Schleimige Besucher

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Beitrag#26von karinenhof » Dienstag 22. Juli 2008, 10:59

oh, das mit dem leihen ist wirklich eine Idee. Ich werde nachher mal gogglen, wo sich Züchter in der Nähe befinden.

Bildlen Dank für die vielen Informationen sagt

Karin vom Karinenhof im Havelland
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saegespaene

Beitrag#27von CRESCATORUL » Montag 2. Februar 2009, 02:55

zur scneckenabwehr gebe ich saegemehl (feine saegespaene) rund um die beete.
das hilft 100% gegen schnecken.
crescatorul - stefan3940@gmail.com
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Hühner helfen auch

Beitrag#28von Prunus_Spinosa » Mittwoch 25. Februar 2009, 20:58

Ich habe festgestellt, da hatte ich noch keine Laufenten, dass auch Hühner den Schneckenbestand langfristig verringern. Die frssen zwar keine Schnecken, aber mit Leidenschaft deren Gelege. Wir haben, als es bei uns noch keine Hühner gab, jeden Abend einen halben 5l Eimer eingesammelt und in der Wildnis wieder ausgeleert. Irgendwann nachdem die Hühner kamen, fiel uns auf, im Staudenbeet gibts keine Schnecken mehr, alle weg.
Im Gemüsegarten ist das mit den Hühnern etwas schwieriger, denn die Kollateralschäden sind ungefähr so groß wie der Schneckenschaden - aber nun hab ich ja die Laufenten.

LG
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#29von permakult2012 » Montag 8. Juli 2013, 15:29

Mal diesen alten Thread wiederbeleben: Wie sind Eure Langzeiterfahrungen mit den Laufenten? Brauchen die denn nicht auch was zum Schwimmen? Und wie ist es im Winter? Wir haben eine üble Schneckenplage, trotz Hühnern, die wir frei laufen lassen und Schneckenkrägen an den Jungpflanzen. Wir haben es schon mit Asche versucht und was es sonst noch unschädliches gibt. Die Schnecken überwinden alles und so viel Asche haben wir jetzt im Sommer auch nicht mehr zur Verfügung. Sägespäne hab ich von den Pferden übrig, das hab ich allerdings noch nicht probiert, aber ich nehme an ist ähnlich wie mit der Asche jedoch einen Versuch wert, danke für den Tipp. L.G.Anja
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#30von permakult2012 » Montag 8. Juli 2013, 23:18

Hm leider hat das bei uns bisher keinen Erfolg gehabt. Wir haben letztes Jahr einige sog. Benjes-Hecken angelegt, eigentlich weil wir etwas Struktur ins absolut platte Land bringen wollten. Da hat sich bislang aber nichts Schnecken-Fressendes angesiedelt. Letztens haben wir zwar eine Kröte gesehen, aber eine Kröte schafft das nie im Leben. Warum wir keine Igel haben verstehe ich auch nicht - bei uns wären ideale Bedingungen zum Überwintern etc.
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#31von härtsfelder » Dienstag 9. Juli 2013, 09:13

Hallo Anja,
bei uns funtioniert es ganz gut mit den Laufenten. Haben sie letzte Woche um und die letzten 2 Tage in den Gemüsegarten gelassen. Jetzt ist aufgeräumt mit den Schnecken, wobei es dieses Jahr schon extrem ist. Nachdem ich gestern Abend bemerkt hab, dass die Laufis sich anfangen an den Pflanzen zu vergreifen durften sie wieder auf die Streuobstwiese.
Falls Du möchtest hätte ich Dir noch 2-3 Laufenten.
Gruß Matthias
Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs!
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#32von Christina » Donnerstag 11. Juli 2013, 07:55

Hey Anja,
unsere Langzeiterfahrungen mit den Laufis sind was die Schnecken angeht ebenfalls gut.
Da sie aber sehr mager sind (zum Schlachten lohnt es sich einfach nicht) und wir vom Nachwuchs lebend fast nur die Mädels los geworden sind, haben wir nun einen Pommernerpel und eine blutsfremde Ente dazu geholt. Wir hoffen, dass diese die Schnecken langfristig ebenfalls unter Kontrolle halten (sonst bleiben einfach immer 1-3 Laufidamen dabei). Anfangs hatten die beiden Dicken etwas Probleme mit den 3 verbliebenen Laufidamen mitzuhalten, aber inzwischen sind sie schlanker und agiler geworden und rennen fast ebenso flink hier rum.
Mal sehen, wie das wird...
Wenn Du die Enten nur zum Schneckenvertilgen haben möchtest und die Eier nutzen kannst, sind sie sicher eine gute Wahl. Für die Eier haben wir allerdings die Hühner und die kleinen Enten sind so süß, dass wir weiterhin brüten lassen wollen. Außerdem ist so ein Braten hin und wieder auch nicht zu verachten. Deshalb sinds bei uns nun die Pommern geworden...
Im Winter gibt es eigentlich keine Probleme. Da bekommen sie etwas Futter dazu, sitzen mehr... Aber wir hatten bisher keine Verluste durch Krankheit (müssen sie nachts nur gut vor dem Fuchs sichern). Ein kleiner Teich ist schon schön, aber den hast Du schnell ausgehoben, wenn Du dafür keine Schnecken mehr bekämpfen musst.
Viele Grüße, Christina
PS: Dieses Jahr haben wir noch einige Laufi-Pommern-Mixe abzugeben ;-)

Achja, wegen Geschmack... Wir schlachten erst im November, da sind die meisten Schnecken lange vertilgt, so dass wir am Fleisch bisher nichts feststellen konnten... Alle Eier, die wir nicht ausbrüten lassen, haben wir bisher als Hühnerfutter verarbeitet (oder mal zum Backen genutzt, da war auch nichts zu bemerken).
Meiner Erfahrung nach fressen die Laufis nur Salat und Löwenzahn (allerdings hab ich auch noch keinen umfangreichen Gemüsegarten). Glaube kaum, dass andere Enten mehr fressen.
Die Laufis machen mit ihrem komischen Laufstil einfach wenig kaputt und können weite Wege hinter sich bringen... Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit den Pommern ebenso gute Erfolge haben. Ich bin sehr gespannt und werde berichten.
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#33von permakult2012 » Donnerstag 11. Juli 2013, 23:14

Danke Euch für Eure Erfahrungsberichte. Also zwei weibliche Enten ist nicht so gut oder? Die leben ihrer Natur gemäß immer Mann/Frau und monogam ihr Leben lang? Oh je da gibts dann nat. wieder das Kükenproblem. Tja das muss ich mir gut überlegen, auch mit dem Teichbau (genehmigungspflichtig). Bei den Hühnern tut es uns auch schon so leid, ihnen immer die Eier wegzunehmen (unsere Wyandotten brüten leider auch wie irre, erst fängt eine an, dann brüten sie zuletzt bis auf ein Althuhn alle!). Ich seh schon das wird eine Wahl zwischen Pest und Cholera ;-) L.G. Anja
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Re: Schleimige Besucher

Beitrag#34von Christina » Freitag 12. Juli 2013, 18:48

Das verwechselst Du jetzt mit den Gänsen! Die Enten paaren sich wie sie bunt und lustig sind hin und her, kreuz und quer... Sie würden sich sogar mit sich selbst paaren, wenn das anatomisch möglich wäre.
In der Literatur steht, dass man auch zwei Kerle zusammen halten kann, wenn keine Mädels dabei sind. Ansonsten braucht so ein Erpel schon einige Enten, um zufrieden zu sein. Ich empfehle immer einen Erpel mit vier bis sechs Enten. Da haben wir die besten Erfahrungen mit.
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