Heidis neue Mama stellt sich vor:

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Heidis neue Mama stellt sich vor:

Post#1by Heidis neue Mama » Sunday 13. December 2009, 21:32

Guten Abend!

Wir leben in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kitzingen (bei Würzburg, Unterfranken) und halten Hunde, Katzen, Enten, Fische, Ratten, Mäuse, Tauben, Hasen und noch ein paar andere Tiere.

Gerne ziehen wir mal verwaiste Katzen, Tauben und andere Tiere auf, die sonst keine Chance hätten.
Das führte dazu, daß wir seit Mittwoch ein Galloway-Kälbchen zur Aufzucht bei uns beherbergen.

Heidi, (den Namen hat unsere Tochter ausgesucht, weil sie mindestens so schön ist wie Heidi Klum) hat nun am ersten Tag (leider erst am 3. Tag nach ihrer Geburt) gefrorenes Kollostrum bekommen und jetzt füttere ich sie mit Aufzuchtmilch vom Bauern nebenan.

Auf der Suche nach brauchbaren Informationen über die Aufzucht von Galloway-Rindern bin ich dann hier gelandet und hoffe auf viele hilfreiche Tipps.

Liebe Grüße
Sandra
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Post#2by Conny » Monday 14. December 2009, 10:00

Hallo,

herzlich Willkommen. Schön, dass du hergefunden hast Image

LG
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Post#3by Heidis neue Mama » Monday 14. December 2009, 15:19

Hallo Conny,

vielen Dank!

Jetzt habe ich schon Stundenlang gelesen, aber zum Thema Flaschenaufzucht von Galloways konnte ich nichts finden. Falls jemand eine Tipp hat, bin ich sehr dankbar.

Bis jetzt wird sie so behandelt wie die Kälber auf dem Bauernhof nebenan, die der Milch- bzw. Fleischgewinnung dienen werden.

Vom Verhalten her sieht man aber schon jetzt, daß sie viel wilder, natürlicher, ursprünglicher oder ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll, ist als die "Hauskühe von nebenan".

Sie trink z.B. nur, wenn sie mir vorher mindestens vier mal die Nase in die Magengrube gerammt hat. Das ist im Moment ja noch ganz süß, wenn sie das mit zehn KG mehr auf den Rippen aber auch noch tut, flieg ich regelmäßig durch den Stall.
Von Nachbars Kälbern kenne ich das gar nicht, ihre Geschwister auf der Weide machen das aber auch bei ihren Müttern.

Also bitte unbedingt Tipps geben, wer das schon mal gemacht hat.

Vielen Dank
Gruß
Sandra
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Post#4by Gothic » Tuesday 15. December 2009, 09:06

Herzlich Willkommen hier.

Das mit dem Stoßen, Du schreibst ihre "Geschwister" würden das bei ihren Müttern auch machen. Gehe ich somit davon aus, dein Kälbchen ist ohne Artgenossen?
Wenn ja, dann sucht es natürlich andere Kontakte und einen "Mutterkontakt" sucht es ja sowieso.
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Post#5by Heidis neue Mama » Tuesday 15. December 2009, 09:41

Guten Morgen.

Ja, die kleine muß alleine im Stall stehen.

Der Besitzer hat eine kleine Herde Galloways in weiß: ein Bulle, drei alte Kühe, ein mittelgroßes Bullenkalb in weiß und einen kleines Bullenkalb in schwarz.

Das letzte geborene Kälbchen war dann unsere Heidi und weil sie nicht getrunken hat wurden wir gefragt ob wir sie aufziehen wollen oder sie würde eingeschläfert.

Im Moment kämpfen wir gegen Fieber und Durchfall.

Gruß
Sandra
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Post#6by karinenhof » Tuesday 15. December 2009, 09:56

hallo Sandra,

auch von mir hier ein herzliches Willkommen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es Kühen ähnlich, wie allen anderen geht. Alleine ist es doof.

Imagel Spass und Interessantes hier wünscht Dir

Karin vom Karinenhof im Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
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Post#7by Heidis neue Mama » Tuesday 15. December 2009, 10:08

Hallo Karin,

vielen Dank.

Bestimmt hast Du recht und sie fühlt sich sehr einsam. Aber was soll ich tun?

Mehr als alle Stunde zu ihr runterschauen kann ich nicht.

Soll ich ein Kälbchen beim Nachbarn ausleihen und dazustellen?
Da stehen die aber auch nicht zusammen, nur in Sichtkontakt damit sie sich nicht gegenseitig an den Eutern saugen.

Gruß
Sandra
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Post#8by Conny » Tuesday 15. December 2009, 10:45

Hallo,

wir haben zwar keine Rinder, aber Schafe und Ziegen und..... Ich konnte beobachten, dass die Lämmer und Fohlen bevor sie am Euter trinken zuvor immer der Mutter in die Flanke gestupst haben. So in etwa: Hallo, nicht erschrecken, ich bins, habe Durst. Na und bevor das Trinken losgeht, hauen sie ja ziemlich hart mit der Nase immer wieder gegen das Euter, um den Milchfluss anzuregen.

LG
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Post#9by Conny » Tuesday 15. December 2009, 10:47

Sorry, noch was vergessen.

Hat der Nachbar oder sonst irgendein Freund, Bekannter, Nachbar, Ziegen oder Schafe? Dann leih dir eines aus und stell es dem Kälbchen als Kumpel mit in die Box. Ist immer noch besser, als gar kein Freund.

LG
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Post#10by Heidis neue Mama » Tuesday 15. December 2009, 17:22

Ja, Conny, das Stoßen hilft den Milchfluß der Kuh anzuregen.

Aber die "Hauskühe" von nebenan trinken einfach drauflos, ohne vorher zu stoßen und die kleine Galloway trinkt erst, wenn sie ausreichend gestoßen hat. Drum meinte ich ja, die sind ursprünglicher, wilder, oder wie man sagen will.

Ich muß mich über sie beugen und mir mehrfach die Nase in die Magengrube oder gegen die Schulter rammen lassen (jenachdem wo sie einen trifft tut es ganz schön weh) sonst nimmt sie den Schnuller nicht zum trinken an sondern rollt die Zunge komisch im Kreis und spruckt den Schnuller aus.

Da ist doch noch mehr Urinstinkt vorhanden.
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Post#11by Angelika » Thursday 17. December 2009, 18:21

Heidis neue Mama wrote:Das ist im Moment ja noch ganz süß, wenn sie das mit zehn KG mehr auf den Rippen aber auch noch tut, flieg ich regelmäßig durch den Stall.
Sandra


Hallo Sandra,

wir haben vor jahren auch mal zwei kälbchen aufgezogen: dem einen hat mein Mann gleich von Anfang an beigebracht aus einem eimer zu trinken (das geht nur ganz frueh, kälbchen am Finger lutschen lassen, den Finger dann langsam in den Milcheimer senken, dann saugt es die milch aus dem eimer)
Das zweite war schon zu alt -da haben wir dann einen saugeimer mit schnuller (muss es eigentlich in D auch geben) genommen, den befestigt man an der boxenwand.

-oder du bindest ein altes sofakissen an die boxenwand, lässt sie dahinein stossen (stehst selbst draussen) und hälst ihr dann die Flasche hin ??

hoffentlich klappt was davon, viele Gruesse aus Schweden,
Angelika
Ich wohne seit 1999 mit Mann und Kind in SuedSchweden, habe Gotlandskaninchen (Genbank), Milchschafe, 4 wunderbare Kater und eine Fjordstute.
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