Wie robust können Ziegen gehalten werden?

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Wie robust können Ziegen gehalten werden?

Beitrag#1von schmidti » Sonntag 17. Februar 2008, 11:14

Glück auf,
seit einiger zeit beschäftige ich mich mit Ziegen als Arbeitstiere. Ich nutze meine zum Ziehen von kleinen Wagen. Bis jetzt habe ich Böcke der BDE und WDE. Die machen alles so weit mit, jedoch habe ich den Eindruck, dass die Tiere meine Offenstallhaltung (Im Winter, und wir haben milde Winter) nicht wirklich gut vertragen. Nun möchte ich gerne eine kleine Ziegenherde halten, auch weibliche Tiere wegen Selbstversorgung mit Milch. Als Rasse schwebt mir Toggenburger, TWZ oder Walliser Schwarzhalsziege vor.
Wer hält diese Rassen und kann von Robusthaltung berichten?

Bildle Grüße
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Beitrag#2von knüllbergfarm » Sonntag 17. Februar 2008, 11:40

Hallo Schmidti wir haben eine 31 Tiere umfasende Herde Walliser Schwarzhalsziegen.
Ich weis aus erfarung von Freunden die Wde haten und alle Kurzharrziegen sind sehr emfindlich wenn man diese im Offenstal hält da sie meinermeinung nach ein zukurzes Fell haben und dadurch sehr Wetterempfindlich sind .Unsere duerfen sogar bei Regen und so wie das Wetter inmoment ist raus da diese Rasse aus der Schweiz Kanton Wallis wies der Name schon sagt kommt und direckt am Materhorn ist
sind diese Ziegen besonders Wetterrobust das wirklich lange Fell hält Regen ab wie ein Regenmantel und haelt die Teire schön warm . Diese Ziegenrasse ist besonders gut in Offenstallhaltung zu halten .
wenn du mehr wissen möchtest werde ich dir besten wissens zur Siete stehen.

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm
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Beitrag#3von schmidti » Sonntag 17. Februar 2008, 13:16

Hallo Thomas,

Bildlen Dank für dein Angebot. Mir ist im Grunde klar, dass sich WDE und BDE für meine Zwecke nicht eignen, eben noch nicht mal die Böcke bei entsprechender Fütterung!
Gerade auch zu Arbeitszwecken sind die Walliser sicher gut geeignet. Ich habe die Vorstellung, dass wie bei meinen Schafen die Lammzeit frühestens Mitte März beginnt und ich die Ziegen mit gutem Heu überwintern kann. Ich möchte eine Bockherde ( 4-5 Tiere) halten, mit Hammeln für die Arbeit und dem Zuchtbock, und eine Geissenherde mit 5 Tieren. Sicher hast du auch Zuchttiere abzugeben? Erst mal schauen, was nun mit der BT wird! Melkst du deine Tiere auch oder hältst du sie zur Fleischgewinnung? Eigentlich ist es ja eine Zweinutzungsziege Bild?

Bildle Grüsse
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Beitrag#4von knüllbergfarm » Sonntag 17. Februar 2008, 16:08

Hallo Schmidti
Die ablammzeit kann auch schon im Januar oder früher sein kannst du hier im Forum unter Ablamung aufe Knüllbergfarm lesen .Das mit den Hameln ist so eine sache wegen der Kastration das macht der TA nicht gerne weil die ganz schön wehleidig sind,die Jamern solange bis sie keine Schmerzen mehr haben.Die werden mit der Zange geknifen und das ist schmerzhaft.
Wir haben die Walliser zur Fleischversorgung (nicht nur für uns auch in unseren Hofladen zuhaben )und zum Melken eben eine Zweinutzungsrasse die den WDE,BDES umnichts nachstehen was die Milchleistung angeht,Ziegenfrisch und schnitkäse ist besonders lecker,Demnächst möchte ich noch Butter machen,dafür brauch ich aledings noch ne Milcjzetrifuge.

Bis dan Thomas
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Beitrag#5von schmidti » Sonntag 17. Februar 2008, 17:50

Hallo Thomas,
Du hast recht, kastrieren ist nicht eben angenehm (vor allem für den Bock Bild). Meine jetzigen mussten da auch durch, denn 5 "scharfe" Böcke zu Arbeitszwecken, das is nix Bild.
Aber das die auch zur Milchziege taugen, hab ich so noch nicht gewußt. Da sieht man eben wie wichtig der Austausch mit echten Praktikern ist Bild.

Bildle Grüsse
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Beitrag#6von dani » Mittwoch 20. Februar 2008, 17:22

Hallo,

wir halten TWZ im Offenstall. Vor 2 Jahren hatten wir Extremtemperaturen von -28 °C. Die Alttiere haben das mit Extrafutter gut weggesteckt. Milch ging etwas zurück, war aber ja klar, bei der Kälte. Junge kamen zu der Zeit keine, da wären wir um Rotlicht sicher nicht rumgekommen.
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Beitrag#7von knüllbergfarm » Mittwoch 20. Februar 2008, 22:05

Hallo ich nochma warumm alle der meinung sind das die Walliser nich zum Melken sind liegt am langen Fell
da muss mann eben durch dafür danken diese Hübschen Ziegen es ja auch gleich mehrmals:weildiese einfach toll aussehen, weil sie robust sind weil sie Milch und Fleisch liefern, und ein tolles Fell und
Hörner abgeben .
Gruss Thomas
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Beitrag#8von knüllbergfarm » Dienstag 26. Februar 2008, 21:20

Hallo ist mir noch eingefallen wenn du die Walliser als Packziegen nehmen wilst must du aufpassen weil das meist Langhaarziegen sind .Es gibt diese auch ganz selten mit kurzen Fell. Den Ziegen können nicht Schwitzen wie Pferde und können überhitzen.Haben wir aber nie gehabt unser leider letztes Jahr ine TiHo verstobener Pit Bild hatte da keine Probleme mit der ging sogar vorm Bollerwagen.Bild
gruss Thomas
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Beitrag#9von schmidti » Mittwoch 27. Februar 2008, 07:08

Hallo Thomas,

das mit dem langen Fell beschäftigt mich auch, wenns um Anspannen geht. Gibt es da eigentlich einen Pflegeaufwand, müssen die Ziegen gekämmt werden?

Bildle Grüsse






Übrigens: In Amerika heben auch die Ziegen Räder Bild
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Beitrag#10von knüllbergfarm » Mittwoch 27. Februar 2008, 07:26

Hallo Schmidti vorm Arbeiten kurz Kemmen und wen ne Verkletung im Fell ist Schere nehmen und abschneiden das Waechst nach,ansonsten sind die Pflegeleicht.Werd mal sehen unseren Jungbock demnächst einzufahren das Geschir von Pit past ihn bestimt schon .Pluto ist jetzt 2 jahre und ein riesenkerl
den haben wir letztes Jahr durch zufall von einen bekanten aus seiner Zucht natürlich Hb bekommen.

Gruss Thomas und Pluto
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