Seltene Tauben od. Ähnliches

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Seltene Tauben od. Ähnliches

Beitrag#1von Fredo » Montag 1. Dezember 2008, 16:15

Hi, ich will evt. Tauben züchten und suche daher eine relativ wiederstandfähige von Aussterben bedrohte oder sehr seltene Rasse an Taube die obendrein wenn nicht zuviel verlangt auchnoch schön istBild...sie solte allerdings aus Deutschland kommen...Volliere ist schon in halber Planung.

Lg:Fredo


ps:Mag fast alle Tiere und finde sie schön aber ich mag keine Tauben die völlig überzüchtet sind und daher einen eingedrückte Schnabel haben od. ähnliches.
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Beitrag#2von armin » Montag 1. Dezember 2008, 19:57

Hallo Fredo,

abbonierst Du den Newsletter von VIEH? Das geht hier.

In der aktuellen Ausgabe schau mal unter Punkt 6.

Gruß
Armin
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Beitrag#3von Fredo » Montag 1. Dezember 2008, 21:26

Nee, glaub ich nicht das ich den abboniert hab...aber mein Kollege aus dem Geflügelzucht Verein hat mir gesagt,(er züchtet schon einige jahre Tauben)dass die Feldflüchter die heutigen Stadttauben sind und der original Feldflüchter blaugehämmert ist aber wie soll man an eine reirassige Taube von diesen Typs bekommen wie ich das ganze verstanden habe gibt es nur ein paar Züchter....

Lg:Fredo
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Beitrag#4von Fredo » Dienstag 2. Dezember 2008, 22:26

Und sie sind nicht in einem Standardt also Austellungen sind damit, meines erachtens, nicht drin obwohl ich Ausstellungen ganz gut finde weil da kann man gute Werbung mache für alte und Gefährdete Rassen und mit den richtigen Tieren dazu geht es natürlich besser und außerdem kann man sie dan besser verbreiten weil auf den Austellungen schon einiges an Volk ist...


LG:Fredo
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Beitrag#5von Rödertaler » Sonntag 7. Dezember 2008, 10:30

Hallo, wenn du erst anfängst mit Tauben , würde ich es mir nicht von vornherein so schwer machen mit einer (zu) seltenen Rasse. ich empfehle den Besuch einer größeren Geflügelausstellung, da findest Du sicher etwas das Dir gefällt. es sind sehr viele der alten Bauern-Taubenrassen selten-wer hält heute schon noch Tauben.
Ich halte Coburger Lerchen, im Freiflug. Stelle auch ab und zu aus. Wichtiger ist mir aber die Vitalität und Flugfähigkeit-schneller als die Hakenschnäbel. Und genug Nachzucht das auch was zum schlachten übrigbleibt nach Abzug der Verluste.
Was gibt es noch an bäuerlichen Rassen? Strasser sind mittlerweile viel zu schwer. Luchstauben, Schlesische Kröpfer, Altenburger Trommeltauben, Mittelhäuser,Cauchois...

Und vorher bedenken: Wer das geld nicht kann sehen liegen kauft sich Tauben und läßt es fliegen.
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Beitrag#6von Rödertaler » Montag 22. Dezember 2008, 21:19

Mit dem Spruch wollte ich beileibe niemanden von der Taubenhaltung abschrecken. Es ist so das man in der Anfangszeit meist ein bißchen investieren muß. Nach einer gewissen Zeit läuft es dann meist von selbst, und nur zur Blutauffrischung muß man dann und wann in die Tasche greifen. Preise je nach Rasse und Qualität sehr unterschiedlich.

Falls jemand wirklich Geld mit Schlachttauben verdienen will, auch da gibt es mittlerweile Spezialzüchtungen. Mit Doppelbrust, die Hubble-Tauben. Aber das ist eher Intensiv-Haltung.
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Beitrag#7von Georg » Mittwoch 24. Dezember 2008, 19:35

Hallo Fredo,

schau mal nach der Mittelhäuser Taube. Ich halte diese für sehr interessant ! Alt, deutschen Ursprungs, sehr wirtschaftlich, erhaltenswert und dabei meiner Meinung nach noch sehr schön (weiss und schwarzer Farbschlag).

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Beitrag#8von Fredo » Freitag 26. Dezember 2008, 20:46

Jo die sind ganz schön wo könnte ich welche herkriegen ????? Vllt kennst du jemanden der eins zwei tauben abzugeben hat
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Beitrag#9von Georg » Samstag 27. Dezember 2008, 18:21

Hallo Fredo,

die sind recht gut organisiert.

Frag mal unter:

SV-065 Mittelhäuser, Sonderverein der Züchter Mittelhäuser Tauben von 1981
Vors.: Helmut Böser, Werner-von-Siemens-Str. 3, 76694 Forst, Tel.: 07251-88908, Fax.: 07251-84590



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Beitrag#10von stevwen » Freitag 2. Januar 2009, 20:11

Hallo allesamt,
ich misch mich mal aus dem Hintergrund mit ein:
von Mittelhäusern halte ich wenig, jedenfalls dann, wenn sie im Freiflug gehalten werden sollen. Die Greifvogeldichte ist beinahe überall in Deutschland auf dem Lande, wie auch in den Gartenstädten, explodiert. Mittelhäuser sind definitiv zu behäbig und schwer. Nur Habichtfutter.
Selbst Brieftauben lassen sich nur mittels Trainings- oder Wettflügen so halten, dass Verluste im Freiflug akzeptabel bleiben. Freiflug nur vom Schlag aus ist selbst für Brieftauben kaum noch zu empfehlen.
Ich halte weiße Feldtauben, im Freiflug, keine wirkliche Rasse, sondern Rassegruppe. Schöne kurzweilige rasant fliegende Tiere. Herkunft sind weiße Stadttauben, einige leichtere weiße Brieftauben und weiße Flugmixe. Mittlerweile soweit "durchgezüchtet", dass die Freiflug-Verluste trotz enormer Verluste (über 50% /Jahr bei täglichem Ganztags-Freiflug wären es schon, wenn ich nicht ab und an die "Notbremse" gezogen hätte) durch ausreichend eigene Brut ausgeglichen werden können. Mein nächstes Neben-Zuchtziel besteht darin, dass sie mehr feldern. Quasi schneeweiße Feldflüchter.

Ich halte jegliche Form von Rassestandardzucht für falsch; die Zucht von Rassegruppen, mit nur einem ausgeprägten Merkmal allerdings für sehr wertvoll, indem Sinne:
Botentauben / Brieftauben
Fleischtauben
Feldtauben / Feldflüchter
Roller
u.s.w.

Viele Grüße
stevwen
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Beitrag#11von Rödertaler » Samstag 3. Januar 2009, 13:09

Das Feldern ist heutzutage durch chemische Mittel auf den Äckern gefährlich.

Ansonsten züchte ich ähnlich wie Du. Jedoch stelle ich auch aus. es geht ja hier um Rasseerhaltung.

Meine Tauben haben den Instinkt wiedergefunden, bei autauchenden Greifvögeln schnellstmöglich zu verschwinden. Die Masse in den Schlag, ein paar keisen wie wild zu Ablenkung. Ich denke meine Verluste sind weit unter 50 %. Die weiße Farbe wird einen Anteil haben.
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Beitrag#12von stevwen » Samstag 3. Januar 2009, 18:48

Ich sehe das mit dem Feldern etwas anders: Tauben feldern heutzutage kaum noch wirklich auf Feldern, vielmehr auf Ödländern, Waldrändern etc. So ist es bei meinen. Chemie gibts zur Erntezeit doch nicht mehr. Nach der Ernte wird das Acker sofort umgebrochen. An stehendes Getreide kommen die Tauben auch nicht ran, allenfalls, niedergedrücktes Getreide. Kritisch ist sicherlich, wenn Äcker, vor allem Brachen, totgespritzt werden. Das geb ich zu. Diese Probleme habe ich hier jedoch nicht.
Geb zu, ich habs einfacher und stelle nicht aus, sondern praktiziere weitgehend bäuerliche Haltung.
Den Greifvogelfluchtinstinkt haben sicher alle Tauben (-rassen) noch, auch meine. Nur eh dieser ausgelöst wird, ist es für eine von ihnen meist schon zu spät. Ich muss dabei sagen, dass mein Schlag an der Waldkante gelegen ist: Gute Anpirschmöglichkeiten für die Jäger der Lüfte. Werden die Tauben bei mir offen vom Greif gejagt, haben sie mittlerweile gute Chancen mit ihrem Fluggeschick zu entkommen. Die meisten Verluste basieren bei mir auf Überraschung direkt am Taubenschlag. Ich muss meinen Tieren beibringen, generell mehr aufzupassen. Wie nur? Ich jag sie schon immer vom Schlagdach auf, wenn sie dort sitzen bleiben, so dass sie entweder drinnen bzw. in der Voliere sind, oder fliegen bzw. in die Landschaft fliegen. Da sind sie vorsichtiger. Nach einer Greifattacke haben sie dieses vorsichtige Verhalten für ein bis zwei Wochen von selber. Nur sie sind halt vergeßlich ... Bild
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Beitrag#13von Rödertaler » Samstag 3. Januar 2009, 20:03

Ein Brieftaubenzüchter sagte mir, wenn Tauben nach dem Rübendrillen(glaub ich;-) auf den Acker gehen, fallen sie gleich draußen um, weil das Unkrautvernichtungsmittel unmittelbar dazu gegeben wird.

Ich versuche von den Coburger Lerchen viele Junge zu ziehen, um dann eine Handvoll Tiere zu haben die auf unserer Ortsschau nicht durchfallen. mit echten Züchtern können meine Tiere nicht konkurieren. Ansonsten fliegen bei mir noch Altenburger trommeltauben und ein Thüringer Kröpfer frei rum.

Seit ein paar Jahren habe ich Perlhühner, zur Zeit nur eins. Angeschafft weil die Greifvögel mir die besten 1,1 Bantam birkenfarbig gekrallt hatten. Ich behaupte das hat auch bei den Tauben etwas ausgemacht, obwohl der Hühnerhof etwas abseits ist. Versuchs doch mal damit, wenn Du die Möglichkeit hast, auch Deine Nachbarn werden sich drüber freuen Bild.
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Beitrag#14von stevwen » Dienstag 6. Januar 2009, 22:50

komisch, bei mir ist es ganau umgekehrt: Der Greif könnte sich am Taubenschlag auch gleich meine Zwerghühner holen. Hat er aber noch nie gemacht! Allerdings haben die Zwerghühner viel Deckung und sind "wildfarben" (rostrebhuhn), die Tauben aber schneeweiß auf dem Dach und die Mischwaldkante keine 20 m von allen entfernt....
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Beitrag#15von Rödertaler » Mittwoch 7. Januar 2009, 11:15

Rostrebhuhn klingt nach Zwerg-Welsumern? Die sind denen wahrscheinlich zu groß,Bantams sind ja nur halb so groß. So unmittelbar am Wald muß man staunen das überhaupt Geflügelhaltung möglich ist. Aber wie gesagt, Perlhühner sind wachsam. Und interessant. Und so hübsch häßlich.
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Beitrag#16von Georg » Mittwoch 7. Januar 2009, 17:10

Rödertaler hat geschrieben:Rostrebhuhn klingt nach Zwerg-Welsumern? Die sind denen wahrscheinlich zu groß,Bantams sind ja nur halb so groß. So unmittelbar am Wald muß man staunen das überhaupt Geflügelhaltung möglich ist. Aber wie gesagt, Perlhühner sind wachsam. Und interessant. Und so hübsch häßlich.


......... tu es nicht mit den Perlhühnern, es sei denn Du hast ganz starke Nerven und Dein nächster Nachbar wohnt ein paar Kilometer weg !!!! Bild

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Beitrag#17von Herwig » Mittwoch 7. Januar 2009, 17:20

Perlhühner schmecken total lecker, die Eier sind auch super lecker, aber nerven tun die furchtbar, quietschen ohne Ende. Fliegen können die wie Tauben!Bild
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Beitrag#18von Rödertaler » Donnerstag 8. Januar 2009, 10:56

Ich wohne mitten im Ort, 7000 Einwohner. Wahrscheinlich haben sich meine Nachbarn damit abgefunden das ich oftmals einfach mache was ich für richtig halte Bild.
Perlhühner gibts als Masttiere beim Geflügelgroßhändler, ca. 6 Wochen alt, 6 Euro das Stück. Brauchen keine Wärmequelle und kein Spezialfutter. Fliegen tun meine nur wenn sie erschreckt werden. Ich hatte 6 Stück damals , ein herrliches Bild wenn so ne Truppe rumläuft. Wie in Afrikas Steppe.
Beim Schlachten eine große Ausbeute. Die leichte Blaufärbung des Fleisches ist gewöhnungsbedürftig.
Versuch macht klug, wer das schreien nicht aushält steckt sie eben in den Topf.
Ach eins noch, mein Perlhahn wurde aggressiv. Hat zwar nichts gemacht, aber bedrohlich sah er aus.
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