Zusammenstellung der Gruppe...wie?

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Zusammenstellung der Gruppe...wie?

Beitrag#1von MiVa » Montag 23. August 2010, 09:47

Hallo,
wenn ich als Hobby 3-4 Ziegen halten möchte,event. auch züchten,was muß ich beachten?
Kennt sich auch jemand aus mit Zwergziegen?
Ich dachte an eine Milchziege und/oder ein paar Zwergziegen mit einem Zwergziegenbock(event.).Wie macht ihr das mit Eurem Bock? Darf der in der Herde mitlaufen übers Jahr oder muß der Zwischenzeitlich mal weggesperrt werden? Zwergziegen sollen asaisonal brünstig werden und sollen sogar alle 3 Wochen brünstig werden über das ganze Jahr.Wie müßte ich das da machen? Und stimmt das,daß jede Ziege 1x im Jahr gedeckt werden muß? Milchziegen,ja. Ich meine jetzt die Ziegen,die nur zum Abweiden gehalten werden.
Meine Idee war,daß alle Ziegen als kleine Gruppe auf den großen Pferdeweiden nachweiden und an den Rändern und Gräben die Hecken/Gestrüpp putzen. Wäre das möglich?

Noch ein Thema: welche Kosten habt Ihr(private Ziegenhalter oder auch Züchter usw),wenn der Tierarzt impft und Blutproben jedes Jahr nimmt? Werden Euch die Kosten teilweise erstattet? Also in Frankreich ist das schon,wenn alle Ziegen angemeldet sind,ob das auch komplett für Privathalter gilt,muß ich noch erfragen. Bezahlt Ihr die Anfahrt des Tierarztes selbst und nur die Impfung wird vom Staat übernommen? Sind in Deutschland die Impfungen pflicht? Es gibt bei uns viele Ziegenhalter,die ihre Ziegen nicht anmelden und so verkaufen.Riskant?! Könnt Ihr in Deutschland angemeldete Ziegen an Privatleute verkaufen,wenn diese sich noch nicht registriert haben,also keine Betriebsnummer haben?Würde mich interessieren wie unterschiedlich die EU-Gesetze sind.

Danke für Antworten. Gruß MiVa
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Beitrag#2von Conny » Montag 23. August 2010, 12:31

Hallo,

Zwergziegen sind ware Ausbrecherkünstler, ohne E-Zaun geht hier gar nichts und sie meckern auch viel mehr als Milchziegen bzw. "Großziegen". Ich würde aus eigener Erfahrung keine gemischte Herde zwischen Zwerge und Milchziegen mehr halten wollen. Der Bock, egal ob Zwerg oder Großer, deckt alles, was ihm unter die Nase kommt.

Es ist richtig, dass "normale" Ziegen meistens assaisonal brünstig sind/werden, vor allem, wenn ein Bock mitläuft. Entweder nimmst du in Kauf, dass Lämmer auch im Winter zur Welt kommen, oder du gibst dem Bock eine separate Weide, oder eine sog. Bockschürze für Schafsböcke. Auch ist das Parfüm eines Bockes zur Paarungszeit nicht zu unterschätzen.

Bei mir läuft der Bock das gesamte Jahr mit seiner Dame. Wenn du keine Milch benötigst, muss die Ziege nicht jährlich gedeckt werden.
Vom Staat angeordnete Impfungen, wie gegen Blauzunge (welche nicht mehr Pflicht ist) werden von der TSK übernommen, die MwSt geht zu Lasten des Halters, ebenso werden Kosten für Ohrmarken nicht mehr übernommen.

Ziegen kann ich an Privatleute verkaufen, diese sind dann verpflichtet, die Haltung der Ziegen anzumelden, ich muss die Abgabe ebenfalls melden. Ob sie das dann auch wirklich tun, liegt nicht mehr in meiner Verantwortung.

LG
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Beitrag#3von MiVa » Montag 23. August 2010, 20:45

@Conny
Danke für die ausführliche Antwort. Ok,da muß ich mir doch noch mal genau mein Vorhaben überlegen.Noch mal alle Vor-und Nachteile durchgehen.
Am Mittwoch fahre ich nach Strasbourg (Sitz der Landwirtschaftskammer für´s Elsass),vielleicht erfahr ich dort welche Auflage ich erfüllen muß um Ziegen halten bzw. züchten zu dürfen,vorallem in welchem Rahmen.Bin mal gespannt was dabei heraus kommt. Also bis dann,Gruß MiVa
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Re: Zusammenstellung der Gruppe...wie?

Beitrag#4von Hilbenhoefle » Sonntag 29. August 2010, 12:02

Ich dachte an eine Milchziege und/oder ein paar Zwergziegen mit einem Zwergziegenbock(event.).

>Zwergziegen und Milchziegen haben unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich Futter z.B. Kupferbedarf. Es ist nicht empfehlenswert beide zusammen zu halten. Es geht, ist aber suboptimal.


Wie macht ihr das mit Eurem Bock? Darf der in der Herde mitlaufen übers Jahr oder muß der Zwischenzeitlich mal weggesperrt werden?

>Ich halte die Böcke extra und sie kommen nur zum decken zur Herde. So ist insgesamt mehr Ruhe in der Gruppe.


Zwergziegen sollen asaisonal brünstig werden und sollen sogar alle 3 Wochen brünstig werden über das ganze Jahr.

>Auch angeblich saisonale Ziegenrasse können 3x in 2 Jahren Nachwuchs bekommen wenn der Bock ganzjährig mitläuft. Ein Grund warum ich den Bock nicht mitlaufen lasse weil ich mitten im Sommer keinen Nachwuchs möchte.

Und stimmt das,daß jede Ziege 1x im Jahr gedeckt werden muß? Milchziegen,ja. Ich meine jetzt die Ziegen,die nur zum Abweiden gehalten werden.

>Man muß sie nicht decken lassen. Wenn du das Geschrei in der Bockzeit erträgst......und auch deine Nachbarn.;-)

Meine Idee war,daß alle Ziegen als kleine Gruppe auf den großen Pferdeweiden nachweiden und an den Rändern und Gräben die Hecken/Gestrüpp putzen. Wäre das möglich?

>Auf den Pferdeweiden wird nichts mehr stehen was sie interessiert wenn die Pferde drauf waren. Die Hecken sind o.k.
Noch ein Thema: welche Kosten habt Ihr(private Ziegenhalter oder auch Züchter usw),wenn der Tierarzt impft und Blutproben jedes Jahr nimmt? Werden Euch die Kosten teilweise erstattet? Also in Frankreich ist das schon,wenn alle Ziegen angemeldet sind,ob das auch komplett für Privathalter gilt,muß ich noch erfragen. Bezahlt Ihr die Anfahrt des Tierarztes selbst und nur die Impfung wird vom Staat übernommen? Sind in Deutschland die Impfungen pflicht? Es gibt bei uns viele Ziegenhalter,die ihre Ziegen nicht anmelden und so verkaufen.Riskant?! Könnt Ihr in Deutschland angemeldete Ziegen an Privatleute verkaufen,wenn diese sich noch nicht registriert haben,also keine Betriebsnummer haben?Würde mich interessieren wie unterschiedlich die EU-Gesetze sind.


>Die Regelungen sind selbst in Deutschland in den Bundesländern unterschiedlich. Ziegen sind z.B. in BW nicht in der Tierseuchenkasse. Schafe schon. BT-Impfung war letztes Jahr Pflicht, dieses Jahr ist es freiwillig. Letztes Jahr habe ich nichts dafür bezahlt, dieses Jahr hab ich auf's impfen verzichtet.
Was den Verkauf betrifft laß ich mich auf nichts ein: alle Tiere verlassen ordnungsgemäß den Hof, angemeldet und markiert.
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Beitrag#5von MiVa » Sonntag 29. August 2010, 21:29

@Hilbenhoefle
Dankeschön für Deine Antwort.
Dass eine Milchziege etwas anders gefüttert werden soll,das kann ich einrichten.Mein altes Pony wird auch anders gefüttert als der Vollblutmix. Die eine Milchziege hätte ich gerne für frische Milch zum Eigenverbrauch.Die Zwergziegen haben es uns einfach angetan und so würde die Milchziege nicht alleine sein.Ich hab noch Zeit um mich endgültig zu entscheiden. Im Moment machen wir gerade unseren Hof, aber es ist immer gut sich vorher etwas schlau zu machen.

@Alex,Conny usw
Kurzer Bericht was die Landwirtschaftskammer in Starsbourg erzählt hat:
Es war sehr interessant das Gespräch. Ich hab zwar nicht viel Land,könnte aber trotzdem bis zu 50 Milchziegen halten,als zweites Standbein. Impfungen,Blutproben und Abdecker werden teilweise vom Staat übernommen,wenn die Tiere ordnungsgemäß angemeldet sind.Was für Pferde nicht gilt. Von Schafen wurde mir abgeraten und von Fleischziegen. Ich denke,die Anfahrt des Tierarztes müßte ich selbst zahlen,aber bei mehr als 5 Tieren,bezahle ich schon nicht mehr so viel und bei 50....
Naja,erst mal würde ich ganz klein anfangen für meine Familie und dann sehen wir weiter.Ich müßte ja auch für so viel Milch erst mal einen Abnehmer haben/finden bei uns auf dem Land und wer springt für mich ein,wenn ich krank bin? Dann bräuchte ich doch Helfer,denn mein Mann arbeitet schon ganztags auswärts. Das sind alles so Überlegungen,die ich besser vorher mache,bevor ich so ein großes Projekt starte.
Wenn es klappt,daß ich bald als Tagesmutter arbeiten kann,fällt das mit den Milchziegen eh flach,weil die Kinder vorgehen. Hauptberuflich Milchziegen zu halten,wäre viel zu teuer.Was ich da in die Kassen reinzahlen müßte....,als zusätzliche Arbeit bräuchte ich nur einen Solidaritätsbeitrag in die MSA (Kassen der Landwirtschaft) zahlen und wäre durch meinen ersten Beruf gedeckt was Krankenkasse,Rentenversicherung usw betrifft.
Ok,das war´s vorerst. Bis dann, Gruß MiVa
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Beitrag#6von Hilbenhoefle » Montag 30. August 2010, 07:13

Wichtig wären auch die Vorschriften bezüglich eines Milchraumes, falls du wirklich etwas mehr machen möchtest als für den eigenen Bedarf. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Zudem müßtest du dir überlegen was mit den Zicklein passiert wenn du die Milch nutzen möchtest. Mein Ding ist es nicht, die Kleinen sehr bald zu schlachten......es gibt viel zu Überlegen.....
Wieviel Land hast du, daß sie dir 50 Ziegen empfehlen?
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Beitrag#7von MiVa » Montag 30. August 2010, 21:19

@Hilbenhoefle
also wenn ich alle Wiesen(eigene,Pacht usw.)zusammenzähle,wären es +- 3ha. Wobei manche Wiesen ohne Pachtgeld darunter sind und der Bauer sie jederzeit wieder an sich nehmen kann.Aus diesem Grund möchte ich auch nicht zu viele Tiere haben.Ich muß nicht mit 50 Ziegen anfangen.Er meinte nur ab 50 würde es sich eher lohnen.Da ich aber noch Pferde habe,kann ich sowieso nicht so viele Ziegen halten.Ich bin nur dort hingefahren um mich zu informieren,so auf die Art: Was wäre,wenn ich dies oder jenes machen würde. Natürlich hat er mir auch vorgerechnet was an Kosten usw auf mich zukommen würden.Nein,ich hab nicht vor im großen Stil was mit Ziegen zu machen, nur für den Eigenverbrauch oder sich einfach an den Tieren zu erfreuen.Unsere Kinder sind sehr tierlieb und sind guter Dinge,wenn sie sich mit mir in den Ställen herumtreiben dürfen.Der Schultag in Frankreich ist sehr lange,selbst die Kleinsten kommen erst gegen Abend aus der Schule. Die Tiere sind ein Ausgleich/Erholung zum Alltag->Ponyführen,-reiten,Kaninchen versorgen,mit unseren Hunden spielen,spazieren gehen usw.
Ach so und wegen den Wiesen nachweiden.Wir haben Umtriebs- und Portionsweiden. Die Ziegen hätten also genug zu fressen,weil das Gras schon wieder nach dem ersten Abfressen durch die Pferde im Frühjahr bis zum Sommer nachgewachsen ist.Also jede Wiese hat Zeit nach den Pferden sich zu erholen bis die nächsten Tiere drauf dürfen. Gruß MiVa
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Beitrag#8von Conny » Dienstag 31. August 2010, 09:06

@ MiVa: nicht vergessen, Ziegen sind keine reinen Grasfresser und sehr wählerisch im Futter. Geilstellen mögen sie nicht abfressen. Als Folgefresser für Pferdeweiden sind Rinder besser geeignet, sie fressen auch das, was die Pferde stehen lassen, auch Geilstellen.

LG
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Beitrag#9von Alex » Dienstag 31. August 2010, 09:20

Hallo,

weil _Ziegen nur mit Gras krank werden, muss man entweder Büsche zufüttern oder ganzjährig Heu und gutes Stroh, auch wenn sie genug Gras hätten, Meine stehen auf der frischen Weide und stürzen sich aber auf das Heu undf Stroh wenn ichs bringe, die brauchen die Rohfaser.

Grüße Alex
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Beitrag#10von MiVa » Dienstag 31. August 2010, 12:01

@Conny und Alex
ok,hab ich verstanden und notiert. Das ist nett von Euch mich daran zu erinnern,daß Ziegen keine reinen Grasfresser sind.Gestrüpp/Hecken haben wir genug. Daß ich Heu das ganze Jahr über zufüttern müßte wäre kein Problem.Mache ich sowieso schon bei den Pferden so.
Vor Kühe habe ich Respekt,obwohl ich früher öfters Kontakt zu ihnen hatte. Unsere Wiesen werden alle im Spätjahr nachgemäht (und dieses Jahr gekalkt),damit sie schön sauber sind und wir sie im nächsten Jahr wieder benutzen dürfen und können.Aus diesem Grund würde es nichts ausmachen,wenn die Ziegen nur ihr Lieblingsgras rupfen würden.Es gibt an so vieles zu denken und zu beachten.Muß mir echt eine Liste machen. LG MiVa
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Beitrag#11von MiVa » Dienstag 31. August 2010, 20:13

Hab was vergessen.Die fast 3ha Wiese sind nicht direkt am Haus.Am Haus selbst sind es 1ha plus größere Gartenstücke zum Abweiden. Bei 50 Ziegen müßte ich sie von Weide zu Weide transportieren,da einige über eine viel befahrene Straße führt.Nein,die Tieranzahl wird den Wiesen in der Nähe angepasst,also lieber weniger als zu viel->sonst ist der Parasitendruck zu hoch. Gruß MiVa
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Beitrag#12von Hilbenhoefle » Dienstag 31. August 2010, 21:04

Ja, der Parasitendruck ist bei Ziegen ein großes Problem. Ich selbst beweide ca 7-8 ha mit 40 Ziegen und 10 Schafen. Die Ziegen haben trotzdem immer Parasitenprobleme. Die Schafe nicht. Bei Ziegen speziell ist zu beachten daß sie als Laubfresser eben dann stark mit Parasiten belastet sind wenn sie unter ca 15cm Futterhöhe fressen müssen. Schafe sind als Grasfresser nicht so empfindlich und deswegen zum Nachweiden besser geeignet. Auch fressen sie sauberer ab als Ziegen, die gerne viel Gras stehen lassen. Heu fütter ich auf den Weiden nur zu bei schlechtem Wetter, d.h. viel Regen.
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Beitrag#13von MiVa » Samstag 4. September 2010, 16:05

@Hilbenhoefle
40 Ziegen sind eine Menge,aber ich möchte ja nur 3-4 am Anfang.An Schafe habe ich anfangs auch gedacht,aber Zwergziegen haben es mir eher angetan und auch die Kinder kommen besser mit den Ziegen klar.
Gegen Parasiten muß man so oder so was machen. Ich informier mich noch weiter und,wenn der Hof dieses Jahr fertig wird,dann wird endgültig entschieden,ob Ziegen: Ja oder Nein. Es müssen alle einverstanden sein,denn wenn ich mal krank bin,müssen der Rest der Familie die Ziegen füttern.Gruß MiVa
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Beitrag#14von Hilbenhoefle » Montag 6. September 2010, 07:01

Die 40 Stück auf der Fläche waren nur ein Beispiel damit du siehst daß man auch bei 5 Ziegen je ha und teilwiese nur einmaliger Beweidung/ Jahr Parasitenprobleme haben kann.
Normalerweise rechnet man 10 je ha - natürlich abhängig von dem Futterangebot auf der Fläche.

Das gesündeste Mittel gegen Parasiten ist ein gutes Weidemanagement, sie nur mit Chemie vollzupumpen weil man zu wenig Fläche hat ist nicht sinnvoll. Aber bei dir würde es ja ausreichen für ein paar Ziegen.

Zwergziegen mögen nett sein aber sind Ausbrecherkünstler und "nutzen" kann man sie nicht wirklich. Von daher eher ein Haustier als ein Nutztier. Wieso schaust du dir nicht nach einer gefährdeten Rasse um? Es gibt sehr schöne Ziegen die vom Aussterben bedroht sind.....*werbetrommelrühr* ;-) .....wenn es dann soweit ist.
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Beitrag#15von MiVa » Dienstag 7. September 2010, 20:34

@Hilbenhoefle
Hallo, ich finde die Zwergziegen einfach angenehm von der Größe,lustig und sollen,wenn es soweit ist, unseren Kindern den Alltag "versüßen".Als Nutztier dachte ich an eine richtige Milchziege.Natürlich könnte es auch eine seltene Rasse werden.Hier in Frankreich stehen glaube ich auch ein paar auf der roten Liste.Ich laß mich überraschen was es am Ende wird.Ich möchte auch nichts am Knie abbrechen. Zur Zeit sind wir mit unseren neuen Kaninchen beschäftigt.Kinder sind total begeistert und sind fast jeden Tag mit im Stall,wenn nichts dazwischen kommt.Schöner Abend noch. Gruß MiVa :)
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