Landesversuchsanstalt für Tierhaltung ung Tierzucht

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Landesversuchsanstalt für Tierhaltung ung Tierzucht

Beitrag#1von angler rotvieh 15 » Dienstag 12. Mai 2009, 12:46

Halli an alle,

ich habe diese Woche einen Lehrgang an der Landesversuchsanstallt für Tierhaltung und Tierzucht in Brandenburg. Hier werden alles Verfahren ,leider nur konventionell überprüft und gemessen,die es so in Brandenburg gibt.
Es ist ein riesiges Gelände mit Rindern,Schafen,Schweinen und Ziegen.

Natürlich ist so eine Einrichtung für Landwirte,Verbraucher aber auch die Regierung wichtig. Was mich aber stört,ist dass der Ökolandbau völlig zu kurz kommt und dass auch kein Wille da ist mehr zu forschen und den Praktikern etwas an die Hand zu geben. Da züchtet man diese Hochleistungsviehcher und sagt dann,dass sie ökologisch nicht satt zu kriegen sind. Und immer wieder wird gesagt,dass der Ertrag nur mit mineralischem Dünger und entsprechendem Pflanzenschutz möglich ist,was für manche Kulturen zutrifft aber eben nicht für alle.

Im Rinderbereich klagt man immer über die verschiedenen Erkrankungen und vergisst dabei so eine tolle Rasse,wie die Schwarzenbunten / Rotbunten Niederungsrinder. Ich finde,dass gerade so eine Versuchsanstallt als Vorbild dienen kann .
Die DSN sind selten krank,robust und sie können relativ leicht gefüttert werden und es ist dringend notwendig eine breitere Zuchtbasis zu schaffen.

Und der Ökolandbau und die Tierzucht für diesen muss besser erforscht werden (beispielsweise Milchqualität von behornten und enthornten Kühen).

Auch die "anthroposophische"Sichtweise auf das Lebewesen Rind sollte ernster genommen werden.
(Auf unserem Hof wird mit den Tieren viel gesprochen und sie werden auch mal gestriegelt und ohne irgendwelche Erwartungen gestreichelt).

In der Anstalt darf der Stall nur zu den Arbeitszeiten betreten werden und sonst nicht.Die Tiere werden schon als eine Art Maschine auf 4 Beinen betrachtet.Streicheln ist nicht drinne.

Was haltet ihr von den Landesversuchsanstalten,würdet ihr eine bessere Erforschung der ökologischen Bereich für Sinnvoll sehen?

Freue mich über viele Anworten
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Beitrag#2von karinenhof » Dienstag 12. Mai 2009, 21:26

manchmal habe ich das Gefühl, dass Öko immer noch als "Spinnerei" gesehen wird.
Zu viel Aufwand mit schlechter kalkulierbarem Gewinn und unsicherem Absatz.

Dann hängt auch noch die Lobby der Düngerproduzenten und Co dahinter. Die haben kein Interesse die Forschungen in die Öko- Richtung zu unterstützen.
Selbst in der Bauernzeitung kommen sehr wenige Beiträge über diesen Bereich. Schaut Euch die großen Anzeigen in der Zeitung an, dann ist es klar woher die Gelder kommen.

Ich würde mich über mehr Informationen freuen.

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Beitrag#3von klosterbauer » Dienstag 12. Mai 2009, 23:06

Ich kenne keine dieser Lehranstalten von innen - kann sich ja noch ändern. Aber was Du schreibst, das wird in die jungen Hirne der Bauern gestopft, das ist das Schlimme. Die Älteren und Mittelalten scheinen - hier in der Gegend - vernünftiger. Immer mehr überlegen sich, dass der Ertrag verstärkt aus dem Grundfutter zu kommen hat. Vielleicht lehren die Damen und Herren einfach am Leben vorbei!

Hoffentlich - schreibt
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Beitrag#4von Frankenvieh » Mittwoch 13. Mai 2009, 06:37

So wie es Peter schreibt, so ist es! Es wird immer an der Praxis vorbeigelehrt, das geht doch schon in der Schule los. Da sind tlw. die schulbücher falsch!

Ja, man sollte solche Versuchsanstalten auch für den Ökobereich machen! Aber bitteschön an der Praxis. Selbst bei unseren 500Kühen wird gestreichelt und gekuscheltBild. Kranke werden regelrecht bemuddelt! das ist auch Leistungssteigernd und sorgt für Seelenfrieden auf beiden Seiten. Aber leider halt nicht gerade sehr wissentschaftlich.Bild



@Karin, die Zeitung OHNE Werbung könnte sich keiner leisten, noch haben diese Konzerne die Macht! Aber Düngemittel ist seeeeeehr teuer, an dem Wachstum der Biobranche kann man sehen, das es sich doch lohnt. Außerdem kann man nur Biobauer sein wenn man mit Leib und Seele dahinter steht und nicht nur das Geld sieht. Da würde man sang und klanglos untergehen.


Zu meiner Wenigkeit kann ich nur sagen: Ich traue den ganzen Biosiegeln nicht, was haben 30000 Freilandlegehennen mit Bio zu tun? Doch nur das FutterBild
Was suchen ägyptische Biokartoffeln mit Biosiegel im deutschen Edeka? Nein da greif ich doch zu den billigeren Konvi-Kartoffeln aus dem Heimatort.
deshalb bin ich Selbstversorger, der Verarbeitenden Industrie trau ich nicht, zuviel Dung wurde gemacht und auf den Rücken der Bauern ausgetragen.


Der Verbraucher müsste mehr aufgeklärt werden! Das sollte schon in der Schule losgehen, immerhin sind das LEBENSmittel die man zum LEBEN braucht. Das sollte ein Unterrichtsfach sein, genauso wie Mathe und Deutsch. Damit die Leut' es wissen wie was wo gemacht wird!

Und: es sollte aufgehört werden die Konvis gegen die Bios auszuspielen. Die einen sind weder die Bösen und die anderen sind keine Spinner. Sondern einfach nur Bauern.
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Beitrag#5von Fuhrmann » Mittwoch 13. Mai 2009, 07:10

Wer Anzeigen schaltet bestimmt was geschrieben wird.
oder wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing !

Und: es sollte aufgehört werden die Konvis gegendie Bios auszuspielen. Die einen sind weder die Bösen und die anderensind keine Spinner. Sondern einfach nur Bauern.


Das sehe ich auch so.

Aber auch hier glaube ich dass bestimmte Interessenten da im Hintergrund schüren.


Es wird immer an der Praxis vorbeigelehrt,


Es ist wohl ein Los der Bauern nicht frei zu sein. Nach der Leibeigenschaft wurden sie von der Düngemittel- und Spritzmittelindustrie gesteuert, bekamen von Molkereien und Zuckerfabriken das denken gelehrt und sind nun auf dem dem besten Weg über Nachbaugebühren und patentiertes Gen Getreide in eine moderne Leibeigenschaft überzugehen.

Warum schult man nicht selbst ?
Warum tun sich die Landwirte nicht zusammen ?
Warum geben die, die Wissen oder ein gutes Händchen haben das nicht weiter ?
Erfahrungaustausch auf kleiner Regionaler Ebene ?
Warum keine selbstorganisierte Fortbildung ?
Hat man Angst dass der andere einen Liter Milch oder drei Weizenkörner mehr verkauft ?

Prof. Wendel Berry hat mal gesagt, die Bauern die nicht fähig waren ihren Betrieb zu führen sind in die Beratung gegangen.

Ich glaube es steckt viel Wissen in den Bauern sie müssten es nur ausstauschen, weiterentwickeln und anwenden.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele Bauern nur Traktor fahren wollen. Sich nicht um Vermarktung, Saat, Boden, Gare etc. kümmern wollen. Dann dürfen sie sich auch nicht beschweren wenn sie wie Traktorfahrer bezahlt werden.
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Beitrag#6von Frankenvieh » Mittwoch 13. Mai 2009, 07:48

Fuhrmann hat geschrieben:Aber auch hier glaube ich dass bestimmte Interessenten da im Hintergrund schüren.



.
Und um was geht's da? Geld viel Geld..... irgentwoher kenn ich das doch ....
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Beitrag#7von angler rotvieh 15 » Mittwoch 13. Mai 2009, 12:49

Ich finde es einfach sehr schade,dass diese Anstalten noch immer nicht kapiert haben,dass Forschung für den Ökolandbau wichtig ist und dass es genug Kunden gibt und die Zahl eher steigt.

Ich denke aber,dass die da schnell merken werden,dass es eben auch ohne die chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel geht oder aber wenn die Tiere einfach "naturbelassen"werden und auch nicht um jeden Preis die "Milch-/Fleischleistung"gesteigert werden muss.

Diese ganzen biochemischen Verfahren machen den Landwirten abhängig und daraus werden dann Kühe die eben nach der zweiten Abkalbung vorbeugend Kalzium gesprizt werden müssen oder deren Euter so schwer sind,dass sie sich nicht ordentlich hinlegen können. Auch die ganzen künstlichen Verfahren in der Nachzucht müssen kritisch gesehen werden,denn der Mensch oder so eine Maschine kann eben nicht alles wissen.

Dieser Lerhgang hat mein Misstrauen in die ganzen "modernen"Techniken eher verstärkt und ich bin wirklich froh,dass es auch Alternativen gibt.

Für mich bleibt die Kuh eben ein Lebewesen,welches mit Respekt und Liebe behandelt werden sollte. Ich bin für den Weidegang,den Laufhof im Winter und eine möglichst silofreien Fütterung. Man kann nun mal nicht alles messen und ich merke schon einen gewaltigen Unterschied zwischen der Bio(Demeter)und der Konvimilch und man kann sich nicht immer mit dem Milchpreis herausreden. (Und auch die Lehranstallt hat viel zu viel Milch,die total wässrig ist und sie kann nicht verkäst werden).

Aber man muss trotzdem ein gutes Verhältnis miteinander bewahren. Aber die Lehranstalt versucht die Leute so gut wie möglich zu trennen und man wird an letzte Ende des Hofes einquartiert,nur mit den notwendigsten Informationen gefüttert und für nachfragen,mitdenken bleibt nicht viel übrig.

Aber was macht man nicht alles für seinen Studienabschluss und vielleicht gibt es ja noch ein paar Lichtblicke.

Ihr seit echt eine tolle Truppe. Bild

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Beitrag#8von Conny » Mittwoch 13. Mai 2009, 12:59

Diese Zitate sagen für mich vieles/wenn nicht alles aus.

[size=-1]Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandeln.
(Mahadma Gandhi)
[/size][size=-1]Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.
(Albert Schweitzer)
[/size][size=-1]Welch geistige Armut muß unter den Menschen herrschen, dass sie von Tieren verlangen, was sie selbst nicht vermögen.
(Karin Szech)
[/size][size=-1]Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
(Astrid Lindgren)

LG
Conny
[/size][size=-1][/size]
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Beitrag#9von karinenhof » Donnerstag 14. Mai 2009, 12:55

Gibt es eine BIO/ Öko Zeitung? Ich meine Vereinsübergreifend?

Habe bis dahin Info´s der unterschiedlichen Vereine gefunden.

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Beitrag#10von angler rotvieh 15 » Donnerstag 14. Mai 2009, 19:01

hallo Karinenehof,

es gibt im Naturkostfachhandel die Schrot und Korn,die wirklich hervorragende Themen und Texte bringt. Sie ist kostenlos erhältlich und informiert ohne einen von irgendetwas überzeugen zu wollen.

Aber mir gefällt auch die Lebendige Erde,obwohl sie anthroposophisch orientiert ist und die von Bioland aber ich habe sie nur in der Fh gelesen und dort haben die alle gängigen Zeitschriften. (Z.B. Ökologie und Landbau aber die ist für jeden Tag zu kompliziert).

Welche Themen interessieren dich denn ?

gruß
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Beitrag#11von karinenhof » Freitag 15. Mai 2009, 09:15

das ist schwierig zu sagen. Derzeit haben wir unsere Schafe im Nebenerwerb. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen diesen Nebenerwerb auszubauen und "mehr" daraus zu machen. Wir haben derzeit ca. 5 ha, die ab diesem Jahr durch uns genutzt werden wollen. Hauptsächlich für die Schafe und zur Heugewinnung.
Ich bin parallel am routieren, dass wir ca. 1 - 1,2 ha als Streuobstwiese einrichten. Wenn die ca. 60 Bäume angewachsen sind, bringen sie auch Obst. Alles selber verwerten od. als Marmelade verkochen wird nicht gehen. Also brauche ich Ideen für die zukünftige Obstverwertung.

Ich kann mir auch durchaus vorstellen Gemüseanbau im Kleinen (od. Größerem) zu betreiben.

Auch weitere Tiere könnte ich mir vorstellen (dabei haben es mir die Wollschweine/ Glöckchenschweine besonders angetan).

Es ist alles noch sehr nebulös und nicht ausgereift. Wir haben erst angefangen und außer gesundem Menschenverstand (hoffe ich jedenfalls Bild), gesunden Händen, normale Gartengeräte und einem Einachser viele Ideen, aber noch nichts konkretes (bis auch die Schafe). Wir haben beide eine technische Ausbildung und mit der Landwirtschaft bisher nur wenig zu tun gehabt.

Und nebenbei halt noch meine "richtige" Arbeit, die mich von 9.00 - mind. 17.30 Uhr im Büro bindet.

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Beitrag#12von klosterbauer » Sonntag 17. Mai 2009, 17:28

Hallo Ihr Alle in diesem interessanten Thread,

war längere Zeit sowas von eingespannt .... (Schäfertag, Arbeit aufholen ...)

Was mir bislang dazu einfällt:
1. Bauern sollten voneinander lernen - ja, das stimmt. Die Bioverbände versuchen dies ja in den Regionalgruppen schon (bioland, Biokreis bei uns). Und so etwas wie die Uni in Witzenhausen ist sicherlich auch ein Lichtblick oder die Stiftung Ökologie und Landbau, die zumindest auch interessante Bücher veröffentlicht. Wir haben hier ja auch bergisch pur - und da sehe, dass echt Wissen vorhanden ist und immerhin einige Bauern bereit sind, es weiter zu geben. Aber viele machen auch seit Generationen das Gleiche - und wir leben jetzt in einer Zeit des Umbruchs (Klimawandel - Vermarktung - Strukturen), da ändert sich so viel, da müsste man anders ran.

2. In Sachen "Abhängigkeiten" hat Fuhrmann ziemlich recht - und es wird noch schlimmer, wenn sich die Patentierung so durchsetzt ...

Ich warte eigentlich auf den Tag, an dem das System mit all seinen Bürokratien, Kontrollen etc. zusammenbricht - aber ob ich das noch erleben werde??

3. Biozeitung - ich glaube, Karin will/meint eine Art Infozeitschrift für Bauern. So was wie topagrar für die Bios. Wäre toll. Nur was ich jetzt erlebt habe bei meinem Beitritt zu Biokreis ist der - realsatirische - Kampf von Bioland um unausgefüllte Vertragsunterlagen, die ich ununterschrieben daheim hatte. Bis zur brieflich-drohenden Aufforderung der Bioland-Geschäftsstelle, die Blanko-Verträge doch bitte schleunigst (mit Fristsetzung) zurückzusenden, sie seien Eigentum des Verbandes. Als wenn da was Geheimes drin stünde ... Das hat zumindest etwas von "Sektierertum" oder zumindest Eigenbrödelei, nichts von Kooperation. Da sehe ich schwarz. Immerhin aber schaffen die offensichtlich schon gemeinsame Anzeigenteile ...

Soweit für jetzt - es grüßt aus dem Bergischen
Peter
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