Wie die Wärme in einem alten Haus halten?

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Beitrag#26von Januschka » Sonntag 25. Oktober 2009, 22:46

Lehmbaufachgeschäft hab ich hier noch nie gesehen, aber vielleicht hilft das Netz da auch weiter.. sonst muß ich hier die Selbstversorger noch mal nerven.. gibt es bei *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***, falls jemand schwedisch oder norwegsisch liest....

ZU Deinem Borsalz fällt mir also Borex ein.. haben wir hier mal verwendet gegen Hausschwamm.

Gänseliebhaberin, es hört sich an, als wenn ihr in einem alten und ungesunden Haus lebt. Auf jeden Fall würd ich den Spaß erst mal gründlich abtrocknen lassen und im nächsten Jahr mal Dach und Drainage rund ums Haus gründlich angucken.

Januschka,
mit Erdkeller
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Beitrag#27von viehev » Montag 26. Oktober 2009, 10:25

Na die Dachplatte habn wir repariert, aber die musste ja kaputt gehen, als es viel geregnet hat *Kopf Schüttel*

Ja bis im Frühjahr kanns abtrocknen, und dann hoff ich man kann die Wände wieder zu putzen...
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Beitrag#28von Frankenvieh » Montag 26. Oktober 2009, 18:01

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Beitrag#29von Alex » Mittwoch 4. November 2009, 21:40

Hallo,

zum Thema feuchte Wände, wohne in einem alten Sandsteinhaus´, bei uns ist es schön warm und die Luftfeuchte ist auch okay aber meine Wände sind überall feucht fällt überall unten rum der ''Putz wieder ab, könnte jetzt aber nicht immer wieder einen Stein rausnehmen geht ja bei Sandsteinquader nicht, für eine Mauertrockenlegungsfirma fehlt auch mir das Geld, Haus hat auch keinen Keller und kein richtiges Fundament marke "arme Leute vor 200 Jahren" Wie würdet ihr das machen.

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Beitrag#30von Herwig » Donnerstag 5. November 2009, 11:10

Chemisch gibt es die Möglichkeit der Verkieselung, so würde das auch eine Firma machen. Es werden unten in die Letzte Setienreihe schräg nach unten veralufende Löcher gebohrt, darauf kommt eine Art Trichter, der mit der Verkieselungsflüssigkeit gefüllt wird. Das Zeug sickert dann in die Gründung und dir Steine und bildet eine Feuchtigkeitssperre.

Ich würde aber aufsägen (in einer Fuge) und Teerpappe einschieben ist mindestens genauso gut (wenn nicht sogar besser) und du hast keine Chemie im Bau.
Ein Bekannter von mir hat das mit einer alten Schrotsäge gemacht, einer hat innen gestanden und einer außen und dann alle 30 - 40 cm vorbereitete Dachpappe eingeschoben...
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Beitrag#31von Alex » Dienstag 10. November 2009, 09:45

Hallo Herwig,

Danke für die Antwort.
das mit dem aufschneiden hab ich schon mal gehört, bei uns bloß das Problem daß wir keine gerade Fuge haben, die Sterine sind unterschiedlich und die haben Ziegelstückchen usw. dazwischengesteckt, voll die krumme Mauer. Gibt auch kein richtiges Fundament.
Das ganze Haus hängt auch nach vorn wenn ich hinten in der Küche ein kleines Auto loslasse fährt es von selbst bis zur Haustüre raus.

Bis denn

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Beitrag#32von mangalitza » Dienstag 10. November 2009, 10:10

Hallo Alex,

das Problem kenne ich; bei mir war es ein Basaltstein und sonstiges Gemisch. Ich habe den Keller tiefergelegt und dann immer etwa 50 cm Wand herausgestemmt, dort ein neues Fundament gegossen ( Beton wasserdicht versiegelt), auf das neue Fundament Teerpappe, einen Stein gemauert, auf den Stein wieder eine Teerpappe, Rest mit Spieß oder Beton zugeworfen --> allerdings: sauviel Arbeit, aber Haus und Keller sind trocken.
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Beitrag#33von Alex » Sonntag 15. November 2009, 22:46

Hallo Michael,

das Problem wir haben keinen Keller, die haben damals die Erde einwenig weggekratzt und dann ihre Sandsteinquader draufgesetzt, ohne Fundament oder sonstwas, haben hinten am Haus einen Felsenkeller dran aber den müssen wir wegbrechen ist total kaputt und da läuft uns auch Wasser unters Haus.

bis denn Alex
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Beitrag#34von Claudia » Dienstag 7. Mai 2013, 17:16

Frankenvieh hat geschrieben:Wir haben von innen gedämmt, natürlich muss man darauf achten das es atmen kann und des kann es bei uns. Ganz so blöd wie unser Vorgänger sind wir dann doch nicht.

Leider ist das ganze Lehmzeugs so verschweinst teuer, das man es sich nicht einfach mal so leisten kann. Vergleich: 25kg Lehmputz 10€ und normaler 3,55€ da überlegt man doch was man tut.



.........................



das ist sicherlich regional/geografisch unterschiedlich, aber lehm hab ich mir die tonne für 2 euro aus der kiesgrube geholt- ich konnte mir auch genau die ecke/schicht aussuchen die ich haben wollte.
da er sehr fett war, hab ich etwas abgemagert mit sand, das ganze im betonmischer gemischt und durch ein altes kornsieb in den kübel gekippt, je nachdem wie ich dann die konsistenz haben will, kann er dort noch etwas durch verdunstung andicken.
bieher hab ich gut 10 tonnen im und rund ums haus verbaut-nicht auszudenken wie teuer das in säcken geworden wäre ...(und noch wird)
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