Elektro-Knoten-Netze / Weidezaun

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Elektro-Knoten-Netze / Weidezaun

Post#1by soayfrank » Wednesday 9. July 2008, 13:46

Meine Schafe stehen immer in E-Netzen. Ich benutze die 106cm hohen Euronetze. Nun habe ich die Erfahrung gemacht das die kleinen Soay Lamm Böcke die Köpfe durch den Zaun stecken und durch die Form der Hörner nicht mehr aus dem Netz kommen. Dadurch hatte ich letztes und dieses Jahr insgesammt 3 Verlußte.

Wie gesagt, das ist nur in der Zeit wenn die kleinen Hörner anfangen zu wachsen. Ich werde nun die Geflügel und Kaninchen Netze benutzen und hoffe das mir das im nächsten Jahr nicht mehr passiert.

Ist euch soetwas auch schon passiert und was habt ihr unternommen?

Übrigens, die Firma Fehlig Agrarhandel in Soltau *** The link is only visible for members, go to login. *** hat sehr gute Preise.
Im Internet habe ich bis jetzt keinen günstigeren Händler entdeckt.

Bin über jede Info.

Schäfergrüsse

Frank
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Post#2by karinenhof » Thursday 10. July 2008, 11:15

hallo Frank,

nachdem sich im vergangenen Jahr eines von unseren Lämmer vertüttert hat, nehmen wir nur noch 10 mm Breitband für die Portionierung der Weide. Bis heute gab es keinerlei Probleme damit.
Wir zäunen im Außenbereich mit 4 bis 5 Bändern und innerhalb des Festzaunes mit drei Bändern ab.

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Post#3by soayfrank » Wednesday 16. July 2008, 22:49

Ich benutze die Netze weil ich ständig auf anderen Weiden bin. Ich gehe einfach davon aus das es viel aufwändiger wäre wenn ich es anders mache. Denke mal das Du Deine Schafe auf Standweiden hast. Also immer wieder die gleichen Weiden benutzt.

Ich will hoffen das ich mit dem neuen Netz mehr Glück habe.

Schäfergrüße aus Niedersachsen

Frank
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Post#4by karinenhof » Thursday 17. July 2008, 14:15

ja Frank. Es sind Weideflächen die ich immer wieder im Abstand von ca. 6 Wochen durch unsere Wollis beweide.

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Post#5by soayfrank » Friday 8. August 2008, 21:46

Hallo Karin.

So wie es jetzt aussieht werde ich wohl die richtige Wahl getroffen haben. Die Netze sind prima. Da kommen die Lämmer bestimmt nicht mehr mit ihren köpfen durch.

Sag mal, wenn Du alle 6 Wochen auf den gleichen Flächen bist, ist da nicht die Wurmbelstung extrem hoch?
Ich versuche das jetzt total zu vermeiden. Habe jetzt wieder neue Flächen dazu bekommen. Das spricht sich zur Zeit hier rum das ich mit einer kleinen Herde Flächen beweideWenn das so weiter geht, habe ich das ganze Jahr Flächen auf denen die Soays nur einmal waren. klar, ich achte trotzdem auf Wurmbefall aber seit dem ich die Standweiden Zuhause nicht mehr nutze, benötige ich auch nur sehr selten Wurmkuren.

Liebe Grüsse

Frank
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Post#6by karinenhof » Saturday 9. August 2008, 22:31

Ich wechsel ja so, dass der Wurmbefall so gering wie möglich ist. Im vergangenen Jahr haben wir Kotproben untersuchen lassen und hatten sehr geringen Wurmbefall. Und dass, weil wir so beweidet haben.

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Weide

Post#7by Ziegenhund » Wednesday 20. August 2008, 06:55

Hallo,ich habe nur Netze und auch Netze mit größerer Maschenweite und die Erfahrung gemacht das die Stromstärke die Größte Rolle Spielt und auch die Erdung!Je höher der Bums desto "auer".
Ich entwurme nur noch nach einer Kotprobe und wechsel ca.alle 4 Wochen die Weide!
Gruß Heinz
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Post#8by soayfrank » Wednesday 20. August 2008, 23:06

Hallo Heinz.
Mensch, Du bist aber hier im Forum sehr fleissig Image

Klar, die Stromstärke ist enorm wichtig. Wenn die Schafe keinen Respekt vor dem Zaun haben, gibt es Probleme ohne Ende. Logisch, die Masse ist genau so wichtig.

Nun, ich schrieb ja schon das ich nur noch den Geflügel Stromzaun benutze für die Lämmer bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten. Da steckt kein Schäflein mehr seinen Kopf in den Zaun Image

Liebe Karin, nicht böse sein oder so. Ich möchte nicht das Du den Eindruck bekommst als würde ich anzweifeln das Du weisst wie Du Deine Schafe hälst. Nö nö. Kann sein das ich mich manchmal nicht verständlich ausdrücke.
Also, ich freue mich wenn es Deinen Schäfchen gut geht Image
und Du mir/uns an Deinen Erfahrungen teil haben lässt.


Schäfergrüsse aus Ahrsen

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Post#9by Herwig » Thursday 21. August 2008, 08:53

Genua,
die Erdung ist das A und O der Einzäunung!!
In der Regel taugen die Erdungspfähle die bei solchen Geräten dabei sind, nichts.

Ich habe kürzlich mit Wolfgang Fleischhauer gesprochen, dem Konstrukteur der Firma Zootronik. Er entwickelt und baut Weidezaungeräte auch für Löwengehege oder Elefanten.
Er empfiehlt ein Kreuzerdungsstab aus dem Elektrofachahndel mit einer Länge von mindestens 100cm.
Wichtig ist, das der Erdungspfahl oder auch die Erdung an sich eine möglichst große Kontaktfläche bildet, währen der Zaun eine möglichst geringe Entladungsfläche haben sollte. Darum bei schwer zu hütenden Tieren ein Stacheldraht verwendet werden sollte, dann entlädt sich die Spannung nur an der Spitze eines Stachels, das hat die größte Wirkung. ( z.B. Highland Rinder mit langer Wolle)
Wichtig ist die Joule Zahl des Gerätes, je höher desto besser.

Bessere Erdung erreicht man auch durch die Verwendung von Doppel T Erdungspfählen, die haben eben eine große Oberfläche. oDer aber auch einfach mehrere Rundstäbe, besser Rohre über einen Meter tief einschlagen und miteinander verbinden. Man kann auch einen qm Estrichmatte oder eine alte Egge eingraben, die sollten allerdings im immerfeuchten Erdreich liegen, die Trockenheit ist der Feind der Hütesicherheit.

Wer das beherzigt, wird sich über die neue Leistung seines alten Elektrogerätes wundern!!!
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Post#10by karinenhof » Thursday 21. August 2008, 08:54

ne, ne. Karin ist nicht böse. Wir haben uns viel Gedanken gemacht und ausprobiert. Im Moment sind wir mit den Umtriebsweiden zufrieden. Bestimmt gibt es noch Dinge, die wir verbessern od. ändern können. Auch dafür gibt es diese Forum Image.

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Post#11by SoayMeike » Thursday 21. August 2008, 11:26

Hallochen, bei mir hat noch keins der Lämmer den Kopf durchs e-Netz gesteckt und sich festgehängt.
Im ersten Jahr war ein Hund auf der Weide.Image Die Schaf sind ausgebrochen, weil der Außenzaun für Pferde gedacht, das Knotengitter nicht bis zum Boden ging. Sie haben den Zaun zwei Nezte breit plattgelegt Zum Glück ist die Weide mit Bach und Wald so schön, dass sie statt Harzexkursion zuhause bliebenImage. Sie ohne Hund zurück in ihre Fläche zu bekommen war allerdings nicht so einfachImage
Diese Jahr hatten wir erst Netze zur Weideunterteilung. Im Juli waren wir eine Woche im Urlaub, ein Freund hat tgl nach den Schafen gesehen.
Ob Fuchs oder Hund, die Schafe sind gehetzt worden und die Leitaue hat sich vollkommen im Netz verstrickt. Bis Nachbar sie gesehen, die Polizei alamiert und unser Freund sie freigeschnitten hat, war es zu spät.Image
Wir haben die Netze alle abgebaut, auch den zusätzlch zum Festzaun aufgestellten e-Netzzaun. Den hatten wir auf Rat unseres Försters errichtet, weil der Fuchs 3 von 10 Lämmern geholt hatte. Inzwischen springt der Fuchs über 105cm. In der Luft, ohne Bodenkontakt kann er das Netz ja ruhig streifen - ist halt ein schlauer FuchsImage.
Aber ehrlich, er beißt die Lämmer dreimal in den Hals, das ist bestimmt schneller und schmerzloser - nur der Kummer der Mütter Image......
Im nächsten Jahr laß ich versuchweise mit 11 Mädels 7 Jungens laufen.
Die 3 Böcke, die ich dieses Frühjahr dabei hatte, haben tags, jedenfalls den Fuchs über die Weide gejagt, das war eine WonneImage
Bislang hatte ich keine Probleme mit Ablammen und Böcken. Der Leitbock sammelt scheints die Herde, wenn es soweit ist und weidet woanders, die Aue zieht sich den ersten Tag von der Herde in eine andere Fläche mit Dickung zurück.
Fazit, Netze sind superpraktisch aber im Ernstfall kein Zaun oder eine TodesfalleImageImageImage Liebe Grüße Meike
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Post#12by karinenhof » Thursday 21. August 2008, 11:48

bei uns hat sich im ersten Jahr ein Lamm (Ende August) in einem e- Zaunnetz vertüttert. Leider in der Nacht, es hatte auch noch geregnet. Am Morgen kam jede Hilfe zu spät.
Seit dem haben wir außen herum einen 1,50 m Knontengitterzaun und nehmen die innere Unterteilung mit drei Litzen (oragne/ gelb 10 mm) vor.
Wenn wirklich mal Panik ist, dann kommen sie unbeschadet durch die Litzen. Ich werde keine e- Zaunnezte mehr verwenden.

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Post#13by SoayMeike » Thursday 21. August 2008, 12:31

Hallo Karin,
bei uns dürfen wir im Außenbereich nur 125cm hohe Zäune bauen. Wir haben 100cm Knotengeflecht und auf 125cm einen e-Draht - hindert Zweibeiner am Überkletter und randalieren und die meisten Hunde am überspringen.
Habt ihr mit der Litze zur Unterteilung keinen Ärger mit den WildschweinenImage. Bei uns werden die Flächen von Rehwild und leider im Winter auch von den Wildschweinen besucht. Was da an Litze ohne Strom steht, wird klitzeklein gemachtImage. Außerdem hab ich immer Angst um die Rehböcken, dass sie beim Fegen mit ihrem Geweih zur Wildroulade werden.

Aber ich laß es mir nochmal durch den Kopf gehen, es gibt ja super Aufrollsysteme.

tschüssi Meike
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Post#14by karinenhof » Thursday 21. August 2008, 13:13

hallo Meike,

wir haben die Wiese außen mit Knotengitter umzäunt. Als Pfähle haben wir 1/4 Eiche od. Rubinie genommen. Die sind ca. 10 cm höher das der Knotengitterzaun. Auf jeden Pfahl einen Isolator und dann rundherum Draht od. Litze gezogen. So kommen wir auf eine ges. Höhe von ca. 1,70 m. Innerhalb diese Zaunes arbeiten wir mit den oben beschriebenen drei Litzen für die Unterteilungen.

Dann haben wir zur zeitweiligen Beweidung noch ein weiteres Stück eingezäunt. Das ist der Weg zwischen unserer Wiese und dem Feld. Dort habe ich fünf Litzen gespannt. Eine ca. 10 cm über dem Boden und dann weiter. Die letzte dann in einer Höhe von ca. 1,10 m. Da wir ja einen umlaufenden Draht/ Litze haben, ist es auch kein Probl. Strom abzunehmen für diese zeitweilige Beweidung.

Mit Wildschweinen hatten wir noch gar keinen Ärger. Die Rehe sind bis jetzt bis an die Grenze des Feldweges gekommen und haben die kleinen Bäumchen, die wir pflanzten, abgefressen. Die dort immer vorhandenen Litzen (die aber nicht immer unter Strom stehen) haben noch keinen Schaden genommen.

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Post#15by SoayMeike » Thursday 21. August 2008, 17:21

Hi Karin, bei eurer Zaunhöhe werden die Rehe nicht drübergehen, Fuchs und Hund gehen nur drüber, wenn oben kein Strom ist (die Wildschweine sind Schwein, die gehen einfach drunterdurch Image) - scheints ihr habt auch keine Lust auf Schafjagd in der Nachbarschaft zu gehenImage. Ich find immer ein solider Zaun macht nicht halb so viel Arbeit, wie Gemurkse und ausgebrochene Tiere.
Was mich allerdings irritiert sind die Pfosten, Eiche ok aber RobinieImageImageImageImageImageImage
Also die ist hochgitigImageImageImageImage Für Pferde auf jeden Fall, die Soay stecken das vielleicht wegImageImageImage,
sie sind auch von meinen Efeublättern nicht umgefallen, aber an Früchten waren sie nicht, die sind giftiger.
Hoffe ihr habt keine Robinie - Lärche ist auch gut.
Wir sind inzwischen auf die grünen Metallpfosten umgestiegen - MannImage wird älter und ich hab auch keine Lust mehr mich mit schwerer Eiche abzuplagen. Mit dem Zaunsystem bauen wir locker 250m Zaun am Wochenende und wenn man was umändern will, nimmt man den großen Korkenzieher und baut einfach um, genialImage Meike
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Post#16by karinenhof » Thursday 21. August 2008, 17:48

wir haben ganz viel Robinie verbaut. So wie ich es gelesen habe, ist diese für Schafe nicht gefährlich. Sie verbeißen sogar die jungen Triebe.

Unser Zaun ist sogar relativ Schweine sicher Image. Wir haben unten, mitte und oben sogar noch Spanndrähte dran.

Und auf Suche nach den Wollis zu gehen habe ich überhaupt nicht. Wenn die nach hinten abhauen stehen sie im Feld. Je nachdem was drauf ist. Aber schon Raps würde ausreichen um sie nicht mehr zu sehen. Ob sie dann wieder nach Hause finden würden, wenn ich rufe? Der Zaus ist deshalb so hoch, weil ich Angst vor streunenden Hunden habe. Also nicht ich Angst, sondern um die Schafe Angst.

Da baue ich lieber etwas höher Image.

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Post#17by SoayMeike » Friday 22. August 2008, 10:32

Hallo Karin,
wieder was dazu gelernt!!! Scheints nicht nur die Exmoorponys sind resistenter gegen Gifte als unsere Hauspferde.
Mit den streunden Hunden oder auch bösen Menschen mußte ich mir früher mit meinen Hengsten keine Sorge machen. Die haben jeden aus ihrer Weide hetzt, den sie nicht mochten.
Unserem Förster haben Hunde zweimal gleich mehere Skudden gerissen und sie mußten die Lämmer zuhause mit der Flasche groß ziehen. Jetzt hat er 180cm hoch Stacheldraht.
Leider sind die Soay durch ihre geringe Größe für viele ein gefundenes Fressen.
Ein guter Zaun ist da gold wert.
liebe Grüße Meike
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Zaun

Post#18by soayfrank » Friday 22. August 2008, 17:53

Oh Gott, dann will ich mal hoffen das ich keinen Ärger mit Schweinen, Füchsen oder Hunden bekomme.

Sag mal Herwig, wie hast Du denn früher Deine Schafe beweiden lassen? Netze????

Welchen Massepfahl nehme ich denn dafür. Bis jetzt habe ich für eine Wiese am Haus 4 massepfhähle genommen die ich einen Meter tief in die Erde getrieben habe. Abstand ca. 1 Meter. Die Pfähle sind T Profiele.
Dort habe ich keine Verlusste. Ist auch immer genug Feuchtigkeit im Boden.

Auf den anderen Wiesen rund ums Haus habe ich jeweils nur einen dieser Pfähle. Dort habe ich immer verlusst. Sollte ich da lieber einen längeren Pfahl in den Boden schlagen?

Auf den Weiden die mir nicht gehören, habe ich zur Zeit kurze runde Pfähle. Die Verlusste an Strom sind Gigantisch. Habe ein gutes Gerät -A50-. Soll ich dort auch lieber mehrere Pfähle einschlagen? manchmal habe ich bedenken denn ich muss die ja wieder ausgraben.


Auf extrem trockenen Weiden habe ich immer die Pfähle bewässert. Hört sich blöd an, funktioniert aber ganz gut.


Liebe Grüsse

Frank
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Post#19by smallfarmer » Saturday 23. August 2008, 19:32

Hallo Meike

Bei den Robinienpfosten ist nur die Rinde für Pferde sehr gefährlich. Also wenn man runde Robinie Pfosten
verbaut immer sorgfältig schälen. Aber es gibt auch vierkant gesägte Pfosten, ohne Rinde. Leider müssen beim Krampen nageln die Löcher vorgebohrt werden. Nach meinen Erfahrungen hält ein 65x65 m/m Vierkant Pfosten 20 bis 25 Jahre.

All the best
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Post#20by SoayMeike » Tuesday 26. August 2008, 09:59

Hallochen, danke für den Tipp, bislang habe ich Robinie nur für Gartenmöbel. Meike
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Post#21by Ziegenhund » Monday 16. November 2009, 11:32

Jetzt ist es mir auch passiert ! Ein Schaf hat sich heute Nacht mit den Hörnern im E-Zaun verfangen und ist tot !Nicht stranguliert aber eben der Strom!! Gestern hab ich die Zäune noch umgesteckt dabei ist ein Stück vorrübergehend wie ein schmaler schlauch geworden.Beim nächsten mal umstecken werde ich den Strom eine Nacht auslassen.
Schei........ E-Zaun !!!
Gruß Heinz
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Post#22by karinenhof » Monday 16. November 2009, 22:15

hallo Heinz,

wir haben auch wieder mal mit Netzen gearbeitet und das momentan beste Bocklamm verloren. Sie hatten genug Platz. Daran kann es wirklich nicht gelegen haben.

Lasse nur nicht die Netze ohne Strom, dann kannst Du jeden Tag Tiere aus dem Netz holen. Immer viel Bums drauf, sonst lasse sie lieber weg.

Wir haben uns so geärgert, und ich kann Dich wirklich gut verstehen. Normalerweise arbeiten wir nur mit 5 Litzen. Wenn Sie da mal durch gehen sollten, passiert wenigstens nichts. In diesem Jahr haben wir im Abstand von ca 20 m el. Netze gezogen, weil in weiteren ca. 20 m die vier Jährlingsböcke liefen. Und die sollten nun nicht zueinander. Hat auch eine ganze Weile funktioniert. Bis sich der eine in der zweiten Absperrung vertütert hat.

Ich kann Deinen Ärger so gut verstehen und es tut mir auch leid für das Tier und für Dich.

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Post#23by Januschka » Tuesday 1. December 2009, 18:14

Moin!

Wir benutzen 90 cm hohes Elektronetz für Schafweiden. Im Frühjahr ist ein Flaschenlamm in voller Panik 'durchgelaufen' um mir Mamma zu folgen - danach ein zitterndes Bündel Schreck. Ansonsten habe alle unsere Schafe Respekt vor dem roten Zaun, selbst wenn kein Saft drauf ist. Spüren sie das elektrische Feld und lernen sich immer fernzuhalten? Habe nie gesehen, daß alle sich einen Stoß abgeholt haben.

Wir benutzen einen 100 cm T-Stahlstab als Erdungsspieß und ein Aggregat 'Olli 30'. Technische Daten: Stoßenergie 2,6 J, Geladene Energie 3,8 J, Max.Spannung 8.000V.

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Post#24by Alex » Wednesday 2. December 2009, 22:55

Hallo,

wir haben 1,10m Zaun, die Ziegen habe ich über ein Hausstromgerät angeschlossen, seitdem habe ich keine Probleme mehr, bei den Schafen läuft ein Gerät mit Batterie, da kommt es mal vvor das eins aubückst, aber solange genug zu fressen da ist kommen sie nicht auf die Idee abzuhauen, selbst ohne Strom, allerdings, habe ich mir vvor 2Jahren ein Mutterschaf mit zwei Böckchen zugekauft um mir einen neuen Bock hochzuziehen und dieses Schaf war eine absolute Katastrophe. Da war die Batterie aufgeladen und fett Saft auf dem Zaun Schafe waren täglich also wirklich täglich weg , die sind richtig stiften gegangen, ich konnte die am anderen Ende des SDorfes aus irgendeinem Garten holen, die gingen plötzlich über die Straße durch Höfe usw. Jeden Tag, obwohl frisch umgesteckt war. Erst wusste ich nicht so recht was in meine Schafe gefahren war,weil es hing regelmäßig eines von den Jungschafen im Zaun, allerdings immer ein anderes( gestorben ist mir gottseidank keins) hab sie dann mal beobachtet, die besagte Aue hat die Jungschafe so lange geschubst bis eins reinflog und den Zaun umriss. das machte ich dann nicht mehr lange mit, besagte Aue liegt gut verpackt in der Kühltruhe und siehe da seit diesem Tag sind mir meine Schafe nicht mehr abgedüst, gehen über keine Straße mehr nichts bleiben schön zu Hause.

Gruß
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Post#25by Tiger » Tuesday 5. January 2010, 21:22

Hallo,Image


es ist zwar schon ein altes Thema aber vielleicht hiflt es dem Einen oder Anderen doch noch...

Ich habe noch einen Tipp bezüglich der Einzäunung.

Ich halte die Tiere mittlerweile seit vier Jahren mit einem Elektro-Geflügelnetz, welches eine Höhe von 1,10m aufweist.

Der Vorteil liegt darin, dass aufgrund der engen Maschenweite keine Gefahr besteht, dass die Tiere ihren Kopf durchstecken und so hängen bleiben können.

Ein weiterer Vorteil ist das man auf diese Weise Raubwild wie zum Beispiel den Fuchs fernhält.

Ich trenne mit diesem Zaun auch die Widderherde von den weiblichen Tieren und hatte nie Probleme mit überspringen.


Ich denke bevor man ein Gerät anschafft sollte man sich zuvor im klaren sein wie viele Weidenetze daran angeschlossen sind und wie der Bewuchs ist, ob man Zeit und Möglichkeiten hat regelmäßig den Bewuchs zu entfernen etc. auch die Schneelage ist zu bedenken und den daraus resultierenden Energieverlust.

Ich will hier keine Werbung machen, deshalb hänge ich die Leistungsdaten eines meiner Geräte unten an.
Ich habe damit zur Zeit 3ha eingezäunt und bin wirklich sehr zufrieden damit.
Bei Interresse schickt mir einfach eine Nachricht.


• zwei digitale, beleuchtete Displayanzeigen für Ausgangs- und Erdspannung

• zusätzliches digitales Display zeigt die zurückkehrende Zaunspannung an (= AKO-Zaunschleifensystem)

• Jede Digitalanzeige wird extra durch eine separate, 2-farbige LED-Blinkleuchte (OK/CHECK) unterstützt

• mit zwei Zaunausgängen (stark/schwach)

• Mikroprozessor gesteuert

• Leistungsaufnahme 13,8 Watt/Stunde


11000 V
10,00 J
therotische Zaunlänge bei keinem Bewuchs: 300,0 km
weinig: 80,0 km
mittlerem: 18,0 km
starken: 9,0 km
Zu betreibende Netze a' 50,00m: 25 ST


Grüße aus Österreich
Gregor
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