Ist die Fütterung VIEH-Gerecht?

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Ist die Fütterung VIEH-Gerecht?

Beitrag#1von viehev » Donnerstag 3. September 2009, 09:11

Hallo,

also hier bekommen die Tiere z.B die Hühner ein Geflügelfutter in Pelletform, die Enten und Gänse ein Wassergeflügelaufzuchtsfutter auch, die Gänse und Entis bekommen schon auch mal ne Scheibe Brot zerbröselt ins Wasser geworfen :)

Ansonsten gibt es Weizen und Schrot,

Die Kaninchen bekommen abunzu Deuka Müsli, alle 2-3 Tage ne Schüssel oder Kaninchnenpellets, ich liste mal die Links zum Futter auf, auch von dort wo ich es beziehe!



Ist des so in Ordnung, oder eher nicht?

Weil also ich kanns schon ändern, wenn was net stimmt, und des net den VIEH-Bestimmungen entspricht!
Ich möcht nur das Beste für die Tiere!


Noch eine Frage zum schon geschlachteten Schwein:

Was ich jetz auch fragen wollte, unser "Helmut" war eine ganz normale Sau, und wurde ein Jahr nur mit aufgeweichtem Brot, en bisschen Essensresten und hin und wieder Schrot gefüttert, Helle hat in dem einen Jahr knapp 120kg gewogen, ist des gut oder schlecht?

Er war auf jedenfall riesig, und auch des Fleisch war in Ordnung, er war zwar bissl Fett, aber sonst in Ordnung...
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Beitrag#2von Bartkaninchen » Freitag 4. September 2009, 07:40

Ich möchte nur kurz auf den Einsatz von aufgeweichtem Brot eingehen. Ein fast ausschließlicher Einsatz von aufgeweichtem Brot führt zur Verfettung des Tieres und die Fleisch bzw. Muskelbildung leidest etwas darunter. Mit 120 kg ist Dein Schwein im guten Gewichtsbereich, doch Du schreibst ja auch, dass es etwas fett war. Öfters einmal Futter wie gekochte Futterartoffeln bringen auf die Fleischbildung ein besseres Ergebnis.
"Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.”

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Beitrag#3von viehev » Freitag 4. September 2009, 08:27

Werd ich mir fürs nächste Schwein (bzw.2) , auf alle Fälle merken!
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Beitrag#4von Januschka » Samstag 24. Oktober 2009, 19:32

Moin!

Ich weiß ja nicht, wie das mit anderen Kaninchenrassen ist, aber meine brauchen weder noch bekommen sie Müsli (ich seh da gleich leckere Flocken und rosinchen vor meinem inneren Auge). Pelletts sind für meine Kaninchen tabu. Die brauchen sowas nciht und es verfälscht das Zuchtergebnis.

Meine Hühner bekommen auch kein pellettiertes Futter, nachdem es teurer ist als Körner und angeblich von den Tieren weniger gern gepickt wird. Außerdem konnte ich kein Hühnerfutter ohne Soja kriegen und mit kommt es mir nicht auf den Hof.
Aber das ist mehr ein Überzeugungsargument als etwas, was mit den Hühnern zu tun hat.

Grüßt
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Beitrag#5von kawa » Montag 26. Oktober 2009, 13:54

Hallo,
da geht es deinen Kaninchen aber gut und deinen anderen Tieren.
Meine Kaninchen bekommen etwas Getreideschrot,altes Brot und was in der Küche so abfällt z.B. Salatblätter,Gelbe Rüben,Kohlrabiblätter, Apfelschalen werden auch gern angenommen.
Die Enten bekommen aufgeweichtes Brot,Salatblätter mal etwas Gras und Geflügelfutter.

Ich denke Du liegst mit deiner Futtermethode auch richtig,ist natürlich auch etwas teurer aber das kann jeder für sich entscheiden.

Viele Grüße
Herbert Bild
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Beitrag#6von Januschka » Donnerstag 29. Oktober 2009, 12:48

*grinst* Ebensogut wie Deinen, Herbert.. Gutes Essen gibt es eben nicht gratis. Und: es ist ja auch der Witz, daß es den Tieren gut gehen soll. Dann ein schneller Tod und gute Zubereitung und so geht es mir auch gut. Und keine Macht den (Futtermittel und Lebensmittel)Konzernen - nun ja, eben so wenig wie möglich..

Grüßt

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Beitrag#7von viehev » Donnerstag 29. Oktober 2009, 21:26

Inzwischen hat sich dadran auch was geändert,

Die Karnickels bekommen andere Pellets, und das Geflügel bekommt Geflügelkorn (Mix aus Weizen/Mais/Sojabohnen und Muschelschrot) und halt Legemehl
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Beitrag#8von Januschka » Samstag 31. Oktober 2009, 20:39

Füttert ihr alle Legemehl/futter und fertiges Hühnerfutter???

Verwundert

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Beitrag#9von Frankenvieh » Samstag 31. Oktober 2009, 21:25

Ich net, meine sind lebende Biotonnen, die fressen alles was anfällt. Außer als Kükis, da kauf ich mal nen Sack, wenn mal die Zeit knapp ist fürs Brennessel sammeln und hacken.
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Beitrag#10von Herwig » Sonntag 1. November 2009, 09:36

Bei mir kommt kein Fertigfutter auf den Hof, schon allein deswegen, weil es dort Inhaltsstoffe gibt, die ich weder meinen Tieren, noch mir selbst antun will.
Ich bin absoluter Gentechnikgegener und mit jedem Sack von diesem Zeug unterstützt man die Genlobbyisten!!
Leistungsfutter ist nun mal auf Leistung ausgelegt um ein Maximum an Leistung aus Tieren herauszuholen, ist meiner Ansicht nach nicht artgerecht.
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Beitrag#11von viehev » Sonntag 1. November 2009, 11:49

Legemehl brauchen Legehennen nunma um Eier zu legen, irgendwoher brauchen sie die "Power" un was soll in Geflügelkorn schon fürchterliches drinnen sein...
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Beitrag#12von Herwig » Sonntag 1. November 2009, 20:27

Gensoja, Genmais...
Dinge, die die Welt, und auch Hühner eben nicht brauchen.
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Beitrag#13von Januschka » Sonntag 1. November 2009, 23:52

*nickt, vollkommen Herwigs Meinung*

Gänseliebhaberin.. Hühner haben auch Eier gelegt, bevor es Legemehl gab.. und fette Hühner legen eh nicht...


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Beitrag#14von Alex » Mittwoch 4. November 2009, 21:20

Hallo,


meine Enten und Hühner bekommen auch kein Fertigfutter und kein Legemehl bin ich aus oben genannten Gründen auch voll dagegen, ich füttere Kartoffeln mit zu den Körnern und seit dem ist ´die Legeleistung wieder wunderbar au0erdem sind sie ganz hei0 drauf, bei den Kaninchen mach ichs genauso, kaufe mein Futter und meine Kartoffel vom Bauern in der Nähe, Futtermittel um die halbe Welt zu karren find ich ziemlich unlogisch. Auch Salatreste usw. werden gern genommen.

bis denn

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Beitrag#15von Januschka » Mittwoch 30. Mai 2012, 11:17

viehev hat geschrieben:Legemehl brauchen Legehennen nunma um Eier zu legen, irgendwoher brauchen sie die "Power" un was soll in Geflügelkorn schon fürchterliches drinnen sein...


Ich habe keine Legehennen, ich halte Landrassen *grinst* Das sind Biotonnen, wie oben schon erwähnt, die Zeit brauchen einen Braten abzugeben und Küken aufzuziehen. Und Eier legen sie nebenbei so viele, daß es für's halbe Dorf reicht ;)

Landrassen kommen aus Zeiten ohne optimales Futter und ganz sicher ohne gentechnisch verändertes Futter. Sojamehl und Mais kommen mir nicht auf den Hof, weil ich sowas nicht haben will und kein Privatmensch sowas braucht (Pickel am allerwertesten). Wenn jem. Hennen hat, die Legemehl brauchen, wäre es einen Überlegung wert, die Rasse zu wechseln - denke ich.
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