Was gibt,s noch außer Suppenhuhn?

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Post#26by milchschaf » Wednesday 2. September 2009, 19:24

ek=einkochautomat.und man kann auch in dosen einkochen aber wielange das haltbar ist kann ich dir nicht sagen.
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Post#27by viehev » Wednesday 2. September 2009, 21:50

Dankeschön :)
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Henne, alte, in schwarzer Sauce

Post#28by lieschenvomhof » Wednesday 7. October 2009, 01:08

[JUSTIFY]ich habe da noch noch ein uralt Rezept für ausgediente Hennen oder Hähne - , ich tippe das hier mal so runter aaaaaalso ... [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]nachdem die Henne (oder Hahn ) abgestochen, bewahrt man das Blut in ein wenig Essig auf, und läßt dann die Henne drei bis vier Stunden liegen. Nun wird sie trocken gerupft, ausgenommen, ausgewaschen und in Stücke geschnitten, welche man in eine Kasserolle gibt nebst etwas Salz, einem Teil Essig, einem Teil Wasser und einem Teil Wein, einer mit drei Nelken besteckten Zwiebel, einer Selleriewurzel, einer Knoblauchzehe, einem Lorbeerblatt, etwas Basilikum und Thymian, ein wenig Zitronenschale und dem ausgekernten Mark der Zitrone,und so lange dünsten lässt, bis sie weich sind. Jetzt wird ein Kochlöffel Mehl und zwei Kochlöffel geriebenes Schwarzbrot mit etwas Zucker in 70g Butter lichtbraun geröstet, mit obigem Sud glatt abgerührt, dann durch ein Sieb gegossen und zuletzt das Blut beigefügt, worauf man das Ganze, ohne es noch einmal koch zu lassen,sofort in einer tiefen,runden Platte anrichtet. Wohlbekomms - damit bekommt man jeden alten Hahn und jede alte Henne versorgt und schmeckt richtig lecker viel Spass beim Ausprobieren [/JUSTIFY]

grüße
vom lieschen
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Post#29by viehev » Thursday 8. October 2009, 22:02

Hört sich gut an, aber wo lässt man denn die Henne liegen? einfach aufm Tisch, aber vorher schon rupfen etc?

Einfach zum Ausbluten übern eimer?
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Post#30by lieschenvomhof » Friday 9. October 2009, 01:30

jaaaaaaa alsooooo.. da gehen wir die Sache doch mal jaaaaaaaaaaaanz von vorne anImage

1. Kopf abImage
2. Ausbluten lassen über Schlüssel oder Topf Imagewo der Essig schon drin ist
3. ungerupft liegen lassen 3-4 Stunden einfach auf einem Tisch wo keine Vierbeiner dran können Image
4. dann erst rupfen ausnehmen usw Image Trocken rupfen heißt nicht brühen

beste Grüsse
vom lieschen
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Post#31by Alex » Tuesday 17. November 2009, 11:44

Hallo,

ich mach aus meinen Suppenhühnern gern Backhendl, muß man das Huhn vorkochen, hat man gleich seine Suppe und dann nehm ich das zerlegte Huhn und paniere es wie Schnitzel und backe es in heißem Öl Zitrone und frischen Salat dazu schmeckt super lecker.

Klare Suppen ohne Mehl und Milch kann man gut einkochen,

haben auch schon aus alten Puten Wurst gemacht, "Schinkenwurst im Glas, Arbeit war nicht so schlimm und hat sich echt gelohnt.

Bis denn

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Post#32by lieschenvomhof » Tuesday 17. November 2009, 12:43

Hallo Alex,
kannst Du das Rezept "Schinkenwurst" von alten Puten hier mal reinstellen?
Danke, ich würde das gerne ausprobieren. Und das Backhendl liest sich gut an- super Idee -
beste Grüsse vom lieschenvomhof

meine Familie besteht aus Bartkaninchen,Angorakaninchen,Deutsche Riesen,Brahmas,Sulmtaler,Deutsche Pekingente, Stockenten, Laufenten, Gänse + Pommerngänse,Wachteln und einer Mutter mit ihren drei Hundekindern
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Post#33by Alex » Wednesday 18. November 2009, 22:44

Hallo,

wir haben die Puten komplett zerlegt und das Fleisch vóm Knochen gelöst dann gekuttert, mein Metzger hat einen Tischkutter den bringt er immer mit, ---habe Jahre gesucht bis ich einen Metzger gefunden habe der zu uns passt, auch mal was ausprobiert und dabei noch günstig ist.Mit dem macht das Schlachten fast schon Spaß .---

weiter im Text, beim kuttern kann man es dann würzen mit Salz Pfeffer Paprika Kräuter je nach Lust und Laune, dann in Gläser und zwei Stunden bei 90 Grad einkochen. Du kannst das Fleisch auch durch den Wolf drehen, dann wirds aber nicht so fein und nach meinem Geschmack nicht so gut.

Also ich schlachte jetzt seit Zehn Jahren selber vvom Schwein Kaninchen Geflügel Schaf und Ziege und ich muß sagen, wenn man sich Wurst und Fleischmäßig wie wir komplett selbst versorgt, ist ein Kutter schon eine sehr feine Sache, wir haben schon Wiener selber gemacht ob von Ziege Schaf oder Schwein, dann Geflügelwurst und gemischte auch Göttinger Schinkenwurst Zwiebelwurst usw.

Da hat man immer wieder was anderes.

Bis denn

Alex
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Post#34by lieschenvomhof » Thursday 19. November 2009, 13:29

vielen Dank Alex,
ich habe mir mal so einen Kutter angesehen.. die sind ja irre teuer Image- aber eventuell finde ich einen Metzger hier dann kann ich das auch mal ausprobieren.
beste Grüsse vom lieschenvomhof

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Suppenhühner

Post#35by plaetzchenwolf » Wednesday 19. May 2010, 15:37

Die Themen kann ich nur als "Verbraucher" beleuchten, was hier mal getan werden soll:
Suppenhühner, dh. Tiere, die ein Jahr alt sind - ggf. älter - kaufen wir bevorzugt und das gleich 6-7 Stück.
(Dabei achte ich bestimmt nicht auf den Preis)
Die kochen gut 3-4 Stunden leise vor sich hin und geben eine traumhafte und sehr kräftige Suppe, die wie bei Oma früher schmeckt!
Ein paar Maggiwürfelchen, etwas Salz, ein paar Nudelchen, vor dem Servieren krause Petersile drüber - und fertig.
Das Fleisch kommt ganz in die Suppe, es wird in saubere Würfelchen geschnitten - Knorpel und Haut bekommt der Hund, der auch was zwischen die Zähne braucht.
Das Fleisch ist vielfältig im Geschmack und mit gekauften Suppenhühnern oder gar Hähnchen nicht vergleichbar.
Man könnte es auch - gewürfelt oder in Streifen geschnitten - in den Nudelsalat geben, oder in feinen Scheiben als Stullenbelag für richtige Jungs jeden Alters.
Als Hobbykoch kann ich mir vorstellen, dieses Fleisch auch im Ragout zu verarbeiten, gekuttert als Füllung für Kohlrouladen, Wirsingrouladen etc.
Vermarkten kann man diese alten Hühner nur bei "Insidern", Leute, die das flache Zeug leid sind.
Wer zuviel alte Hühner hat und die auf einmal schlachtet, kann Fond eindicken, das Fleisch -wie oben beschrieben zurechtgemacht- einfrieren.
Hühnerfleisch ist cholesterinfrei und viel gesünder als Schwein oder Rind.

Meine Frau lässt nachtragen: Nicht zu glauben- das gibt doch eine feine Sülze!
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Hühnerpaprikasch

Post#36by härtsfelder » Friday 19. August 2011, 13:44

Hallo Herwig,
eine weitere Verwendung älterer Hühner und auch Hähne ist bei uns, neben Suppenhuhn, ein "Hühnerpaprikasch", so eine Art Hühnergulasch. Läßt sich nach abfieseln der Knochen auch gut einkochen. Vom Prinzip her kocht sich das so:
Ein Suppenhuhn, in 4 bis 8 Stücke zerteilt, das gleiche Gewicht in Zwiebeln, etwas Knoblauch, ein paar mehlig kochende Kartoffeln, Tomaten/Tomatenmark, evtl. Paprika in Stückchen, Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, etwas Kümmel, Wasser oder Brühe und etwas Öl.
Die kleingeschnittenen Zwiebeln in dem Öl anschwitzen, die Hühnerteile dazu und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen. Anschließend mit Wasser oder Brühe aufgießen, dann Tomatenmark und die Tomaten dazu. Wenn es zum köcheln anfängt die geschälten und in Stücke geschnittenen rohen Kartoffeln dazu und dann vor sich hinnköcheln lassen, bis die Zwiebeln verkocht sind. Ein Teil des Wassers oder der Brühe kann auch durch Rotwein und dazu einen Schuß Essig ersetzt werden.
Dazu schmeckt ein kräftiges Schwarzbrot oder auch Baguette.
Das Rezept stammt von meiner Großmutter aus dem Banat, aufgeschrieben hat sie es nie, deshalb hab ich auch keine Mengenangaben dabei, ich bin dabei flexibel.
Ist mal was anderes zum ausprobieren.
Imagele Grüße
Matthias
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