Zecken

Moderator: Conny


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 948

Zecken

Beitrag#1von Uwe » Samstag 16. April 2011, 12:59

Gerade habe ich mir Bärlauch aus dem Garten geholt ... und die ersten zwei Zecken krabbelten mir über die Hand - trotz langer Hose und langen Hemdsärmeln! Die beiden beißen niemanden mehr ...

Nur gut, dass wir in einer ruhigen Zone leben Bild.

Unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** gibt es Informationen zu Zeckenvorkommen und FSME nach Postleitzahl!
Gruß aus der Wesermarsch ...
Uwe
Benutzeravatar
Uwe
Moderator
Moderator
Beiträge: 540
Registriert: 06.2010
Wohnort: Wesermarsch
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#2von Gothic » Sonntag 17. April 2011, 11:59

Ich bin leider hier in eher "böse" Zecken Gegend unterwegs. Bild
Unser alter Hund hatte vor 2 Jahren trotz Zeckemitteleinsatz und spezieller Impfung eine Borreliose Infektion, da dachten wir er schafft es nicht mehr.
Dieses Jahr ist schon Anfang März, die Straße weiter runter, ein Berner-Sennenhund gestorben. Ich bin mir nur nicht sicher ob jetzt Borreliose oder FSME.

Ich wollte mich ja mal impfen lassen, mal schauen. Der Hausarzt meinte die Kosten werden nicht von der Krankenkasse getrage. Da ich da nur arbeite und mein Wohnort aber nicht im ausgeschriebenen FSME Gebiet liegt.
Benutzeravatar
Gothic
...kann schon mitreden
...kann schon mitreden
Beiträge: 106
Registriert: 02.2008
Wohnort: Berkersheim
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#3von -Sabine- » Sonntag 17. April 2011, 12:20

Gothic hat geschrieben:Ich bin leider hier in eher "böse" Zecken Gegend unterwegs. Bild
Unser alter Hund hatte vor 2 Jahren trotz Zeckemitteleinsatz und spezieller Impfung eine Borreliose Infektion, da dachten wir er schafft es nicht mehr.


Zecken gehören halt zum Sommer .....

Ich wohne in einem Hochrisikogebiet und bin schon seit Jahren nicht geimpft, ebenso meine Tochter nicht und auch die Hunde haben kein Gift am Körper. Das beste Mittel ist, wenn man heimkommt, duschen bzw. absuchen und ggf. sofort entfernen. Und natürlich lange Hosen, Socken, langärmelige T-Shirts anziehen, wenn man durchs Gebüsch streift - die, die sich dann auf der Hand niederlassen, bemerkt man sofort - siehe oben. Die Impfung ist relativ witzlos, da die Erreger der Impfung immer einen Schritt voraus sind und die speziellen Varianten, gegen die der Impfstoff wirkt, in diesem Jahr schon nicht mehr "im Einsatz" sind. Außerdem ist selbst in Hochrisikogebieten der Prozentsatz an Zecken, die infektiös sind, verschwindend gering. Außerdem werden immer wieder schwere Nebenwirkungen der Impfung - vor allem bei Kindern - diskutiert.

Zusammengenommen für mich Grund genug, das Problem "manuell" :wink: zu händeln.
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#4von Bartkaninchen » Sonntag 17. April 2011, 19:15

Ich hab bei Hund und Katzen schon alles Mögliche ausprobiert. Ob nun Frontline oder Exspot oder rein pflanzliche Mittel - nichts verhindert den Zeckenbefall bei den Tieren.
Sich selber kann man nur wie schon oben von Sabine beschrieben, durch lange Kleidung schützen, auch wenn das im Sommer immer etwas unbequem ist. Als Erzieher in Kinderferienlagern haben wir die Kinder immer die Socken über die Hosenbeine ziehen lassen und zusätzlich dann noch die Sockenränder mit Autan eingesprüht. Das hat zumindest etwas Erfolg gebracht, was aber die Körperkontrolle nach einem Waldstreifzug nicht ersetzt.
In diesem Sinne : Ein zeckenfreies Jahr ! Und denkt dran : Zecken sind auch durch den Winter nicht auszurotten und auch in dieser Jahreszeit, wenn auch vermindert, aktiv !
"Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.”

Gerhard Uhlenbruck
Benutzeravatar
Bartkaninchen
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 195
Registriert: 05.2008
Wohnort: Hohenmölsen OT Rössuln
Highscores: 1
Geschlecht: männlich

Beitrag#5von Tino Gärtner » Sonntag 17. April 2011, 19:59

Also ich bin auch der Meinung, Zecken gehören irgendwie dazu und wie als Tierhalter müssen uns damit arangieren.

Ich persönlich kenne kein zuverlässiges Mittel, den einzigen denen die Präperate helfen, sind der TA, der sie verkauft und dem Herstellern.

Persönlich bin ich auch nicht geimpft, das hängt wohl mit meiner Einstellung zur Impfung zusammen.

Dabei würde ich es sogar bezahlt bekommen und die Borellieninfektion ist bei uns als Berufskrankheit anerkannt.

Ich halte es da lieber mit zweckmäßiger Bekleidung und dem allabendlichen Absuchen nach den Krabbeltierchen.

Meine ersten Zecken in diesem Jahr hatte ich bereits in der 2. Märzwoche, 2 Auwaldzecken welche gerade an meinem Hosenbein hochkletterten.

(Sind unter einer Lupe betrachtet übrigens wunderschön gezeichnet)

Achso, bevor nachgefragt wird, ich arbeite als Ranger bei der Naturwacht- und komme so zwangsläufig fast täglich mit solchen "Gefahren" in Kontakt.



Trotz alledem, einen schönen Abend und einen angenehmen Wochenstart

Beste Grüße aus dem
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Tino
Benutzeravatar
Tino Gärtner
...kann schon mitreden
...kann schon mitreden
Beiträge: 84
Registriert: 11.2010
Wohnort: Bad Liebenwerda
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#6von Hilbenhoefle » Sonntag 17. April 2011, 22:10

Die Hunde bekommen was gegen Zecken weil Zecken nicht nur Borreliose sondern auch unzählige andere Krankheiten übertragen wie z.B. Babesiose usw. und ich einschlägige Erfahrungen mit solchen parasitären Erkrankungen machen mußte. Daß mein Hund noch lebt ist ein Wunder.

Eine Impfung gegen Borellien ist ein Kampf gegen Windmühlen (wird meines Wissens auch nicht praktiziert), alleine wegen FSME würde es Sinn machen. Risiken und Nutzen ist wie bei jeder Impfung abzuwägen. Ich selbst hab mich vor 20 Jahren mal impfen lassen, danach aber nicht mehr auffrischen lassen. Das sollte für das restliche Leben reichen....

Ich selbst kann mich mit duschen und absammeln recht gut schützen, aber das ist bei haarigen Tieren wie Hunde, Ziegen, Schafe nicht mit 100% Erfolg gekrönt. Man übersieht immer wieder eine.
Benutzeravatar
Hilbenhoefle
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 64
Registriert: 04.2010
Wohnort: Schwäbische Alb
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#7von Gothic » Sonntag 17. April 2011, 23:55

Habe ich irgendwo mit einem Wort gesagt das ich Zecken irgendwie nicht "zum Sommer" oder sonstwie zur Natur gehörig ansehe? Bild

Geimpft bin ich nicht, hab ich ja geschrieben. Ein Hund ist halt mittlerweile tot und einer war schwer erkrankt. Babesiose haben wir auch schon hinter uns beim Hund. Daher Borrelioseimpfung beim Hund spare ich mir, hilft eh nicht.

Absammeln und passende Kleidung mach ich ja, ganz so naiv bin ich ja auch nicht. Bild
Duschen ist auf der Arbeit halt eher nicht möglich.
Aber scheinbar gehen die Zecken auch mehr an die Hunde als an mich, oder soll ich sagen - die sammeln schon mal den Weg ab bevor ich komme.
Es ist halt schon manchmal verwunderlich wo doch immer mal wieder sich so Zecken verbeissen, obwohl man denkt man hätte den Hund gründlich abgesucht. Bild
Benutzeravatar
Gothic
...kann schon mitreden
...kann schon mitreden
Beiträge: 106
Registriert: 02.2008
Wohnort: Berkersheim
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#8von -Sabine- » Montag 18. April 2011, 06:04

Hilbenhoefle hat geschrieben:Die Hunde bekommen was gegen Zecken weil Zecken nicht nur Borreliose sondern auch unzählige andere Krankheiten übertragen wie z.B. Babesiose usw. und ich einschlägige Erfahrungen mit solchen parasitären Erkrankungen machen mußte. Daß mein Hund noch lebt ist ein Wunder.


Auch bei Babesiose dauert die Übertragung durch die Zecke 48 bis 72 Stunden, d.h., wenn Du die Zecke vorher entfernst, oassiert nichts. Soweit ich weiß, gibt es keine durch Zecken übertragbare Krabkheit, die allein durch den Erstkontakt via Biss übertragen wird, sondern bei allen dauert es eine ganze Weile. Weshalb absuchen und entfernen wirklich gut funktionieren.
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#9von Christina » Montag 18. April 2011, 09:37

Ich weiß auch nicht mehr, wie ich beim Hund damit umgehen soll.... Bisher war das einzige "Gift", das in und an meinen Hund kam, ein Antizeckenmittel.
Nachdem bei meinem Hund mit 14 Jahren nun ein Blasentumor diagnostiziert wurde, hab ich etwas nachgeforscht und gelesen, dass einige Blasentumore darauf zurück führen...
Andererseits wächst der Tumor scheinbar nicht und sie hat den wohl auch schon 6 Jahre. Wer weiß, was damals Auslöser war?!?
Keine Ahnung, was ich diesen Sommer mache... In dem Wuschelfell nach Zecken suchen und jeden Tag 20 raus zupfen ist aucht nicht so toll... Vor allem nicht, wenn man eine übersieht und das dicke Ding dann vollgemampft auf dem Bettvorleger liegt!!! Ieehhh!
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#10von -Sabine- » Montag 18. April 2011, 09:50

Ja, Wuschelfell ist blöd. Aber die Zecken sitzen bevorzugt im Gesicht/an den Ohren und unter den Achseln. Und das ist schnell abgesucht. Wenn man doch eine übersieht ... ich weiß nicht. Ich mach mich nicht verrückt. Ich habe mehrere Hunde, wir sind eigentlich nur draußen, ich wohne im Hochrisikogebiet - und wir hatten in 20 Jahren noch keine Erkrankung aufgrund eines Zeckenbisses, weder bei Mensch, noch bei Tier.
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#11von Gothic » Montag 18. April 2011, 10:33

Ich habe das ja nun auch schon so seit etlichen Jahren gehandhabt, dass ich die Zecken bei den Hunden absammle.
Mich hat es aber natürlich nach den 3 Vorfällen innerhalb kürzester Zeit nun doch etwas verschreckt. War halt auch nicht wirklich toll einen 14 jährigen Hund hier plötzlich mit heftigen Fieberschüben liegen zu haben.
Benutzeravatar
Gothic
...kann schon mitreden
...kann schon mitreden
Beiträge: 106
Registriert: 02.2008
Wohnort: Berkersheim
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#12von Christina » Montag 18. April 2011, 10:42

Ja, da sitzen sie bevorzugt. Da findet man 18 von 20, aber die anderen beiden sitzen eben irgendwo, wo man genauer suchen muss.
Meine Stute ist Borreliose positiv. Angeblich eine Mitursache für das Headshaking... Viele Menschen leiden stark unter den Folgen von Borreliose... Ganz ohne ist das nicht!!
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#13von -Sabine- » Montag 18. April 2011, 12:00

Christina hat geschrieben:Meine Stute ist Borreliose positiv. Angeblich eine Mitursache für das Headshaking... Viele Menschen leiden stark unter den Folgen von Borreliose... Ganz ohne ist das nicht!!


Borreliose ist mit Antibiotika aber ganz gut zu behandeln, die Ausheilungsquote sehr hoch. Ob das Headshakingsyndrom Deiner Stute damit zu tun hat - ich weiß nicht .... Hast Du schon an (Kriebel-)Mücken gedacht?
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#14von Christina » Montag 18. April 2011, 13:18

Sie hats auch im Winter, Kriebelmücken fallen also raus. Trigeminusneuralgie ist wohl das Stichwort.
Bei akuten Fällen stimme ich Dir zu, bei alten Geschichten sieht die Sache anders aus.
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#15von -Sabine- » Montag 18. April 2011, 13:51

Hallo Christina,

wahrscheinlich erzähli ich Dir jetzt lauter Sachen, die Du schon weißt, aber vielleicht ist doch noch eine Idee dabei:

- Zaumzeug/Gebiss/Reitweise checken - auch den Sattel und den Sitz des Reiters, denn Rückenverspannungen können Kettenreaktionen auslösen.

- Halswirbelsäule untersuchen (phyiotherapeutisch/osteopathisch UND röntgen

- Zähne anschauen - aber von Pferdezahnarzt, viele TÄe haben da eher nur die rudimentäre Ahnung

Hat nicht die TiHo in Hannover das mal erforschen wollen? Ich meine mich dämmerig zu erinnern. Ich habe aber schon seit Jahren keine Pferde mehr, daher bin ich vielleicht nicht up do date ....
Zuletzt geändert von -Sabine- am Montag 18. April 2011, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#16von Christina » Montag 18. April 2011, 15:12

Hallo Sabine,

das ist alles erfolgt. :-)
Sie reagiert auf "pieksige" Berührungen von Insekten, Hagelkörnern etc. auf der Nase.
Inzwischen ist die Stute "im Ruhestand" und mit einigen Haltungsanpassungen und besonderer Achtung auf ordentliche Fütterung (im Winter aus überdachter Raufe) ziemlich symptomfrei, so man sie nicht fordert. Tatsächlich kam ich an den Punkt, wo ein weiteres gesundes Pferd zusätzlich günstiger war... Nunja, jetzt sind es insgesamt vier Ponys / Pferde! :-)

Die TiHo kam - meine ich - irgendwann auch darauf, dass es häufig Trigeminusneuralgien sind. Die Frage ist, woher diese kommen... und da sind halt Borrelieosen, Herpes, Borna, Influenza-, Herpes- und Tetanusimpfungen sowie häufige Wurmkuren in Verdacht.... Wobei auch dann die Frage besteht, warum die einen Pferde und nicht die anderen....?!? Da kommt man dann wieder auf die unterschiedlichen Qualitäten der Entgiftungssysteme... und so weiter und so fort.... das soll dann wieder mit der Halswirbelsäule und Zinkmangel zusammen hängen... never ending.

Ganz ohne sind die Zecken jedenfalls nicht... und trotzdem lebe ich relativ entspannt damit, weil die Fahrt auf der A1 nach Hamburg rein auch nicht ohne ist! ;-)
Ich glaube, nur mit einer gewissen Entspannung bleibt man selbst gesund! ...und das kommt den Tieren dann wieder zugute.

Aber ich muss zugeben, dass ich satte Zecken einfach extrem ekelig finde!

Beste Grüße,
Christina
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#17von -Sabine- » Montag 18. April 2011, 17:43

Christina hat geschrieben:Ich glaube, nur mit einer gewissen Entspannung bleibt man selbst gesund! ...und das kommt den Tieren dann wieder zugute.


Ja - an dem Punkt bin ich auch schon länger :) Dazu ein fittes Immunsystem und eine ordentliche Haltung - bei Mensch wie Tier :D

Aber ich muss zugeben, dass ich satte Zecken einfach extrem ekelig finde!


Ja - vor allem, wenn man drauftritt :alien:

PS: So kommt man zu einer Pferdeherde :P - aber schön, dass es Deiner Stute einigermaßen gut geht :)
Viele Grüße, Sabine
__________________________
Wir müssen uns der Natur anpassen, und nicht die Natur uns.
© Siegfried Wache


Für alle Ziegenfreunde: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
-Sabine-
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 49
Registriert: 12.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#18von Alex » Montag 18. April 2011, 22:05

Hallo,

na ganz ohne sind die Zecken nicht, bei uns im Dorf lebt eine Frau, die haben auch Pferde und einen kleinen Hof, sie sitzt aber jetzt schon seit Jahren aufgrund eines Zeckenbisses im Rollstuhl(keine FSME). Was es genau war weiß ich nicht, nur das es langsam immer schlimmer wurde, bis sie gar nicht mehr laufen konnte.

Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich im Sommer lieber mit kurzen Hosen herum laufe, weil da spüre ich die Krabbeltiere sofort, bei langen Hosen, hab ich eher eine die sich verbissen hat.

Grüße Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Beitrag#19von starkepferde » Mittwoch 20. April 2011, 12:30

Hallo,
sehr interessantes Thema. Also, ich lebe seit ca. 18 Jahren mit einer Borreliose-Infektion. Impfen kann man nur die FSME. Borreliose lässt sich, bei einer frischen Infektion, gut mit Antibiotika behandeln. Aber auch hier hilft nicht immer das gleiche Mittel, es kann sein, dass erst das 2. oder 3. Mittel Wirkung zeigt. Zu beachten sind auch die Nebenwirkungen des Antibiotika, gerade bei dieser intensiven Sonne - Hautkrebsrisiko. Ich wurde über 12 Jahre auf Rheuma behandelt bis sich dann rauss gestellt hat, dass es eine alte Borrelieninfektion ist. Antibiotika haat nur noch bedingt geholfen. Probleme mit den Nebenwirkungen waren genauso unangenehm wie die Borreliose selbst. Geholfen hat mir eine homöophatische Therapie und Bioresonanz-Therapie.
Die Titerwerte waren nach einem halben Jahr Behandlung in einem fast nicht mehr nachweisbaren Bereich. Der Internist, der zuvor behandelt hat konnte das nicht glauben und ist heute leider noch der Meinung dass es die Spätwirkungen des Antibiotika sind. Gehe seit dem nicht mehr zu ihm in Behandlung und werde ihn DUMM sterben lassen. Austherapieren kann man meine alte Infektion nicht mehr und die Borrelien versuchen immer wieder sich zu vermehren. Biete ihnen aber Kontra durch die homöophatische Behandlung.
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht
würde ich heute noch einen Baum pflanzen.

:smileyvieh: le Grüße Nutztier-Arche 139 \\\"Hardeck"\\\
Benutzeravatar
starkepferde
Moderator
Moderator
Beiträge: 156
Registriert: 01.2009
Wohnort: Büdingen-Orleshausen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#20von Christina » Donnerstag 21. April 2011, 07:00

@ starkepferde: Damit bestätigst Du genau das Ergebnis meiner langen Recherchen.
Es gibt unendlich viele Leidensgeschichten von Menschen und Tieren, die völlig falsch über lange, lange Zeit behandelt wurden... Die Schulmedizin kennt nur die Antwort Antibiotika, die eben nicht mehr hilft.... Und nimmt neue Lösungen nicht an.
Bei meinem Pferd achte ich auf ein gutes Immunsystem, eine stabile, gute Darmflora und eine gute Versorgung mit Mineralien und Vitaminen. Ich hab die Nahrungsergänzungsmittel alle selbst ausprobiert und kann deshalb ganz klar sagen: Man fühlt sich deutlich besser. Ich sehe es meiner Stute an den Augen an, wenn etwas fehlt... Hab aber inzwischen bei ganz vielen Pferden das Problem, dass ich mir die Augen kaum noch anschauen mag!!!! Aber das ist wieder ein anderes Thema.


Tatsache ist aber, dass Zecken zwar ein großer Überträger sind, wir uns aber ebenso vor Mücken etc. schützen müssten. Und wie soll das gehen?
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben


Beteilige Dich mit einer Spende