Kosten des Wolfwahnsinns

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Kosten des Wolfwahnsinns

Post#1by Jaegertom » Saturday 23. November 2013, 23:26

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Hier sind die Gelder einzusehen, die die verschiedenen Länder für Entschädigungen ausgeben.
Dies sind längs nicht alle Gelder.
Sehr interessante Zusammenstellung.
In der Zwischenzeit rührt sich in Sachsen der Widerstand gegen die Grautiere. Richtig so, bevor ganz Deutschland von dem sinnlosen
Einbürgerungsversuch überrollt wird.
Es kommt was auf uns zu, das manchen Tierhalters Existenz aufs Spiel setzt.
Seid solidarisch als Nutztierhalter und nicht immer warten, solange man nicht betroffen ist.
Dann ist es zu spät, und viele Tränen über verlorene Tiere werden fließen.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#2by Claudia » Sunday 24. November 2013, 09:53

Bist Du Dir sicher das das Thema nicht besser in der Rubrik Raubwild aufgehoben wäre?

Da Du es als Quelle angbist:
Was ist die Stakeholder Workshop on EU Action on Large Carnivores am 25.01.13
scheint mir doch eher eine unverifizierte Quelle zu sein. Aber Du kannst da sicher meine Zweifel an der Seriösität dieser Quelle ausräumen.

Wieviele liter Tränen wurden durch - Habicht, Adler, Eule, Hund, Mensch, Fuchs, Ratten, Katze, Endoparasiten, Resistenzen gegen Medikamente- verlorene Tiere vergossen?
Mir fehlen da Vergleichszahlen.

Ohne Vergleichszahlen und vernünftige Quellenangaben ist ein solcher Beitrag - für mich - nur Small Talk
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#3by herzwig » Sunday 24. November 2013, 11:25

Lieber Jägertom, mir ist besonders der letzte Satz auch zu reißerisch und allgemein alles viel zu einseitig!
Du sprichst andauern von Schäden und Leid in Deinen Argumentationen, berufst Dich auf Erfahrungen die in D nie gemacht wurden.
Ich bin versucht Argumente hervorholen von Kindern die ihren Katzen oder Dackeln nachweinen, die wegen angeblicher Wilderei von fürsorglichen Hegern der Wälder erlegt worden sind. Würden Herdenschutzhunde also einen Wolf außerhalb des Schafsgeheges verfolgen, würde er wegen "Wilderei" vom nächsten Jäger erschossen. Die Tränen des Besitzers wären vermutlich nicht weniger bitter.

Berichte häufen sich von Jägern die unberechtigt Tiere abschießen, Menschen verletzen und Mähwiesen plattfahren. Sie schützen Ihre Waffen nicht und ballern selbst im besoffenen Kopf auf ihre Mitmenschen im Ehestreit.
Dennoch bin ich der Meinung, dass sie auch eine Lebensberechtigung haben und wichtig für unser Ökosystem sind, nach Deiner Theorie müsste man die allerdings ausmerzen, wegen der erheblichen Schäden und angesichts des Leids, das sie anrichten. Was die Jägerschaft der Allgemeinheit für Kosten verursacht ist, so glaube ich, noch nicht berechnet worden. Proportional zum Nutzen natürlich....

Diese "Totschlagargumente" der Kosten lassen sich IMMER anwenden, weißt du das nicht?? Tätowieren, Autofahren, Sandsieben oder Wasserspültoilette, passt immer!!!!!!!!!!

Dein Gezeter gegen den Wolf kann ich bisher nicht immer nachvollziehen, je mehr du auf dieser Mitleidsschiene für die Tierzüchter und die Nutztiere fährst, um so unglaubwürdiger wird es, meiner Meinung nach.

By the Way: Zu spät kann es niemals sein, es gibt immer einen Handlungsspielraum. Es muss doch Alternativen zur Ausrottung geben. Wie sähen die Deiner Meinung nach aus?? Konstruktive Lösungsvorschläge sind immer besser als blinde Panikmache und Angstverbreitung. Auf das Ausmalen wilder Unglücksszenarien sollte man bei einer sachlichen Diskussion verzichten.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#4by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 14:08

Dann wird es allgemein falsch verstanden.
ICH BIN KEINESFALLS FÜR AUSROTTUNG.
Sondern für eine korrekte Waaghaltung, bei der nicht nur zu Last des einen gegangen wird.
Wölfe kann man tolerieren, aber so wie die Befürworter es halten, geht es nicht.
Vermehrung um jeden Preis?
Die Folgen sind für die gar nicht abzusehen, weil jegliche negative Erfahrung anderer Länder ignoriert wird.
Eine Begrenzung des Wolfbestandes wäre akzeptabel, mit Abschuss der überzähligen Tiere wie auch beim Reh und Hirsch.
Soll es nur in eine Richtung gehen?
Weiterhin wird ignoriert, dass der Wolf keinesfall eine Berechtigung hat, auf der Roten Liste zu stehen.
Dazu gibt es zu viele.
Aber wenn niemand gegen diese künftigen Überbestände Front macht, dann werden wir alle dafür bezahlen müssen.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#5by Fuhrmann » Sunday 24. November 2013, 14:24

Jaegertom wrote:(....)
Eine Begrenzung des Wolfbestandes wäre akzeptabel, mit Abschuss der überzähligen Tiere wie auch beim Reh und Hirsch.
Aber wenn niemand gegen diese künftigen Überbestände Front macht, dann werden wir alle dafür bezahlen müssen.


Dem ersten Satz würde ich ja zustimmen, wenn denn wirklich die Wildbestände auf ein natürlich Maß reduziert werden würden. Aber die Jägerschaft betreibt ja eine Masthaltung um Kapitale Trophäen zu erlegen.
Und somit bezahlen wir doch schon alle, die Bauern weil sie Ihre Äcker leer gefressen bekommen, und die Bürger weil der Jungaufwuchs in den Wälder weggefressen wird und somit der Wald weniger Ertrag abwirft und hohe Kosten für Wildverbiss anfallen.
Zu dem verbreiten die Überbestände an Wild die Zecken im Übermaß.

Wir brauchen die Wölfe dringend weil die Jägerschaft nicht in der Lage ist die Wildbestände auf ein natürlichem Maß zu halten.
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#6by Christina » Sunday 24. November 2013, 14:27

Du bist also der Meinung, wir haben jetzt schon einen Überbestand an Wölfen in Deutschland erreicht???
Beste Grüße,
Christina

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#7by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 15:19

Fuhrmann wrote:
Jaegertom wrote:(....)
Eine Begrenzung des Wolfbestandes wäre akzeptabel, mit Abschuss der überzähligen Tiere wie auch beim Reh und Hirsch.
Aber wenn niemand gegen diese künftigen Überbestände Front macht, dann werden wir alle dafür bezahlen müssen.


Dem ersten Satz würde ich ja zustimmen, wenn denn wirklich die Wildbestände auf ein natürlich Maß reduziert werden würden. Aber die Jägerschaft betreibt ja eine Masthaltung um Kapitale Trophäen zu erlegen.
Und somit bezahlen wir doch schon alle, die Bauern weil sie Ihre Äcker leer gefressen bekommen, und die Bürger weil der Jungaufwuchs in den Wälder weggefressen wird und somit der Wald weniger Ertrag abwirft und hohe Kosten für Wildverbiss anfallen.
Zu dem verbreiten die Überbestände an Wild die Zecken im Übermaß.

Wir brauchen die Wölfe dringend weil die Jägerschaft nicht in der Lage ist die Wildbestände auf ein natürlichem Maß zu halten.

Wer bezahlt die Wildschäden?: Die Jagdpächter.
Wer bezahlt die Wolfssschäden?: Wir alle.
Warum? Weil jagdbare Tiere im Jagdrecht verankert sind, und sich bis jetzt die Wolfsschützer mit aller Macht wehren, den Wolf ins Jagdrecht zu überstellen.
Sie haben Angst dass er bejagt werden könnte.
Sollen tatsächlich 440 Rudel in Deutschland Platz haben?
Laut Aussage BfN?
Können die nicht mehr rechnen? Wo sollen denn die Tiere hin??
Wenn in manchen Revieren zu wenige jagdbare Tiere vorhanden sind, fällt eine potente Geldquelle weg:Die Jäger.
Masthaltung? Mancherorts muss ich dir zustimmen.
Aber bei weitem nicht überall. Es gibt viele, die so denken wie ich und Trophäen nicht zählen.Ich bin absolut gegen Trophäenkult und mache mich mit dieser Aussage sogar bei manchem Jäger unbeliebt. Für mich zählt das Verhältnis Wild zu Wald.
Auch Verbissschäden werden vom Jagdpächter getragen.
Zecken hängen gerade genug an Wölfa die es vorher in den Regionen nicht gab?
Viel von Reisenden mit Hunden.Wild ist einigermaßen standorttreu und holen keine Zecken südlich der Alpen nach Deutschland.
Es ist die Politik, die für Wildschweinmästerei sorgt, siehe Maisanbau für Biogas. Und oft auch die Engstirnigkeit der Landwirte, jeden Meter
Land zu nutzen, bis zum Waldrand zu pflanzen und den Jägern nicht mal die CHance eines Schusses einräumen.
Zudem habe ich noch nicht erlebt, dass ein Wolf ein ausgewachsenes Wildschwein angreift solange es genug leichtere Beute wie Hirsch, Reh und Schafe gibt.
Zudem gibt es bereits etliche Vorfälle, bei denen Nutztiere ausreichend geschütz waren, die Wölfe aber sehr lernfähig sind und das umgehen.

Freilich sind Jäger durch leichtfertigen Umgang mit Waffen in der Öffentlichkeit.
Über Autofahrer, die die noch größere Waffe täglich einsetzen redet niemand mehr, da es bereits Gewohnheit ist dass täglich Menschen sterben, Hunde und Katzen in rauen Mengen überfahren werden.
Aber wehe ein Jäger handelt falsch.
Weiß jemand, dass sogar Polizisten ihre Waffe mißbräuchlich verwendeten und auch Todesfälle verursachten?

Es muss rechtzeitig eine Begrenzung wie beim Rotwild her. Und dass permanente Schadwölfe ohne großes Theater erlegt werden können.
Dann ist es ein korrekte Lösung für die Zukunft mit Wolf. Sonst nicht.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#8by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 15:26

Wasserspültoilette, passt immer!!!!!!!!!!

Dein Gezeter gegen den Wolf kann ich bisher nicht immer nachvollziehen, je mehr du auf dieser Mitleidsschiene für die Tierzüchter und die Nutztiere fährst, um so unglaubwürdiger wird es, meiner Meinung nach.

By the Way: Zu spät kann es niemals sein, es gibt immer einen Handlungsspielraum. Es muss doch Alternativen zur Ausrottung geben. Wie sähen die Deiner Meinung nach aus?? Konstruktive Lösungsvorschläge sind immer besser als blinde Panikmache und Angstverbreitung. Auf das Ausmalen wilder Unglücksszenarien sollte man bei einer sachlichen Diskussion verzichten.[/quote]

Diese Lösungen gibt es bereits, werden von den Schützern permanent abgelehnt.
Ein Vorteil ist, dass die Zeit für sich arbeitet. Irgendwann werden es definitv zu viele sein und dann wie bei Rabenkrähe, die zuerst unter Schutz gestellt wurde, nach einiger Zeit das Geschrei groß ist und kein Naturschützer mehr viel Worte verliert wenn ein paar geschossen werden.
Muss es immer soweit kommen?
Es gibt so viele Erfahrungen, die derzeit keiner von denen wissen will.
Geldausgaben ohne Ende werden folgen.
Andere Länder regeln das ganz leger mit Quoten: So und soviel Wölfe und nicht mehr, Rest wird erlegt.
So kann es sein und muss es auch kommen.
Es hilft nichts, die Augen zu schließen solange man nicht davon betroffen ist.
Alle Nutztierhalter sollten rechtzeitig für so eine Deckelung des Bestandes sein. Nochmals:KEINE AUSROTTUNG.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#9by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 15:30

Christina wrote:Du bist also der Meinung, wir haben jetzt schon einen Überbestand an Wölfen in Deutschland erreicht???


Deutschland gesamt noch nicht.
Du musst aber so sehen : Wo sollen die Nachwuchstiere hin? Sie werden angrenzende Reviere besiedeln, dort für Nachwuchs sorgen und in 3-5 Jahren haben wir den Salat. Alle Wölfe brauchen Nahrung . Schau dir die Berichte der Jägerschaften in Sachsen an, dass in etlichen Revieren bald keine Bejagung mehr möglich ist. Was fressen die denn dann? Entweder abwandern oder halt vermehrt Nutztiere. Und das wird kommen.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#10by Claudia » Sunday 24. November 2013, 15:41

Diese Lösungen gibt es bereits, werden von den Schützern permanent abgelehnt.


Dann zähl mal auf, mir sind die nicht bekannt.

und bitte kurz, knapp, übersichtlich und aus gesicherten Quellen ohne Polemik
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#11by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 17:42

Claudia wrote:
Diese Lösungen gibt es bereits, werden von den Schützern permanent abgelehnt.


Dann zähl mal auf, mir sind die nicht bekannt.

und bitte kurz, knapp, übersichtlich und aus gesicherten Quellen ohne Polemik


Hab ich bereits.
Finnland zB da gibt es Quoten mit Abschussregelung.
Und das ist nicht das einzige Land.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#12by schnuckened » Sunday 24. November 2013, 19:47

Jaegertom wrote:
Christina wrote:Du bist also der Meinung, wir haben jetzt schon einen Überbestand an Wölfen in Deutschland erreicht???


Deutschland gesamt noch nicht.
Du musst aber so sehen : Wo sollen die Nachwuchstiere hin? Sie werden angrenzende Reviere besiedeln, dort für Nachwuchs sorgen und in 3-5 Jahren haben wir den Salat. Alle Wölfe brauchen Nahrung . Schau dir die Berichte der Jägerschaften in Sachsen an, dass in etlichen Revieren bald keine Bejagung mehr möglich ist. Was fressen die denn dann? Entweder abwandern oder halt vermehrt Nutztiere. Und das wird kommen.



lieber jägertom, die jägerschaft in sachsen (gemeint ist hier nur die in der wolfserwartenden randgebieten, die vor angst um ihre trophäen nicht wissen, wie ihnen geschehen wird) lügt, es ist eine lüge aus unkenntnis der tatachen!
bin geade von meinem wolfsberaterseminar zurück. ich habe die wildbestände auf dem truppenübungsplatz neustadt anhand der spuren erleben können. und ich kann sagen, und ich schwöre beim leben meiner kinder, ich habe so eine wilddichte (wie gesagt an hand der spuren) noch nicht erlebt. das ist seit über 10 jahren wolfsgebiet!!!! zentraler geht es nicht. schwein, hirsch, reh, dachs, fuchs, hase, alles reichlich da, alles dokumentiert. und jetzt wurde mir auch klar, warum die naturschutzleute ganz cool gegenüber dem geschwätz bleiben, was die jäger anstimmen und in dem du leider einstimmst, obwohl du nichts darüber weißt! ich weiß auch nicht viel mehr, aber etwas mehr als du. und wie wenig wir wissen, wurde uns teilehmern allen klar!

grüße

ed
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#13by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 23:21

Soso, nur die Jäger blasen auf den Wolf....
Dass in der Zwischenzeit sogar Kälber gerissen werden und Kühe, wenn auch junge, wird irgendwie versteckt.
Es hieß doch, dass sie keine Rinder reißen.
Von wegen es gibt keine Probleme und die Jäger lügen nur.
www.sz-online.de/sachsen/bauernbund-for ... 47132.html
Bauernbund fordert Jagd auf märkische Wölfe
Seit Monaten diskutiert Brandenburg über den Umgang mit Wölfen. Kurz vor dem Abschluss sorgen Landwirte für Aufregung.

Von Peter Jähnel

Der Bauernbund Brandenburg will Wölfe wegen ihrer Angriffe auf Schafe und Ziegen aktiv bejagen lassen. Der Wolf müsse dazu bundesweit ins Jagdrecht übernommen werden, forderte Geschäftsführer Reinhard Jung am Dienstag. „Wir wollen das geschützte Tier aber nicht ausrotten“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Der Wolf bedrohe jedoch Tiere auf der Weide .......
Seit 2007 bis April 2012 wurden nach Angaben des BUND in Brandenburg rund 300 vom Wolf verletzte oder getötete Nutztiere gezählt, meist Schafe sowie Ziegen und Kälber.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#14by Jaegertom » Sunday 24. November 2013, 23:44

Lass mal die deiner Ansicht nach verlogenen Jäger aussteigen.
Das Wildbret ist eine Marktgröße, genauso wie das Fleisch der Nutztiere.
Aber diese Riesensummen zählen nicht.
Dieser Artikel ist relativ neu, 23.10.2013.
Es ist längst nicht alles so reibungslos und glatt wie getan wird.
Die Italienischen und französischen Hirten wissen sich auch anders zu helfen, wird nicht viel geredet.


Und das mit den Alpungen in Bayern wird nicht finanzierbar sein.
Wenn doch, dann bitte mit klarer Aussage, dass ALLER Mehraufwand für Zäune usw getragen wird.
Ihr wißt nicht was auf euch zukommt.
Der klare Gesezestext lautet so, dass Schäden durch wildlebende Tiere NICHT ersetzt werden müssen.
Dies erfolgt derzeit nur auf Gutmütigkeitsbasis zur Etablierung des Wolfes.


*** The link is only visible for members, go to login. *** : Hier gesamter Artikel zu lesen
Mit Zukunftsprognosen ist Wotschikowsky allerdings vorsichtig. Die Faktenbasis seiner Schätzungen ist dünn und zu komplex die Beziehung zwischen Beutegreifern und Beutetieren. Die aus der Sicht der Jäger bislang relativ günstige Entwicklung kann darauf zurückzuführen sein, dass die Jagd bisher den tatsächlichen jährlichen Zuwachs der Schalenwildbestände nicht abgeschöpft hat, also Reserven in der Population steckten. Sind die aufgebraucht, könnte sich der Teil, den sich der Wolf holt, drastischer auf das auswirken, was dem Jäger bleibt. Beim Reh, der Hauptnahrung des Wolfes, müssen die Jäger jetzt schon empfindliche Einbußen hinnehmen.

Mein Kommentar:Sollte diese Aussage eine Lüge sein? Die Wirklichkeit wird belogen, das ist alles.

Die Bauern sollen Unterstützung für die Anschaffung von mobilen Zäunen oder Herdenschutzhunden erhalten. Für Herden, die wegen des Wolfsrisikos abgetrieben werden, sollen die zusätzlichen Futterkosten ersetzt werden. Bei gerissenen Tieren verspricht die Regierung den doppelten Marktwert als Entschädigung, und zwar auch dann, wenn nur der Verdacht besteht, dass ein Wolf der Übeltäter gewesen sein könnte.

Almbäuerin Regauer lacht über solche Versprechungen: "Das ist bei der EU doch noch gar nicht durch." Giulia Kriegel muss nun erst einmal eine Bestandsaufnahme machen. Auf welchen Almen besteht die Möglichkeit, Schafe nachts einzustallen? Wo lässt das Gelände Zäunungen überhaupt zu? Wie ist es mit der Bereitschaft der Bauern bestellt, ihre Schafe und Ziegen zu größeren Herden zusammenzufassen, die dann von angestellten Schäfern gehütet werden könnten?

Die Schafe sind sozusagen das Salz in der Suppe der extensiven Almwirtschaft. Sie grasen auch dort, wo Kühe nicht mehr hingehen. Es gibt keine großen Schafherden in den bayerischen Alpen. Die Tiere verteilen sich in kleinen Gruppen und weiden frei. Unter den Schafbesitzern sind viele Nebenerwerbslandwirte. Sie halten sich ein paar Tiere und treiben sie im Sommer auf die Alm, damit die Weiderechte, die in den Familien von Generation zu Generation vererbt werden, nicht verfallen. Wenn einer nur zehn Schafe hat, sagt Giulia Kriegel, dann gibt er jedem einen Namen. Der doppelte Marktwert ist dann nur eine materielle Entschädigung.

Bisher ist die Bereitschaft der Bauern, neue Schutzmaßnahmen anzuwenden, noch nicht sehr ausgeprägt. Sie lassen ihre Schafe lieber im Tal. Für die wenigen Tiere lohne der Aufwand nicht, sagen sie. Wenn aber der Wolf dauerhaft kommt, und damit wird gerechnet, dann ist es vorbei mit der freien Weide auf der Alm. "Wenn wir ein Rudel haben, ist es mit der Almwirtschaft überhaupt vorbei", sagt Bäuerin Regauer. Wenn es so weit käme, müsste man fragen, ob der Wolf in bestimmten Gebieten, vor allem in solchen extensiver Weidewirtschaft, der Artenvielfalt insgesamt nicht abträglich ist. Diese Frage liegt nahe. Aber sie wird vom staatlichen Artenschutz und von Naturschutzverbänden nicht gestellt.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#15by Jaegertom » Monday 25. November 2013, 02:45

Kosten, die nicht genug erwähnt werden: Schutzkosten. Rechnet das mal pro Schaf um!!!!!
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München - Gut vier Jahre nach dem Tod von Braunbär Bruno droht in Bayern eine neue Raubtier-Hatz. Almbauern und Dorfbewohner fordern von der Staatsregierung, einen Wolf aus der Wildbahn zu nehmen, der in den bayerischen Bergen ein ziemlich heimliches Dasein führt - ausgerechnet im Gebiet um den Spitzingsee, wo auch der berühmte „Problembär“ Bruno seine letzten Tage verbrachte.

Genau genommen ist der Wolf ein alter Hut. Für Aussehen sorgte das Jungtier erstmals vor Jahresfrist, als die Meldungen über Begegnungen mit Isegrim kursierten. Und dieses eine Jahr hat der Räuber immerhin schon überlebt. Er hat sich offenbar häuslich eingerichtet im Rotwand-Gebirge. Er ist mit Kamera-Automaten fotografiert worden. Und er hat mittlerweile mindestens 20 Schafe auf dem Gewissen, dazu wohl reichlich Rehe und Gämsen.

Aber während die Bauern laut Abhilfe fordern, bleiben die Jäger sehr leise: Ihr Verband hatte schon in der Causa Bruno die Direktive ausgegeben, dass sich die Jägerschaft nicht an der Hatz auf seltene Raubtiere beteiligen solle.

Die Sache ist heikel: Offiziell sind Bär, Wolf und Luchs in Bayern hochwillkommen. Schließlich zeugt ihr Vorkommen von jener intakten Natur, auf die Bayern schon aus Tourismus-Aspekten viel hält. Zudem sind die harschen Reaktionen auf die öffentliche Bären-Hatz noch gut in Erinnerung. Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber erntete beißenden Spott für seine „Problembär“-Theorien. Der damalige Umweltminister Werner Schnappauf bekam Morddrohungen und Pakete mit Exkrementen ins Haus. Und die Namen der Bären-Töter sind bis heute ein Staatsgeheimnis.

Wie die Schweiz, aus der Bayerns „Problem-Wolf“ vermutlich zugewandert ist (andere Quellen nennen die italienischen Dolomiten), versucht auch die Münchner Obrigkeit Problembegrenzung durch diskreten Schadensausgleich: In den betroffenen Gebieten sind Zuschüsse zur Haltung sogenannter „Herdenschutzhunde“ und zur Errichtung sicherer Schaf-Pferche für die Nacht möglich. 75 000 Euro kostet solcher Schutz den Steuerzahler allein im Rotwand-Gebiet, wo gut 120 Schafe weiden.

Viele Landwirte glauben allerdings inzwischen, dass es - wie einst bei Bruno - längst nicht mehr nur um einen einzelnen Wolf geht.


Aus der kleine Schweiz mit nur ein paar Wölfen eine Prognose der Kostenflut:
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Trotz des Engagements des Bundesamts kritisieren Landwirtschaftskreise immer wieder, die Mittel reichten nicht aus. Wie wird der Herdenschutz in der Zukunft gesichert?

Wenn sich die Wölfe weiter ausbreiten und einen Bestand bilden, ist klar, dass eine knappe Million Franken pro Jahr für das Herdenschutzprogramm nicht mehr ausreichen wird. Deshalb erarbeitet das Bundesamt für Umwelt mit dem Bundesamt für Landwirtschaft einen Bericht zuhanden des Bundesrates. Darin werden Lösungsvarianten für die nachhaltige rechtliche und finanzielle Absicherung des Herdenschutzes vorgeschlagen.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#16by schnuckened » Monday 25. November 2013, 11:15

lieber jägertom,
es ist nicht einfach, dir bei der menge der übermittelten daten und beiträge ausführlich zu folgen, verzeih, wenn ich das nicht bis ins detail mache.
der konsens, den ich bei dir zu kritisieren habe ist fogender:
du vermischt ständig zusammenhanglos die belange der jagd und der probleme in der landwirtschaft! das ist nicht in ordnung, da es klar zu trennen ist. meinetwegen könen wir es hier so definieren, das eine wären fragen zur biodiversität, reine aspekte das ökosystem betreffend und das andere die fragen zur agro-biodiversität, also dem zusammenspiel von natur und mensch!
du findest bei der jägerschaft nicht eine belegbare studie, es sind ales nur vermutungen. es gibt jedoch bereits studien, die belegen, dass der wildbestand in der ostsächsischen landkreisen anhand der jagdstrecken und der beobachteten wildbestände nicht gesunken, allenfalls leicht gestiegen ist. letzeres ist jedoch keine gesicherte erkenntnis.

anders verhält sich das mit der prävention der nutztiere, hier gebe ich dir recht. pravention kostet geld, viel geld! es ist aber peenuts gegen das, was an agrarsubvention allgemein, hier meine ich auch subvention, die für den schutz von forstkulturen bereitgestellt werden muss, aufgewendet wird.

ich bitte dich aber, beide dinge nicht mehr im direkten zusammenhang zu bringen, ich mag diese trittbrettfahrerei von teilen der jägerschaft überhaupt nicht! es denken nicht alle so. die sich ein bild vor ort machen denken in der regel dann anders.

grüße

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#17by Christina » Monday 25. November 2013, 15:47

Hmm... Waren wir an anderer Stelle nicht längst so weit gewesen, dass die Statistiken über die Wilddichte in Sachsen keinen gravierenden Rückgang belegen??? Das würde ja den Infos von Ed entsprechen. Was nun? Sollen wir das noch ganz oft wieder diskutieren? Bringt uns auch nicht weiter. Ist einfach so.

Was die Gelder angeht: In unserem Land wird weit mehr Geld für weit fragwürdigere Dinge ausgegeben. Leider habe ich damit täglich beruflich zu tun und muss so manches Mal mein Steuerzahlerherz ausschalten, um meiner Arbeit ordentlich nachkommen zu können. Da stehe ich inzwischen wirklich drüber.

Wenn in einem Gebiet zu viele Wölfe sind, wandern die Jungtiere ab ins Nachbargebiet. Ja und? Wo ist das Problem? Wir haben noch keine Überpopulation! Das ist die Kernaussage. Ob wir jemals eine haben werden, wissen wir derzeit nicht.

ICH sehe derzeit das einzige Problem beim Viehhalter, der mehr Aufwand betreiben muss bzw. dem das Herz blutet, wenn er morgens seine gerissenen Tiere findet.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#18by Christina » Monday 25. November 2013, 16:01

PS: Hier in der Gegend stehen überall alte Schafställe leer und halb bis ganz verfallen. Ich denke, in dem Bereich wird es zu Investitionen kommen. Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, Schafe nachts wieder aufzustallen.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#19by schnuckened » Monday 25. November 2013, 21:15

im übrigen, klar kostet der herdenschutz geld. nur meine ich, ist dieses geld wirklich sinnvoll angelegt. also gibt es doch gar kein problem!
leider ist mir prävention derzeit noch zu statisch. das ist eines der dilemma, unsere politik denkt nur in legistraturperioden mit der gewissheit, dass sich danach auch nichts ändert. das ist der wirlkliche grund, warum der eine oder andere das alles nur noch zum kotzen findet.
das bei den wölfen sich nun diese blöden lager gebildet haben, ist ein rein (subventions-) politisches thema und hat mit dem sachverstand, den ich sowohl bei wolfsschützern, jägern und landwirten erfahren habe nichts zu tun. gestern habe ich bspw. einen bericht über die weißmaulnashörner in südafrika gesehen, ihr schutz verschlingt ebenso unsummen. hier geht es um wilddieberei. es leben die nashörner!

grüße

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#20by Claudia » Monday 25. November 2013, 21:46

zu den Weißmaulnashörner las ich kürzlich einen Bericht:
Einige werden jährlich zum gezielten Abschuss freigeben, mit guten Prämien für den Züchter. Damit soll ein Anreiz gechaffen werden, diese zu züchten und die Wilddieberei einzudämmen.Erinnerte mich ein wenig an das was wir mit unseren bedrohten Nutztierassen machen.
Funktioniert bei den Nashörner wohl gut, die Zahlen steigen seit diesem Programm an.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#21by Jaegertom » Tuesday 26. November 2013, 01:59

schnuckened wrote:im übrigen, klar kostet der herdenschutz geld. nur meine ich, ist dieses geld wirklich sinnvoll angelegt. also gibt es doch gar kein problem!
leider ist mir prävention derzeit noch zu statisch. das ist eines der dilemma, unsere politik denkt nur in legistraturperioden mit der gewissheit, dass sich danach auch nichts ändert. das ist der wirlkliche grund, warum der eine oder andere das alles nur noch zum kotzen findet.
das bei den wölfen sich nun diese blöden lager gebildet haben, ist ein rein (subventions-) politisches thema und hat mit dem sachverstand, den ich sowohl bei wolfsschützern, jägern und landwirten erfahren habe nichts zu tun. gestern habe ich bspw. einen bericht über die weißmaulnashörner in südafrika gesehen, ihr schutz verschlingt ebenso unsummen. hier geht es um wilddieberei. es leben die nashörner!

grüße

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Ganz kannst du Äpfel nicht mit Karotten gleichstellen.
ALLE Nashörner sind in ihrem Bestand äußerst gefährdet und die drei asiatischen sogar kurz vor der Ausrottung. Alle 5 Arten um die 13000 Tiere und ann noch zweier Kontinente.
Das war der Wolf NIE. Im Gegenteil, er ist nicht mal auf der Roten Liste der IUCN.
Es gibt Wolfsvorkommen, die schützenswert sind wie die italienischen oder spanischen Wölfe.
Aber nicht das Märchen vom westpolnischen Vorkommen, dass uns seither aufgetischt wurde! Bei derzeit geschätzten 40 bis 50 tsd Tiern Europa mit Russland!!!! Und genau von denen stammen nun unsere schützenswerten Tiere ab. Die amerikanischen Wölfe sind da ja nicht mal dabei.
Und was unsere Naturschützer ebensowenig sagen ist, dass die ICUN das Instrument zur Einordnung in eine Rote Liste weltweit ist!!!
Es sollte geschützt werden was nötig ist.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/International_Union_for_Conservation_of_Nature_and_Natural_Resources
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources


Die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources („internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen“, Abk. IUCN), deutsch Weltnaturschutzunion, ist eine internationale Nichtregierungsorganisation. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die menschlichen Gesellschaften für den Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren und so zu beeinflussen, dass eine nachhaltige und schonende Nutzung der Ressourcen sichergestellt ist.

Die IUCN erstellt unter anderem die Rote Liste gefährdeter Arten und kategorisiert Schutzgebiete mittels der World Commission on Protected Areas („Weltkommission für geschützte Gebiete“).

Und hier nochmal die Problematik anderer Länder, aktuell und tatsächlich geschehen. Nur wird man das bei den Befürwortern NICHT zu lesen bekommen...
Aber da Wölfe NIE angreifen und nicht in Hausnähe kommen, sind die verletzten Menschen wohl erlogen..

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MOSKAU. Mehr als 16 000 Rentiere und fast 400 Pferde haben sie seit Wintereinbruch gerissen: Wölfe, die in der russischen Teilrepublik Jakutien nahezu ideale Lebensbedingungen vorfinden. Nun rückt ihnen jedoch ein Politiker auf den Pelz: Gouverneur Jegor Borissow hat den Notstand ausgerufen, er will den Wolfsbestand bei einer Treibjagd von 3500 auf 500 Tiere reduzieren.
Auf einer Fläche von mehr als drei Millionen Quadratkilometern leben weniger als eine Million Menschen. Sie erstreckt sich vom nördlichen Eismeer bis fast an die Grenze zu China. Zwischen den vereinzelten Siedlungen liegen meist mehrere hundert Kilometer.
Die Wölfe stillten ihren Hunger zuletzt vor allem mit Überfällen auf Rentierherden, wagen sich inzwischen aber auch in Höfe und Ställe. Experten erklären das Phänomen damit, dass der Bestand an Hasen und Eichhörnchen – in Tundra und Taiga Hauptnahrungsmittel der Wölfe – dramatisch zurückgegangen ist. Schon mehrfach hielten Jakutiens Wölfe ganz Russland in Atem. 2011 scheuten Medien nicht einmal das Wort Apokalypse: Im Kreis Werchojansk – größer als Deutschland – hatten sich 400 Wölfe zu einem Rudel zusammengerottet und terrorisierten die Einwohner – ganze 11 954 Menschen. Mehr als 30 wurden durch Bisse so schwer verletzt, dass der Hubschrauber-Notdienst sie in Krankenhäuser fliegen musste. Die anschließende Wolfsjagd dauerte mehrere Wochen, das Ergebnis hielt sich offenbar in Grenzen. Auf jeden erschossenen Wolf, bilanzierte resigniert ein Blogger, kämen im nächsten Jahr zwanzig neue.
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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#22by Christina » Tuesday 26. November 2013, 07:21

Nun vergleichst Du Äpfel mit Karotten. Wir haben hier nicht annähernd die Bedingungen für die Ausbreitung des Wolfes. Bei uns wird es niemals diese Massen geben, weil wir viel zu viele Straßen und Eisenbahen haben und viel zu wenig Truppenübungsplätze und ähnliche Rückzugsgebiete.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#23by schnuckened » Tuesday 26. November 2013, 08:48

christina, an straßen und eisenbahnen wird es nicht liegen, sondern ausschließlich das vorhanden sein von beutetieren (nutztiere spielen hier überhaupt keine rolle) und der möglichkeit großer rückzugsgebiete für die rudelbildung. einzeltiere werden auf reviersuche auf grund der anzahl von welpen immer wieder und überall auftauchen.

grüße

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#24by schnuckened » Tuesday 26. November 2013, 21:46

hier mal ein beispiel aus skandinavien, wo legal keine mittel gescheut werden, um der ausbreitung des "wolfswahnsinns" ein ende zu bereiten. der "erfolg" ist wohl eher ernüchternd, der erfüllung des menschlichen jagdtriebes ist aber allemal genüge getan...

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Re: Kosten des Wolfwahnsinns

Post#25by Jaegertom » Tuesday 26. November 2013, 21:59

schnuckened wrote:hier mal ein beispiel aus skandinavien, wo legal keine mittel gescheut werden, um der ausbreitung des "wolfswahnsinns" ein ende zu bereiten. der "erfolg" ist wohl eher ernüchternd, der erfüllung des menschlichen jagdtriebes ist aber allemal genüge getan...

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Nur vergisst du, dass der deutsche Wolfsbestand den norwegischen oder schwedischen Bestand bei weitem überflogen hat.
In diesen Flächenländern sind wesentlich weniger Menschen auf die Fläche bezogen und mehr Wild .
Ich war schon in Schweden. Die Jäger sind dort keine Trophäenjäger, sie jagen des Fleisches wegen.
Und ich kann dir versichern, das Land ist weit und die Behörden weit weg.
Und ein Rentierzüchter dort lässt sich garantiert keine 10 Tiere reißen ohne dass der Wolf fällig ist.
Sonst hätten die sich bei diesen vielmals besseren Bedingungen wie in D schon deutlich mehr vermehrt.

Artikel dazu:
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Schweden: Wilderei verringert den Wolfsbestand
Die Wilderei in Schweden unterliegt einer großen Grauzone, da die Wilderer natürlich so gut wie alle Spuren beseitigen. Untersuchungen der Schwedischen Landwirtschaftsuniversität in Riddarhyttan haben ergeben, dass ungefähr jeder zweite tote Wolf in Schweden auf das Konto von Wilderern geht.

Ihre Erkenntnisse zogen die Wissenschaftler aus DNA-Spuren und Sendern, die sie den Tieren angebracht hatten. Aufschlüsse über Wilderer gaben zum Beispiel Felle, die gefunden wurden oder Sender, die aus Angst vor Entdeckung zerstört wurden.

Diese Ergebnisse brachten ans Tageslicht, dass etwa zwei Drittel der Wilderei-Fälle nicht erkannt werden. Das bedeutet, dass ungefähr die Hälfte der toten Wölfe durch Wilderei verenden. In Schweden leben in freier Wildbahn sehr viele Wölfe. Im letzten Jahr gab es deshalb die erste offizielle Jagd.
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