"Massen-Bio"

Moderator: Herwig


AbonnentenAbonnenten: 1
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 4002

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#26von Dine » Montag 17. Dezember 2012, 13:42

Lieber Herwig,

ich möchte vorweg schicken, dass ich weder die BIOhöfe demontieren möchte (zumal ich damit liebäugle selbst einer zu werden), noch geht es mir um Schuld oder Unschuld. Auch wage ich nicht, eine Lösung für dieses gesellschaftliche Problem aufzeigen zu können.

Mir ging es einzig um deine Aussage:
dass man die Preise für BIO zu hoch empfindet. Soclhe Äußerungen kommen meistens von Leuten mit besonders großen Autos, Zweitfernseh im Schlafzimmer, jedes Jahr Urlaub per Flieger, per Tag ungefähr eine Schachtel Marlboro, festem guten Einkommen und wenig Verständnis für ökologische Zusammenhänge.
bzw.
Ich kann dann nur empfehlen an der Prioritätensetzung im Leben etwas zu arbeiten. Weniger geiz ist geil Mentalität und elektro Schrott, dafür mehr Augenmerk auf Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung.


Die Leute, auf die ich mich bezog haben weder Geld für einen Zweitfernseher, noch haben sie seit Jahren einen Urlaub gemacht, der weiter weg wegwesen wäre als 50km von zu Hause und "Elektroschrott" wird nur über Flohmärkte gebraucht gekauft oder noch besser getauscht. Natürlich weis ich, auf welche Einkommensschicht und soziale Gruppe Du anspielst, doch wollte ich einfach auch auf die "Anderen" hinweisen, die zwar gerne mehr würden, aber leider so gut wie gar nichts können.

@legasp96:Ganz genau das meinte ich, danke.

LG Grüße,
Dine.
Besucht unsere Seite und lernt unsere Schafe kennen! *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Dine
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 232
Registriert: 12.2011
Wohnort: Tellingstedt
Highscores: 2
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#27von karin » Dienstag 18. Dezember 2012, 08:22

[quote="klosterbauer"]Ahoi Tom

kalkulatorisch ist schwierig, ich kanns mal an unserem Beispiel versuchen. Wir verkaufen Fleisch - das wird geschlachtet und zerlegt. Das erledigt normalerweise ein Metzger - also sind die Kosten (Schlachten und Zerlegen) wie in der Metzgerei auch. Dann wirds für die Kundschaft verpackt, abgeholt (Zeit) oder ausgeliefert (Zeit und Sprit). Wenn man ehrlich ist: Kommt der Kunde auf den Hof, dann gibt es auch eine Hofführung, Zeit für Gespräche und so weiter und so fort. Das find ich auch alles gut, ist auch wichtig und gehört dazu. Rein kalkulatorisch wären wir vom Aufwand also sicher nicht unter der Metzgerei im Preis. In Realität orientieren wir uns an den Preisen der hiesigen Metzgerei, sind dazu noch bio (mit den üblichen höheren Kosten und niedrigeren Erträgen ...). Der naheliegende Bioladen nimmt so fast das Doppelte .... Aber wir wollen ja auch, dass sich "normale" Menschen noch unser Essen leisten können und wollen.
Anders formuliert - eigentlich sollten die Handelsmargen ja bei uns bleiben, aber wenn man nicht jede Preisspirale mitmachen will, sind wir eigentlich zu günstig. Die Kundschaft aus der Großstadt spricht bei uns von Sonderangeboten - wir hätten ein schlechtes Gewissen bei mehr ....
Aber eigentlich fallen ja fast die gleichen Kosten an, halt nur teilweise bei uns, und dann kommt wieder der Passus mit der Selbstausbeutung ...

@ Karin: warum nicht bio, das versteh ich nicht, müsste doch bei Ziegen gehen. Oder hab ich einen Teil der Diskussion verpasst.



Es grüßt aus Bünghausen

@Peter
Leider ist es bei uns in Bayern so, dass nur Bio-Ziegenmilch gewollt wird.
Zumindest, wenn man an eine Käserei oder Molkerei liefern will.
Benutzeravatar
karin
...schaut sich noch um
...schaut sich noch um
Beiträge: 5
Registriert: 11.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#28von serradella » Dienstag 18. Dezember 2012, 11:19

Hallo Dine,

was mich überrascht - dass Menschen sich Tiere zur Nahrungsmittelerzeugung halten, weil es kostengünstiger ist / sein soll, auf diesem Wege zu Eiern, Milch, Fleisch zu kommen, als Eier, Milch, Fleisch zu kaufen?

Ich kann mir das kaum vorstellen, dass das funktioniert - ich meine, um zB Futter zu holen, braucht man ein Auto, evtl. einen Anhänger. Die tiere brauchen einen Stall und Zäune, evtl. einen Tierarzt bei geburtsproblemen, dazu Wurmkuren evtl. Impfungen. Man braucht Lagerkapazitäten fürs Futter. Dann wären da noch Kosten für Fleischbeschau, Schlachter und Entsorgung.

Als ich noch Schweinefutter sackweise kaufte ... das fand ich irre teuer.
Inzwischen haben wir nen fahrsilo, nen trecker und ne Schrotmühle - da sind die Futterosten natürlich drastisch anders, aber nur. solange man diese MAschinen nicht aufs Futter umrechnet, was man ehrlicherweise tun müsste.

Für mich sind Hühner, MIlchschafe, Schweine ein teures und leckeres Hobby, das wir uns - zum Glück - leisten können. Wollte man das Futter wie in früheren zeiten werben - mähen von Straßenrändern, Einsammeln von Samenständen von Wildpflanzen, Stoppeln von Kartoffeln und Rüben, Tiere in den Wald treiben.... bräuchte man unglaublich viel Manpower. aber zum einen ist Kinderarbeit heut nicht gern gesehen, zum anderen müssten diesen mitarbeitenden menschen ja auch von den tieren miternährt werden.

Ist aber eine sehr spannende Diskussion, die sich daraus entwickelt.......wenn die BAuern, die Hunderte, Tausende von tieren halten UND subventioniert werden, davon - wie sie sagen - kaum leben können...wie kann dann einer unsubventioniert und im unwirtschaftlichen Kleinstmaßstab durchs Tiere halten zu Lebensmitteln kommen, die billiger sind als die industriellen im Laden????

Danke für die Denkanregung in deinem Eröffnungsbeitrag!

Serradella
Benutzeravatar
serradella
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 69
Registriert: 09.2010
Wohnort: 31595 Steyerberg
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#29von Alex » Dienstag 18. Dezember 2012, 23:42

@Seradella,

Wenn man seine Tiere selber hält und verarbeitet ist das Endprodukt sicherlich teuer als das Billigzeugs im Supermarkt, aber das wäre dann Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich würde dieses Supermarktfleisch nicht essen und für meine Familie Fleisch, Eier und Käse in der gleichen Qualität zu kaufen, wie ich es selber herstelle, könnte ich mir nicht leisten. So produziere ich etwas Überschuß, damit auch ein bißchen was reinkommt, ich zahle zwar trotzdem noch gut drauf, bleib aber dann doch unter dem Preis, den ich sonst zahlen müsste und kostenlos bekomme ich die Freude bei der Arbeit mit meinen Tieren und das Gefühl ein Stückchen mehr Autonomie für mein Leben zu haben was für mich eigentlich das wichtigste dabei ist. Und nebenbei lernen meine Kinder, Verantwortung, Lebenskreisläufe, Zusammenarbeit bzw.halt und das nichts von nichts kommt, sondern das man was tun muss, wenn man was haben möchte.

Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#30von serradella » Mittwoch 19. Dezember 2012, 10:37

Das hat du schön auf den Punkt gebracht, Alex, und entspricht auch unserer Einschätzung:

Tierische Lebensmittel aus agrarindustrieller Produktion sind qualitativ und ethisch inakzeptabel, aber billig für (fast) jedermann zu kaufen.

Tierische Lebensmittel aus hobbybäuerlicher (was ich keineswegs herabsetzend meine) Haltung sind qualitativ unschlagbar, bringen jede Menge "Mehrwert" wie (ein Stück gefühlte) Unabhängigkeit, das Erlernen tausenderlei nützlicher Fähigkeiten, nette Kontakte, sinnvolle Beschäftigung.
Aber sie sind halt teurer als Industrieware.

Wenn man einen Teil der laufenden Kosten (Futter, TA, ....) durch Verkäufe erwirtschaften kann, ist man schon gut.
Netto bleibt da nix übrig an Geld.
Aber ne Tiefkühltruhe / Weckgläser voller Fleisch, dass man in dieser Qualität nirgends kaufen kann.
Und ein gutes Gefühl.

Serradella
Benutzeravatar
serradella
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 69
Registriert: 09.2010
Wohnort: 31595 Steyerberg
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#31von Herwig » Mittwoch 19. Dezember 2012, 17:22

Sobald man anspricht womit teilweise unsere Lebensmittel verseucht sind...
... kommen dann Sprüche wie "kann ja so schlimm nicht sein, schließlich werden die Leute trotzdem immer älter"...


@Mettbrötchen: Das ist wie mit den Rauchern, die kennen auch immer jemanden (oder haben sogar selbst einen Opa)der 90 Jahre alt geworden ist und sein Leben lang geraucht hat...

Die Menschen werden nicht älter weil die Nahrung besser ist, sondern weil die lebenserhaltenden, medizinischen Maßnahmen umfangreicher sind und qualitativ besser als früher. Die Pest ist besiegt und selbst Menschen mit HIV haben noch akzeptabele Lebenserwartungen. Über Lebensqualität, nachhaltige Gesundheit und Mobilität im Alter sagen solche Statisken aber nichts aus.
Sonst würde ich mich hinreißen lassen und die Statistik der Einwohnerzahlen Deutschlands einbeziehen: So gut kann unsere Ernährung nicht sein, schließlich drohen die Deutschen auszusterben, immer weniger Geburten auf immer weniger Frauen. Unsere Ernährung macht uns scheinbar unfruchtbar und schädigt das Libido :smileyvieh: ????
Statistiken sind eben Auslegungssache.

Bei der Diskussion um die BIOpreise geht es nicht nur ausschließlich um Preise, sondern um echten Mehrwert, da sind wir alle völlig beieinander.

Ich habe aber z.B. auch noch nie im großen Rahmen Futter für Schweine gekauft, bei mir sollen die Tiere hauptsächlich Futter veredeln, soll heißen, Dinge die für den menschlichen Genuss nicht oder nicht mehr geeignet sind in Fleisch umsetzen. Genau das ist die Schiene die ich für rentabel halte, es muss auch die Vielfalt in der bäuerlichen Landwirtschaft wieder etabliert werden.
Ich halte die ganzen Spezialisierungen in der Landwirtschaft für gefährlich.
Wer, z.B. seine Ziegenmilch selber verarbeitet, Kartoffeln anbaut etc. der bekommt auch ein Schwein fett von den Abfällen aus Garten und Käseproduktion. Alles Dinge die sonst auf dem Kompost landen würden, den ich gar nicht richtig gebrauchen kann, weil ich Ziegendung habe. Rasenschnitt und gejähtetes Unkraut kommen dazu. Weiterhin das Abfallgemüse von einem Biogärtner, Apfelmaische aus der Saftpresse etc etc etc. Nur so ist in Kleinbäuerlicher Landwirtschaft Profit drin. Selbstversorgung mit Überschußvermarktung sollte unser Ziel sein, nicht aber Haupterwerbslandwirtschaft auf Biegen und Brechen.
Heutige Bauern hängen am Tropf der Agrarindustrie. Subventionen um Überleben zu können und Abhängigkeiten von Mühlen, Molkereien und Großschlachtereien führen dazu, dass Bauern heute Knecht auf dem eigenen Hof sind.
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3344
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 236
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#32von Alex » Mittwoch 19. Dezember 2012, 23:01

Also ich habe im Moment nicht genug "Abfall" mit dem ich meine Schweine füttern könnte, ich muss schon noch gut zukaufen. Äpfel, aussortierte Karoffeln, alles aufgefressen und von unserem Esstisch bleibt nicht genug für zwei Muttersauen plus Mastferkel übrig. Die Ziegen haben im Moment auch Winterpause. ( deshalb kl. Kuh ins Auge gefasst;-) )

Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#33von Herwig » Donnerstag 20. Dezember 2012, 06:49

Liebe Alex, dass glaube ich, dass am Tisch nicht einfach für 6 oder 7 Schweine Futter überbleibt. Ich greife da dann immer auf die Gärtnerei zurück, die auch einige Märkte beschickt, weiterhin habe ich einen Biobäcker von dem ich Reste bekomme. Von meinen Nachbarn bekomme ich ich auch Futter, weil sie immer ganz scharf auf eine Dose Wurst sind, die ich zu Weihnachten verteile.
Weiterhin gibt es Heu bzw. Silage. Aber du hast natürlich recht, im Winter ist das Futter knapper, eines der Gründe, warum man seit alters her zum Winter schlachtet, von der Themperatur mal abgesehen...

Wenn es eine Brauerei gibt frag da mal nach Braugerstenabfälle, auch Bioläden haben Abfälle...
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3344
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 236
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#34von lucky9 » Donnerstag 20. Dezember 2012, 23:37

Hallo
Da misch ich dann mal kurz mit Braugerste wird von uns Dreber genant (weis ja nicht wie des bei euch ist) und ist sehr gut für alle Tiere die man so am hoff hat (Schafe eher weniger) auch bei Schweinen sollte man 50% 50% mischen und wen möglich nicht pur füttern damit haben wir die besten Erfahrungen gemacht, die einzigen Tiere die dreber pur bekommen sind mast Hänchen die Legehennen sollten den mit Vorsicht genießen ( nicht zu viel da sie sonst in die mauser kommen) Wir haben das glück ein paar wässer BIO Dreber die Woche zu bekommen und haben auch ein gutes Verhältnis zu unserem Braumeister ich kann nur jedem raten sich solch eine Quelle zu sichern wen ihr noch fragen zum dreber habt dann schießt los.
Benutzeravatar
lucky9
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 203
Registriert: 12.2011
Wohnort: Mittelfranken
Highscores: 1
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#35von Alex » Donnerstag 20. Dezember 2012, 23:53

Brauereien gibts bei uns ja eigentlich so einige, ist das umsonst und wie lang hält sich das
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#36von Herwig » Freitag 21. Dezember 2012, 06:48

Alex, hier im Forum hat auch Armin sehr gute Erfahrungen mit Treberfütterung bei Schweinen gemacht, vielleicht liest der ja mit??? ARMIN??
Zu den Kosten steht folgendes fest, j ehöher die Nachfrage, um so höher der Preis.
Keine Nachfrage, Abgabe umsonst oder gegen ein paar Dosen Wurst oder Eier etc. Die müssen das eben auch los werden. In der modernen Landwirtschaft wird dieses Futtermittel nicht mehr besonders nachgefragt.
Es ist jedenfalls sehr gutes Eiweißfutter. Es hält sich glaube ich sehr gut. Es gibt Brauereien, die das in großem Umfang verkaufen in sogenannten Schläuchen, die dann per LKW geliefert werden.
Ruf einfach mal die Brauerein in der Gegend an, je kleiner die Brauerei, um so besser.
Bereichte hier mal, wie es ausgegangen ist.
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3344
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 236
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#37von Herwig » Freitag 21. Dezember 2012, 06:55

...was mir einfällt:
Bionade wird auch gebraut, alle Zutaten BIO:
Nordheimer Straße 14
97645 Ostheim/Rhön

Wer in erreichbarer Nähe wohnt sollte da mal anrufen, die müssen Riesenmengen haben.
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3344
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 236
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#38von armin » Freitag 21. Dezember 2012, 18:15

Tfa, Herwig hat ja schon das Wichtigste geschrieben:

Wir bekommen Treber aus einer kleinen Hausbrauerei. Die dort anfallenden Mengen sind zu klein, als dass eine Vermarktung machbar wäre, und so ist der Inhabe froh, wenn wir das Zeug abholen. Da in Hausbrauereien nach Bedarf gebraut wird, gibt es den Treber für uns natürlich nicht regelmäßig und die Abholung muss immer kurzfristig auf Zuruf erfolgen. Wir erhalten das Zeug in großen Maurerkübeln, jeder über 50 kg, von denen wir 4 Stück ins Auto bekommen.

Die Haltbarkeit ist ein gewisses Problem. Man soll treber silieren können, das ist uns aber bislang nicht gelungen. Bei Temperaturen über ca. 8° C setzen Gärprozesse ein, die in einem geschlossenen Behälter Druck erzeugen. Wir lagern den Treber daher nur abgedeckt, so dass der Druck entweichen kann.Um diese Jahreszeit ist das kein Problem, wenn es warm ist, muss man aber wegen Schimmelbildung aufpassen. Auch wenn man Schimmel verhindern kann, bildet sich bei warmer Witterung und tagelanger Lagerung schnell ein Geruch wie im Lagerraum einer Käserei. Die Schweine und Hühner stört das nicht, im Gegenteil, sie sind ganz wild darauf...

Wenn jemand wegern der Haltbarmachung und Lagerung noch eine gute Idee hat, bitte mal schreiben...

Ach ja, weil es hier ja ursprünglich mal um BIO ging...: Bio-Treber wird man kaum bekommen. Bio-Braugerste ist selten, teuer und vohl von schwankender Qualität, weshalb nur sehr wenige Brauereien damit arbeiten und kleine Hausbrauereien werden das noch viel seltener machen.
Benutzeravatar
armin
Moderator
Moderator
Beiträge: 289
Registriert: 12.2006
Wohnort: Remscheid
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#39von Alex » Freitag 21. Dezember 2012, 23:10

Na dann werde ich mal schauen, dass ich auch sowas bekomme, hab heute schon meinen Heubauern angehauen, der kennt einen Brauer und fragt da mal, hat der nix, werde ich die umliegenden mal alle anrufen, wir sind hier ja in einer Gegend mit sehr hoher Brauereidichte. Wenn das Zeugs allerdings auch in die Biogas wandern könnte kann es schwieriger werden, weil von den Bäckereien usw. bekommt man hier nichts mehr, geht alles in Biogas, Gibt auch kaum noch Heu oder Stroh, alles Biogas.

Und füttern kann man das dann den Schweinen und Hühnern. Auch Rindern und Ziegen oder Schafen? Und in was für Prozentanteilen im Futter?


Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#40von lucky9 » Samstag 22. Dezember 2012, 14:31

Hallo,

ja das mit der Haltbarkeit ist so ein ding länger wie eine Woche sollte man den im Sommer nicht aufbewahren im Winter geht auch länger wir haben auch schon versucht zu trocknen und der gleichen hilft alles nix ist für unsere ich nenne es mal spartanischen Verhältnisse ist das zu kompliziert. Wie schon gesagt bei Schafen und Ziegen währe ich sehr vorsichtig wir hatten dieses Jahr auch schon aus fälle deshalb füttern wir es den Schafen und Ziegen nicht mehr. Schweine, Hühner, Enten, Gänsen und Kaninchen kann man es Problemlos Füttern den Legehennen nur höchstens 50% sonnst kommen sie eben in die mauser wen das Futter zu Einweis reich ist. Kaninchen kann man nach Angewöhnung´s zeit 70% füttern und Schweinen Füttern wir auch höchstens 60% weil wir auch der Meinung sind das Abwechslung auf den speise plan gehört und nur Treber nehmen sie nach einer zeit nicht mehr den lassen sie dann ganz großzügig liegen, dass sind so unsere Erfahrungen.
Liebe grüsse Patrick,
Benutzeravatar
lucky9
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 203
Registriert: 12.2011
Wohnort: Mittelfranken
Highscores: 1
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#41von Alex » Samstag 22. Dezember 2012, 23:08

Sind die Schafe und Ziegen daran gestorben?? Ich hab gehört, dass es ein gutes Milchfutter sein soll und auch gern Kühen gegeben wir? Die Jäger verfüttern es bei uns an die Rehe. Dann müssten es Ziegen theoretisch auch vertragen, oder?

Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#42von armin » Sonntag 23. Dezember 2012, 08:19

Wenn der Treber frisch ist und noch nach Getreide richt, kannst Du den Schafen und Ziegen ruhig mal was anbieten. Unsere waren nicht begeistert und haben nichts angerührt. Auf jeden Fall wäre ich bei Wiederküuern immer vorsichtiger als bei Schweinen, denen kannst Du ja den Magen kaum verrenken...

Treber würde ich immer nur beimischen, wir nehmen ca. die Hälfte der Tagesration. Übermaß ist immer schlecht und Abwechselung ist immer gut.

Und mit richtig frischem Treber kannst Du natürlich auch sehr schön ein Treberbrot für den eigenen Bedarf backen, das haben wir auch schon gemacht.
Benutzeravatar
armin
Moderator
Moderator
Beiträge: 289
Registriert: 12.2006
Wohnort: Remscheid
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#43von lucky9 » Sonntag 23. Dezember 2012, 12:28

Also wir haben es eine zeit lang auf der weide zu gefüttert und hatten dann nach zwei Monaten 4 tote Schafe in einem Zeitraum von 2tagen und am kot lag nahe das es der Treber war also ich währ da ganz vorsichtig aber Kühe Vertragen das auch in bestimmten mengen aber in welchen sorry des weis ich nicht wir haben keine aber teilen es mit einem bekannten wen wir mal zu viel haben und der füttert des den Kühen. Das mit dem Brot ist interessant kannst da mal ein Rezept einstellen?
Benutzeravatar
lucky9
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 203
Registriert: 12.2011
Wohnort: Mittelfranken
Highscores: 1
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#44von Fuhrmann » Sonntag 23. Dezember 2012, 14:36

Dieses Thema hier hat eine interessante Entwicklung genommen von Massen Bio über Selbstversorgung bis hin zu der Fütterung bzw. Entsorgung von "Industrie"Abfällen (Treber) um damit Fleisch zur Selbstversorgung zu produzieren.

Wenn schon der Treber konventionell hergestellt wurde, dann kann ich auch gleich konventionelles Fleisch kaufen !

Eine Frage die ich mir stelle, warum wird Fleisch in so hohem Maße selbst erzeugt ? Macht das Sinn ? Wie sieht eine Energiebilanz aus ?

In der Schweinefütterung braucht man für 1 Kalorie Schweinefleisch 3 Kalorien Futtermittel !

Pommeresche zitiert Hitschfeld/Feist, in dem sich eine 6 köpfige Familie von 2000 m² Garten ernährt bei einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 71 Minuten je Tag.
Je mehr Fleisch ich also konsumiere, umso mehr Arbeit muss ich an den Tag legen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Fleischkonsum von max. 80 gr pro Tag, das ergibt 29,2 kg pro Jahr.
Der Durchschnittkonsum in Deutschland beträgt ca: 80 kg pro Jahr, das entspricht 219 gr. täglich.

Dann stellt sich mir die Frage, warum immer noch so viel Fleisch erzeugt wird. Ist es einfacher Fleisch zu erzeugen als pflanzliche Nahrung ?
Oder muss man sagen, schlechtes Fleisch ist einfacher zu erzeugen als gute Pflanzliche Nahrung ! ?

Schweinefleisch zu produzieren lohnt sich in meinen Augen nur wenn man für die genügend Abfälle hat, oder eine Weidehaltung betreiben kann.
Weidehaltung bzw. die Nutzung von Grünland macht hingegen Sinn Fleisch zu produzieren, hier kann man für den Menschen schlecht verwertbare Pflanzen in gut verwertbare Nahrung mit wenig Aufwand umwandeln.

Dann fällt mir noch einen Bericht von Wendell Berry ein der von einem Farmer folgendes berichtet:
Der Mais stand überaus gut in dem Jahr, so gut dass die Erlöse aus dem Verkauf wohl noch nicht mal die Erntekosten decken wüden. Da lies der Farmer seine 20 Sauen decken und sperrte sie dann mittels Umzäunung in das Maisfeld. Die 20 Muttersauen brachten an die 400 Ferkel und ernteten den Mais. Der einzige Aufwand war das Feld einzuzäunen und Wasser bereitzustellen. Im Herbst verkaufte er 400 Schweine.
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
Benutzeravatar
Fuhrmann
Moderator
Moderator
Beiträge: 401
Registriert: 09.2008
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#45von legasp96 » Sonntag 23. Dezember 2012, 16:25

Fuhrmann, da hast Du durchaus recht! Diese Fragen stelle ich mir auch oft.
219 g pro Tag ist massig viel, wenn man bedenkt, das es Menschen gibt, die gar kein Fleisch/Fleischwaren verzehren oder wie ich, gar keine Fleischwaren und 1-2 mal die Woche ein kleines Stück Fleisch essen. Ist Fleisch denn immer noch so ein MUSS auf dem Tisch?
Grüße
Monika
Benutzeravatar
legasp96
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 204
Registriert: 02.2010
Wohnort: 534
Geschlecht: nicht angegeben

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#46von legasp96 » Sonntag 23. Dezember 2012, 18:48

Ich esse auch gerne Fleisch, wenn es das meiner eigenen Tiere ist. Denn da weiß ich, was ich habe. Aber gerade das weiß ich auch zu schätzen und schlachte nicht unnötig. Lieber weniger Tiere aber dafür genügend Platz für alle!

Und so lange wir allein in Deutschland über 10 Millionen Tonnen Lebensmittel, im Jahr, auf den Müll werfen, solange kommts auch auf die Energiebilanzen bei Nutztieren nicht wirklich an.


das ist es eben, wogegen man etwas unternehmen muß. Lebensmittel sind nicht teuer genug, um sie als solche zu schätzen. Ich werde oft belächelt, weil ich keine Lebensmittel wegwerfe. Ich kaufe so ein, das es paßt und was übrig ist, friere ich ein oder mache am nächsten Tag noch etwas damit.
Grüße
Monika
Benutzeravatar
legasp96
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 204
Registriert: 02.2010
Wohnort: 534
Geschlecht: nicht angegeben

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#47von Alex » Montag 24. Dezember 2012, 00:52

Hallo,

"Wenn schon der Treber konventionell hergestellt wurde, dann kann ich auch gleich konventionelles Fleisch kaufen ! "

Das finde ich nicht, es ist ein Unterschied ob ich Fleisch von meinen eigenen Tieren, die Luft Platz und Auslauf hatten esse, auch wenn sie mit konventionellen Futtermitteln aufgezogen wurden. Bei uns ist es kaum möglich Futter aus Biologischer Landwirtschaft regional herzubekommen. Oder ob ich Tiere esse, die in dunklen dreckigen Löchern ihr Leben fristen mussten, ob mit oder ohne Biofutter.

Ich muss nicht zwangsläufig Fleisch haben, ich war jahrelang Vegetarier aber vegan das würde ich nicht wollen und wenn man Käse Eier und Butter isst, produziert man indirekt Schlachttiere. Also warum sollte ich diese dann nicht selber essen.

Meine Schweine halte ich nicht nur zwecks Schnitzel und Schinken, sonder einfach auch weil sie mir Freude machen, so wie auch alle meine anderen Tiere. Sicher für mich und meine Familie würden zwei Mastschweine reichen, aber auch die müssen irgendwo geboren werden und mit den konventionell erzeugten Ferkeln hatte ich in den letzten Jahren bei meiner Haltungsform Probleme, deshalb hab ich mich entschieden selber nachzuziehen. Ausserdem kann ich so, den dens interessiert zeigen, dass eine Sau fähig ist ohne Kastenstand oder anderen Zwangsmaßnahmen ihre Ferkel aufzuziehen und ich kann Menschen, die eben trotzdem Fleisch essen wollen eine Alternative anbieten und zeigen wie aufgeweckt und fröhlich Schweine bei entsprechender Haltung sein können, dass bringt dann noch ein bißchen Geld rein, damit kann ich dann wieder meine Milcherzeuger füttern und bringt den einen oder anderen vielleicht zum nachdenken.

Töten um zu essen ist ein vollkommen natürlicher Vorgang, wir Menschen sind von Natur aus keine reinen Veganer, deshalb muss ich Tiere aber vorher nicht ihr Leben lang quälen.
Wenn jemand aber ein veganes Leben führen will, warum nicht. Bleibt ja jeden selbst überlassen.

Selbstversorgung funktioniert aber sicher besser bzw. konsequenter, wenn man sich hauptsächlich aus dem Garten und vom Feld ernährt, dass gebe ich uneingeschränkt zu, deshalb muss ich eben Überschuß im Stall produzieren um mir Futter von zwei Bauern leisten zu können, die nur noch Getreide und Heu produzieren und selbst keine Tiere mehr halten. Ich freue mich auch wenn meine Kartoffeln und Bohnen wachsen, aber mein Herz hängt eben doch an meinem Stall. Außerdem muss das Getreide ja auch gedüngt werden.


Und wenn ich aus dem, was unsere konsumverwöhnte Gesellschaft wegwirft , noch etwas Vernünftiges machen kann, was ist daran falsch.

Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Alex
Moderator
Moderator
Beiträge: 765
Registriert: 11.2006
Wohnort: Franken
Highscores: 16
Geschlecht: weiblich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#48von legasp96 » Montag 24. Dezember 2012, 16:41

Das finde ich nicht, es ist ein Unterschied ob ich Fleisch von meinen eigenen Tieren, die Luft Platz und Auslauf hatten esse, auch wenn sie mit konventionellen Futtermitteln aufgezogen wurden. Bei uns ist es kaum möglich Futter aus Biologischer Landwirtschaft regional herzubekommen. Oder ob ich Tiere esse, die in dunklen dreckigen Löchern ihr Leben fristen mussten, ob mit oder ohne Biofutter.


Das sehe ich auch so. Ich kaufe konventionelles Getreide und Heu zu und ansonsten haben meine Tiere eine große Bioweide.

Ich muss nicht zwangsläufig Fleisch haben, ich war jahrelang Vegetarier aber vegan das würde ich nicht wollen und wenn man Käse Eier und Butter isst, produziert man indirekt Schlachttiere. Also warum sollte ich diese dann nicht selber essen.


Deswegen habe ich keine gute Meinung von Vegetariern. Auch für ihre Milch und Eier müssen Tiere gequält werden.
Wer sich vegan ernährt, ist zumind. konequent.

Medis bracuhe ich so gut wie gar nicht und wenn, dann versuche ich es erst homöopathisch.
Grüße
Monika
Benutzeravatar
legasp96
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 204
Registriert: 02.2010
Wohnort: 534
Geschlecht: nicht angegeben

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#49von Herwig » Dienstag 25. Dezember 2012, 15:19

Ich bin auch ein konsequenter Verfechter der Bionahrung für Mensch und Tier, aber nicht auf biegen und brechen, wenn es möglich ist immer Bio...

Zur veganen oder vegetarischen Ernährung sollten ir einen neuen Thread aufmachen, das sprengt sonst dden Rahmen dieses Themas.
Ich mache mal eines auf...
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3344
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 236
Geschlecht: männlich

Re: "Massen-Bio"

Beitrag#50von Dine » Donnerstag 27. Dezember 2012, 17:43

@Alex: vielen Dank für deinen wundervollen Beitrag. :smileyvieh:

Ich denke auch: wenn vernünftiges BIO schon nicht möglich ist, dann ziehe ich ein Tier aus artgerechter Haltung mit konventionellem Futter aber ohne unnötige Medis vom Nachbarn gezogen 100 mal vor, als zum Discounter zu gehen und dort deren "BIO" zu kaufen. Insbesondere nicht nach dem ganz Eingangs verlinktem Beitrag.

Meine persönliche Priorität lautet auf jeden Fall: 1) artgerechte Haltung 2) biologisches Futter

LG
Dine.
Besucht unsere Seite und lernt unsere Schafe kennen! *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Benutzeravatar
Dine
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 232
Registriert: 12.2011
Wohnort: Tellingstedt
Highscores: 2
Geschlecht: weiblich

VorherigeNächste

Beteilige Dich mit einer Spende