Alte Nutztierrassen mittelfristig wieder sehr gefragt ?!

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Alte Nutztierrassen mittelfristig wieder sehr gefragt ?!

Beitrag#1von alfredo » Samstag 19. Januar 2008, 13:01

Ich bin kürzlich von einem in der Automobilbrange tätigen Freund auf die (von den Regierungen gern verdrängte) ölabhängige Weltwirtschaftslage und deren Krise aufmerksam gemacht worden.

Ist ja uns allen an sich kein Fremdwort, aber dass es mittelfristig einen Zusammenbruch,
besser gesagt Veränderungen geben wird, deren Ausmaß noch gar nicht absehbar sind
bin ich langsam überzeugt.
(Wie schnell etwas unerwartet sich über Nacht verändern kann, hat mich der MAUERFALL einst gelehrt).

Wohin gehen die Nahrungs- und Futtermittelpreise...?
Also, wenn Getreide in den bisherigen Mengen als Futter zu teuer werden wird,
dann müssten unsere anspruchslosen Rassen ein COMEBACK erleben.

Wie lange werden die großen Traktoren und LKW noch betankt werden können?

Ich habe vor Jahren etwas gelächelt über Paul Heineys Worte in dem Video:
´Anpannen zum Pflügen` wenn er sagt, dass die Zeit der Rückkehr der schweren Pferde
auf die Äcker kommen wird.
Zumal es ja faszinierende Ackergeräte mit Bodenantrieb längst gibt.
In einem Film über die AMISCHE habe ich vor einiger Zeit eine von (ich denke 6) Pferden
gezogene Rundballenpresse gesehen...

Was denkt Ihr?

Anregungen findet Ihr auch unter: www. peak-oil-forum.de


Bildle Grüße,

Alfredo aus der Nutztierarche Mitgeschöpfewww.nutztier-arche-mitgeschöpfe.de
Zuletzt geändert von alfredo am Samstag 19. Januar 2008, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#2von karinenhof » Samstag 19. Januar 2008, 13:43

hallo Alfreo,

es würde z.B. den Ackerflächen nur gut tun, wenn sie nicht mehr durch immer größere Maschinen weiter verdichtet werden.
Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Wie viele Bauern gibt es noch die 1. mit Pferden ihren Acker bestellen können und 2. es wollen und 3. die Größe beherrschbar ist und 4. die notwendigen Arbeitskräfte vorhanden sind und 5. und 6. und und und.
Ich glaube nicht so wirklich daran. Viele von uns werden sich dahingegend bemühen. Andere dagegen nicht.

nachdenkliche Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#3von alfredo » Samstag 19. Januar 2008, 13:59

Mir liegt nur daran: weder Panik zu machen
noch eine chemiefreie `Landidylle´ zu prophezeien,
aber es wird der und die gut dran sein, wer zumindest mental vorbereitet ist .

Und vor allem - wie Du schon sagst - noch mit Tieren arbeiten und
andere lehren und einweisen kann... Bild
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Beitrag#4von klosterbauer » Samstag 19. Januar 2008, 15:05

Hallo Alfredo - neu hier, also herzlich willkommen

und recht hast Du, wenn ich auch keine Weltuntergangsstimmung verbreiten will. Es wird weiter Traktoren geben, aber die alten Rassen haben echte Zukunftschancen. Und zwar für den Teil der Landwirtschaft, die industrie- und konzernunabhängig wirtschaften will.

Was wir hier also treiben, das ist auch aus meiner Sicht echte Zukunftsvorsorge. Da wird dann neben dem Trecker mit Hybridantrieb (ist schon in der Entwicklung) sicher auch das Arbeitspferd zum Zuge kommen. Und die Grenzkosten für jeden weiteren Liter Milch werden höher, die Gewinnmargen schmaler. Eine Chance für die Rassen, die mehr aus dem Grundfutter holen. Stimmt sicher auch.

Also statt langer philosophischer Abhandlungen (aber Du hast Recht!) gilt für mich: unverdrossen weiter machen, ab in den Stall und ausmisten. Und leider - so ganz ohne Kraftfutter geht es auch nicht....

Beste Grüße
Peter - auf dem Weg in die Zukunft mit den alten Rassen ...
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Beitrag#5von Herwig » Samstag 19. Januar 2008, 18:33

Ich glaube die Energie-Kriese ist nicht mehr aufzuhalten.
Es geht ja nicht nur um die Betankung von Lkw und Traktor. Ich habe mir schon oft überlegt, dass es im Prinzip ziemlich dumm von uns ist, unsere Ölreserven zu verbrennen um uns die Stube zu wärmen. Aber wie sehen die Alternativen aus??
Sonne, Wind und Wasser sind erneuerbare Energien die auf jeden Fall besser genutzt werden müssen.
Für die Landwirtschaft und den Güterverkehr müssen rechtzeitig Alternativen erdacht und erprobt werden.
Für meine Landwirtschaft gilt jedenfalls: Größtmögliche Energieeffizienz, Rücksicht auf Mensch, Tier und Natur.
Je näher die Kriese kommt und je größer die Auswirkungen auf den einzelnen, um so größer wird die Einsicht sein etwas tun zu müssen. Da wird jeder individuell entscheiden müssen.

Meiner Ansicht nach wird die Priorität der Selbstversorgung zunehmen, proportional zur Energiekriese. Künftig müssen die Menschen wieder mehr Geld für die Ernährung ausgeben und weniger für Konsumgüter.

Ich finde auch nicht, das man Weltuntergangsstimmung verbreitet, wenn man diese Themen anspricht, im Gegenteil, ich finde es wichtig auf gewisse Sachen hinzuweisen und vorbereitet zu sein. Jedenfalls ist die Strategie zukunftsträchtiger als alle Vorzeichnen zu ignorieren oder tapfer zu leugnen, weil es gerade In ist unbeschwert in die Zukunft zu schauen.
Ich sehe auch die Zukunft in Robustrassen.
Die Maststallbetreiber hier bei uns heizen ihren Schweineställe mit Gasheizung! ... als wenn es kein Morgen gäbe.
Die Umstände werden uns zwingen umzudenken, egal was wir heute denken.
Ich habe alle Ackergeräte, Kaltblutpferde, Land und Saatgut was soll mir schon passierenBild
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Beitrag#6von karinenhof » Samstag 19. Januar 2008, 19:06

tja, da bin ich z.B. schon dumm dran. Ich habe keine Ackergeräte, keine Pferde und auch kein Saatgut.
Ich denke dennoch an morgen Bild und werde das, was wir hier anfangen, konsequent weiter führen!!!!

Auch ich finde es gut darüber zu reden. So manche Idee ist schon aus solchen Gesprächen entstanden.

Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#7von Rouven » Sonntag 20. Januar 2008, 10:36

Hallo,
ich denke ähnlich wie ihr, es wird eine grosse Chance sein für unsere Rassen.
Und zu Karin's Einwand, ob es genug Arbeitskräfte gibt um die Arbeit zu bewältigen? Wir haben doch genug Arbeitslose und ich denke, wenn man kein Geld hat, sich essen zu leisten, dann werden auch die arbeiten gehen, die heut noch soooo gut von "Vater" Staat bezahlt werden für's nichtstun.
Und vll. werden wir dann wieder in Tauschhandel gehen, denn Ackerland hab ich auch nicht. Aber tausche Rindfleisch gegen Kartoffel und Gemüse ... so in etwa. Bei meinem Friseur zahl ich heut schon in Naturalien, die Idee kam von ihm. Er fragte mal, ob ich auch schlachte, und dann sagte er, ich könnt ihn auch in Naturalien bezahlen. Nun bekommt er mal nen Braten oder mal Hackfleisch und Eier oder oder ....


Gruss Rouven
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Beitrag#8von klosterbauer » Sonntag 20. Januar 2008, 12:52

Ahoi Rouven,

tauschen ist gar nicht so schlecht. Es gibt ja schon den Ansatz regionaler Währungen, die auch den Tauschhandel einbeziehen.

Und ich weiß schnell, wo ich noch sparen kann - beim Friseur. Da genügt bei mir ein Langhaarschneider, betätigt von Susanne. So spart der kümmerliche Haarwuchs nicht nur am Schampoo - juhu.

Beste Grüße
Peter
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Beitrag#9von Canaria111 » Montag 21. Januar 2008, 14:12

Oh, da geht es mir etwas besser als Dir Karin *lach* habe Pferde, das erste Saatgut, allerdings noch keine Ackergeräte Bild


also, hier läuft ja alles etwas anders, Fortschritt in europäischen Sinne gibt es erst seit rund 30 Jahren auf der Insel. Es wird dementsprechend länger dauern bis erneut umgedacht wird. Immernoch werden wie hier viel spritfressende Ackergerätschaften gekauft, weil es gibt sie, man braucht sie nicht füttern und kann sie einfach in die Ecke stellen. Das es viel mehr Arbeit ist, diese Minitrakrtoren auf unsere Nutzflächen zu schaffen, ist irgendwie noch niemanden aufgefallen. Unsere Nutzflächen sind Terrrassen, schwer erreichbar, aber leicht erreichbar mit Esel und Ochse wie es früher gemacht wurde. Wir werden sehen, wann unsere Spritpreise auch soweit steigen, das wieder nach Alternativen gesucht wird.

Tauschhandel ist hier allerdings immer noch Gang und Gebe, das hat echte Vorteile. Habe eher mal diesen oder jenen Braten zur Verfügung als Geld *lach*
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Beitrag#10von ranulf » Montag 21. Januar 2008, 20:26

Moin, Moin

Die Idee kleiner, an der Selbstversorgung orientierter Kleinsthöfe für Arbeitslose und im Nebenerwerb ist immer wieder diskutiert worden. Eine gute Zusammenfassung der verschiedenen umgesetzten und geplanten Modelle findet man in dem Buch "der Kleinsthof" Oswald Hitschfeld. In diesem Buch wird interrresant auf Vorteile und Nachteile hingewiesen.

Ich habe einige Menschen kennengelernt, die lange Jahre Arbeitslos waren oder sind. Die Motivation sich selbst-ständig langfristig selbst zu versorgen ist sehr gering. Durch Ihre Abhängigkeit von der "Obrigkeit" sind Sie zu Empfänger geworden, um doch etwas Freiheit zu spüren, wird die Fernbedienung gequält bis der Arzt kommt. Eine andere, mit Beschwerlichkeit gekennzeichtner Weg wird, wenn überhaupt nur kurz gegangen (Siehe Erntehelfer in der Landwirtschaft), die Frustrationsgrenze ist niedrig und die Notwendigkeit ist nicht da! Bei entsprechender Motivation (d.h. Geldkürzung, etc.) wäre bestimmt eine Veränderung möglich, aber ich möchte nicht der Politiker sein der dieses umsetzt dazu fehlen auch die Überlebensstrategien, wie freie kostenlose Gartenflächen, praxisorientierte Einweisung in die Selbstversorgung. Ich habe viele kennengelernt, die nur Convenience für den Hausgebrauch nutzen können und sich an schwierigern Gerichten kaum herantrauen. Selbst einfaches verwenden von traditionellem Gemüse wie Kohl fällt vielen jungen Menschen bereits schwer, wenn es nicht vorbereitet ist. Durch gezielte Kurse ist bestimmt etwas machbar. Die Kurse werden aber leider selten von Menschen besucht, die die finanzielle günstigere Kochvariante nutzen sollten. Der familäre Wert eines gemeinsam gekochten Gerichtes steht noch nocht mal zur Debatte, genau wie die Vorratshaltung durch einfrieren oder einmachen. Firma Albrecht und die Mitbewerber im Discountbereich haben dies ja praktischerweise übernommen, naturlich mit ihren Gewinnspannen.

Schöne Grüße

Ralf
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Beitrag#11von alfredo » Montag 21. Januar 2008, 21:58

Es klingt hart, aber auch ich denke, dass sich die Versorgungsmentalität voll durchgesetzt hat.
Von April bis Oktober vergangenen Jahres hatte ich 3 Hartz-VIER-Empfänger für Grunstücksarbeiten
in der Gemeinde ...
Eine Person mit gutem Willen hätte die Arbeiten in 4 Wochen geschafft.

Aber bis Mitte September wurde dahingegammelt...

Andererseits wird sich vieles, wenn NOTwendig finden und Menschen werden sich und ihre
Fähigkeiten neu entdecken...

Jedenfalls super, dass es überall auch Gleichgesinnte wie uns VIEH-leute gibt!

Gruß
alfredo
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Beitrag#12von steinadlerehemann » Dienstag 22. Januar 2008, 22:21

Hallo Alfredo,
liebe Grüße zum Fast-Nachbarort, Bild Bild Bild , ist ja klasse, bist "fast" um die Ecke.
Das mit den Arbeitslosen ist ne Sache für sich. Hier gibt es solche und solche - leider.
Aber ich würde auch nicht arbeiten wollen, wenn dann meine Stütze gekürzt würde, und ich damit
bestraft werde, noch weniger später an Stütze zu bekommen. Das darf auch nicht sein.

Hier im Ort geht zumindest der Trend hin, sich selbst zu versorgen.
Unabhängig zu machen von Energielieferanten u.a.
Wenn ich bedenke wieviel Geld ich nur für Strom, Wasser, Abwasser, Gas lasse - echt wucher
finde ich.
Nur - manche Häuser kannst Du nur mit viel Geldaufwand umbauen. Nehmen wir meines.
Der Schornstein fehlt. Ätzend. Und Gas ist nun mal teuer.

Sag hältst Du auch Tiere, wenn ja - welche. Das interessiert mich ja doch.
Wenn Du um die Ecke schon wohnst, würde ich vielleicht mal mit meinem Mann ne Stippvisite
machen, wenn er wieder da ist. Der kriegt nämlich auch wenig Geld - und muss dafür sogar
in Dänemark arbeiten. So viel zum obigen Thema.

Zum Thema Tauschen - das war hier früher so - und wird auch wieder so werden.
Langsam fängt es wieder an, dass einer dem anderen hilft - kam ja schon aus der Mode Bild .

Freut mich - wenn ich von Dir höre.

Hallo canaria,
wie geht es Dir? schon was organisiert?

Liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#13von karinenhof » Mittwoch 23. Januar 2008, 12:32

hallo Christiane,

das mit dem helfen ist bei uns gang und gebe. Mein Spruch ist manchmal: Ein guter Nachbar ist mindestens so viel wert, wie eine gute Familie. Die ist manchmal einfach zu weit weg.


Alle,

das mit den fehlenden Arbeitskräften habe ich etwas anders gemeint. Da ich früher öfter bei einem Bauern geholfen habe, kenne ich ein paar wenige Dinge. Ich kann z.B. mit einer Sense recht gut mähen. Da staunt die ganze Familie.
Aber ich habe keine Ahnung, wie ein Feld mit einem Pferd gepflügt wird. Bin als Kind neben Bauern und Pferd hergelaufen, weil ich Pferde gern hatte. Aber damals war ich noch zu jung.

Heute hätte ich Probleme jemanden zu finden, der mir das zeigen kann. Und genauso meinte ich das. Arbeit suchen und arbeiten wollen sind das Eine. Die "klassische" Landarbeit können, ist das Andere.

Wer kennt denn noch die Fruchtfolgen bei der Bestellung vom Acker? Und und und.

liebe Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#14von alfredo » Mittwoch 23. Januar 2008, 14:21

Einen Karren-Pflug richtig einzustellen ist schon eine Kunst und die möchte ich selbst mir noch
aneignen - indem ich in diesem Jahr zum Leistungspflügen mit Pferden fahren werde.
Es gibt aber auch hier und da noch Pferdeleute, die ihren und ´Nachbars-Garten`
mit dem Pferfdepflug beackern.
Mit etwas recherchieren findet man diese bestimmt und ich denke, sie sind auch dankbar
bereit ihr Wissen weiter zu geben.

Grüße

alfredo

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Beitrag#15von Rouven » Mittwoch 23. Januar 2008, 15:24

Hallo Karin, zum selbstversorgen hab ich mal ein gutes Buch geschenkt bekommen. Ist zwar schon ne ältere Ausgabe, aber genial. Da wird so ziemlich alles beschrieben ... Fruchtfolge, Windrad bauen, Ziegel brennen, ach einfach alles.
Und das Buch findt man doch ab und zu mal gebraucht bei amazon.de oder ebay

Buchtitel: Leben auf dem Lande, Untertitel: ein Buch für Realisten und Träumer (wenn da nicht wir Archen-betreiber mit gemeint sind)
Autor: John Seymour

und noch ein 2. Buch von dem gleichen Autor:
Titel: Selbstversorgung aus dem Garten

Gibt es beide im Büchershop auf der Hauptseite ;-)

Gruss Rouven
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Beitrag#16von ranulf » Mittwoch 23. Januar 2008, 21:07

Hallo Karin,

Ich hatte das Glück in der Zeit des Generationswechsel in der Landwirtschft aufzuwachsen. Mein Opa hat mir noch das Sensen beigebracht und ein über 85jähriger Nachbar das flechten und binden von Reetteppichen (norddtsch:Binsen). Aus Erzählungen meines Opas kenne ich viele Geschichten aus der Pferdezeit, da mein Opa Jahrenlang den Milchwagen mit Pferden gefahren hat. Er schwörte übrigens auf die "Schleswig-Holsteiner" Das sind Halbschlagpferde aus Mutter Holsteiner und Vater Schleswiger, wobei die Holsteiner nichts mit den modernen "Hämpflingen" zutun hatten. In unserem Schweinestall standen immer ein paar rotbunte Husemer, weil mein Opa die Sauen von dänisch-stämmigen Verwandten erhielt. Übrigens laut meinem Vater zu der damaligen Zeit auch etwas besonders, die meisten Sauen waren deutsche Landrasse oder Angeliter Sattelschweine.

Ups nun bin abgeschweift. Erzählen wollte ich eigentlich, dass leider viel Wissen mit der Generation meiner Großeltern ausgestorben ist und oft nur in Erzählungen weiterlebt. Um sich gut fortzubilden muss man weite Strecken in Deutschland zurücklegen. Das Internet bietet eine Fülle von Wegen, die vielleicht helfen, im Thema Fortbildung die Spreu vom Weizen zu trennen. Den eine Fortbildung ist zu meist teuer, weit weg und meine Tieren kann ich meist sowieso nicht alle mitnehmen.(d.h. jemand muss sich zuhause drum kümmern). Da dieser Bereich der alternativen Landwirtschaft dazu kaum staatlich gefördert wird und auch von den großen landwirtschaftlichen Organisationen als "Spinnerein" abgetan wird ist es nicht leicht etwas entsprechendes zu finden.. Zukunftsaussichten ohne vorhandenes oder bezahlbares Erdöl werden als "Spökenkiekerei" abgetan und man jammert lieber auf die Scheichs die zuviel Geld wollen.

Dabei ist in den USA an Hand einer Studie untersucht worden, dass die gesündesten landwirtschaftlichen Betriebe die Amische führen mit ihrer Landwirschaft ohne große Maschinen und Chemie. Nicht nur Boden und Tiere waren am gesündesten sondern auch das Portomonaie.
Wie die christliche Lebensweise mit reinspielt, wurde nicht benannt.

Es gibt auf alle Fälle alternativen, die Züchter der Kaltblutpferde sind bereits relativ gut organisiert und entwickeln immer neue Ideen, die Pferde einzusetzen, auch immer wirtschaftliche Maschinen helfen dazu bei. (infs bei *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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, Zeitschrift *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** der Hisko Vorderwagen etc.

Was ich bereits mit dem klosterbauer-Peter an anderer Stelle diskutiert habe, ist eine Vernetzung und Fortbildung für Kleinbauern eine ganz wichtige Sache, damit man ein Wissen, wie zum Beispiel Sensen, einfacher multiplizieren kann, ohne dass das Wissen irgendwann plötzlich ausstirbt. Das Thema seltene Haustierrassen ein verbindendes Mittel ist, deswegen finde ich es nicht verkehrt, sich in diesem Rahmen zu organisieren. Quasi im Rahmen der Selbsthilfe.

Nun mach ich mal Feierabend, das Sofa ruft!

Gruß Ralf
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Beitrag#17von klosterbauer » Mittwoch 23. Januar 2008, 22:35

Hallo in die Runde

- auch ich will Schluss machen - aber wenn das mit dem "wir Kleinbauern tun uns zusammen" ein paar mehr anpackt, dann wird was draus ....

Bis die Tage grüßt aus dem Bergischen
Peter
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Beitrag#18von mangalitza » Donnerstag 24. Januar 2008, 10:02

Hallo zusammen,

Weltuntergangsstimmung? -->Nein, aber: wie einige richtig schreiben, vorbereitet sein; jeder von uns macht sich so seine Gedanken, realisiert diese komplett oder zum Teil und wenn wir nur 1 oder 2 "anstecken" hat das einen unheimlichen Multiplikatoreffekt.

Menschen zur Selbstversorgung zwingen, halte ich für unrealistisch und nicht durchführbar.

Zusammenschluss mehrerer Kleinbauern, ja gerne, aber wie sieht das denn in der Praxis aus? Wie Peter an anderer Stelle über "bergisch pur" berichtet, können Tierhalter, die nicht eine bestimmte Stückzahl Rinder in einem Zeitraum liefern, aus Kostengründen nicht an diesem Vermarktungszusammenschluß mitmachen. Es gibt also unter Gleichgesinnten auch wieder Fraktionen, die gegeneinander und nicht miteinander arbeiten - traurig!!!

Tauschen nicht generell, aber durchaus machbar. Ich tausche z.B. Eier und geschlachtete Kaninchen gegen andere Produkte, die ich nicht selbst erzeuge.
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Beitrag#19von klosterbauer » Donnerstag 24. Januar 2008, 10:22

Hallo in die Runde,

und nur eine kurze Wortmeldung: in Sachen bergisch pur gibt es kein Gegeneinander! Aber eine realistische Einschätzung, dass sich bestimmte Dinge für Kleinvermarkter nicht rechnen. Soll denn der Kleinvermarkter die mind. 250 € Kontrollkosten, die die Kontroll-Institute berechnen, selbst bezahlen, wenn er nur zwei Rindviecher vermarktet? Das lohnt doch nicht. Für solche Vermarkter ist die Direktvermarktung einfach der bessere Weg.

Das ist übrigens ein spezielles Problem im Rinderbereich, da dort zur Etikettierung ein vom Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung zugelassenes System notwendig ist - mit der Verpflichtung zu den Kontrollen. Wer Kaninchen anbietet, Pute oder auch Eier und Honig, für den gilt dies alles nicht. Also schimpft bitte auf die Zwangskontrollen, aber nicht auf die, die alternative Vermarktungsstrukturen etablieren und dafür streiten. Denn einig sind wir uns ja hoffentlich: Wir kontrollieren uns irgendwann noch kaputt. Das ist ein System, das die Agrarindustrie stützt und die Kleinen schädigt. Wir können nur mit pfiffigen Ideen antworten. Aber das können wir.

In diesem Sinne beste Grüße aus dem Bergischen von
Peter

PS: Speziell für Leute wie Du und ich arbeite ich gerade mit dem Naturpark Bergisches Land an einem Projekt - Du bist doch mit im Naturpark, oder??? Dann ist das auch was für Dich!
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Beitrag#20von knüllbergfarm » Sonntag 27. Januar 2008, 21:53

Von mir auch noch ein hallo in die Runde es gibt da noch eine gans akute Krise und zwar die mit den Feinstaub und ganz besonders das Emissionsschutzgesetz von Holzfeuerungsanlagen.Da wird durch ein Eu GESETZ eine ganze Branche zerstört und zwar die Kachelofen und Luftheizungsbauer.Das Heikle Thema wird mit der Feinstaubgesetzesgebung ist ja schon länger ingange aber ganz extrem im bereich Kachelofen und Luftheizungsbau wenn die Anlagen nicht den seit diesen Jahr inkraftgetretenen Eu-Gesetz entspricht
muss man einen Feinstaubkatalisator auf den Schornstein aufsetzen derdarf den jedes Jahr für 2000€ ersetzt werden die Branche ist letztes Jahr schon 40%zurückgegangen und dieses Jahr gehtt es laut aussage meines Schwiegervaters nochmal 20%bergab.Mein schwiedervater ist seit 1975 als Luft und Ofenbaumeister selbstständig,dabei ist Holz seit Jahrtausenden ein Nachwachsender Rohstoff der nur soviel Schadstoffe freisetzt wie er beim Wachstum aufnimt.Ich bin der Meinung damit möchten die Politiker wie schon erwänt nur gern von ihre Oelabhängigkeit ablenken. Ausserdem gibt es da noch was ganz anderes was ist mit Bioethanol das kann man aus allen Pflanzen ob essbar oder nicht Herstellen da gibt es noch keine genau festgelegten Gesetze dan kommt es doch bestimt zur Katastropfe wen in den Entwiklungsländern Getreide und so teuer an die Industrieländer verkauft werden,also ich möchte hier ja auch keine Weltuntergangsstimmung verbreiten zum Umdenken und weg von der Wegwerfgeselschaft können wir alle hier hofentlich einwenig beitragen also mit Pferden unsere Landwirtschaftlichen Flächen bearbeiten und wen wir nur einpar sind können wir es andere zeigen das es geht ist hier schon erwänt wuden.Dem klima kommt es alemal zugute den ein einziges Pferd kann solange es in der Landwirtschaft arbeitet ca 70000 Liter Kraftstoff sparen der Pferdemist kann inder Biogasanlage Vergoren werden ist bis ca 30% besser wie Mais und Kuh,Schweine und Geflügelgülle und ergibt danach noch super Dünger .So ich hoffe ich hab das hier richtig beschrieben Gruss ThomasBild
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Beitrag#21von mangalitza » Mittwoch 30. Januar 2008, 14:26

Jetzt hat man sich eine Alternative zur Gas oder Heizöl geschaffen, nun wollen sie uns wieder mit dem Rußfiltereinbau ans Portemonnaie. Aber soweit ich weiß, sind je nach Alter des Ofens Übergangsfristen geplant und zwar bis 2014 oder sogar bis 2024.
Bist Du sicher, dass man jedes Jahr für 2000 EUR einen Rußfilter einbauen muss?
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Beitrag#22von Herwig » Mittwoch 30. Januar 2008, 15:38

Also,
ich glaube und weiß zum Teil das Rußfilter ziemlich dauerhaft installiert werden und es Holzöfen geben soll die keinen Rußfilter erforderlich machen, weil sie eine Art Nachvergasung haben. Darüber gibt der Schornsteinfeger Auskunft.
Die Feinstaubfilter sollen angeblich auch nur 300 bis 400 Euro kosten, aber nix genaues weiß man.
Letzlich ist es so, das ich die Entscheidung für Rußfilter begrüße. Ich weiß aus Nachbarschaft und Bekanntenkreis das mit den Öfen ziemlich gesaut wird, nicht nur Holz mit Farbanstrich sondern auch Windeln, Plastikfolie etc. wandert als Ölersatz in den Ofen.
Teilweise wird man künftig damit seinen Filter kaputtmachen und muß den dann für teures Geld ersetzen. Vielleicht bringt das ja den einen oder anderen dazu etwas verantwortlicher mit der Feuerung umzugehen.
Beim Kat am Auto haben erst auch alle gestöhnt, heute ist das völlig normal.
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Beitrag#23von knüllbergfarm » Mittwoch 30. Januar 2008, 18:35

Hallo die Öfen die nach den neuen Gesetz geprüft sind brauchen keine Rusfilter , die Billigöfen und zum
gröstenteil Altanlagen brauchen einen Russfilter da sie den neuen Emisionsschutzgesetz (müste so heissen Kann aber gerne Meinen schwigervater nochmal Fragen ist Ofen und Luftheizungsbauer seit 37 jAHREN mit eigenenladen und immer aufm neusten stand) Es gibt zur Zeit nur 3zugelassene Russfilter,die die bauausichtliche Zulasung ,wie eine Zulasungsnummer ,des Deutschen Institut für Bautechnik haben
und die Kosten um die 2000€. Es kann natürlich sein das da was Billigeres ohne zulasung gibt aber dafon Finger weg. Ansonsten gebe ich Herwig natürlich recht Holzheizungen sind keine MÜLLVERBRENUNGSANLAGEN.
So ich mach ma eben schulz Grünfutter wierd gelifert.
Gruss Thomas
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Beitrag#24von Rouven » Mittwoch 30. Januar 2008, 22:45

Hallo,
ich möchte mich auch kurz zu diesem Thema zu Wort melden.
Ich werd mal meinen Bruder fragen, wo man das nachlesen kann. Der ist nämlich Schornsteinfeger-Meister. Wir haben uns Weihnachten auch kurz drüber unterhalten, bring es aber nicht mehr zusammen, deswegen frag ich lieber nochmal.

Gruss Rouven
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Beitrag#25von karinenhof » Donnerstag 31. Januar 2008, 13:28

so, nun ist es passiert.

Ich werde mir doch wieder (erst einmal) ein Pferd zulegen. Ich bin über unsere Schafweide gegangen und fand, dass ihr eine Runde mit der Egge gut tun würde.
Nur habe ich derzeit weder Pferd noch Egge. Wird auch nicht in den nächsten zwei Wochen sein. Aber wohl in den nächsten zwei Jahren.

Früher hatte ich eine Haflinger und eine Brandenburger Stute. Die haben mir von Größe und Handhabung gut gefallen (der Haflinger mehr als die Brandenburger). Nun würde ich gerne eine Rasse in etwa der Größe wie die Haflinger, aus der bedrohten "Liste" nehmen.

Das Schwarzwälder Kaltblut würde meinen Vorstellungen schon entgegenkommen. Aber mir gefällt auch das rheinisch- Dt. Kaltblut oder das Schleswiger Kaltblut.

Welche Tiere habt Ihr denn so? Am liebsten würde ich eine gedeckte Zuchtstute dann ..... irgendwann kaufen.

Ich möchte auch nicht unbedingt nach Bayern fahren, um von dort ein Pferd zu kaufen. Auch wenn die Stute irgendwann gedeckt werden soll, dann nicht erst nach 8 h Autofahrt am Zielort ankommen (länger nicht wg. der neuen Verordnung Bild)

Deshalb fange ich mal schon an zu recherchieren und zu fragen.


liebe Grüße von

Karin vom Karinenhof im Havelland
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