Schürze??

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Schürze??

Beitrag#1von Herwig » Donnerstag 12. August 2010, 14:02

Ich habe mal eine ganz ausgefallene Frage.

Am WE waren wir bei unseren Nachbarn eingeladen zum Essen. Als ich dort ankam, stand unsere Nachbarin mit nem Pürrierstab am Herd und hatte eine Schürze um, so wie meine Oma früher. Aus selbstgewebtem Leinen...
Ich war ganz baff, zumal unsere Nachbarin gerade 30 Jahre ist. Ich dachte das wäre total aus der Mode, meine Frau könnt ich dafür nicht erwärmen.

Meine Nachbarn sind voll ökologisch orientiert, da kommt nix aus konventioneller Landwirtschaft auf den Teller.
Ich hielt Schürzen immer für erzkonservativ und echt "altbacken."

Meine Nachbarin fand meine Verwunderung wiederum urig, denn sie trägt, nach iherer Aussage die Schürze auch aus Überzeugung. Sie kauft hochwertige Klamotten aus Hanf und fair trade etc und will sich die nicht mit Fett, Rotkohlsaft oder sonstwas versauen.
So habe ich das irgendwie noch gar nicht gesehen...Bild weiß auch nicht warum, war einfach so in meinem Kopf> Hausfrau mit Schürze ist nicht emanzipiert, ewig gestrig etc. Son Quatsch, wie ich nun finde.
Bin gleich mal ins Inet und habe geschaut wo es im Versandhandel ganz normale, traditionelle Küchenschürzen zu kaufen gibt. Ich habe etwas herumgesucht und den Eindruck gewonnen, mit sowas Banalem mag man sich nicht abgeben - Schürzen? Pfui! Höchtens vom Designer und so teuer, dass man in Ohnmacht fällt, wenn ein Fleck draufkommt.


Wer trägt von euch (noch/wieder) Schürze??
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Beitrag#2von Fuhrmann » Donnerstag 12. August 2010, 14:36

Ich trage zwar keine Schürze, aber dass man mit der Schürze die Kleidung schützt ist naheliegend. Auch die nahe verwandschaft der Worte Schürze und Schutz deutet auf den Ursprung hin. Aber in Zeiten von Waschmaschinen, Waschpulver und Kleidung relativ "billigem" Einkauf wurde die Schürze out !
Mien Oma hat immer Schürzen getragen, die wurden von der Hausscheiderin genäht, meine Mutter trägt sie ab und auch noch, eben zwecks Schutz. Meine Freundin konnte ich damit nicht begeistern, hatte mal eine gekauft auf einem Markt.

Übrigens trugen Landwirte, Müller oder Holzrücker auch Schürzen, letztere auch wegen Nässeschutz.
Ich suchte mal eine per Handkurbel betriebene Brotschneidemaschine...fehlanzeige !
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Re: Schürze??

Beitrag#3von Uwe » Donnerstag 12. August 2010, 15:43

Herwig hat geschrieben:
Wer trägt von euch (noch/wieder) Schürze??


... ich nicht - weil ich mich sowieso immer "ein saue" Bild

Aber unser Tierarzt trägt eine, ganz edel - aus Leder!
Und einen Schmied habe ich neulich auch damit gesehen!

Oder ging es um Küchen- bzw. Kittelschürzen ... da kenne ich heute niemanden mehr.
Früher, ja früher war das ganz normal. Ich erinnere mich, dass die Schürze auch als Taschentuch genutzt wurde Bild
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Beitrag#4von Frankenvieh » Donnerstag 12. August 2010, 16:00

Ich trage nur Schürze beim Melken, Schlachten oder bei den Kälbern, sind aber Gummischürzen. Mein Mann trägt auch eine beim Schlachten und Melken, da ist sie ja vorgeschrieben.

Früher war Kleidung teuer, deswegen trug man Schürzen einfach als Schutz. Meine Mutter hat auch immer eine DeDeRon KittelSchürze an, wie fast alle älteren hierBild
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Beitrag#5von Frankenvieh » Donnerstag 12. August 2010, 16:05

Fuhrmann hat geschrieben:.
Ich suchte mal eine per Handkurbel betriebene Brotschneidemaschine...fehlanzeige !


Hast du nun schon eine? Sch au doch mal bei Ebay und mach ne Suchanzeige, die schicken dir ne Mail, wenn einer eine einstellt. Wir hatten bis zur Wende noch eine.
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Beitrag#6von karinenhof » Donnerstag 12. August 2010, 16:24

hm, also ich bin auch kein Schürzenträger. Beim Schlachten klar, ist ja auch vorgeschrieben. Ansonsten haben wir im Schrank einen Stapel mit Arbeitst T-Shirt´s. Wer braucht - der nimmt sich. Sind fast alles eine Größe (genau wie wir Bild).

Ich bin ja eher die praktisch, sparsam veranlagte. Und Schürzen behindern mich eher. Aber wenn ich es so überdenke, finde ich es beim Schlachten schon praktisch. So eine schicke DeDeRon- Schürze würde ich nicht anziehen. Aber Leinen od. Baumwolle ist gar keine so schlechte Idee.

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Beitrag#7von Herwig » Donnerstag 12. August 2010, 16:33

@Fuhrmann,

wir hatten immer eine Kurbelmaschine zum Brotschneiden, nun haben wir einen dänische Brotschneideapparat. Es gibt nix besseres. Schneller als jede andere Brotmaschine, ob elektrisch oder Kurbel.
Fantastisches Ding, alle vom Jahrestreffen müssten sie kennen, siehe z.B. hier:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Gibt es häufig auch noch bei ebay

Ach ja, meine Großmutter nahm die Schürze auch immer als Handtuch, Hände abtrocknen, schnell mal die Krümel vom Tisch, Bohnen schnippeln-Apfall in die Schürze, ein paar Kartoffeln oder Äpfel holen etc. war praktisch.
Schürzen aus Leinen kann man kochen, manche Kleidungstücke nicht. Die Schürze wurde eine Woche getragen, da waren dann schon so einige Flecken drauf, die nicht auf den Pullover oder Bluse gelandet sind. Außerdem hatte die Schürze Taschen und die Kleider nicht...
Bis zuletzt behauptete meine Oma, nicht ohne Schürze im Haushalt arbeiten zu können.

Was für meine Oma die Schürze war, ist für mich heute meine grüne Latzhose, böse Zungen behaupten ich hätte sie sogatr zu meiner Hochzeit getragen...
Zuletzt geändert von Herwig am Donnerstag 12. August 2010, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#8von mangalitza » Donnerstag 12. August 2010, 16:46

der Link führt leider zum Error, muss in Adressleiste kopiert werden. Daher an dieser Stelle das Bild, zu dem der Link führt:
Bild
Zuletzt geändert von mangalitza am Donnerstag 12. August 2010, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#9von Herwig » Donnerstag 12. August 2010, 16:57

Ich habe eine Firma gefunden, die tatsächlich noch Leinenschürzen herstellen und sogar Bauernhemden aus Leinen nähen. Keine Utopie-Preise verlangen.
Schürze z.B. 22.00 Euro, handgenäht (nicht von Kinderhänden) freie Auswahl beim Stoff!

Guckste hier:
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Beitrag#10von klosterbauer » Donnerstag 12. August 2010, 18:03

Ahoi

ist man mal einen Tag unterwegs, verpasst man ja fast das Schürzenthema:

WIr haben hier zwei Südtiroler Schürzen (klar, eine mit nem Bergschaf drauf) und tragen die auch des öfteren. Nicht so oft wie die Südtiroler, die ja ständig damit rumlaufen, aber es gibt schon einige Anlässe.

hier ein Link (aber auf Edelweiß steht ja nicht jeder): *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

hier eine auch mit Haflinger: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Also: Es gibt Gegenden, da ist die Schürze immer noch gut in Mode (wenn auch hier mit politischem Hintergedanken).

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Beitrag#11von Fuhrmann » Donnerstag 12. August 2010, 18:46

Erst mal Danke für die Links, im Moment ist das Thema Brotschneidemaschine nicht aktuell. Aber ich hatte heute noch mal bei Eb.. geschaut und das gab eine mit Handkurbel und die ist als Allesscheider konzipiert, muss ich noch mal schauen.

Zur Schürze........es gab ja wohl auch Schürzenjäger ;-)

Und bei uns gibt es einen Spruch " Ein Mann kann garnicht so viel mit seinen Händen verdienen, was eine Frau in der Schürze wegtragen kann"
Soviel zur Kapazität von Schürzen. Eine Frau die nicht Haushalten konnte wurde oft auch mit diesem Spruch bedacht.

Bei meiner Oma war das auch für alles, Kartoffeln oder Bohnen tragen, tisch abwischen Nase putzen oder mal einem der Enkel die Tränen trocknen.

Dann gibt es bei uns noch die Bezeichnung Deck-Schürze, wir mehr als Spaß oder Neckerei benutzt, aber gab es so was wirklich und für was war sie gut ?
Zuletzt geändert von Fuhrmann am Donnerstag 12. August 2010, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#12von klosterbauer » Donnerstag 12. August 2010, 20:05

Hi Furhmann

So eine Deckschürze ist was für Jungs - konkret für Schafböcke. Wenn ich mich richtig erinnere, funktionieren sie als Verhüterli, die Jungs springen also aufs Mädel, der Samen landet in der Schürz - ne, wofür die Dinger alle gut sein können.

Übrigens gibts auch "Sprunggeschirre" - damit stempeln die Jungs die gedeckten Mädels (wenn sie keine Schürze um hatten ...)

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Beitrag#13von Alex » Freitag 13. August 2010, 00:34

Also eine Schürze zu tragen, hab ich mir schon öfter überlegt, im Stall oder auch beim Kochen, weil ich sau mich immer mächtig ein und meine Klamotten sind immer so´, daß ich sie nicht mehr sauber kriege, und mit den billigklamotten hab ich ein Problem, allerdings hab ich bis jetzt noch kein Modell gefunden in dem ich mir nicht total unemanzipiert vorkomme, deswegen renn ich noch eingesuddelt durch die Gegend, weil mit einer Blümchenschürze nee das geht nicht, hab schon mal nach so klassischen blauen gesucht, wie sie früher auch die Herren trugen, aber keine gefunden.
Die(Ur) Omas bei uns tragen eigentlich noch alle Schürzen.

Grüße Alex
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Beitrag#14von Ida » Freitag 13. August 2010, 06:47

mangalitza hat geschrieben:der Link führt leider zum Error, muss in Adressleiste kopiert werden. Daher an dieser Stelle das Bild, zu dem der Link führt:
Bild


Hola beisammen,
in dieser Art suche ich eineFutterschneidemaschine. Ich verfüttere ganze Maispflanzen an meine Schafe, die ich in mühevoller Kleinarbeit mit der Gartenschere zerschneide. Ich hatte so was mal vor Jahren in einer Bio-Gartenzeitschrift zum zerkleinern von Kompostmaterial gesehen, kann es aber nicht mehr finden. Eine Bauanleitung wäre auch hilfreich, dann lasse ich es mir vom örtlichen Schlosser anfertigen.
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Beitrag#15von Herwig » Freitag 13. August 2010, 09:20

@ Ida:
kauf dir einfach einen einfachen Gartenschredder, ansonsten für Handbetrieb gibt es sowas auch bei Siepmann als Grünfuttermühel oder hier:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


Ralf: Zur Deckschürze, das Prinzip ist einfach für Ziegen und Schafe leider mit gewisser Fehlerquoto. Der Bock hat eine Schürze um den Bauch meistens aus Leinen oder Leder. Das Ding hängt vor dem Penis Bild, wenn er auf das Mutterschaf aufspringt, ist die Schürze davor und verhindert das Eindringen (fast immer).

Mein Großvater trug übrigens auch Schürze, beim schnitzen z.B.. Wenn er mit dem Zugmesser einen Besenstiel herstellte, klemmte er ein Brettchen unter die Kordel der Schürze, die er immer vor dem Bauch verknotete, legte den Stiel auf eine Werkbank, setze sich davor und stellte den Stiel gegen das Brettchen am Bauch, wenn er abrutsche hielt das Brettchen die Schürze heile. Tja damals war das alles noch was wert...

Meine Großmutter nähte dir Schürzen immer selber, darum hatten sie auch oft das Muster der Geschirrtücher. Das Leinen wurde ebenfalls handgewebt. Das frischgewaschene Leinen hatte immer ein ganz besondern Geruch...
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Beitrag#16von Herwig » Freitag 13. August 2010, 09:25

Komisch, seitdem wir hier so über Schürzen schreiben, finde ich die gar nicht mehr so blöd. Mir fallen immer mehr Vorteile und positive Erinnerungen ein.
Hauptsache ich muß nächsten Winter nicht in Holzschuhen herumlaufen, das wäre mir fast zuviel Nostalgie...Bild
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Beitrag#17von Fuhrmann » Freitag 13. August 2010, 10:58

.. also wenn die Schürze den Zweck erfüllt hätte ich damit keine Probleme, ich weiss garnicht bei was ich mal Schürze getragen habe, aber ich habe noch eine sehr gut erhaltene von einem Forstarbeiter. Könnte sein beim Geschirrputzen weil ich mich da immer so einsaue.

Na mit den Holzschuhen, vielleicht besser als barfusslaufen im Winter.

Danke für die Erklärungen bzgl. Deckschürze, dachte mir, dass dort ein realer Hintergrund bestand für die Bezeichnung.
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Beitrag#18von Uwe » Freitag 13. August 2010, 11:16

Herwig hat geschrieben:Hauptsache ich muß nächsten Winter nicht in Holzschuhen herumlaufen, das wäre mir fast zuviel Nostalgie...Bild


Nostalgie ist doch "in", oder?
In die Holzschuhe eine dünne Lage Stroh und dicke Wollstrümpfe! Nie mehr kalte Füße im Winter! War gut, ist gut!
Holschen heißen heute nur eben "Klogs" ...

Btw: (Latz-)Schürzen (blau) gibt es beim Händler für Arbeitsbekleidung ...
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Beitrag#19von mangalitza » Freitag 13. August 2010, 11:56

Da muss ich Dir widersprechen, Uwe.

Holzschuhe sind keine Clogs!

Holzschuhe:
Bild

Clogs:
Bild

In Holzschuhen bekommt man wirklich keine kalten Füsse und ich laufe gerne mit Holzschuhen!
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Beitrag#20von Uwe » Freitag 13. August 2010, 12:04

mangalitza hat geschrieben:Holzschuhe sind keine Clogs!


Stimmt ... Bild, ich habe beides!
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Beitrag#21von Januschka » Freitag 13. August 2010, 21:39

Moin!

Schürzen:
Für Frauen DIE Alternative zur Latzhose, ungeschlagen. Küchenhandtuch am Gürtel geht im Haus/Küche auch, ist aber nicht gleichwertig. Habe Schürzen mitgenommen als ich Zuhause ausgezogen bin - und IKEA (?) hatte auch mal gute. Dazu habe ich Lederschürzen auf einer auktion ersteigert, Bruchteil des Neupreises und mit ein wenig Arbeit wieder super in Schuß.

Holzschuhe:
Schon seit 20 Jahren zusammen mit Birkenstocksandalen (sofern es trocken ist) und Wollsocken meine Lieblingsfußbekleidung im Winter. Und demnächst werden sicher Filzstiefel dazukommen.

Hätte nie gedacht, daß Schürzen so out sein könnten.. die Funktionalität spricht doch für sich?! Bei Holzschuhen begreif ich das schon eher, die sind einfach sperrig und eine Spezialsohle (oder Spikes) muß im Winter schon drunter. Brr. mag gar nicht dran denken..

Gruß,

Januschka
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Beitrag#22von gänseliebhaberin » Freitag 13. August 2010, 22:22

Ich trag Schürze und Holzschuhe :)

Schürze weil ichn totaler Schmuddel bin, und mir ansonsten die dreckigen Hände IMMER am T-Shirt abwisch, auch wenn ich mir fest vornehme es nicht zu tun...
Und sie ist überpraktisch, auch wenn ich sie nur anzieh, und die Kartoffeln dadrauf schäle, kann ich die Schalen direkt zum Misthaufen tragen, ohne etliche Schüsseln dreckig zu machen :)

Herwig, Danke für den Link hab mir eben eine weitere bestellt, aus Leinen, mal sehen wie die sich anfühlt =)

Holzschuhe trage ich immer, zumindest immer wenn ich draussen bin, aber für den Winter werde ich mir auch welche fürs Haus zulegen, für die Kinder auch!
Denn egal wie kalt es ist, man hat immer warme Füsse!

Dann bin ich mit 21 doch schon Omalig, wie meine Mutter so gerne sagt...
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Beitrag#23von Ida » Samstag 14. August 2010, 06:34

[quote="Herwig"]@ Ida:
kauf dir einfach einen einfachen Gartenschredder, ansonsten für Handbetrieb gibt es sowas auch bei Siepmann als Grünfuttermühel oder hier:
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Hola Herwig,
an einen Gartenschredder habe ich auch schon gedacht, aber der ist auch mit Krach verbunden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass da die Maiskolben zu Matsch werden. Ich werde es mal bei einem Freund, der einen Schredder hat, ausprobieren.
Die Grünfutterschneider der von Dir verlinkten Firmen sind eher was für einen Arm voll Brennesseln und kaum für eine gehäufte Schubkarre Mais geeignet.
So werde ich bis auf Weiteres bei meiner Gartenschere bleiben.

Zum Thema Schürzen habe ich auch einiges zu sagen. Ich brauche da nicht bis zu meiner Grossmutter zurück gehen. In meiner Ausbildungszeit in der Landfrauenschule in Kupferzell war es durch aus noch üblich Schürzen zu tragen. Wir hatten sogar je nach Arbeitsfeld verschiedene Schürzen. Das gipfelte darin, dass zu den Mahlzeiten weisse Schürzen mit Hohlsaum verziert getragen wurden.
Bei gewissen Arbeiten wie Geflügel schlachten oder ähnl. trage ich heute auch noch eine Schürze. Auch wenn ich Paella zubereite binde ich eine um, da es sonst fiese Fettspritzer auf der Kleidung gibt.
Spanien ist das Land der Kittelschürzen. Ältere Frauen sieht man häufig damit und auf den Märkten werden sie in großer Zahl angeboten, was darauf schließen lässt das sie auch getragen werden.
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Beitrag#24von Herwig » Samstag 14. August 2010, 13:44

Habe noch einen kleinen Film gefunden, von einem Holzschuhhersteller. Gezeigt wird die Herstellung von Holzschuhen früher und heute...
Wer möchte kann dort auch kostengünstig Holzschuhe bestellen auch in abgewandelter Form als Nistkasten etc.
Guck hier:

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Beitrag#25von Mathias Vogt » Samstag 14. August 2010, 13:48

....
Zuletzt geändert von Mathias Vogt am Montag 7. Oktober 2013, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
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