Großspitz oder Pinscher?

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Großspitz oder Pinscher?

Post#1by armin » Wednesday 15. August 2007, 17:16

Hallo zusammen,

vielleicht haben wir ja Glück und bringen es in bälde auch zu einer eigenen Nutztier-Arche. Da soll es dann Ziegen, Schweine, Hühner und ein oder zwei Hunde geben. Die Frage ist nur, weche Rasse?

Eine der alten Hüterassen käme wohl eher nicht in Betracht, weil so ein Hund wohl kaum ausgelastet wäre. Also hatten wir an einen echten Haus- und Hofhund gedacht. Er soll tagsüber auf den Hof aufpassen (wir werden Vollzeit weiterarbeiten müssen, das Gelände ist komplett eingezäunt) und sich mit anderen Tieren gut vertragen, besonders zu mit Hühnern, die frei herumlaufen.

Da hatten wir entweder an einen Großspitz oder an einen Pinscher gedacht. Eignen die sich beide gleich gut für sowas? Nimmt man besser gleich zwei Hunde, wenn sie einen großen Teil des Tages allein sind?

Bin gespannt auf Antworten.

Viele Grüße
Armin
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Post#2by Herwig » Thursday 16. August 2007, 08:40

Lieber Armin,

ich glaube fast, ( fast wohlgemerkt, weil ich kein Hundefachmann bin!) das die Rasse einerlei ist für den Zweck des Hofhundes. Richtig ist natürlich: Sogenannte Arbeitshunde müssen auch Arbeit haben, sprich Hütehunde müssen hüten, wenn es denn genetisch veranlagt ist.
Meine Erfahrungen beinhalten beide Spezies, den Hütehund als Schäfer, als auch den Hofhund.

Ich besaß früher einen Strobel, der leider entgegen aller Erziehungsmaßnahmen Hühner gerissen hat. Obwohl er als Welpe zu uns gekommen ist und quasi mit Hühnern aufgewachsen ist.
Im Moment haben wir einen "Senfhund" aus dem Tierheim, als 5 jähriger zu uns gekommen, findet trotzdem Hühner, Katzen, Ziegen und Pferde nett und versucht notfalls sogar ein Ziegenlamm zu säugen.

Vielleicht ist es tatsächlich wichtig das ein ebenbürtiger Kontakt stattfindet. Wenn ein Welpe mit Hühnern spielen will und die wegflattern, erwacht vielleicht der Jagdtrieb.

Zur Rasse sei gesagt, dass der "Funke überspringen" muss.

Weitere Überlegungen können auch eine Rolle spielen. Soll der Hund vornehmlich im Haus gehalten werden sollte über die Problematik des Haarens nachgedacht werden! Meine Tochter hat eine Perserkatze geschenkt bekommen, anfänglich unter meinem Protest, später habe ich das Tier echt ins Herz geschlossen, hätte ich allerdings vorher geahnt das sooooviel Haare im Haus herumfliegen hätte ich mich dagegen durchgesetzt und meine Frau wohl auch! Ich weiß nicht genau wie das mit dem Spitz ist, aber ziemlich lange Haare hat der auch. Ist der allerdings vornehmlcih draußen, macht das ja nix.

Eine weitere Lösung wäre, die Hühner nicht auf dem gesamten Gelände frei laufen zu lassen, sondern räumlich zu trennen. Ist auch angenehmer wegen des Hühnerkotes, weil man, selbst wenn nur ein einziger Haufen auf 2000qm liegt da garantiert reintritt und dann ins Haus geht. Außerdem legen Hühner kleine Suhllöcher, zum Staubbaden, an, die hervorragend geeignet sind um sich darin die Kreuzbänder oder ähnliche Sehnen abzureißen.
Der Fuchs findet es auch mühsahmer erst zwei Zäune überwinden zu müssen, ehe er an den begehrten Hünchenschmaus kommt.

Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, Pflege und Erziehung, zwei Hunde brauchen davon genau das Doppelte, gilt auch zu bedenken.
Ich persöhnlich sehe es als nicht so tragisch an, wenn eine Hund draußen im Freiland, mit Auslauf alleine ist. Das wird vielleicht manch anderer anders sehen. Schöner sind vielleicht zwei!
Früher wurde das jedoch nicht gemacht, darum gibt es den Ausdruck Hofhund selten im Plural. Jeder, von der älteren Generation, wird das Bild eines dösenden Hofhundes vor der geöffneten Dielentüre kennen, äußerst selten waren es zwei.
Der Hund, Freund des Menschen, wie es so schön heißt.
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Post#3by Canaria111 » Thursday 16. August 2007, 11:53

Hm, als ich die Hunderassen sah, die Du angegeben hast, dachte ich Anhieb, Alle Achtung, da hast Du Dir ja was vorgenommen. Habt Ihr Hundeerfahrung ? Beide Rassen sehe ich als dickköpfig an und dementsprechend schwierig zu erziehen. Brauchen eine sehr feste Hand.

Herwig hat Recht mit dem Jagdtrieb, gerade bei einen Jungen Hund kann der Spieltrieb schnell in Jagdtrieb umschlagen, wenn er einmal (beim ersten reissen ist es bei jungen Hunden ja eher aus Unvorsichtigkeit passiert) Blut geleckt hat, bekommt man es seeeehr schwer raus.

Grundsätzlich würde ich zu 2 Hunden tendieren, wenn Ihr ganztägig arbeitet. Einen Hund den ganzen Tag allein zu lassen ist keine artgerechte Haltung, auch wenn er draussen toben kann, mit wem soll er toben...
Das, wie Herwig so schön ausgedrückt hat, jeder das Bild vom dösenden Hofhund kennt, das liegt eher am wirtschaftlichen Gesichtspunkt. Für die Arbeit als Hofhund braucht man nur einen, ein 2. ist ein unnötiger Fresser.
Natürlich ist es das doppelte an Pflege, aber eher nicht an Aufmerksamkeit oder Erziehung. Das erste nicht, weil sie sich ja auc gegenseitig haben, und wenn man z.B. sich einen älteren Hund zuerst holt, hilft der dann auch oft bei der Erziehung des 2..

Also, ich würde entweder Richtung Hütehund tendieren, da auch die Aufgabe auf einen Hof und seine Familie (menschlich und tierische) aufzupassen absolut in den Bereich des Hüten gehört, oder in Richtung Kampfhund, meine Leidenschaft, weil das durch die Bank weg sehr ruhige und gelassene Tiere sind, wenn sie richtig gehalten werden.
Ich persönlich habe nur Mischlinge, da sind meistens die positiven Eigenschaften mehrerer Rassen enthalten Image
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Post#4by armin » Thursday 16. August 2007, 17:42

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Die Überlegung war, dass wir natürlich auch bei den Hunden eine gefährdete Rasse haben wollen. Und da kommen als Nicht-Hüte-Hunde eigentlich nur Spitz und Pinscher in Frage. Beide gelten als sprichwörtliche Haus- und Hofhunde. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie schwierig zu erziehen sind, im Allgemeinen wird eher das Gegenteil behauptet. Deshab scheinen auf den ersten Blick beide ganz gut in unser Konzept zu passen.

Na gut, wenn sich beide gleich gut eignen, dass gibt vielleicht doch das Haar-Problem den Ausschlag. Daran hatten wir tatsächlich auch schon gedacht, den Sptz finde ich ja vom Erscheinungsbild her sehr attraktiv, aber da ist doch viel Wolle dran. Wir hatten früher Schäferhunde und das war schon schlimm genug, wenn die in der "Mauser" waren...

Herwig Tipps werden wir bestimmt berücksichtigen. Wir hatten nur gedacht, dass Tiere in der Gesellschaft ihresgleichen am besten aufgehoben sind und daher an gleich zwei Hunde gedacht. da wären wir an ein paar erfahrungsberichten durchaus noch interessiert. Dass es teurer wird, ist so wie so klar: Die Hundesteuer steigt direkt auch überproportional...

Viele Grüße
Armin
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Post#5by Canaria111 » Monday 20. August 2007, 11:00

Ich weiss nicht, ob sich das geändert hat, aber früher war es so, dass man für einen Hofhund keine oder geminderte Steuern hatte.
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Post#6by armin » Monday 20. August 2007, 18:57

Das ist in jeder Stadt anders: Die Stadt oder Gemeinde muss eine "Hundesteuersatzung" aufstellen, in der sie ziemlich eingeständig festlegen kann, welcher Hund wieviel kostet. Da kann drin stehen, dass ein Hund steuerermäßigt oder sogar steuerfrei ist, wenn der nächste Nachbar mehr als 200, 300 oder mehr Meter entfernt ist ("Hofhundeklausel").

Das muss da aber nicht drin stehen und in unserem Fall hat die Stadt so eine Klausel nicht in ihrer Satzung. Dort ist es sogar so, dass zwei Hunde mehr als den zweifachen Satz für einen Einzelhund kosten Image.

Aber daran soll es sicher nicht scheitern: Wenn es dem Verhalten der Hunde gut tut, dann würden wir sicher auch zwei halten.
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Post#7by Canaria111 » Tuesday 21. August 2007, 10:03

Der Hund ist ein Rudeltier, natürlich ist es artgerechter gehalten, wenn das Tier nicht allein sein muss. Sondern mit Hilfe eines 2. Hundes eine normale soziale Situation hat.
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Post#8by Christina » Monday 31. December 2007, 00:32

Hallo Armin

Ist zwar schon etwas älter der Beitrag, aber vielleicht habt ihr ja noch keine(n) Hund(e).

Ich würde beide Hunderassen nicht gerade als ausgesprochene Anfängerhunde bezeichnen und dir deshalb eher zu weiter gehenden Überlegungen raten.

Der Pinscher ist ein ganz, ganz toller Hund, wenn er richtig erzogenund gut geführt ist. Im Grunde würde ich aber pauschal behaupten, dass alle Hunde, die zur Verminderung von Rattenplagen eingesetzt wurden /werden können, keine Anfängerhunde sind! Denk an die ganzen beißenden Jack-Russell, die von Omas verzweifelt zu Sofakissen erzogen werden sollen und irgendwann "ganz unerwartet" die Enkelkinder beißen! Alle Welt wundert sich und der Hund wird eingeschläfert. Image Dabei liegt der Fehler allein beim Menschen: falscher Hund am falschen Ort.

Und zwickende Spitze kenne ich so viele, dass ich gar keine Lust mehr habe, darüber nachzudenken. Auch hier sei gesagt: An sich eine tolleRasse, wenn sie richtig gehalten und erzogen wird! Aber meiner Meinung nach kein Anfängerhund, der sich lange Zeit des Tages selbst überlassen werden sollte.

Bedenke, dass Spitz und Pinscher früher den ganzen Tag Leute um sich rum hatten: Damals arbeiteten die Menschen noch auf dem Hof!


Auf jeden Fall rate ich dir 100%ig von der Anschaffung zweier Tiere gleichzeitig ab!!!! Es sei denn, du willst, dass sie eher für sich leben und keinen so engen Bezug zu euch Menschen bekommen!?! Die Tiere binden sich an uns Menschen aufgrund von Prägung und in Ermangelung besserer Partner: lieber ein Mensch als gar kein Lebewesen. Wenn sie von Anfang an einen Hund als Bezug haben, bleiben wir Menschen immer etwas uninteressanter, was für einen Hofhund natürlich von Vorteil sein kann... Allerdings stellt sich mir dann die Frage: Warum überhaupt Hunde halten???

Deshalb mein Rat: Wenn du zwei Tiere haben möchtest, dann warte mit der Anschaffung des zweiten bis du den ersten gut geprägt und erzogen hast.
Herwig hat es schon gesagt: Zwei Tiere machen mehr Arbeit als eines, aber ich bin der Meinung, dass sie sogar mehr Arbeit als die doppelte machen! Wenn es schlecht läuft, schauen sie sich nämlich alle schlechten Eigenschaften voneinander ab: jagen, kläffen, anspringen etc. Erst hattest du einen jagenden und einen kläffenden Hund, nachher hast du zwei jagende UND kläffende Hunde! Das bei zwei Tieren abzuerziehen ist ungleich schwerer. Einen Hund kannst du auch vernünftig an der Leine führen und auf ihn einwirken, bei zweien wird es oft schwierig, zumal, wenn sie gerade etwas veranstalten, was sie nicht sollen, am Ende aus Stress noch aufeinander losgehen...

Einen Junghund oder gar einen Welpen zu holen, wenn ihr beide ganztags berufstätig seid, finde ich ebenfalls schwierig. Hunde sind Rudeltiere und brauchen die Bindung, gerade in den ersten Monaten - vergleichbar mit Kindern, die man anfangs auch nicht allein lässt. Natürlich kannst du jetzt anführen "Aber deshalb wollte ich ja zwei anschaffen!". Ist ja auch ein löblicher Gedanke, aber wie gesagt, dafür wirst du dann später nie die Bindung aufbauen können.
Mag natürlich sein, dass mein Anspruch da jetzt zu hoch ist...

Aus meiner Erfahrung und mit meinem jetzigen Wissenstand würde ich dir anraten, dich ganz genau und lange genug umzusehen und dir einen erwachsenen Hund zu holen. Es gibt oft genug Fälle, wo tolle Hunde aus unglücklichen Umständen abgegeben werden müssen. Leg Wert darauf, dass dieser schon allein sein kann, besuche ihn und schnuppere, ob es wirklich passt. Hol ihn vielleicht sogar mal zu Besuch. Lass dir Zeit. Die Entscheidung ist weitgreifender als die Entscheidung für eine Kuh, ein Schwein oder ein Huhn!
Wenn das dann passt und er sich gut eingefügt hat, alle Macken aberzogen sind.... Dann überlege dir einen Welpen dazu zu holen. Sei dir aber sicher, dass für diesen zweiten Hund du auch immer nur die zweite Geige spielen wirst. Es ist ziemlich sicher, dass er sich vorrangig am Ersthund orientieren wird und eine sehr nahe Bindung zu ihm aufbauen wird, was bei einem guterzogenen Ersthund ja nicht von Nachteil sein muss.

Da fällt mir ein: Eine Möglichkeit wäre vielleicht, als ersten Hundeine leicht zu führende Rasse zu wählen und mit mehr Erfahrung danneinen Pinscher oder Spitz?!?

Wenn du aber doch zwei Hunde möchtest, die ganz gut für sich allein sein können, die auch gleich zu zweit ohne besonders starke Bindung zu euch auf dem Hof leben, dann würdest du euch sicher einen Gefallen tun, wenn du eine "friedlichere", ruhigere Rasse suchst, bei der nicht besonders viel schief gehen kann.

Ich weiß, ich sehe das ganze Thema etwas pessimistisch, aber lass mich zu meiner Entschuldigung anbringen, dass ich in einem Hundeverein die Anfängergruppe geleitet habe. Anfänger hieß: Alles erwachsene Hunde, die weder "Sitz" noch "Platz" kannten / konnten, geschweige denn ihren Namen erkannten. Viele von ihnen hatten bereits geschnappt oder gebissen. Und ich sage dir: Ich habe allesamt lieben gelernt, die längere Zeit da waren. Fast alle Tiere hatte allein die falsche Haltung und Prägung meist unwissentlich von einfach nur unerfahrenden Menschen zu dem gemacht, was sie waren: schwierige Hunde (und da waren viele pinscherartige und Spitze dabei!).
Für mich bedeutet "schwieriger Hund" deshalb heute: "bei einem unpassenden Menschen (oder zu spät bei einem passenden Menschen) gelandeter Hund, der falsch geprägt / erzogen wurde"
Ganz, ganz selten mal gibt es einen von sich aus schwierigen Hund.

So, das war nun sehr lang. Ich hoffe, ich konnte dir einige brauchbare Hinweise geben!

Viele Grüße von einer Hundeliebhaberin, die etwas "neidisch" auf die Schapus linst! Image

Christina

PS: Steuer ist nur vermindert, wenn der Hund einem wirklichen Zweck dient: Jagdlich geführt, Polizeihund, Therapiehund, Wachhund... Bei alleinliegenden Höfen kann man vielleicht darüber diskutieren?!
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Post#9by Christina » Monday 31. December 2007, 00:39

Dickes Entschuldigung an alle Schäfer! Natürlich gehören zu den steuergebünstigten auf die Hunde des Schäfers!
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Post#10by Katrin » Tuesday 1. January 2008, 13:30

Hallo!

Wir haben 2 Hunde und wenn ich sie so gemeinsam toben sehe, tun mir fast ein bischen die Hunde leid, die allein leben. DAS kann ein Mensch einem Hund doch nicht bieten an gegenseitigem in-die-Schnauze-beißen etc. es macht Spaß ihnen einfach nur zuzusehen.
ABER - erst hatten wir Aika, eine sehr ruhige kastrierte Labradorhündin, und ich hab wirklich viel mit ihr trainiert, weil sie mit zur Jagd geht. Als sie 2 Jahre alt war bekamen wir Melli dazu, eine ebenfalls kastrierte Jake-Russel-Mix-Hündin. Aika ist die typische "Tante", läßt alles mit sich machen. Die beiden sind ein eingeschworenes Team und entfernen sich nie weit voneinander. Aber zum Training bin ich mit Melli allein gegangen, damit sie erstmal Grundgehorsam lernte.
So einen kleinen Terrier/Pinscher allein - das ist ne Aufgabe und dann noch 2 davon im ersten Jahr ohne ständige Aufsicht... das geht meiner Meinung nach gar nicht.

Viele Grüße Katrin
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Post#11by Christina » Tuesday 1. January 2008, 17:10

Katrin, das hört sich nach einer traumhaft vorbildlichen Hundehaltung an! Dickes Lob von mir! Image

Genau so ist es dann auch möglich, Terrier und pinscherartige gut zu halten. ...Und natürlich bringt es dann Freude, den glücklichen Hunden beim Spielen zuzusehen.

Wichtig auch deine Erwähnung, dass du mit Melli allein trainiert hast!
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Post#12by Netti » Tuesday 1. January 2008, 17:31

Hallo Armin,

aus meiner Erfahrung heraus kann ich auch nur bestätigen, dass der Spitz garantiert kein! Anfängerhund ist. Ich hatte 18 Jahr lang einen und der war wirklich mit allen Wassern gewaschen. Besonders kritisch sehe ich den Aspekt, dass der Hund den größten Teil des Tages allein sein soll, zwar genug Platz zur Verfügung hat, aber die Beschäftigung und Zuwendung an sich fehlt. Ich habe z.Zt. 2 Hunde und wenn niemand auf dem Hof ist, was bei uns sehr selten vorkommt, dann bewegen die sich kaum. Gut, sie spielen mal ein bisschen rum, schnüffeln da und dort mal, aber das wars dann auch. Richtig Aktion ist erst angesagt, wenn einer von uns bei ihnen ist. Dann erkunden sie alles und kommen überall mit hin. Hunde, die allein gelassen werden, denen wird es ganz schnell langweilig und vor denen ist dann auch kein anderes Tier mehr sicher oder sie werden tatsächlich richtige Kläffer, da kann man ihnen ein noch so großes Grundstück bereitstellen.

Und was die Prägung auf den Menschen betrifft, kann ich den Ausführungen von Christina nur beipflichten. Mein Balou ist jetzt 11 Jahre alt (ein Golden Retriver) und Tiffy 6 Monate alt (Germanischer Bärenhund). Balou ist sehr stark auf mich geprägt und durch jahrelanges Training (Hundeverein und Rettungshundstaffel) sehr gehorsam. Ich merke aber bereits jetzt, obwohl ich mit Tiffy auch regelmäßig trainiere, dass sie sich nicht so stark auf mich einschießt, ihr Kumpel Balou steht ihr um einiges näher. Und hätte ich nicht so große Erfahrung und wäre Balou nicht so gut erzogen, wäre ich mit beiden sicherlich überfordert. Da ich die Sache sehr ernst nehme, kämen für mich zwei Welpen auf einmal nie in Frage. So viel Zeit könnte ich gar nicht aufbringen, um die Eigendynamik, die beide entwickeln würden in die richtige Bahn zu lenken.

Lg Netti.
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Post#13by armin » Wednesday 2. January 2008, 08:16

Hallo zusammen,

das "Hundeproblem" ist mittlerweile gelöst, dazu habe ich hier im Forum ein neues Thema eröffnet.

Aus den letzten Antworten hier ist mir deutlich geworden, dass ich vielleicht noch das ein oder andere hätte darstellen sollen, das sind sinsbesondere zwei Dinge:

Erstens sind wir keine Hunde-Anfänger. Sowohl meine Frau als auch ich hatten früher unabhängig von einander Hunde. Wir haben daher beide eine ziemlich genaue Vorstellung, was theoretisch möglich ist und was nicht bzw. was wir von einer Hundehaltung in unserer Situation erwarten können und wollen.

Und da kommen wir auch schon zum zweiten Aspekt: Was wir suchen ist ein zuverlässiger Hofwächter, der nicht den Drang verspürt, auf andere Hoftiere ständig in irgend einer Weise einwirken zu wollen. Was wir nicht wollen ist ein Hund, der intensive Beschäftigung - wohlmöglich Hundesport oder Ähnliches - verlangt, weil wir dazu überhaupt keine Zeit haben. Und noch ein Wort zu Erziehung und Gehorsam: Aus meiner Sicht muss der Hund wissen, dass er in der Familie den untersten Rang einnimmt, er muss stubenrein sein und sich "benehmen"können (nicht an Tisch betteln usw.). Darüber hinaus muss er bedingungslos auf drei Worte reagieren: Seinen Namen, "Nein" und "Komm". Alles Andere, wie "Sitz" und "Platz" ist sicher manchmal hilfreich, aber nicht unabdingbar nötig. Wir werden auch nicht verlangen, dass der Hund beim Einkauf oder Restaurantbesuch mitkommt.

Aus diesen Gründen wäre es für uns interessant gewesen, wie gut man so etwas mit großen Spitzen oder pinscherartigen Hunden umsetzen kann, Erfahrungen von Haltern dieser Rasse wären interessant gewesen. Aber nun haben wir eine - wie ich denke - sehr gute Lösung gefunden.

Trotzdem Danke für die vielen Hinweise!

Armin
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Post#14by knüllbergfarm » Wednesday 2. January 2008, 10:16

Ein dickes lob an dir und Alexandra sehr gut überlegt einen Herdenschutzhund zunehmen und den noch einen der es so nötig hat endlich ein gutes ZuhauseImage zubekommen das müssen in Twistringen wirklich schlime bedingungen gewesen sein .Mir geht wen ich so was Höre lese immer gegen den KragenImage. Wie du uns das mail geschikt hast hab ich gleich zu Betti gesagt deser Hund ist schon elter was auch seine vorteile hat. Weiterhin veil erfolg und gutes gelingen Image.

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm


Bei uns halten uns inmoment unsere Walliser Schwarzhalsziegen auf trab
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Post#15by Großspitzfan » Wednesday 16. January 2008, 18:55

Hallo an alle,

die Hundefrage ist ja zur Zufriedenheit geklärt. Mit Interesse habe ich hier die Infos und Meinungen über den Großspitz gelesen. Ich selbst habe einen dreijährigen, schwarzen Großspitzrüden, mein zweiter mittlerweile, der jetzt ausgewachsen ist.

Ich habe ein etwas größerer Betriebsgelände und sein Job ist es, Fremde zu melden und auf sein Heim aufzupassen, was er zu meiner größten Zufriedenheit auch macht.

Ich bin recht glücklich, das sich Armin nicht für einen Großspitz entschieden hat, denn ein Großspitz, der den ganzen Tag alleine gelassen wird, würde sich nicht glücklich fühlen. Er braucht den Kontakt zu seiner Familie, er ist halt ein richtiger Haus- und Hofhund. Familienhund wäre auch noch eine passende Bezeichnung. Meiner ist in Kinder vernarrt und beim Spielen mit ihnen steckt er auch einiges weg, ohne böse zu werden.

Richtig ist, das er kaum über Jagdinstinkt verfügt und vermutlich den Hof auch nicht verlassen würde. Meinem Großspitz könnte ich ein Huhn oder ein Kaninchen vorsetzen, beiden würde nichts passieren.

Der Großspitz soll unter den Spitzen derjeniege sein, der sich am schwierigsten erziehen lässt. Davon habe ich allerdings nie etwas bemerkt. Er ist ausgesprochen intelligent und lernt schnell. Es gibt für ihn nichts Größeres, als seinem Herrchen einen Gefallen zu tun.

"Kläfer und Beisser" dieses ewige Vorurteil. meinen Hund höre ich nur, wenn ein Fremder den Hof betritt, ansonsten ist Ruhe. Er verbellt den Fremden und sobald ich mich melde, ist Ruhe. Steht er am geschlossenen Tor, beobachtet er Passanten und andere Hunde, gibt aber keinen Laut von sich. In die Waden hat er auch noch niemanden gebissen, was übrigends bei seinem Vorgänger ebenso war.

Klar, früher würden diese Hunde häufig auf dem Hof an der Kette gehalten, aber da dürfte fast jeder Hund zum Kläfer und Beisser werden. Zumal wenn er von Menschen gehänselt wird, weil er sich ja nicht wehren kann.

Thema Fellpflege. Ja, der Großspitz hat jede Menge davon, aber Arbeit macht er mir damit kaum. Einmal in der Woche bürste ich ihn, die Problemzonen hinter dem Ohr evtl. öfters. das Fell reinigt sich von selbst, baden würde ich ihn nur, wenn er sich im Kuhmist gewälzt hat *schmunzel

Haaren tut er eigentlich kaum, wenn er im Fellwechsel ist, ok, dann verliert er schon Haare, aber ansonsten ist das kein Thema.

Es ist schon erstaunlich, das eine so schöne Rasse, mit soviel positiven Eigenschaften, vom Aussterben bedroht ist und auf der "Roten Liste" der GEH steht.

Wir Spitzleute sind recht aktiv, was Öffentlichkeitsarbeit angeht. So haben wir die Spitze z.B. schon auf einigen Veranstaltungen von Arche Höfe vorgestellt. Sollte also jemand mal Interesse daran haben, den vom Aussterben bedrohten Großspitz auf einer Veranstaltung vorzustellen, so helfen wir gerne.

Mehr Info's über den Spitz bei *** The link is only visible for members, go to login. *** oder bei *** The link is only visible for members, go to login. *** , dort findet Ihr auch meinen AMOR *** The link is only visible for members, go to login. ***


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Post#16by Herwig » Wednesday 16. January 2008, 19:55

Hallo Großspitzfan,

vielen Dank für die ausführlichen Infos aus "erster Hand".
Ich finde es immer sehr schön, wenn jemand direkt aus eigener Erfahrung berichtet und die Tiere dann auch richtig vorstellt.

Vielleicht könnt ihr ja auch demnächst einmal auf einer Nutztier-Arche einen Spitz vorstellen?
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Post#17by Großspitzfan » Thursday 17. January 2008, 06:01

Hallo Herwig,

mit etwas zeitlichem Vorlauf ist es mit Sicherheit möglich, ausreichend Spitzvertreter zu sammeln und den Spitz auf einer Nutztier Arche vorzustellen. Auf einem Archehof in Dörentrup

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machen wir das bereits seit 3 Jahren. Ebenso im Freilichtmuseum Bad Sobernheim am "Tag der alten Haustierrassen".

Es erregt schon einiges Aufsehen, wenn 20 bis 30 Spitze durch einen Ort wandern und viele Passanten erinnern sich an die alten Zeichen, als der Spitz noch überall anzutreffen war.

Kleine , lustige Episode :

Bei einem Spaziergang mit Amor begegneten wir 2 Radfahrern. Ich hörte, wie der eine sagte, "seltsam, der einzige Hunde, der uns nicht anbellt ist ein Spitz". *schmunzel
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Post#18by Großspitzfan » Thursday 17. January 2008, 07:25

Achja, für alle, die sich einen Spitz aus einem Tierheim holen wollen, hier eine gute Adresse

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Hier ein Bild von meinem Amor
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gefährdete seltene Rasse

Post#19by drudelmurks » Thursday 24. April 2008, 21:22

Hallo, auch wenn das Thema (zum Glück) insoweit beendet wurde, so hat mich eine breite Aussage von Armin zu einer Meinungsäußerung hier gezwungen. Ich bekomme Pusteln wenn man (nicht ganz so kluge Redner) hört, die einfach alles voraussetzen ohne sich selbst einen kleinen Funken darum bemühen zu wollen! Der Apfel kommt nicht von allein in den Mund!
Jedes Lebewesen muss lernen, manche lernen schneller und leichter, manche brauchen mehr Zeit. Aber davon auszugehen dass einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, das ist doch mehr als ignorant!
[color=orange]Armin:"Aus meiner Sicht muss der Hund wissen, dass er in der Familie den untersten Rang einnimmt, er muss stubenrein sein und sich "benehmen"können (nicht an Tisch betteln usw.). Darüber hinaus muss er bedingungslos auf drei Worte reagieren: Seinen Namen, "Nein" und "Komm". [/color]
Diese Aussage ist sowas von daneben! Das Tier lernt nur so gut, wie man mit übt, ihm etwas beibringt und sich "tatsächlich sollte man auch" etwas Zeit für das Objekt Lebewesen nehmen!!!
Naja, manche lernen es wohl nie? Es sind Lebewesen mit einem starkem Sozialgefüge, keine Gegenstände die man benutzt und wegwirft wie es grade passt, aber leider gehen (wie man sieht) immer noch zu viele Menschen genau so mit diesen armen Tieren um. Sie müssen bedingunslos FUNKTIONIEREN, tun sie es nicht, sind sie einfach nur schlecht und unbrauchbar. Dass man für solch ein gutes (funktionieren) tatsächlich selbst was tun muss, das wird natürlich nicht akzeptiert. Aber sich selbst als Hundekenner ausweisen, oh ha! Da wird mir wieder ganz flau im Bauch. Ich hoffe dass sich das Thema Hund dahingehend aufgelöst hat, dass kein armes Tier dort einziehen musste und nun so im Funktionsbetrieb läuft... was wenn es mal plötzlich nicht mehr funktioniert? Mag man nicht drüber nachdenken...
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Post#20by armin » Friday 25. April 2008, 06:30

Hallo drudelmurks,,

bitte lies meine Beiträge nochmals sorgfälig und im Gesamtzusammenhang durch und überdenke bitte Deine Aussagen.

Armin
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Post#21by knüllbergfarm » Saturday 26. April 2008, 10:56

Hallo da muss ich Armin recht geben ich kenne noch einen Kangalbesitzer der das gleiche sagt und bei Armin und Alexandra ist es auf keinen fall so das der Hund nur Funktioniren muss.
gruss Thomas
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Post#22by Großspitzfan » Tuesday 8. September 2009, 07:55

Hier mal ein paar aktuelle Fotos von meinen Großspitzen, Amor 4 Jahre alt und Sohn Prinz 1 Jahr alt.

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Post#23by Michaela268 » Friday 2. October 2009, 10:33

Ich kann gar nicht verstehen,warum diese schönen Tiere vom Aussterben bedroht sind!
Frohsinn und Freude sind etwas Köstliches.(A.Schweitzer)
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Post#24by Herwig » Friday 2. October 2009, 11:10

Ja, genau, das ging und geht mir immer wieder durch den Kopf wenn ich Fotos gefährdeter Rassen sehe.
Viele Rassen sind sehr schön anzusehen, aber wie so oft liegt Schönheit im Auge des Betrachters..
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Post#25by Großspitzfan » Saturday 3. October 2009, 08:38

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, sodaß letztendlich jede Hunderasse seine Liebhaber findet. Der Spitz leidet unter den Vorurteilen Beller, Kläfer, Wadenbeisser usw., die wohl in der Zeit entstanden sind, als der Spitz noch häufig auf dem Hof an der Kette gehalten wurde. Auch habe viele Angst vor einer angeblich aufwendigen Fellpflege, ich bürste meine Spitze in der Regel einmal in der Woche und sie verfügen über ein gepfleges Fell, wie aufmerksame Beobachter feststellen können.

Der Spitz zeichnet sich nicht nur durch seine Hoftreue und dem geringen Jagdinstinkt aus, was mittlerweile schon einige Archehofbesitzer feststellen können, die in der letzten Zeit auf den Spitz gekommen sind. Er ist auch ein absoluter Familienhund und ein geduldiger Spielkamerad für die Kinder.

Praktisch ist auch, das es den Spitz in einigen Varietäten gibt :


[LEFT]Zwerg-, Klein- und Mittelspitze werden in den Farben schwarz, braun, weiß, orange, graugewolkt und andersfarbig gezüchtet.[/LEFT]


[LEFT]
Widerristhöhe Farben
Zwergspitze 18-22 cm s.o.
Kleinspitze 23-29 cm s.o.
Mittelspitze 30-38 cm s.o.
Großspitze 42-50 cm schwarz, weiß, braun
Wolfsspitze 43-55 cm graugewolkt
Japanspitze 30-38 cm weiß[/LEFT]

[LEFT]Sodaß es in für eine kleine Etagenwohnung bis hin zum großen Hof für jede Gelegenheit den passenden Spitz gibt.[/LEFT]

[LEFT]Im August haben wir die Gelegenheit genutzt und im Freilichtmuseum Bad Sobernheim am "Tag der alten Haus- und Nutztierrassen" den Spitz vorgestellt.[/LEFT]

[LEFT]Hier ein paar Bilder vom "Spitzdorf"[/LEFT]

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[LEFT]An dem Wollstand wurde sogar aus Hundefell Wolle hergestellt :-)[/LEFT]
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