Wie sind eure TWZ

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Wie sind eure TWZ

Beitrag#1von Alex » Donnerstag 18. März 2010, 00:21

Hallo,

hab jetzt meine Ziegenherde mit zwei einjährigen TWZ-Damen aufgestockt, hab sie jetzt erstmal in einer seperaten Box untergebracht. Und im Gegensatz zu meinen BDEs sind die total überdreht, hab ja schon öfter Ziegen zugekauft, aber so überdrehte hatte ich noch nicht. Die gehn ja senkrecht die Wand hoch wenn ich reinkomme, den Hafer fressen sie mir schon aus der Hand, aber eine kleine schnelle Bewegung und die springten über alles drüber, die eine hätte sich schon fast verletzt. Liegt das an der Rasse oder an den zweien. Weil meine anderen, wenn ich da reingeh die kommen alle her und sind total handzahm.

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Beitrag#2von Herwig » Donnerstag 18. März 2010, 09:29

Meine TWZ waren immer zahm, ich glaube es liegt an der vorherigen Haltung, wenn die do nervös sind!
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Beitrag#3von Angelika » Donnerstag 18. März 2010, 11:57

Nun habe ich keine TWZ, aber ich denke auch es liegt an den Tieren/der vorherigen Haltung.

Wir hatten Göingeziegen (alter schwedischer Landschlag) und schwedische Milchziegen. Bei beiden Rassen hatten wir -je nach Züchter/Haltungsform- scheue, und auch sehr zutrauliche Tiere.

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Beitrag#4von dani » Sonntag 21. März 2010, 20:19

Hi,

wir haben TWZ. Die sind sehr ruhig, Hektik ist denen fremd. Sie mögen nur keine fremden Männer, da werden sie leicht hysterisch, das könnte ja ein Tierarzt sein. Das hat eine angefangen und die anderen machen einfach mit.
Wenn deine panisch sind, liegt das mit Sicherheit an der vorherigen Haltung

Gruß
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Beitrag#5von Alex » Sonntag 21. März 2010, 23:25

na, dann werde ich es mit Geduld versuchen, Hafer fressen sie mir ja schon aus der Hand, aber anfassen lassen sie sich nicht, ich hoffe ich krieg sie hin, denn so überängstliche Ziegen, sind streßig, vorallem sollen sie ja mal als Milchziegen dienen.


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Beitrag#6von MiVa » Dienstag 25. Januar 2011, 20:15

Hallo,
hab mal eine Frage zu den TWZ. Unsere Gegend ist im Herbst auch ziemlich verregnet bzw. im April. Vertragen die Ziegen wirklich kein Nass von oben oder wenn sie mal über feuchte Wiesen laufen? Ist Offenstallhaltung mit teilweise freiem Zugang zur Weide möglich? Oder müssen sie in dieser feuchten Zeit im Stall stehen?
ich dachte immer Tiere so natürlich wie möglich zu halten wäre am besten,so wie bei unseren Pferden. Bin am überlegen ob TWZ oder Poitevine Ziegen oder jeweils eine von den genannten Rassen. Ein nettes Forummitglied auch aus Frankreich hat mir schon viele Tipps gegeben,aber Eure Meinungen und Ratschläge möchte ich auch gerne hören/lesen. Wenn ich nur Tiere als Nutztiere haben möchte,brauche ich doch nicht unbedingt Herdbuchtiere? Papiere? oder werden nur bei Herdbuchtiere Blutproben genommen wegen CAE usw?
Ok,wenn die Tiere keine Papiere haben,muß ich dem Verkäufer vertrauen,daß es keine Kreuzungstiere sind.Denn als Ausgangstiere möchte ich schon reinrassige haben,außer sie wären schon mit der richtigen Fleischrasse gekreuzt worden.
Mit Nutztiere meine ich: z.B eine Fleischrasse mit einer Milchziege zu kreuzen und deren Nachkommen entweder mit einer Fleischrasse (oder Milchziege).Die Lämmer sollen im Prinzip kräftiger gebaut sein und die Milchleistung besser sein,als bei den reinen Fleischziegenrassen.Am Anfang soll es zur Selbstversorgung(Fleisch und Milch) sein und wenn es klappt vielleicht auch etwas um ein wenig damit Geld zuverdienen. Es soll aber alles im kleinen Rahmen bleiben.
Wer hat nun Erfahrungen mit Ziegen,die man (fast) das ganze Jahr über in Offenstallhaltung halten kann? Wie sieht es aus mit großem Auslauf aus Naturboden?Im Sommer trocken im Herbst natürlich matschig.Könnten die Ziegen den Auslauf trotzdem nutzen,wenn die Weiden zu nass sind,um sich auszutoben?Danach könnten sie sich wieder in den Unterstand verziehen,der noch einen eigenen Paddock mit Bodengitter hat gegen den Matsch.das sind so Gitter aus PVC sag ich mal,die oft in Pferdeparks usw. benutzt werden.Ungefähr so werden auch unsere Pferde ab Herbst gehalten,wenn die Weidesaison zu ende ist.
Freue mich auf Antwort. Gruß MiVa :)
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Beitrag#7von dani » Dienstag 25. Januar 2011, 20:57

Hallo Miva,

unsere TWZ sind ganzjährig im Offenstall. Die Hälfte des Geheges ist befestigt, der Rest ist bei längerem Regen einfach nur Matsch. Die Ziegen sind auch jetzt im Schnee draussen. Sie haben einen Stall, der lediglich mit einem Vorhang aus Rasenteppich zu ist, und einen offenen Unterstand. Eindeutig ist der offene Unterstand der bevorzugte. Sie sind auch bei Regen draussen. Allerdings wenn es zu heftig wird, gehen alle unters Dach.

LG
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Beitrag#8von Alex » Dienstag 25. Januar 2011, 22:07

Hallo,

meine haben einen Stall, können aber jederzeit rausgehen, wenns regnet, dann stürmen meine aber rein und als der Schnee so hoch lag, waren auch alle meist drin. Im Moment drehen sie draussen ihre Runden, ist aber auch Naturboden, und nicht befestigt.

Grüße Alex
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Beitrag#9von Conny » Mittwoch 26. Januar 2011, 12:30

Hallo,

Ziegen in einem offenen STall zu halten ist kein Problem. Da Ziegen aber über keine wasserabweisende Unterwolle verfügen, macht ihnen Regen zu schaffen. Sommer wie Winters halte ich meine Ziegen in einem Stall der immer offen steht, so können sie selbst entscheiden und über Winter auf einer sog. Matratzenhaltung, d. h. über Winter wird nicht gemistet, so dass sie durch die Verrottungswärme immer einen warmen Bauch haben. Ziegen liegen ja viel, gerade beim Wiederkäuen.

LG
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Beitrag#10von MiVa » Mittwoch 26. Januar 2011, 21:26

@Dani, Alex und Conny

Vielen Dank für Eure Antworten. Ok,ich sehe meinen Traum Ziegen zu halten immer näher kommen. Wir haben zwar auch einen festen Stall aus Stein,da wohnen aber meine Kaninchen drin und in der anderen Hälfte sitzt ein Teil unseres Brennholzes drin.Draußen haben wir einen großen Unterstand zu dreiseiten geschlossen mit Paddock vorne dran und daran grenzen der große Auslauf mit Naturboden und daran die Weiden.
Ok,die Einzäung müßte ich noch etwas ziegensicherer machen,da wir als Pferdehalter nur Strombänder verwenden.Da wir aber noch ein altes Pony haben,müßte ich das wohl irgendwie kombinueren,da sich das Pony und die zwei Ziegen den Unterstand teilen sollen.Den Unterstand haben wir in zwei Hälfte geteilt,weil der "Opa" schon 31 Jahre alt wird und er nicht von dem noch Pensionspferd geärgert werden soll.Das Pensionspferd wird uns im Februar verlassen so wäre die eine Hälfte frei für die Ziegen.Beide Arten wären für sich,könnten sich aber trotzdem im Paddock sehen und riechen.Wäre das möglich?

Conny,erkläre mir bitte wie Du die Matratzenstreu machst? Ich miste jeden Tag.Bin das so gewöhnt,aber wenn ich im Winter das etwas einsparen könnte wäre natürliche prima. Die Schubkarre im tiefen Schnee auf den Misthaufen zu schieben ist ganz schön schwer.Für mich schon,weil ich ziemlich klein und kein kraftpaket bin.Wollte es mal versuchen,habe mich aber nicht getraut,weil eine Matratze wirklich richtig angelegt werden muß,damit keine Würmer,Gestank usw. Probleme bereiten. Wie mache ich das richtig? Der Boden des Unterstands ist eben und mit Naturboden aber es liegen auch diese Gitter(alles mit Sand aufgefüllt) drin,damit es trocken bleibt.

Habe mich im vorderen Bericht etwas falsch ausgedrückt:ich wollte nicht Nutztiere schreiben,denn das sind sie ja sowieso,sondern Gebrauchskreuzung. Es gibt ja die Verdrängungskreuzung, Reinzucht usw.

Lieben Gruß MiVa :)
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Beitrag#11von Conny » Donnerstag 27. Januar 2011, 11:36

Hei Miva,

im Spätherbst wird der Stall kräftig mit Stroh eingestreut. Heufütterung erfolgt im Stall. Da Ziegen viel vom Heu, trotz Raufe, versauen, streuen sie ihren Stall quasi selbst aus. So wird die Matte immer dicker. Stinkt nicht und habe auch nie Würmer etc. in der Einstreu gehabt. Ab und dann, wenn nötig, streue ich zusätzlich mit Stroh aus. Mehr mache ich schon nicht.

LG
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Beitrag#12von Alex » Donnerstag 27. Januar 2011, 14:52

Hallo,

so mache ich das im Wintewr auch, mit der Matratzeneinstreu, dass einzige ist, im Frühjahr ist es immer eine recht anstrengende Arbeit, weil ich miste mit der Hand aus und da steh ich dann immer recht lang.

Alex
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Beitrag#13von dani » Donnerstag 27. Januar 2011, 16:30

ja, genauso, incl. Handsrbeit beim misten....
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Beitrag#14von MiVa » Donnerstag 27. Januar 2011, 18:54

@Conny,Alex und Dani

Danke. ich denke,so werde ich es den nächsten Winter auch machen.Bei mir wird auch alles mit Hand gemacht.Der Pferdemist läßt sich einfacher rausholen/absammeln aus dem Unterstand/Auslauf,da er größer ist als die kleinen Bällchen der Ziegen.

Eine Frage muß ich noch los werden: Die Preise der Ziegen sind recht unterschiedlich hoch.Wie kommt das? Was bezahlt man bei Euch so für 12 Wochen altes Lamm, eine 1 oder 2 jährige TWZ oder Toggenburger oder Tauernschecke? 1. Preis Herdbuchzucht 2. Preis ohne Herdbuch
In den Anzeigen stehen einige ohne Herdbuchzucht drin und kosten über 100.- €,ist das gerechtfertigt? In Frankreich müssen auch die Ziegen von Privathaltern Blutproben (wegen Brucellose)abgegeben werden. Ist das bei den Privathaltern auch so in Deutschland oder nur bei den Herdbuchzüchtern?
Ich hab ein, zwei Züchtern in meiner Nähe gefunden,da ich aber null Ahnung habe was Ziegen ohne Papiere kosten bzw. mit Papiere kosten dürfen,sag ich mal,wäre schön,wenn mir da jemand ungefähre Angaben machen könnte. Ich glaub in Frankreich gibt es so was wie Herdbuchzucht nicht.Kann mich jetzt irren. ich weiß Tierkauf ist auch Vertrauenssache,da ihr aber schon Ziegen habt(mit oder ohne Papiere),könntet ihr mir Tipps geben.
Gruß MiVa und super cool,daß man auf euch zählen kann!! :) :smileyvieh:
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Beitrag#15von Alex » Donnerstag 27. Januar 2011, 22:57

Hallo,

das mit dem Preis ist so ne Sache, ich habe mir letztes Jahr zwei TWZ für 80 Eu(pro Tier) gekauftwaren meine ersten, hatte noch keinen Vergleich, der hat mich aber übers Ohr gehauen, da müssen Zwerge drin sein, die sind nicht mehr gewachsen, dann hab ich mir reinrassige für 50 Eu(mit 4 Monaten) geholt, die sind reinrassig und der Bock ist schön, dass Mädel kommt auch nicht so recht hoch und dann nochmal zwei für 120 Euro pro Tier für eine 1 und dreijährige, mit denen bin ich super zufrieden, die sind superschön und top gesund. Alles ohne Herdbuch. Also wirklich gut sind nur die teuren gewesen. Für eine gute Ziege find ich den Preis auch okay. Vorallem wenn sie schon zuchtreif sind. Bei uns gibts noch einen Herdbuchzüchter für TWZ der verlangt für eine halbjährige 250, das mögen schöne gesunde Tiere sein, ist mir aber einfach zu teuer. Für den Bock will der 360, das kann ich mir auch nicht leisten.

Zwischen 80,-und 120 Euro, ohne Herdbuch ist ein ordentlicher Preis, würde ich sagen. Ich weiß nicht, was die anderen so verlangen?

Grüße Alex
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Beitrag#16von Conny » Freitag 28. Januar 2011, 12:53

Hallo,

wenn ich gar nicht mehr weiss, welche Preise angebracht sind, dann erkundige ich mich im www. Z. B. *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** und schaue nach, was dort für das jeweilige Tier/Rasse, mit Papiere oder ohne usw. so verlangt wird. Ist zumal ein Anhaltspunkt.

Hier kannst du dich ja mal durchlesen: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Mit ist nicht bekannt, dass in Deutschland von Ziegen Blutproben genommen werden müssten. Unser TA ist da eigentlich immer hinterher, wenn es angeordnet wird und meldet sich sofort.

LG
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Beitrag#17von MiVa » Samstag 29. Januar 2011, 16:37

@Alex und Conny
Vielen Dank für die Antworten.Kann ich schon was damit anfangen.
Jetzt muß ich noch Überlegungen zum Zaun machen.Denn ohne richtige Einzäunung,keine Ziegen!!Kann mich noch nicht richtig entschließen was ich nehmen soll. Unsere Pferde sind mit Wingertpfosten(fester Auslauf)2 Reihen E-Breitband und 1-2 blanker Draht eingezäunt.Die Wiesen sind mit Elektropfosten(zum Wechseln der Weide) und 2 E-Breitband und jetzt auch mit 1 blanken Draht versehen. Aus eurer Erfahrung,was wäre am besten oder kombinierbar? mein altes Pony ist auch ein Ausbrechkünstler,nur springt er nicht über den Zaun,sondern schlüpft zwischen durch,wenn er merkt,daß kein Strom drauf ist.Die Pfosten haben eine Höhe von ca. 1,50m und daran sind die Bänder und Drähte in unterschiedlichen Höhen verteilt. Wie habt ihr eure Weidetore ziegensicher gemacht?Unsere Tore bestehen halt nur aus 2 E-Bänder mit Querverbindungen,damit mein Pony nicht durchkrappelt,aber für Ziegen wäre sowas nicht sicher. Was könnt ihr mir empfehlen/ raten? Gruß MiVa :)
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Beitrag#18von Conny » Samstag 29. Januar 2011, 18:25

Hallo,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass für Ziegen ein fester Zaun kombiniert mit E-Zaun die beste Lösung ist. Ziegen sind wahre Ausbrecherkünstler und finden jede Schwachstelle.

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Beitrag#19von Alex » Samstag 29. Januar 2011, 22:11

Hallo,

hab die gleichen Erfahrungen wie Conny gemacht. Allerdings konnte ich nicht die ganzen zwei Hektar fest einzäunen und zum umstecken verwende ich Schafsknotengitter, solang Futter dasteht halten sie sich mit dem Ausbrechen zurück, aber wehe das was noch steht, schmeckt nicht. Mit fünf Bänder hab ich schon versucht, funktioniert nicht.

Grüße Alex
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Beitrag#20von Herwig » Sonntag 30. Januar 2011, 09:45

Schafsdraht sogar am besten den 1,20 hohen!! Weil der mit der Zeit etwas durchhängt. Nicht den Fehler machen etwa unten zehn Zentimeter über dem Boden ziehen, besser ist es, ihn aufliegen zu lassen. Das wächst mit der Zeit ein und ist dann dicht. Ich nagele den Draht immer von außen an den Zaun und von innen schraube ich Isolatoren mit e-Litze. Die haben dann immer so 15 cm Abstand zum draht und es gibt keine Ableitungen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ziegen am besten mit Elekto-Knotengitter für Geflügel einzuzäunen sind. Die sind 1. höher und zweitens dichter.

Da liegt bei mir der Knackepunkt, warum Ziegen schlecht mit Pferden zu halten sind: Ziegen grundsätzlich im Knotengitter, aber Pferde niemals.
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Beitrag#21von MiVa » Sonntag 30. Januar 2011, 19:13

@ Conny , Alex und Herwig
Danke für eure Antworten. Ich könnte den festen Pferdeauslauf so lassen wie er ist und von außenher ein Schafsnetz aufbauen.So kommt mein Pony nicht dran und,wenn die Ziegen durch die Bänder schlüpfen,erwartet sie hintendran das Netz. Ok,alles fest Einzäunen kann ich auch nicht,da muß ich doch auf eine mobile Einzäunung zurückgreifen. Herwig hat mir ja auch die Höhe angegeben. So habe ich schon mal einen Anhaltspunkt.
Was haltet ihr von einem Wildzaun/Knotengeflecht 1,20-1,50m Höhe,unten kleinere Quadrate nach oben hin größer werdende? und davor 1-2 blanke Drähte spannen,damit sie schon vorher eine gewischt bekommen bevor sie an den Zaun gehen. Oder den Wildzaun um den Pferdeauslauf ziehen? So hätte ich ein festes Gehege auch für den Fall,daß wir mal nicht da sind und die Ziegen nicht die ganze Zeit bewacht werden können. Es gibt schon einiges zu bedenken. Hat jemand mit so einem Zaun Erfahrungen gemacht? Ansonsten müßte ich doch bei den einfachen Netzen bleiben. Gruß MiVa :)
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Beitrag#22von Conny » Sonntag 30. Januar 2011, 20:06

Hallo,

Wildzaun und blanker Draht als E-Zaun funktioniert bei mir seit Jahren.

LG
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Beitrag#23von Alex » Sonntag 30. Januar 2011, 21:51

Hallo,

mein Festzaun ist auch jener welcher, Wildzaun, davor zwei Elektro Drähte, da sind die Tiere drin, wenn ich nicht da bin, funktioniert tadellos, auf der Weide Elektroschafsnetz.

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Beitrag#24von Conny » Montag 31. Januar 2011, 10:48

Hei,

ich habe so insgesamt 4 Hektar eingezäunt, für Schafe, Ziegen, Minishettys, sämtliches Geflügel und demnächst auch wieder für die Schweine, da fehlt noch ein kleiner Teil, der neu eingezäunt werden muss, auch ist im Frühjahr ein neuer Stall geplant.

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Beitrag#25von MiVa » Dienstag 1. Februar 2011, 18:59

@Conny und Alex
Sorry,daß ich mich jetzt erst melde,aber unsere Kinder sind krank und ich hatte keine Zeit für den PC.
Danke für Eure Antworten. Ok,dann kann es ja los gehen mit dem Preisvergleich usw.
Kann nicht länger am PC bleiben,die Kleinste ruft schon wieder.Melde mich wieder so bald die Kleinen wieder fit sind. Lieben Gruß MiVa :)
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