Seid ihr "betroffen"??

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Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#1von Uwe » Mittwoch 23. Januar 2013, 20:16

No comment ... aber ich bin "betroffen"!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#2von Christina » Donnerstag 24. Januar 2013, 18:10

Obwohl ich generell für die Jagd bin, würde ich es sehr begrüßen, wenn ich Treibjagden über unser Gelände verbieten könnte. Jedes Jahr die Sorge um die Pferde...
Mal ab davon, dass dann die Rehe auf merkwürdigsten Wegen flüchten und mitten im Dorf vors Auto laufen, bei meiner Freundin plötzlich ein Wildschwein an der Haustür klingelt und ähnliche Dinge.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#3von Uwe » Donnerstag 24. Januar 2013, 18:38

... wie Du weißt haben wir die Bundesstrasse an der Grenze, Hühner und Enten laufen frei!
Jäger auf Nahrungssuche? Bei mir nicht - seid Jahren schon!
Hindern kann ich die nicht - aber ... sie halten sich dran, noch freiwillig!
Einerseits wird gejammert, dass es nicht mehr so viele Hasen gibt und dennoch werden die hier bejagt!
Erschwerend kommt hinzu, dass die ihre Beute nicht mehr unters Volk bringen können. Selbst die Gastronomie will keine Hasen ... warum wird dann gejagt??
Verstehe einer die Männer mit ihrem Knallstock!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#4von Conny » Sonntag 27. Januar 2013, 14:48

Auch wir sind betroffen. Auch wir sorgen uns jedes Jahr um unsere Pferde und Schafe. Treibjagden genau gegenüber vom Haus. Neuerdings werden die Jagden an Höllander vermietet, die schießen aus dem Auto heraus !!!!! Mich ärgert das schon seit Jahren. Musste mir auch schon anhören:"Was wollen sie denn? Sie bekommen ja auch einen Obulus dafür." Obulus? 5,- bis 10,-€ etwas/Jahr und kommt auch noch die Mitteilung, das Geld wurde für xy gespendet. Aus lauter Trotz habe ich geschrieben, dass ich gerne mein Geld hätte und selber entscheide, was ich damit machen möchte. Antwort erhielt ich nie. Geld auch nicht.

Von Jägern heruntergetrampelte Zäune (sind einfach drübergestiegen) wurden nicht ersetzt, nicht gemeldet, keine Ausgleichszahlung für Ersatz. Kamen nur unquaifizierte Spüche.

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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#5von Frankenvieh » Mittwoch 30. Januar 2013, 09:12

Ich bin froh wenn hier mal gejagd wird! Zur Brunft der Muffel habe ich in einer Herde 45 Stück gezählt! Wisst ihr was die für einen Schaden anrichten? Die Schweine wühlen unsere Wiesen um, deshalb streuen wir auch keinen Dung, weil es dann noch schlimmer wird! Niedergerissene Weidezäune, auch ohne Treibjagd. Im Wald sind oft Verbisse, so das Bäume eingehen.
Ich bin froh das es Jäger gibt und das Wild hier reduziert. Was wäre wenn es keine Jäger gäbe???? ich gehe tgl raus, mit dem hund. jeden Tag sehe ich Wild, die Felder hier sind manchmal kahl gefressen!
Ich bin für die Jagd und so eine Treibjagd räumt mal auf. Ich komme gut klar mit den Jägern, mein Mann geht öfters mit als Treiber mit.

Diese Internetseite ist sowieso wiedermal von solchen "Gutsmenschen", mit Tierschutz hat das wenig zu tun.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#6von Alex » Mittwoch 30. Januar 2013, 22:37

Ich hab grundsätzlich nichts gegen die Jagd an sich, ein Wildschwein würd ich eher essen als ein Supermarktschnitzel. Treibjagden find ich persönlich aber pervers und unfair. Das Problem sind die arroganten überheblichen Jäger, die sich einbilden, wenn sie aufmarschieren, dann hat gefälligst jeder zu verschwinden, der hier wohnt, weil sie jetzt da sind. Wir haben direkt hinterm Haus meine Weide und im Anschluss kommt der Wald mit Jägerstand direkt an der Weidegrenze. Unser Jäger wollte mir verbieten Abends mit meinem Hund wohlgemerkt angeleint, nochmal um meine Wiese zu laufen. Dieser Mensch lebt fünfzig Kilometer entfernt in der Stadt und kommt alle vier bis sechs Wochen mal hier raus und ich dürfte aber nie mehr abends da hoch, weil ich ihm das Wild verschrecke. Ich hab ihm vorgeschlagen wenn er kommt, soll er mir doch kurz Bescheid geben, dann würde ich an diesem Abend anders laufen, Nee also das könnt ich ja wohl von ihm nicht erwarten, soweit lasse er sich nicht herab, ich habe Abends da oben nix mehr verloren, Der kann mir mal den Buckel runterrutschen. Mit solchen Aktionen werden wir nicht miteinander auskommen.

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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#7von Herwig » Donnerstag 31. Januar 2013, 07:13

Genau das ist das Problem, im Grunde habt ihr alle recht!!
Mich nervt auch diese Überheblichkeit der Jäger und Heger, die Wölfe "aus Versehen abschießen" Hunde bzw. Katzen abschießen wiel die die Singvögel bejagen könnten. In einem Stapel Totholz auf meinem Grundstück fand ich kürzlich eine Kastenfalle. Den Stapel habe ich extra angelegt für die Wildtiere, in meinem Wald, 3 km vom Ort entfernt. Ein Hochsitz auf meiner Wiese mit einer dicken Fahrspur muss ich auch hinnehmen, weil bei mir, auf meiner vielfältigen Kröäuterwiese so viele Rehe grasen und Kitze hochziehen.
Ich nehme das aber ohne Beschwerde hin, denn als ein Fuchs mich täglich besuchte und erheblichen Schaden bei meinem Geflügel anstellte, gaben die Jäger nicht eher auf, bis er erlegt war. Ein Anruf genügt wenn es Probleme gibt mit anderen Bauern die Hecken absägen oder alte Bäume, Wiesen unberechtigt umbrechen oder Wegränder umpflügen. Da kann ich mich dann auch auf die Jäger verlassen. Die Wildschweine für meinen Kartoffelacker sperren sie grundsätzlich mit e-zaun aus, brauch ich mich gar nicht zu kümmern.
Einmal habe ich an einer Treibjagt teilgenommen, vor fast 40 Jahren, weil ich mich erkenntlich zeigen wollte. Als ich dann sah, dass sogar eine Schnepfe geschossen wurde (steht unter Naturschutz) und das offen anprangerte, werde ich nicht mehr geholt. Treibjagt halte ich heute für die feigste Aktion der Jagd, hat mit einer solchen auch nichts zu tun. Dieses ganze Getue mit den Jagdhörner und Tannenzweigen, sowie diese eigen, verharmlosende, elitäre Insider Jägersprache finde ich fast schon faschistoid. ( Angefangen bei "Losung" und aufgehört bei "aufbrechen")
Wie bei vielen Menschenschlägen gibt es aber solche und solche. Wir haben hier einen Pächter, dem tatsächlich der Naturschutz am wichtigsten ist, im Hause bei ihm keine Trophähe, kein Geweih oder "Decke" an der Wand. 5 Jahre keinen Hasen geschossen, fast nur Wildschweine, die er auch vermarktet. Vom Jagdgeld werden die Straßen in der Feldmark unterhalten. (Ich hätte im letzten Jahr 8500 Euro zahlen müssen, als direkter Anlieger an einem Feldweg mit Teerdecke, die erneuert werden musste) hier bei uns zahlt der Pächter solche Ausgaben ab, diese Abmachung gibt es mit dem Gemeinderat.
Vor 6 Jahren hat der Jagdpächter 2km Wegrand mit alten Apfelsorten bepflanzt. Davor eine Kirschenallee angelegt. Einen alten 400 Jahre Baum hat er per Klage vor der Fällung gerettet. Mehrere Hecken un Knicks hat er mit seinen Kumpanen angelegt etc.
So halte ich tapfer still, wenn die Jäger mal einen Scheiß bauen, den ich nicht so toll finde, weil meine Erfahrung gezeigt hat, dass es sich unter dem Strich die Waage hält.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#8von lucky9 » Donnerstag 31. Januar 2013, 12:25

Hi,

also ich finde auch das kann man so und so sehen. Aber das die Jäger Spaß am schießen und töten haben ist sicher sonst würden die keine Hunde oder Katzen abknallen. Ich für meinen teil muss sagen solange sie mir meinen Hund nicht abschießen schau ich skeptisch zu aber wen ich betroffen währe würde ich das nicht hinnehmen, den würde ich im Bach ersäufen. Aber mal weg von Hund und Katze
es gibt auch einpaar Jäger die verantwortungsbewusst arbeiten jedoch nen 80 Jährigen der ne Brille mit 13,00 Gläsern braucht würde ich keine Waffe mehr in die Hand drücken!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#9von Herwig » Donnerstag 31. Januar 2013, 14:43

Songtext von R. May:

Auf Schloß Hohenhecken zu Niederahr
Es hat soeben getagt,
Lädt Freiherr Bodo, wie jedes Jahr,
Zur Diplomatenjagd;
Durch Felder und Auen auf haarige Sauen,
In Wiesen und Büschen den Hirsch zu erwischen,
Den hat Freiherr Bodo für teures Geld
Am Vorabend selber hier aufgestellt.
Schon bricht es herein in Wald und in Flur,
Das diplomatische Corps,
Die Ritter vom Orden der Konjunktur,
Zwei Generäle zuvor.
Bei Hörnerquinten, mit Prügeln und Flinten.
Es folgt mit Furore ein Monsignore.
Selbst den klapprigen Ahnherrn von Kieselknirsch,
Trägt man auf der Bahre mit auf die Pirsch!
Es knallen die Büchsen, ein Pulverblitz
Es wird soeben gesagt,
Daß Generalleutnant von Zitzewitz
Den Verlust seines Dackels beklagt.
Der Attaché Mehring erlegt einen Hering,
Den tiefgefroren die Kugeln durchbohren,
Noch in Frischhaltepackung - das sei unerhört!
Ein Keiler ergibt sich, vom Lärm ganz verstört.
"Bewegt sich dort etwas am Waldesrand?"
(Der Ahnherr sieht nicht mehr recht).
"Das kriegt kurzerhand eins übergebrannt!"
(Denn schließen kann er nicht schlecht.
Ja ganz ohne Zweifel: Er schießt wie der Teufel!)
Man trägt ihn ganz leise bis dicht an die Schneise.
Man reicht ihm die Büchse, es prasselt das Schrot:
So findet der Außenminister den Tod.
Daß der Ahnherr daraufhin noch "Weidmannsheil" schreit,
Hat alle painlichst berührt.
Ihm wird ein Protestschreiben überreicht
(besonders scharf formuliert),
Doch muß man dem Alten zugute halten:
Das war bei Hubertus ein prächtiger Blattschuß,
Und daß er das Wort Diplomatenjagd
Nur etwas zu wörtlich genommen hat.
Die Nacht bricht herein, und Schloß Hohenhecke
Bietet ein friedliches Bild:
Der Monsignore segnet die Strecke
Von leblosen, greisen Wild,
Schon fast vergessen, will doch keiner essen:
Die Veteranen, die zähen Fasanen,die Ente mit Rheuma, den Keiler mit Asthma.
Die Jagd wird begossen, und dann wird beschlossen:
Der Krempel wird - weil man hier großzügig denkt --
Dem nächsten Armenhaus geschenkt.
So wird auch den Ärmsten der Segen zuteil!
Es lebe das Waidwerk, dreimal Waidmannsheil!

Hier noch mal als original Video mit Musik und Gesang: (er war seiner Zeit weit voraus!)

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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#10von Uwe » Donnerstag 31. Januar 2013, 17:56

... das habe ich mir sofort kopiert! Danke, Herwig, für`s abtippen!
Wie im echten Leben!
Sehr passend:
"Selbst den klapprigen Ahnherrn von Kieselknirsch,
Trägt man auf der Bahre mit auf die Pirsch!"


Eine Klasse für sich, der Mann!

LG Uwe
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#11von Jaegertom » Montag 4. Februar 2013, 10:23

DasContra der Jagd nimmt schon seltsame Stilblüten an. Es melden sich lautstark Menschen, die absolut nicht mit der Materie vertraut sind.
Wild ist auf der einen Seite sehr schön anzusehen, wenn aber dadurch Schäden entstehen, wer kümmert sich dann darum?
Rehe sind so lieb. Dass sie in einer Überpopulation nachhaltig durch übermäßigen Verbiß nachhaltig für unsere Folgegenerationen den Wald schädigen, ist ein anderes Bild.
Wie soll dem Problem entgegengewirkt werden?
Ihr vergesst dass es ZWEI Gruppen von Jägern gibt, die Jäger und FÖRSTER!
Während die einen privat unterwegs sind, jsind die anderen im Staatsdienst. Und gerade da wird das Wild , vor allem Rehe und Hirsche nicht mehr als Wild gesehen sondern als Waldschädling Nummer1.
Das sind nicht die Jagden die das breite Publikum zu Gesicht bekommt. Ich habe selbst schon erlebt dass in derem Auftrag auf alles Rehwild geschossen wird um es kurz zu halten.
Selbst in der Försterausbildung wird beigebracht wie einmal herausgekommen ist dass Rehe als Schädlinge zu sehen sind und zu eliminieren sind.
Des weiteren sind hier Forenteilnehmer Nutztierhalter. Man kann nicht nur wie Herwig bereits schrieb zum Eigennutz entscheiden.
Wehe der Fuchs holt die HÜhner!
Wer sät der soll auch ernten.
Jäger investieren ungemein viel Geld in den Naturschutz, nehmt den jagenden Wirtschaftsbossen ihr Spielzeug weg und das Geld fehlt!
Kommt ihr dafür auf?? Viele Gespräche mit Landwirten , Anpachten ZUSÄTZLICH von Wildflächen, Nistkästen aufhängen, Auerhuhnprojekt im Schwarzwald und und und.
Wer gibt dann die Gelder dafür??
Ich bitte zuerst sich zu informieren und nicht mit den pauschalen Floskeln wie viele selbsternannte Naturschützer ohne Ausbildung um sich zu werfen.
Dann sollte eine Waage erstellt werden.
Wenn zB die Wildschweine auch nicht mehr bejagt werden, könnt ihr den Strom bald nicht mehr bezahlen weil der Mais in deren Mägen verschwindet
und die Tiere auch eure Flächen umgraben.
Zuerst denken!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#12von Frankenvieh » Montag 4. Februar 2013, 19:10

Mettbrötchen hat geschrieben:Dann sollen die sich auch auf die Wildschweine konzentieren.
Und nicht auf Katzen und Hunde!
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Das ist an den Haaren herbeigezogen. die Peta sind radikale terroristische Tierrechtler. Wer solche Leute unterstützt und noch gut findet sollte KEINE Nutztiere halten! Die Peta sind Verbrecher!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#13von Jaegertom » Dienstag 5. Februar 2013, 00:18

Heutzutage müsste jegliches Töten von Tieren zu Nahrungszwecken nicht mehr sein.Theoritisch.
Das schließt die Nutztierhalter genauso mit ein.
Im großen Ganzen schlachten da die wenigsten selbst und schieben ihre Tiere zum Schlachter ab.
DIeses Nicht -Sehen -Wollen des Tötungsvorgangs ist auch nicht ok.
Ich habe seit kleinauf meine Tiere die gegessen wurden selbst geschlachtet, auch Wildtiere lange Jahre selbst erlegt bevor ich Nutztierhalter wurde.
Nie habe ich mich am Schießen aufgegeilt wie du es wissen möchtest.
Auch habe ich keine Trophäen zu Hause aufgestellt, da für mich die Jagd der Ernährung dient.
Und da du nicht Hobby, Berufsjäger und Förster auseinander halten kannst, bezweifle ich Wissen über die Materie in größerem Umfange.
Berufsjäger ist ein Beruf wie Bäcker zum erlernen, und kein Berufsjäger ist Förster. Förster bejagen im Staatsdienste ihre zugeteilten Reviere, und sind meistens für die Holzwirtschaft tätig, die Jagd ist nur nebenbei., Ich kenne auch Förster ohne zugeteilte Jagd die ganz privat eine gepachtet haben . Werden die nun zu Hobbyjägern????
Wenn du die Jagd den Berufjägern überlassen willst, wer soll denn diese Menge bezahlen, die benötigt werden um die Abschusszahlen der privaten Hobby-Wildschweinjäger zu erreichen?
Auch Rehwild kann unmöglich so erlegt werden.Es gibt einfach zu viel davon um von Berufsjägern in Schach gehalten zu werden.
Wer kümmert sich um die Elektrozäune um den Mais der Bauern wenn nicht die privaten Pächter?
Denke weiter so und so manches wird dann wohl unbezahlbar werden.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#14von Herwig » Dienstag 5. Februar 2013, 06:58

Liebe Freunde, gemach gemach.
Im Prinzip sind wir uns doch einig, es gibt solche und solche.
Oft ist es leider so, das die harsche Kritik genau die Falschen trifft.
Das ist wie mit den Elternabenden in der Schule, die Eltern die man dringend sprechen müsste die kommen nicht, die die kommen haben kaum eine Problematik...
So ist es bei den Jägern auch: Jene, mit denen man diskutieren müsste, die sind nicht Gesprächsbereit, jene, die sowieso alles nach besten Wissen und Gewissen machen fühlen sich angegriffen.
Wichtig ist es, keinen "Rundumschlag" zu machen.
Das ist wie mit den Landwirten:
Nicht alle rechtfertigen Massentierhaltung, nicht allen ist genetische Vielfalt egal, nicht alle hantieren ständig mit Herbiziden etc tec. Da differenzieren wir ja auch.

Peta ist schon mehrfach nachgewiesen worden, dass sie Filmdokumente entsprechend "inzenieren" um sie spektakulär zu machen. Hand aufs Herz, jedem Nutztierhalter ist schon mal ein Tier vertorben oder verletzt, wenn da Peta genau im richtigen Zeitpunkt einen Film dreht und dAS ENTSPRECHEND PUBLIZIERT kriegt man Besuch vom Vet.amt. Lasst uns nicht in manche Chöre so einfach einstimmen.
Ich bin gegen Agrarindustrie und Massentierhaltung, aber nicht gegen Bauern. Ich bin gegen Trophähenjäger, aber nicht gegen Heger und Naturschützer. Wie gesagt, es gibt Jäger, die schießen aus "Versehen" einen Wolf und es gibt welche, die helfen ihn anzusiedeln. Dabei unterscheide ich nicht einmal nach Förster, Jäger oder Jagdpächter. Denn eines ist gewiss, eine gute Ausbildung schützt vor gar nichts, schließlich gibt es gute Bäcker und schlechte, gute Metzger und schlechte, gute Bauern und schlechte und auch gute Förster und schlechte!
Und wie schon erwähnt, ich bin froh, das mein Kartoffelacker nicht jedes Jahr von Wildschweinen plattgemacht wird und die Füchse am Hühnergehege nicht Schlange stehen.
Jäger, die sich Trophähen an die Wand hängen sind nicht unbedingt mein Fall, schließlich hängen sich Politessen auch nicht tausende von Knöllchenkopien an die Wand, als Beweis für ihre Tätigkeit.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#15von Herwig » Dienstag 5. Februar 2013, 07:01

Noch ein kurzer Nachtrag zu dem Text der Diplomatenjagd:
Diplomatenjagd ist in D schon seit vielen Jahren nicht mehr erlaubt!!
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#16von Uwe » Dienstag 5. Februar 2013, 22:15

Zwar hatte ich eingangs vermerkt „no comment“ nun aber muss ich doch etwas klarstellen:
Ich bin grundsätzlich nicht gegen die Jagd – wenn sie denn professionell ausgeübt wird! Mich stören die Jäger, die hochherrschaftlich auf/in meinen Weiden mit Treibern auftauchen und ihr „Recht“ auf freie Jagdausübung im Rahmen der Jagdgenossenschaft, in der ich Zwangsmitglied bin, ausüben. Dazu zähle ich z.B. das unangemeldete Auftauchen von Treibern und Jägern auf meinem Hausgrundstück (befriedeter Bereich gem. Niedersächsischem Jagdgesetz!). Mit geschulterter Langwaffe an unserem Küchenfenster vorbei! Wenn sich dieses Verhalten trotz wiederholtem Einspruch nicht abstellen lässt bleibt mir keine andere Wahl als die Herrschaften von meinem Grund und Boden zu verdammen!
Das wird nun immer mehr möglich. In einer aktuellen Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 30.01.2013 wurde diesem Anspruch entsprochen! Das die Jagd in einigen Regionen aufgrund des hohen Wilddrucks notwenig ist steht außer Frage!
Wenn ich aber erleben muss, dass ein Jäger auf einer meiner Weiden (auf der meine Schafe stehen), einen Hasen schießt, seinen Hund zur Bergung über den Zaun heben muss um die Beute zu holen obwohl die Schafe aufgescheucht herumrennen – dann platzt mir der Hals!
Nach diesem Vorfall habe ich keinen guten Draht mehr zu der Truppe – und die nicht zu mir!
Zudem wird bei Treibjagden oftmals das Wild aus den Weiden um uns herum in Richtung (viel befahrener) Bundesstrasse gedrückt an der dann die Jäger warten. Alles was durchkommt flüchtet natürlich über die Bundesstrasse – Wildunfälle sind vorprogrammiert! Da helfen auch keine aufgestellten Dreiecke mit dem Hinweis „WILDUNFALL“.
Da alles Reden nichts hilft bin ich da raus, sobald die gesetzliche Grundlage geschaffen ist bin ich aus der Jagdgenossenschaft raus.
Z.Zt. wird meine Einstellung akzeptiert, ich weiß natürlich das es nur „good will“ des Jagdpächters ist … aber auf meinen Weiden gibt es immer etwas zu tun, gerade in der Jagdsaison!
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#17von ginkgo1956 » Mittwoch 20. Februar 2013, 17:01

Allerortens hört und liest man das die Abschusszahlen nicht erreicht wurden.
Klar wenn ich mal 200 km anfahren muss um einen Schwarzkittel zu schießen hätte ich auch keine Lust um regelmäßig auf die Jagd zu gehen.....
Und zu Meetbrötchen möchte ich sagen das ich auch nicht bei der Bundeswehr war und trotzdem gern Jäger wäre...und sie für wichtig halte.
Ich glaube kaum das man einen Jäger mit Soldaten vergleichen kann/sollte. Bei der Armee werde ich zum Töten an Menschen ausgebildet !
Bei Jägern gibt es zwei verschiedene paar Schuhe. Da gibt es halt den Rechtsanwalt , den Herrn Doktor oder den von und zu
Großkotz. Und da gibt es eben auch den Heger und Pfleger ohne den fetten Range Rover etc.
Und der Förster hat heute bestimmt weniger mit der Jagd zu tun. In erster Linie ist er Wirtschafter für den Wald und muss sehen das er den Einschlag auch gut verkaufen kann.
Leider ist es so, das der Normalverbraucher bzw. arbeiter sich eine Pacht nicht leisten kann.
Ich hatte auch schon Ärger mit " Jägern " und so ein Trottel hat tatsächlich mal auf meinen Hund geschossen obwohl ich nur einige
meter von diesen entfernt war. Zum glück hatte nicht getroffen oder vielleicht auch absichtlich daneben geschossen ? Wollte mir/uns wahrscheinlich zeigen wer der Chef im Revier ist .Dieses Hasenhirn saß auf einen Hochstand und wollte mich belehren das mein Hund nicht frei im Gelände zu laufen hat. Dazu keinen Kommentar !
Aber ohne die Jagd geht es nun mal nicht. Allerdings hätten die bei mir nicht einfach mal so über meinen Besitz zu laufen...ohne sich vorher anzumelden. Wir sind doch hier nicht im Wilden Westen.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#18von ginkgo1956 » Mittwoch 20. Februar 2013, 18:34

Und was ist Bundeswehr heute ?
Letztentlich spielt es auch keine rolle wie man sie heute nennen mag.
Und bitte nicht...Deutschland wird an Hingukusch verteitigt.....Kotz
Ein Tier töte ich... um es zu ESSEN !
Wer will den meine Frau und meine Kinder ermorden ??
Nochmal ; - Der Jäger erlegt Tiere um diese zu verwerten. Zeit der Steinzeit jagd der Mensch. Nur die Methode/n haben sich geändert.
Ich rede hier nicht von der " Jagd " auf Löwen oder Elefanten. Das ist keine Jagt. Das ist killen. Habe noch nichts von einen Löwensteak
gehört. Diese art von Jägern ( Trophähenjäger ) gehören für mich in den Knast. Aber für viel Kohle kann man halt " fast " alles haben.
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#19von ginkgo1956 » Donnerstag 21. Februar 2013, 06:29

Ich finde es nicht egal wenn ich sehe wie unsere Soldaten für " Humanitäre " einsätze verheizt werden. Aber wenn der große
" Bruder " einen Furz quersitzen hat stehen wir und alle anderen auf der Matte um die "braune Wurst aus Fäkalien" die die größte " Demokratie " der
Welt verzapft hat wieder klatt zu bügeln. Das nennt man dann humanitäre Einsätze wo wir dann Brunnen für die jeweilgen kaputt gebombten Länder bauen dürfen.
Aber was das mit der Jagd zu tun.....?
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#20von Herwig » Donnerstag 21. Februar 2013, 09:34

Tja, was hat das mit der Jagd zu tun...? NIX!
Ich war Kriegsdienstverweigerer mit Gerichtsverhandlungen in denen mein "Gewissen" geprüft worden ist, mit genau dieser Frage: Stellen Sie sich vor, sie gehen mit ihrer Freundin durch den Wald und plötzlich kommt jemand daher und bedroht ihre Freundin mit einem Messer, was würden Sie tun!
Darum, Mettbrötchen, Tiere töten hat aber auch gänzlich gar nichts mit dem Verteidigen des Lebens meiner Angehörigen zu tun!
Wir können das gerne hier diskutieren, dann aber unter Weltanschauung oder ähnlichen Überschriften.
Bitte kehrt zum Thema zurück.
Danke
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#21von schnuckened » Samstag 6. April 2013, 08:46

vorneweg, blöde überschrift für späteinsteiger! so vergammelt manch wichtiges thema!

aber was für eins! wow, erst kürzlich habe ich davon von einem bekannten gehört und wollte es im nachhinein gar nicht glauben, weil aber auch gar nichts weiter davon zu hören ist! ein totales politisches "no go"! das wundert einem wenig, ist diese nebengesellschaft der jagdvereinigungen der letzte zufluchtsort von legalisierten nutznießern und befürwortern feudaler machtstrukturen! der fürst sagt, "komm, hier hast du ein privileg, mach was du willst damit! aaber, mach das alleine und lass mich gefälligst in ruhe!"
es wird höchste zeit, das diese unzeitgemäßen strukturen ein ende haben! die zeiten sind vorbei, da ein weidmann der allwissende und unverzichtbare helfershelfer der weitlaufenden ländlich-regionalen territorien sein muss. die gesellschaft braucht ihn nicht mehr, jedenfalls nicht zu dem zweck, für den er selbst seine eigene daseinsberechtigung rechtfertigt, nämlich der hege und pflege sowie regulierung der wildbestände, schutz der artenvielfalt, erhaltung der BIODEVISITÄT ! und der agrobiodiversität schon gar nicht! die neuen herausforderungen der globalisierten zeit machen ihm zu schaffen, setzen ihm zusehends zu. er hat keine mittel, den landwirt auch nur in annäherndem maße vor wildschäden auf den äckern zu schützen, sieht tatenlos zu (muss es), wie marderhund, waschbär und co. sich verbreiten und schiebt den verlust von hunderten arten nieder- und kleinwild dem wolf in die schuhe! und hat dazu auch noch den großen rand!
dabei liebe leser, trampelt ihm heute schon jeder auf dem kopf herum, denn wenn wie bei uns der kohlebagger oder oder frau aigner ,was so ziemlich das selbe ist, ein veto oder auch nur im übertragenen sinne einen bock schießt, labert die jägerschaft hinterdrein! nee, sie passen nicht mehr in unsere zeit!
und nun möchten sie sich aufregen, die armen! sehen sie doch alles ihr eigen und jammern rum, alles kostet zu viel geld. jede einschränkung ihrer befugnisse könnte das aus für die "moderne"jagd bedeuten! na und? wäre das schlimm?
ja, auch ich bin betroffen! muss (noch) ertragen, dass mein privatweg von den kraftwagen mit dem (möchtegern-)hirschemblem auf dem ersatzrad genutzt, der wald zur bespaßung (jagd ist ihr hobby) gebraucht und das ganze territorium für ihre machtausübung per jagdgesetz einem aufdiktiert wird.
das alles zum preis von 0,79 € pro ha!!!!! das ist der hammer, und meineserachtens sogar der hauptgrund, warum jagd in der heutigen form der vergangenheit angehört!

grüße

ed
Geprüfter Berater in Wolfsangelegenheiten nach Monitoring-Standards mit Unterstützung von VIEH / majaura@t-online.de
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#22von la-pastorella » Samstag 6. April 2013, 12:52

Erste Aussage: Bei mir sind bisher mehr Schafe wegen der Wildschweine ausgebüchst (sicher 8-9 x in 4 Jahren) als wegen der Treibjagden (0). Manche Wiesen benutze ich zu bestimmten Jahreszeiten nicht mehr, weils zu gefährlich wird.

Hier in Nordhessen läuft das bisher sehr kollegial. Vielleicht auch weil viele der Jäger gleichzeitig auch Landwirte sind, oder zumindest enge Kontakte bestehen. Wir sprechen auch ab, wenn Jagdgäste kommen und parallel Schafwanderungen anstehen. Das kann man ja entzerren, wenn man den Mund aufmacht.

An der Schwäbischen Alb sind die Jäger empfindlicher, es wird weniger miteinander gesprochen. Es gibt auch generell mehr Bewohner dort, daher auch mehr Spaziergänger im Wald und die Jäger werden sicher wesentlich öfter gestört. Da würde ich mir aber auch mehr Direktkontakte wünschen statt übereinander Gejammer.

Ich habs nicht so mit der Jagerei, hab aber in den letzten Jahren meine Meinung etwas geändert. Nicht wegen eventueller Wölfe und Luchse (die Debatte halte ich für übertrieben beim jetzigen Stand der Dinge) aber die Wildsauen machen einen elenden Schaden in Gartenbaukulturen und sehr stark auch auf den Wiesen. Da ich mit meinen Schafen im Extensivgrünland unterwegs bin, hab ich da oft ähnliche Reviere wie das Wild. Rotwild, Rehe, Füchse, Halsen - alles kein Problem, das klappt gut zusammen. Aber Schwarzkittel machen sehr viel Schade: Zäune kaputt, Schafe weg, Wiesen umgepflügt. Sie draußen zu halten ist anscheinend nahezu unmöglich. Ich möchte denen auch nicht wirklich direkt begegnen und bin nicht böse drum, wenn es ein paar weniger werden.

Gruß
Barbara
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#23von Christina » Montag 8. April 2013, 06:38

Hallo Barbara,

dass die Jagd an sich deutlich verstärkt werden muss, ist meiner Meinung nach unumstritten!
Trotzdem bin ich persönlich gegen TREIBjagden.

Gruß, Christina
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#24von Uwe » Sonntag 19. Januar 2014, 16:43

Ein älteres Thema (fast ein Jahr alt) mal wieder aktualisiert. Wie Ed schon schrieb:
"blöde überschrift für späteinsteiger! so vergammelt manch wichtiges thema!"

Ein recht sachlicher Beitrag heute im ZDF:
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Natürlich kommt der Irrsinn nicht zu kurz: Ein kapitaler Hirsch als Trophäenjäger (für Jäger mit wenig Zeit und Geduld aber wohl reichlich Geld) für reichlich 10.000€ im Rothaargebirge oder die Schwarzwild"jagd" im Gehege ...!

Anderes hingegen war sachlich und nachvollziehbar - für Jäger wohl eher nicht!
Gruß aus der Wesermarsch ...
Uwe
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Re: Seid ihr "betroffen"??

Beitrag#25von Fuhrmann » Sonntag 19. Januar 2014, 17:34

Jeder ist betroffen !

54 % des deutchen Waldes gehören den Bürgern !

Pro 1 € Jagdpacht gibt es 8 € Wildschaden !

Was die Wildtiere auf den LW Flächen wegfressen, wissen wir nicht !
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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