Wasserkraft

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Wasserkraft

Post#1by Prunus_Spinosa » Friday 13. February 2009, 15:32

Hallo Zusammen,
bei uns in der Gegend kommt ja aus jeder Ritze eine Quelle und aus jedem Tal ein Bach. Ich habe mal überlegt, ob es möglich ist, einen Teil des Stromes aus dem Wasser (im Winter jedenfalls) zu gewinnen. Es gibt einen Löschteich, von dem ich das Wasser talabwärts abzweigen könnte, ein oberschlächtiges Wasserrad könnte ich mit aus alten Autofelgen machen, und bekäme eine Fallhöhe von ca. 1,2 m hin. Die Wassermenge würde ich mal mit 20-30l/s ansetzen. Bastler und Ingenieure vor, lohnt sich das? Wie müsste ich einen Generator dimensionieren? Könnte ich die Einspeisetechnik (ins Netz) von einer Fotovoltaikanlage mitbenutzen?

Wer Ahnung hat bitte antworten. Wer mich vor den Behörden oder rechtlichen Rahmenbedingungen behüten will nicht.

LG
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Post#2by Herwig » Friday 13. February 2009, 17:22

Ich bin kein Fachmann, konnte aber schon mit einigen Dingen in dem Bereich Erfahrungen machen.
Einspeisen ins Netz kannst du jederzeit. Das kannst du über einen herkömmlichen Spannungswandler kombinert mit einem Gleichrichter. Lass dir dazu Angebote machen von den Stromversorgern, wie z.B. Naturstrom.de
Es wird dir dann ein extra Zähler eingebaut, der Deine Lieferungen zählt.
Vorsicht, es gab schon Leute die das einfach so in ihr Hausnetz eingepeist haben und sich dann gewundert haben das Bauarbeiten irgendwo vom Mast gefallen sind, obwohl das Kraftwerk den Strom abgestellt hatte!!Image

Es gibt Gleichrichter die zur kombinierten Ladung vorbereitet sind (Solar und Windkraft,bzw Wasserkraft)

Generatoren kannst du z.B. auch bei ebay relativ günstig ersteigern. Der Rest ist Erfahrungssache. (Geht aber auch eine Lichtmaschine vom Auto, Lkw)
Um Drehzahlen bei einem oberschlächtigen Wasserrad zu erzeugen musst du nur für die entsprechende Übersetzung sorgen. (Autoteile, Keilriemen, Waschmaschinenriemenscheibe etc.)

Ich würde generell erstmal anraten eine provesorische Anlage zu bauen ohne Einspeisung, d.h. mit der Anlage Traktorbatterien laden, diese an einen Spannungswandler anschließen, dann einen alten Stromzähler dazwischen und den Saft abnehmen für z.B. Kühltruhe, Kühlschrank oder ähnliches. Ich habe einen Heizstab in meinen Brauchwasser behälter installiert, der so quasi die Heizung unterstützt.

Du solltest für einen Tiefentladungsschutz und einem Schutz vor Überladung der Batterien sorgen. Da gibt es elektronische Bausteine... (Conrad Elektronik)

Nach einem Monat kannst du feststellen an dem Zähler, wieviel Saft du erzeugt hast. Dann kannst du dir konkrete Angebote unter Nennung deiner Kraftwerkleistung machen lassen.

Zuerst musst du dich aber entscheiden wieviel Volt diene Anlage haben soll, je mehr Volt, desto weniger Verluste beim Umspannen. Du solltest dich für mindestens 24 Volt entscheiden.
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Generatordimension

Post#3by Prunus_Spinosa » Sunday 15. February 2009, 12:07

Hallo Herwig,
dass ich einen asychrongenarator nehmen muss weiß ich bereits. Bloß, wie müsste der bei den Wassereckdaten bemessen sein.

LG und schon mal vielen Dank fpr Deine Antwort

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