Preis für Tauben(fleisch) steigt .........

Moderator: mangalitza


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Preis für Tauben(fleisch) steigt .........

Beitrag#1von Eastwood » Montag 30. Januar 2012, 09:10

Die globale Fleischproduktion steigt

Die weltweite Fleischproduktion wird bis 2020 weiter steigen. Auch der Verbrauch wird zunehmen
und die Preise werden auf relativ hohem Niveau verharren, zeigt die jüngste Langfrist-Prognose
von OECD und FAO, "Agricultural Outlook 2011–2020".
Die jährlichen Zuwachsraten der Fleischproduktion dürften im Schnitt 1,8% betragen und damit gegenüber dem vergangenen Jahrzehnt etwas geringer ausfallen. Die globale Rind- und Kalbfleischproduktion wird bis 2020 (in Karkassegewicht ausgedrückt) auf 74 Mio. t steigen. Schweinefleisch bleibt mit einer Erzeugung von rund 127 Mio. t weiterhin die wichtigste Fleischart. Die Schlachtgeflügelproduktion wird mit 122 Mio. t nur mehr ganz knapp dahinter liegen. Mit 16 Mio. t spielt Schaffleisch weltweit zwar eine untergeordnete, punktuell aber wichtige Rolle.

Verbrauch wird höher

Die zusätzliche Produktion wird dem Bericht zufolge bis 2020 zu 78% aus den Entwicklungsländern kommen.
Um die immer höher werdenden Futterkosten aufzufangen, werden große Bemühungen unternommen, um die
Umsetzungsrate bei der Futterverwertung zu erhöhen, erwarten die Experten.
Diese Züchtungsfortschritte werden eher bei der Weißfleischproduktion, also bei Schwein und Geflügel, gelingen. Bei der Rindfleischerzeugung dürften eher die grasbasierten Produktionssysteme zunehmen.
Der globale Fleischverbrauch wird laut FAO insgesamt ebenfalls zunehmen. Bei Rind- und Kalbfleisch soll er bis
2020 von knapp 65 auf 73 Mio. t steigen, bei Schweinefleisch von 109 auf fast 127 Mio. t, bei Geflügel von rund 100 auf 122,5 Mio. t.
Bremsend auf die Zuwachsraten des Verbrauches werden allerdings die hohen Preise und die – in manchen
Regionen – geringere Bevölkerungswachstumsrate wirken. In den Industrieländern könnte die andauernde
ethische Diskussion über den Fleischkonsum ebenfalls auf die Verbrauchszunahme drücken.
Der insgesamt um 60 Mio. höhere Fleischkonsum am Ende der Prognoseperiode wird vor allem in Asien und Südamerika stattfinden, meinen die Experten.
Sie verweisen auf die dort zu erwartenden höheren Einkommen und die zunehmende Urbanisierung.

Preise werden steigen

Derzeit befinden sich die Fleischpreise weltweit auf einer Rekordhöhe. Das wird laut OECD auch bis 2020 so
bleiben. Die Ursachen dafür sind einerseits die hohen Inputkosten (Energie- und Futterpreise), auf der anderen
Seite aber auch die immer umfangreicheren und strengeren Vorschriften bei der Nutztierhaltung, die gleichzeitig die Kosten erhöhen. Die Rindfleischpreise sollten demnach unter normalen Bedingungen am Ende der Projektionsperiode um 20%, die Schweinefleischerlöse sogar um 26% und Geflügelpreise um 16% höher liegen als zurzeit.

Quelle: www.agrarnet.info

Ob der preis für Taubenfleisch wirklich so steigt wie z.Z. bei den Brieftauben ist wohl ehr unwarscheinlich :-)

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Gruß Berti
Bin gebürtiger Holländer, man verzeihe mir den schreibfehler :-)

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