als Eisenbahnschwelle vorgenommene Imprägnierung des Holzes. Wegen seiner antibakteriellen Wirkung wurden Teeröle lange Zeit zum Konservieren von Holzbauteilen genutzt.
Teerölhaltige Bahnschwellen sind an den schwarzen, klebrigen Anhaftungen und meist schon am Geruch zu erkennen.
Wie inzwischen bekannt ist, enthält Teeröl giftige Substanzen. Das kann bei einer Verwendung von derart imprägnierten Bahnschwellen zu
Gesundheitsgefährdungen führen. Die in den Teerölen enthaltenen Stoffe (u.a. Benzo(a)pyren) sind teilweise hochgradig krebserregend. Die Stoffe dunsten oder "schwitzen" zum Teil noch nach vielen Jahren aus oder werden z.B. über Hautkontakt aufgenommen. Insbesondere ist der Hautkontakt gefährlich, er kann krebserregend sein. Dadurch ergibt sich das Problem der Verwendung von teergetränkten Bahnschwellen insbesondere bei der Gartengestaltung (Einrahmungen von Beeten etc.). Gerade Kinder kommen dort häufig mit dem Holz in Kontakt, sind daher besonders gefährdet, denn die Teerölimprägnierung dringt oft aus der Oberfläche des Holzes. Bei Hitze kann das Ausgasen der Imprägnierung außerdem zu Geruchsbelästigungen führen.
Daher ist die Abgabe, also insbesondere der Verkauf, von teerhaltigen Bahnschwellen an Privatpersonen verboten. Die Verwendung in Innenräumen von Gebäuden und im Bereich von Kindergärten wurde generell untersagt. Gleiches gilt auch für mit Teeröl imprägnierte Leitungsmasten oder Pfähle.
Eingebaute Schwellen die vor dem 01.04.1992 gekauft und eingebaut wurden, können im Erdreich bleiben, dürfen aber nicht weiter- oder wiedergenutzt werden. Alle nach diesem Zeitpunkt erworbenen und verbauten Bahnschwellen müssen entfernt und einer Entsorgung zugeführt werden. Dabei sind die Vorgaben der Altholzverordnung zu beachten.
Da es sich bei Bahnschwellen um ein gefährliches Gut handelt, sollten Sie (falls Sie solche zur Grundstücksgestaltung nutzen) diese entfernen und einer Entsorgung zuführen. Insbesondere ist zu beachten, dass die Bahnschwellen nicht verbrannt oder einfach vergraben werden dürfen.
Die Verwendung und die Veräußerung von Bahnschwellen (aber auch von imprägnierten Leitungsmasten und Pfählen) steht nach den Vorschriften der Chemikalienverbotsverordnung unter Strafe.
Auch unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie nach dem 01.04.1992 erworbene Bahnschwellen einer Entsorgung zuführen.
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Post#33by Conny » Wednesday 17. November 2010, 20:31

@ Herwig

Das wusste ich gar nicht Image, wieder was dazugelernt. Danke dir Image.

Ich dachte da auch eher an die Eisenschwellen, die benutzen wir z. B. als Sturz über den Stalltüren.

LG
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Post#34by steinadlerehemann » Thursday 18. November 2010, 00:21

nabend,
da gibt es auch betonierte Eisenbahnschwellen, die man bekommen kann, aboslut nichts umweltgefährliches
in meinen Augen.
Sind nur wahnsinnig schwer im Vergleich zum Holz.

Gut - dann weiß ich Bescheid, werde zusehen, wie ich die Sachen hinbekomme.
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Post#35by alfredo » Sunday 12. December 2010, 19:50

Holzschwellen wurden hier bei uns vor meiner Diestzeit also vor 15 Jahren als Hochbeeteinfassung an unserem Gemeindehaus
verbaut. Seitdem habe ich wiederholt das Umweltamt vor Ort und muss nachweisen, dass niemand Kontakt mit den Dingern hat -
wofür ich aber real nicht garantieren kann - als Megaproblem!

Es ist genau wie es Herwig beschrieben hat, wenn jetzt jemand solches Material verbaut, bekommt er früher oder später eine
Menge Ärger...

Das nur aus eigener Erfahrung.

Eine schöne Adventszeit wünscht
Alfredo
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