Muss das sein???

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Muss das sein???

Beitrag#1von Frankenvieh » Donnerstag 9. April 2009, 05:43

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Also ich weiß nicht ob das was mit Naturschutz zu tun hat?! Und es ist nicht das erste Mal. Wildtiere mit Haustieren gleichzusetzen ist für mich grob fahrlässig und den Verantwortlichen gehört das Handwerk gelegt. Dafür kassieren die auch noch Spendengelder Bild.

Was haltet ihr davon?
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Beitrag#2von knüllbergfarm » Donnerstag 9. April 2009, 20:35

Das geht gar nicht sowas man kann Tier ob nun Wild oder Haus-Nutztier sich nicht selber überlassen.Bild
Das was letztes Jahr bei Aurich pasiert ist war schon genug und jetzt schon wider geht gar nicht,
man solte die ferantwortlichen von Nabu zur rechenschaft ziehen und die Gelder zurückverlangen und ein Tierhalteverbot auferlegen ist meine meinung.
BildBildBildBildBildBildThomasBildBildBildBildBild
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Beitrag#3von Frankenvieh » Freitag 10. April 2009, 06:57

Wir haben hier so eine Ortsgruppe im Teichgebiet, die machen soviel für die Vögel, wobei auch welche vom Aussterben bedroht sind.
Nur, durch solche Aktionen machen die den ganzen Nabu kaputtBild
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Beitrag#4von Herwig » Freitag 10. April 2009, 09:27

Hallo Vicki,
ich bin auch NABU Mitglied und erstmal ganz platt, über so einen Scheiß muß ich erst nachdenken. Letzlich fällt das wieder auf den ganzen NABU zurück, vermutluch hat aber nur ein Beauftragter keinen Plan gehabt. Generell finde ich Beweidungsprojekte nicht schlecht, viele Projekte klappen ja auch gut. (weiße Heidschnucken für Moore, Heidschnucken für Heideflächen etc etc.) Schade und schlimm fände ich wenn die jetzt alle in Misskredit geraten wegen solchem Dummfug. Genrell sollte man da scheinbar besser hinschauen!!!

Für einen großen Teil der Jäger, ist das allerdings eine innere Reichskristallnacht, weil da natürliche Feindschaften und Ablehnungen eine Rolle spielen. Natürlich meinen die voenehmlcih solche Flächen nicht zu brauchen, weil das als Wildfutter wegfällt. Darum auch der reißerische Artikel in der entsprechenden Medie.

Da müssen wir wirklich mal Informationen zusammentragen, gibt es dazu breits eine Stellungnahme der Nabu?? Berichten noch andere verlässliche Medien über den Vorfall?
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Beitrag#5von Frankenvieh » Freitag 10. April 2009, 09:34

So weit ich weiß ist es das zweite mal das das passiert ist. UND der Verantwortliche ist entlassen. jetzt wollen sie wohl Landwirte für diese Projekte einsetzen. Ein "Möchtegernnaturschützer" kann das nicht vom Schreibtisch aus! Wie überall: Es gibt solche und solche, schaden tut's nur dem der sich wirklich einsetzt, ohne Profit, ohne anerkennung...Leider
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Beitrag#6von Frankenvieh » Freitag 10. April 2009, 09:49

Hier der Südkurier :*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Ich bin kein Insider des NABU, fand ihre Arbeit eigentlich immer gut. Aber wenn man sowas liest....
Naja, es werden dann immer die "kleinen" durch die SCh...... gezogen. Wie immer
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Beitrag#7von chook » Freitag 10. April 2009, 13:11

Der Anstoss zu solchen Projekten kommt aus Holland, v.a. aus dem Projekt Oostvaardersplassen *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** und geht u.a. auf die Forschungen von Dr. Frans Vera (Grazing Ecology and Forest History) zurück, der davon ausgeht, dass der mitteleuropäische "Urwald" aus Wald- und Graslandbereichen bestand, der maßgeblich von großen Pflanzenfressern beeinflußt wurde.
Es geht bei solchen Projekten darum, dynamische Naturentwicklung in Mitteleuropa wieder zuzulassen (anstelle von 'fixen' Pflege- und Entwicklungskonzepten für NSG), wobei die ausgestorbenen Auerochsen und Wildpferde durch ihnen nahestehenden Haustierrassen ersetzt werden. siehe *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
In Holland ging auch lange die Diskussion, inwieweit die Weidetiere gepflegt/behandelt oder sich selbst überlassen werden sollten. Ich hab das lange nicht mehr verfolgt, aber offenbar hat man sich, laut des Wikipedia-Artikels, jetzt auf den Abschuss kranker Tiere verlegt.
Wenn die Tiere aber verhungern, wie in den deutschen Beispielen, wurden wohl tiefgreifende Fehler bei der Berechnung der Besatzdichte bzw. bei der Bestandsregulierung gemacht.
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Beitrag#8von angler rotvieh 15 » Freitag 10. April 2009, 18:52

Hallo,

solche Projekte sind gut und schön Aber sie müssen fachmännisch betreut werden.

Man kann nunmal nicht irgendwelche "Rückzüchtungen" in die Welt entlassen und sie nicht vernünftig betreuen. Nicht nur beim NABU sondern beispielsweise auch im Wildpark-Schorfheide werden die Tiere sich selbst überlassen und manche haben super lange Hufe oder total abgefressene Weiden. Das geht einfach icht. Auch die "verwilderten"Hausrinder (und Heckrinder sind aus Hausrindern gezüchtet worden) brauchen Zufütterung und müssen betreut werden.
Die Tiere und engagierte Naturschützer sind die Leidtragenden und der Natuschutz wird kritisch beäugt.

Es wäre gut,wenn sich ein Landwirt findet ,der das betreut und dann aber dafür auch entlohnt und unterstüzt wird und am Endew nicht als der "Dumme"hingestellt wird.

Ich bin für den Natuschutz aber es muss nachvollziehbar sein und leider haben auch auf unserem Hof die Natur-/aber vor allem die Tierschützer (Stadt) richten viel Schaden an.

Frohe Ostern noch
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Beitrag#9von viehev » Dienstag 13. Oktober 2009, 21:44

Ich kenn den Kerl, der die Rinder verhungern lassen hat...

Wohnt in der Nähe meiner Eltern...
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Studiert?

Beitrag#10von plaetzchenwolf » Montag 10. Mai 2010, 10:10

Aus einfachen Dingen, wie dem grundlegenden Respekt vor Natur und dem Tier werden heute komplexe Vorschriftenkataloge,
die kein Schwein mehr versteht- Überregulierung und Hochmut.
Vernunft ist einfach, einfach geht überhaupt nicht mehr!
(Was den Tierschutz anbelangt, halte ich von unseren Bauern nicht viel, dafür wohne ich zu lange auf dem Land)
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Beitrag#11von mangalitza » Montag 10. Mai 2010, 11:30

Das Problem liegt ganz woanders: Diejenigen mit ihrer Regulierungswut haben keine Ahnung von der Praxis!

Man sollte sich davor hüten, alle Bauern über einen Kamm zu scheren.
Michael
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www.nutztier-arche-kastanienhof.de
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Beitrag#12von Prunus_Spinosa » Freitag 11. Februar 2011, 21:27

Immer berücksichtigen. Bei den Autoren, sowie Lesern der Zeitschrift Wild und Hund kann man davon ausgehen, dass es sich um einen bestimmte Clientel handelt, die evtl. auch ein gewisses Eigeninteresse hat den NABU oder dessen Aktivitäten zu diskreditieren, oder auch mit der Nutzung des Gebietes nicht so recht einverstanden ist. Mit anderen Worten, man muss sich fragen, ist der Artikel tendenziell? Dasselbe denke ich über die Artikel des Südkuriers.

Ich wäre daher etwas vorsichtig mit der Verurteilung der NABU-Projektbetreuer, bzw. des Landwirtes und würde mich mal auf die Sachinhalte konzentrieren und weniger auf die gerade von Wild und Hund plötzlich so strapazierte Tränendrüse.

LG
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Beitrag#13von Tino Gärtner » Freitag 11. Februar 2011, 21:58

Da muß ich der Schlehe mal Recht gebenBild

Die Berichterstattung in solchen Medien ist meist sehr interessenbetont und einseitig!

All das für bare Münze zu nehmen was da geschrieben wird, wäre so als würde ich alles blind glauben was in der BILD steht.

Als hauptberuflicher Naturschützer und Hobbylandwirt habe ich da den Bick von verschiedenen Richtungen und kann auch nur jedem Anderem empfehlen, solche "Informationen" immer von verschiedenen Seiten zu betrachten bevor man sich sein Urteil bildet!

Schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur in den SchafherdenBild

Auch Tierhalter, Jäger, Naturschützer ect. pp. sind eben nur Menschen- und der Mensch ist auch eine fehlerbelastete Spezies!!!
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