Kraftfuttermenge bei Milchziegen

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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#26von mangalitza » Freitag 29. November 2013, 13:53

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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#27von Jaegertom » Freitag 29. November 2013, 14:28

mangalitza hat geschrieben:Ich finde diesen Artikel ganz hilfreich:

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So eine gute Info findet man selten.Danke fürs Einstellen.
Wobei allerdings Landschaftspflegeziegen bei weitem keinen so hohen Kraftfutterbedarf haben, Leistungsziegen allerdings schon.
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#28von Alex » Samstag 30. November 2013, 23:26

Da stehen auch recht interessante Sachen zwecks Entwurmung usw. Danke für den Link.

Rübenschnitzel sollen die Milchleistung senken, hab ich jetzt schon mehrfach gelesen. Ich finde das die Milch bei Schnitzelgabe recht süß wird, mir schmeckt sie mit Hafer u. Gras/Heu besser;-)

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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#29von Claudia » Sonntag 1. Dezember 2013, 10:41

Zacharias hat geschrieben:Ich gebe Rübenschnitzel nur als Energiefutter, wenn eine Ziege mal abbaut, eben wegen dem Zuckergehalt.
Haferschalenpellets habe ich noch nie gehört und auch Tante Google sagt mir nicht, wo man die beziehen könnte. Damit könnte man sicherlich zu niedrigen Rohfasergehalt ausgleichen. Ich hätte nur Bedenken gerade bei klapprigen Tieren, dass die davon zu satt werden und zu wenig anderes fressen. Woher beziehst du das und wie viel gibst du?



Bei mir ist das Winterfutter und mengenmäßig war das max 2x1 Eimer auf rund 15 - 20 Ziegen und Schafe, abhängig von Heuqualität, Zweigeangebot und Wetter. Bei sehr kaltem Wetter (-15/-20 Grad) gab es mittags noch einen Eimer dazu. Ich hatte den Eindruck, das Haferschalenpellets Ziegen und Schafe ähnlich warm halten wie Rübenschntzel die Pferde..
Hier gibt es die bei einigen wenigen kleinen (übriggebliebenen) Futtermittelhändlern.
Aber im Grunde ist ist es ein Abfallprodukt aus der Getreideverarbeitung wie z. B: Müsliherstellung. Unilever ist doch von Dir nicht weit weg. Vielleicht sind da ein paar Big Bags abzugeben.
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#30von Zacharias » Sonntag 1. Dezember 2013, 11:42

Unilever hat den Sitz in Hamburg, das ist von mir nicht wirklich nah. Ich frage mal ein bisschen rum, aber hier ist so wenig Landwirtschaft, dass man viele und teils einfache Sachen wie Erbsen nicht bekommt. Vielleicht sollte ich Aschenputtel einstellen und die Flocken fürs Müsli nehmen, den Rest an die Schafe und Ziegen verfüttern.

Der Link beeinhaltet eine gute Zusammenfassung. Allerdings steht auch dort, dass eine laktierende Ziege bis zu 1,5kg Kraftfutter benötigt. Wenn man mal davon ausgeht, dass hiermit nur die Versorgung der Lämmer gemeint ist, ist es mit 1-2 Tassen also nicht getan. Des Weiteren bin ich froh, mal etwas zum Einweißbedarf einer laktierenden Ziege gefunden zu haben. Ich hatte schon den Verdacht, dass Grundfutter nicht genügend Eiweiß bietet. Werde in der kommenden Lammsaison wieder Luzernepellts zusätzlich zum Hafer zufüttern. Damit habe ich in diesem Jahr gute Erfahrungen gemacht.
Gruß, Birgit
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#31von Aika » Sonntag 1. Dezember 2013, 15:07

Wir haben ein paar Jahre gemolken. Unsere WDE gab bis zu 6 Litern Milch täglich, hatte immer Zwillinge und zweimal Drillinge.
Da wir Anfänger waren hatten wir sie zum Melken falsch erzogen, sie stand nur still wenn sie was zu fressen hatte. Beim Melken gab es meistens Gerstenschrot , sie brauchte dann pro Melkzeit etwa einen halben 5 Liter Eimer Schrot, Fett war sie aber trotzdem nicht.
Die BDE brauchte wesentlich weniger, gab aber auch nur 2-3 Liter Milch pro Tag.
Tosca, die WDE ist jetzt 10 Jahre alt und wird nicht mehr gedeckt, wir melken auch nicht mehr.
Zur Zeit ist sie auch etwas rappelig, wir müssen wohl etwas Kraftfutter zufüttern.
Gruß Bärbel
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#32von Claudia » Sonntag 1. Dezember 2013, 16:11

Zacharias hat geschrieben:Unilever hat den Sitz in Hamburg, das ist von mir nicht wirklich nah. ......


.



Jede Firma hat Zweigstellen und bei Dir ist eine in Reken, riesengroß und mit Fabrikverkauf.
War aber auch nur ein Vorschlag
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#33von Claudia » Sonntag 1. Dezember 2013, 16:52

Zacharias hat geschrieben:
Der Link beeinhaltet eine gute Zusammenfassung. Allerdings steht auch dort, dass eine laktierende Ziege bis zu 1,5kg Kraftfutter benötigt.



Da steht aber auch nix von Weidegang. Es geht um Stallhaltung
ich dachte deine haben Weide?
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Re: Kraftfuttermenge bei Milchziegen

Beitrag#34von Zacharias » Sonntag 1. Dezember 2013, 23:56

Ja, Weide haben sie. Aber da Ziegen in der Regel schon lammen, wenn draußen noch wenig wächst, denke ich da macht Kraftfutter durchaus Sinn. Sobald die Lämmer selbst fressen und die Vegetationsperiode beginnt, füttere ich nicht mehr solche Mengen zu und lasse auch die Luzernepellets weg.

Reken klingt gut, ich mache mich schlau. Ein paar Big Packs bekomme ich zwar nicht transportiert, aber vielleicht gibt es ja geringere Maße.

@ Aika
Falsche Erziehung ist das aber nicht. Es gilt ja allgemein die Meinung, dass nur Schafe so doof sind sich ohne Futter melken zu lassen (betrifft meine leider nicht). Ich glaube auch nicht, dass man eine Hochleistungsziege wie die WDE ohne Kraftfutter über die Runden kriegt, erst recht nicht mit Drillingen.
Gruß, Birgit
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