Essgewohnheiten - Das Hinterwälder Rind

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Essgewohnheiten - Das Hinterwälder Rind

Post#1by starkepferde » Thursday 22. April 2010, 08:24

Durch Zufall habe ich gestern Abend die o. g. Sendung gesehen. War sehr interessant.
In der Sendung wurde ganz klar darauf hingewiesen, dass durch Essen (Fleisch, Milch und deren Produkte) Arterhaltung und Landschaftspflege betrieben wird. Aus meiner Sicht ein sehr gelungener Beitrag und indirekt eine gute Werbung für uns.
Hier ein Link:
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Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht
würde ich heute noch einen Baum pflanzen.

:smileyvieh: le Grüße Nutztier-Arche 139 \\\"Hardeck"\\\
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gut.

Post#2by plaetzchenwolf » Wednesday 26. May 2010, 05:36

Guter Beitrag, ich habe mitgemacht..
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Post#3by Herwig » Wednesday 26. May 2010, 10:14

Guter Beitrag, zumal ich gerade wieder mit mails bombardiert werde von Veganern...

Auszug aus einer heutigen Mail einer "Tierschutzorganisation":


Ein Tierschützer der Fleisch isst, ist wie ein Feuerwehrmann der Feuer legt.


(Es wird leider außer acht gelassen, dass Brandstiftung eine Straftat ist und mit dieser Aussage Fleischesser kriminalisiert werden!!)
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Post#4by Fuhrmann » Wednesday 26. May 2010, 10:26

Man müsste mal eine Bilanz erstellen, wie viele Tiere sterben (oder deren Lebensraum zerstört wird) wenn ein konventionell erzeugtes Veganes Gericht auf den Tisch kommt. /ganzjähriges Durchsschnitt, Trasportwege Kühlung etc.) gegenüber einem Stück Fleisch eines Schaafes oder einer Kuh, die regionaler Herkunft ist und unter Biobedingungen auf einer Wiese gelebt hat.
Ich schätze mal, dass diese Bilanz sehr vernichtend wäre für die vegane Ernährung.

Wie viele Tiere kleben denn am LKW wenn eine Tomate von Spanien hier her gekarrt wird ?
Wie viel Lebensraum wird zerstört um Exotische Früchte nach Europa zu transportieren ?
Was die Bereitstellung von Kraftstoff an Tieren tötet sehen wir gerade wieder im Golf von Mexico !

Was ich natürlich nicht gut finde ist, die Massentierhaltung, oder auch dass ca. 40 % Lebenmittel vom Endkunden weggeschmissen werden. Also man muss kein Tier töten umd vom Essbaren Anteil 40 % wegzuschmeissen.

Darum kann es letztendlich nur heißen, so regional wie möglich, so bio wie möglich ! Und eine gesunde Mischung aus Fleisch und Pflanze !
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Post#5by Herwig » Wednesday 26. May 2010, 10:55

Ich frage mich immer, wie die Vegatarier ihre vielen Hunde und Katzen ernährenImage
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Post#6by Conny » Wednesday 26. May 2010, 18:36

Vegetarier essen keine Tiere, aber sie fressen ihnen das Futter weg (Robert Lemke).

Sorry, aber das musste jetzt einfach sein :mrgreen:
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Post#7by armin » Wednesday 26. May 2010, 19:23

Herwig wrote:Ich frage mich immer, wie die Vegatarier ihre vielen Hunde und Katzen ernährenImage


Du wirst es nicht glauben, aber man findet im Internet inzwischen schon konzepte zur veganen Hunde- und Katzenernährung Image Image Image

Richtige, bis ins Mark durchdrungene Veganer schrecken wirklich vor absolut nichts zurück!!! Erschreckend, was die Zivilisation so alles an Entartungen des Geistes hervorbringt, nicht nur religiöser Wahn und politischer Extremismus. Die im Einklang mit ihrer natürlichen Umwelt lebenden Urvölker überall auf der Welt wären fassungslos gewesen, wie man auf so einen Schwachsinn kommen kann... Image Image

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Post#8by plaetzchenwolf » Thursday 27. May 2010, 07:02

Heute ist vieles eine Juxveranstaltung, die bierernst gemeint ist: Gender.
(Mich würde jeder Verein achtkantig rauswerfen- wetten? Wenn ich beginne mich selbst bierernst zu nehmen, erschießt mich bitte!)
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Post#9by Christina » Thursday 27. May 2010, 17:15

Ach, die Vegetarier und Veganer darf man nun auch nicht verdammen. Sie sind eine natürliche Gegenbewegung zum extremen Fleischkonsum und der Massentierhaltung der letzten Jahrzente. Jedes Extrem fordert eine Gegenbewegung.
Man denke an die sexuelle Befreiung nach der kirchlich aufgedrückten Enthaltsamkeit, oder an die heftigen Feiern während der Prohibition oder was auch immer.... Ohne Massentierhaltung und extremen Fleischkonsum würde es auch keine Veganer geben! Früher war man froh, wenn es Fleisch gab und da haben alle davon gegessen.
Letztendlich erkennt man eine gute Gesellschaft daran, dass auch links und rechts, oben und unten.... oder welcher Rand auch immer ausgenutzt und gelebt werden darf - im gewissen Rahmen. Mir tun Vegetarier und Veganer nicht weh.
Wenn ich - wie Herwig - regelmäßig Angriffe per Mail oder wie auch immer erhalten würde.... Vielleicht würde ich anders denken, vielleicht aber auch einfach eine Standardmail entwickeln, die darauf hinzielt, dass jeder jeden essen lassen soll wie er möchte... und nur damit antworten. Herwig, wär das mal eine Idee?
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Post#10by Herwig » Thursday 27. May 2010, 17:45

Mich stören die Angriffe wenig, auf manche antworte ich nicht, weil sie mir zu platt sind. Nur wenn man mich wegen meines Fleischkonsumes kriminalisieren will, hört die Freundschaft auf. Auch mit Ethik kommt man mir andauerend.
Ich habe einen Standarttext, den ich versende, an Menschen von denen ich meine, dass es sich lohnt:

...für mich stellt sich aber die Frage wo Ausbeutung anfängt, ethische Grundsätze aufhören etc.
Mir gehen dazu immer tausend Dinge durch den Kopf:

Ich beute auch Bienen aus, sie befruchten meine Apfelbäume. Darf ich Äpfel essen? Ich nehme den Bienen hinterher sogar etwas von díeser Ernte wieder ab, in friedlicher Harmonie, also auch keinen Honig? Am besten keine Bienen halten? Was wird aus dann aus den zu befruchtenden Pflanzen? Ernteeinbußen bis zu 70 % sind die Folge (siehe USA BIenensterben!)

Meine Tochter kam vor zwei Wochen mit Kopfläusen aus der Schule, die Kopfläuse haben wir getötet, ist das ethisch zu vertreten??

Die Mäuse in meinem Getreidelager habe ich gefangen und ausgesetzt, wissend, das nur eine begrenzte Anzahl von Mäusen dort überleben wird, habe ich sie ihrem Schicksal überlassen.

Wenn ich mit meinem Kaltblutpferd Holz aus meinem Wald hole, beute ich es dann aus?? Keine Ahnung, fest steht, das in dem Brennholz viele Käfer Spinnen und andere Kerbtiere wohnen die ich dem Flammentod übergebe. Wissend!!

Wir essen vorwiegend vegetarisch, wenn wir nicht gerade blutrünstig eines unserer Tiere ermordet haben. (Unsere Tiere bekommen nur das zu fressen was wir nicht mögen oder wegwerfen würden, sie veredeln also unsere Abfälle. Ungern würde ich grasen oder Eicheln zu mir nehmen)
Beim Genuss von Salat, ich liebe ihn mit Zitronensoße, frage ich mich immer, wie die Veganer diese klitzekleinen Blattläuse aus dem Salat gepuhlt bekommen, die, wenn man genau schaut, im Zitronensaft dümpeln.

Füttern Veganer ihre vielen Hunde und Katzen eigendlich auch vegan und wenn ja ist das tierschützerisch vertretbar, und wenn nicht, ist das ethisch vertretbar. Aber der arme Bandwurm im Körper des Hundes, den lasst ihr doch wenigstens leben?

Für was nutzen Veganer ihre Hunde? --Dürfen sie ja gar nicht, das wäre ja Ausnutzung. Ich hoffe es gibt keine blinden Veganer oder gar verschüttete.

Puh, man merkt, für mich dreht sich alles im Kreis...........

Ich bezeichne mich als Tierschützer esse aber das Fleisch meiner Tiere, in meinen Augen kein Widerspruch.
Ich denke auch, das ich als Fleischkonsument kein schlechtere oder besserer Mensch bin als Vegetarier oder Veganer.
Diese Mail mag polemisch erscheinen, oder gar sarkastisch, beides ist nicht meine Absicht.
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Post#11by Christina » Thursday 27. May 2010, 22:46

Also.... Ich bin ja nebenbei auch noch so eine "Psycho-Else", hab da einiges an Kursen und Abendfortbildungen durch.... Das jetzt nur mal als Einleitung, um zu verstehen, warum ich mir so verquere Gedanken über Veganer mache.

Menschen haben ja immer die Nummer mit der Schuld laufen. Kinder sind so unendlich rein, niedlich und süß, weil sie einfach total unschuldig sind. Viele Erwachsene meinen, dass dies ein Optimum an Menschsein darstellt, aber für Erwachsene ist das unmöglich. Zum Erwachsensein gehört es dazu, dass man Entscheidungen fällt, immer und immer wieder.... und dass man die Folgen dieser Entscheidungen trägt! Es ist einfach unmöglich, dass ein Mensch immer nur gute Entscheidungen fällt, die für niemand anderen nachteilig sind.

So.... Und nun, mit dem Erwachsensein geht es los, dass man abwägt, was welchen Nutzen und Preis hat..... Und das hatten wir ja oben schon gelesen: Auch für Tomaten, Getreide, Honig usw. müssen Tiere sterben. Aber das kann man ja einfach übersehen. Wenn man kein Fleisch direkt in den eigenen Mund führt, dann kann man sich einbilden, dass man nicht am Tod von Tieren schuldig ist. Man ist also besser als andere, irgendwie unschuldig und rein - in der eigenen Scheinwelt jedenfalls!

Das totale Unschuldigsein und Véganertum in allen Konsequenzen würde jetzt aber bedeuten, dass wir alle Haustiere abschaffen müssen!!!!!! Kein Haustier ist ursprünglich Haustier. Wir haben die Tiere nur zu uns geholft, um Nutzen von Ihnen zu haben.... und damit machen wir uns im Grund ja irgendwie auch schon schuldig: Wir entscheiden über ihr Leben!
Ich hab da bei meinen Hühner drüber "meditiert". Immer wenn ich da so sitze und über den Sinn der Haltung nachdenke... ob das nun fair ist oder nicht. Ich biete Ihnen Futter und Schutz. Sie liefern dafür Eier. Es kann sein, dass ich hin und wieder mal eines schlachte. Klar könnte man das im Einzelfall als schlimm werten, aber für den Arterhalt ist es wichtig, weil ich unmöglich unendlich viele Tiere halten kann. Würde ich keine schlachten, müssten alle hungern und irgendwann verhungern. Das Problem ist, glaube ich, ob man das einzelne Tier sieht oder die ganze Sippe / Rasse. Für den Arterhalt ist meiner Meinung nach nicht das einzelne Tier wichtig. Das ist auch gar nicht als so wichtig vorgesehen.

Mal ein anderer Aspekt: Überlegt mal, wie gefährlich zum Beispiel eine Geburt für eine Mutter ist (zumindest früher war!)! Warum geht sie das Risiko ein, ihr eigenes Leben zu verlieren??? Da ist etwas in uns Menschen, das nicht den einzelnen sieht!
Streng genommen, darf ein Veganer-Mann auch nicht die Frau schwängern. Naja, führt vielleicht etwas zu weit, hat aber alles mit dem Thema zu tun...

Eigentlich läuft es überall wie im Bienenvolk. Nur dass wir Menschen uns gerne einbilden, dass jeder einzelne Mensch der Mittelpunkt seines Universums ist - was an sich ja auch funktioniert - schwierig wird es nur, wenn er auch der Mittelpunkt aller Nebengalaxien sein will. ;-))



PS: Die Vegetarierin, die ich kenne, "barft". Der Hund bekommt also bestes Fleisch! :-))))
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barft

Post#12by plaetzchenwolf » Wednesday 16. June 2010, 05:27

Dieses Wort "barfen" kommt mir immer wieder unter- ich hätte gerne mal gesehen wie dieses Fleisch zustande kommt !
Der TA nimmt Tiere an, die gestorben sind -z.B. Hunde und Katzen- um die dann einzupacken und in die Truhe zu legen, bis zur Abholung.
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Kontrovers und meist vollkommen ahnungslos geführte Diskussionen folgen (wie sollte man bei der Produktion auch Einblick haben?)
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Wo diese Tiere abbleiben, kann oder wollte mir bislang noch niemand sagen.
Noch etwas zum Thema Gesundheit:
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