vorgestern als Schlagzeile in der Bild-Zeitung

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vorgestern als Schlagzeile in der Bild-Zeitung

Post#1by Rouven » Saturday 16. August 2008, 12:59

Vorgestern stand ich der Bild-Zeitung, dass in den USA 6.000 Mustangs zum einfangen und schlachten freigegeben wurden. Und zwar aus dem Grund, weil sich die Farmer beschwert haben, dass die Mustangs gutes Weideland vergeuden würden.
Es gibt zwar noch ungefähr 30.000 Mustangs, aber wenn erst mal 6.000 geschlachtet sind, wer weiss, vll. geht es Jahr für Jahr weiter.
Wenn das Abschlachten dort weiter geht, stehen die Mustangs auch bald auf der roten Liste.
Ich finde es absolut furchtbar, denn die Mustangs sind doch ein Kulturgut der USA und stehen für Wilden Westen und die Nativ Americans gleichermaßen.
Gruss Rouven
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Post#2by knüllbergfarm » Saturday 16. August 2008, 17:43

Und am 13.08 haben wir das bei t-online gelesen ist das nicht grausam vor Jahren hat die gleiche Behörde
noch gesagt die Mustangs müssen erhalten werden das ist unser NaturgutImage da soll mal einer Schlau draus werdenImage.
Gruss Thomas
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Post#3by Ludger » Sunday 17. August 2008, 00:19

Naja...

stellt Euch mal vor ihr habt eine bedrohte Hühnerrasse, von 6000 Eiern überleben 6000 Küken,da würdet Ihr auch 300 oder mehr schlachten......

Bestandsregulierung hat Sinn,sogar Elefanten werden geschossen um die Nahrungsgebiete der Verbliebenen zu schonen.

Realität nenne ich das.
lg
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Post#4by Netti » Wednesday 20. August 2008, 07:08

Die Amis übertreiben mal wieder schamlos, das sind ca. 20 % Image der Population, die da abgeschlachtet werden sollen!!!! Ist mir völlig unverständlich, wie man so rigoros an die Sache ran gehen kann.

@ Ludger: Du würderst die Bestandsregulierung gemäß Deinem Beispiel ja auch vorsichtiger angehen, schließlich entsprechen die 300 Küken, die Du schlachten würdest, nur 5 %. Da sollte man dann schon mal die Relationen im Auge behalten.

LG Netti.
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Post#5by Christina » Wednesday 10. September 2008, 15:43

Dürfen Stuten und Hengste geschlachtet werden? Nur Hengste wäre ja gar nicht so schlimm!
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Post#6by CHEVY » Friday 23. January 2009, 22:44

Hallo Christina....... :D


Ich hab über die Mustangs in den USA schon öfters mal ein Beitrag gesehen........... :o
Es ist echt schlimm...... :? Die treiben die Tiere vor sich her mit Hubschraubern und knallen diese einfach ab.... :cry:
Egal ob Stute - Hengst oder Fohlen....Oder sie karren sie von A nach B und auch wenn sie eine Halsnummer haben,alles
wird mit genommen und dann in die ausserhalb liegenden Schlacht Anlagen gebracht.....Viele sind gesund,aber das ist denen
egal.....Hauptsache weg................... :cry:



Gruß Susan..... :5headset:
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Post#7by greenhorn » Sunday 1. February 2009, 21:44

also was ich hier aus den meisten Beiträgen (außer beim Ludger) entnehme, ist das man am besten alle Mustangs am leben lassen sollte.Was soll dann passieren wenn die freien Flächen nicht mehr zur Ernährung ausreichen und die Bestandsdichte so hoch ist das Seuchen auftreten und die gesamte Population noch mehr dahin raffen??Soll der Mensch sie dann füttern und impfen,wodurch die ursprüngliche Wildheit und Robustheit zu Grunde geht??.Die Amerikaner nehmen zum grössten teil die Bestandserhaltung von vom aussterben bedrohte Tiere zum grössten teil sehr ernst.Ich weis persönlich von einem Fall wo sie einen ganzen Bezirk in Washington state dem finanziellen Ruin aussetzten weil in den Wäldern dort eine seltene gepunktete Eule und eine Eidechse wohnten.

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Post#8by Conny » Monday 2. February 2009, 10:27

Ludger wrote:Naja...

...........................

Bestandsregulierung hat Sinn,sogar Elefanten werden geschossen um die Nahrungsgebiete der Verbliebenen zu schonen.

Realität nenne ich das.
lg
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Da geht es aber mehr um die "Nahrungsgebiete" der Menschen und nicht die der Tiere Image.

Der Mensch schränkt die Gebiete der Wildtiere immer mehr ein, um mehr Weiden fürs Nutzvieh bzw. Äcker für die Landwirtschaft zu erhalten, somit liegen die Wanderwege der Wildtiere inmitten von menschlichen Siedlungen, Äckern usw.. Natürlich wird sich das Wildtier an Mais und Korn laben, liegt in der Natur der Dinge, was wiederum dazu führt, dass Wildpopulationen rigoros abgeschossen werden. So auch die Mustangs, welche zu Hundefutter verarbeitet werden.

Vor ein paar Tagen gab es dazu in Bezug aug Elefanten einen guten, informativen Bericht auf Arte.

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Post#9by Frankenvieh » Monday 2. February 2009, 11:29

Du liebe Zeit! das stand doch schon vor 20Jahren in der WendyImage. Was ist überhaupt gegen Pferdefleisch einzuwenden? In Bayern, Tirol gehen jährlich wohl 8000 Haflingerfohlen in die Wurst. Ital. Salami. Nur die "schönsten" gehen zur zucht um die Preise hochzuhalten. Warum nicht? Rinder, Schweine werden genauso gegessen. Irgentwo wird auch gesagt: Es ist die größte Ehre für ein Pferd von seinem Fuhrmann gegessen zu werden. Frankreich????
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Post#10by Conny » Monday 2. February 2009, 12:15

Gegen Schlachtung sagt ja keiner was, hier geht es um das WIE. Es werden keine Unterschiede gemacht, ob es sich hier um tragende Stuten, Fohlen oder Hengste handelt. Diese Tiere werden mit Hubschraubern über Stunden gejagt. Viele hochtragende Stuten erleiden durch die Hetzjagd Fehlgeburten, Saugfohlen verlieren den Anschluss, gehen jämmerlich zu Grunde, Verletzungen sind die Tagesordnung usw..

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Post#11by Frankenvieh » Wednesday 4. February 2009, 13:34

Conny wrote:
Ludger wrote:Naja...

...........................

Bestandsregulierung hat Sinn,sogar Elefanten werden geschossen um die Nahrungsgebiete der Verbliebenen zu schonen.

Realität nenne ich das.
lg
Ludger


Da geht es aber mehr um die "Nahrungsgebiete" der Menschen und nicht die der Tiere Image.

Der Mensch schränkt die Gebiete der Wildtiere immer mehr ein, um mehr Weiden fürs Nutzvieh bzw. Äcker für die Landwirtschaft zu erhalten, .

LG
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Mustangs sind aber keine Wildtiere, sondern verwilderte Haustiere. Ich glaube auch kaum das die immer per Hubschrauber gejagt werden, das wäre auf die Dauer sicher teuer.... Presse....Image
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Post#12by Conny » Wednesday 4. February 2009, 20:05

Leider werden sie immer mit Hubschraubern gejagt. Diese sind effektiver als viele Einzelpersonen zu Pferd und man benötigt wenig Helfer am Boden.

LG
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