wer hat erfahrungen mit winterfesten KIWI?

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wer hat erfahrungen mit winterfesten KIWI?

Post#1by CRESCATORUL » Friday 6. February 2009, 01:22

hab hier ein angebot aus holland gesehen die winterharte kiwi anbieten und kam ins ueberlegen, waer doch was hier,,,,,,,,,,,
aber ist es wirklich winterhart ?
hier sind schon mal auch -20 wenn auch nur fuer kurze zeit.
also was tun?
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Post#2by karinenhof » Friday 6. February 2009, 10:29

ich kenne "nur" winterharte Feigen. Die sollen bis -20 °C überleben. Ausprobiert habe ich es noch nicht. Im vergangenen Jahr blieb mein Topf draussen. Als es in diesem Jahr so richtig kalt wurde, habe ich ihn sicherheitshalber reingeastet.

Im Frühjahr werde ich ihn aber auspflanzen. Dann ist vorbei mit hin und hertragen.

Imagele Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Post#3by Herwig » Friday 6. February 2009, 12:40

Ob unsere Kiwi überlebt hat, kann ich erst im März April sagen. Noch sieht sie ganz gut aus.
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Post#4by smallfarmer » Saturday 7. February 2009, 09:54

Bei den Kiwis gibts verschiedene Arten. Großfrüchtige, empfindliche sind Actinidia delicosa und kleinere
fostunempfindliche Actinidia arguta. Und es gibt weibliche, männliche und selbstfruchtende Arten
Hier im Dorf frieren ab und zu mal die männlichen Pflanzen teilweise ab. 450 m Westerwald, über deine
Höhen pfeift der Wind so kalt .Werden übrigens durch Stecklinge vermehrt.
Gute Info findest du bei Häberli, sind leider auch die teuersten. Produzieren auch in Ungarn.

Hast du eigentlich eine Robinie/Alkazie Connection. Wir suchen Pfostenmaterial vierkant gesägt
5x5, 6,5x6,5 8x8 oder auch rund geschält.

gruß
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alkazien gibts hier jede menge

Post#5by CRESCATORUL » Saturday 7. February 2009, 21:19

muss mich mal umhoeren
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Post#6by Robert » Wednesday 11. February 2009, 22:54

Hallo

Ich habe beide, die kleinfrüchtige "Bayern-Kiwi" und die großfrüchtige "richtige" Kiwi.

Überlebt haben bisher alle und getragen auch, einmal ist bei der Großen die Ernte ausgefallen (Frost zu einem ungünstigen Zeitpunkt?).

Viele Grüße
Robert
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Post#7by Gothic » Friday 16. October 2009, 13:06

Also bei uns wachsen im elterlichen Garten die kleinen frostunempfindlichen Kiwi nun seit etwa 5 Jahren. Stehen aber etwas windgeschützt an der Terrasse der Gartenhütte.

Wir hatten nur im 2 Jahr einen Frostausfall des männlichen Baumes, der ersetzt werden musste.
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Post#8by Brenda » Saturday 18. December 2010, 20:21

Am Haus meiner Großmutter wachsen Kiwis. Anfangs gab es wohl mal Probleme mit Mehltau. Ich habe noch in Erinnerung wie die Kleinen dann regelmäßig mit Brennesselsud besprüht wurden. Heute ist die gesamte Südseite bis unters Dach zugewachsen mit den Pflanzen (was die Ernte sicherlich nicht leicht macht.). Es sind sehr kleine Kiwis aber außerordentlich süß und köstlich! Bei unserem Lehmboden hier hatten wir es auch mal versucht. Leider ist sie eingegangen. Warum weiß ich noch nicht. Aber ein sehr schöner Hinweis mit den Stecklingen! Dann weiß ich schon wie ich mir die Pflanzen für den nächsten Versuch besorge Image .
Liebe Grüße
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Post#9by Tino Gärtner » Monday 20. December 2010, 09:05

Hallo Brenda,

da die Actinidien/ Strahlengriffel, zu denen auch die "Minikiwi" zählt, hilft bei Mehltaubefall sehr oft, wenn man einen Großteil der "Ranken" heraus schneidet.

Dadurch ermöglichst Du, daß das Laub schneller abtrocknen kann, weil die Luftbewegungen einfach besser durch das Blätterdickicht zirkulieren können.

Und wo sich keine Feuchtigkeit hält, kann sich der Mehltau erst gar nicht ansiedeln bzw flächigen Befall ausüben.

Hilft übrigens auch bei Weinreben etc.!

Auch den Einsatz der chemischen Keule würde ich verzichten, schließlich willst Du die Früchte ja noch genießen.

Und mit Brennelen, das ist eine Frage, wie Du Sud definierst!

Viele meinen damit eine "Jauche", lassen die Nesseln einige Tage im Wasser gären. Damit kannst Du keinen vorbeugenden Pflanzenschutz betreiben! Es eignet sich lediglich als recht stickstoff- und kaliumhaltiger Flüssigdünger!!!

Zur Pflanzenkräftigung kannst Du einen Kaltwasserauszug aus den Brennesseln herstellen, frische, zerkleinerte Nesseln ca. 2-3 Stunden in KALTEM Wasser ziehen lassen, dann auf die Pflanzen spritzen. Sobald erste Bläschen aus dem Sud aufsteigen ist es dann allerdings nur noch Dünger!

Auch einen Heißwasserauszugkannst Du so anwenden, einfach wie Tee mit heißem Wasser überbrührn, abkühlen lassen und drauf auf das Grünzeug. Allerdings rechtfertigt hier meist der damit erzielte Effekt nicht den Aufwand und Energieeinsatz!

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Erfahrungen etwas weiter helfen?!?

Beste Grüße
Tino
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Post#10by Brenda » Tuesday 21. December 2010, 10:47

Uii - Toll Tino. Danke! Da werden meine schwammigen Ideen welche Pflanzenmedizin auf welche Weise hilfreich sein könnten endlich mal konkret. Image
Mit dem Rausschneiden, dass gebe ich mal weiter - diese Kiwis pflegt jemand Anderes. Ich muss erst noch einmal Anpflanzen.
Wenn meine Pflanzen irgendwie unglücklich ausschauten hatte ich halt mal einen Brennesseltee gekoch und draufgespritzt (...wer weiß - vielleicht hilft es ja Image also sehr undifferenziert). Dabei handelte es sich aber auch noch um die Größenordnung eines städtischen Balkons.
Ackerschachtelhalm finde ich zwar nicht in diesen Massen, das soll aber auch sehr gut sein. Hast Du damit Erfahrung?

Liebe Grüße
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Post#11by Tino Gärtner » Tuesday 21. December 2010, 11:22

Jetzt hast mich kalt erwischt BrendaImage

Bei Acker- Schachtelhalm muß ich passen!Image

Da der auf unseren trockenen, saueren Sandböden relativ selten vorkommt, habe ich ihn noch nicht genutzt.

Ich kenne ihn auch unter seinem altem "Volksnamen" ZINNKRAUT, was ja ne Menge über seine frühere Nutzung aussagt!!!

Durch seinen hohen KIESELSÄUREANTEIL soll er pflanzenstärkend wirken und wohl auch zur Mehltaueindämmung taugen.
Das jedoch alles ohne Gewähr und ohne persönliche Erfahrungen!

ImageAber es gibt eine Site direkt zu ihm: *** The link is only visible for members, go to login. ***

ImageVielleicht hilft Dir das ja weiter und sicher kann Dir der ein oder andere "PFLANZENDOKTOR" hier aus dem Forum noch genauere Anwendungshinweise geben!

Imagele liebe Grüße
Tino
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Post#12by Gothic » Tuesday 21. December 2010, 12:07

Zum Ackerschachtelhalm könnte ich vielleicht ein wenig beitragen, das habe ich dieses Jahr das erste Mal bei beim Wein und den Kiwis auf unserer Gartenterasse ausprobiert bezüglich Mehltaubefall.
Habe dazu auch so einen Heilteeauszug hergestellt und bei unseren Pflanzen hat es geholfen. Aber ich habe auch schon gelesen das man den Schachtelhalm-Tee schon recht früh beim Mehltaubefall einsetzen soll, ich weis somit aus eigener Erfahrung bisher nicht wie es ausschaut wenn die Pflanzen schon stark befallen sind.
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