Wollschweine

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Wollschweine

Beitrag#1von Sylvies kleine Alm » Samstag 12. Januar 2008, 17:59

Liebe Forenbenutzer,

hat jemand Erfahrungen mit Wollschweinen und kann mir kurz über die Haltungsbedingungen berichten? Ich habe bisher nur von Problemen gehört, z.B. dass sie gerne und oft ausbrechen und auch keine Scheu haben den Elekrodraht einfach umzurennen.

Wie vermarktet Ihr das Fleisch, ist die Nachfrage da?

Danke für Eure InfosBild

Sylvie
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Beitrag#2von knüllbergfarm » Sonntag 13. Januar 2008, 15:06

Da LachBild ja die Grunzende Mangalizabande vone Knüllbergfarm von Problememn kann da keine rede sein .
Ich weis allerding s nicBildh wie die lieben Leut ihre Zäune bauen wenn man das Ganze nur wie ne Pferdeweide einsäunt Hauen die aber wirklich ab wenn der Zaun nich funktionirt.
Wir haben Baustahlmatten rundherum und eine Nirolitze in ca 15 cm von Boden das Funktioniert prima.
Wir Halten und Züchten seit 8 Jahren rote und Schwalbenbäuchige Mangaliza selbst die Ausgewachsenen
Eber sind Handzahm. Unsere Schweinebande kannBild den ganzen Tag tun was sie wollen auserdem sehen die auch Ausgewachsen toll aus. wenn du noch mehr Info möchtest kanste gerne nachfragen Gruss Thomas vone Knüllbergfarm
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Beitrag#3von klosterbauer » Sonntag 13. Januar 2008, 18:21

Hallo Sylvie.

Ich kann dem Thomas im Prinzip nur beipflichten. Hatte vor Jahren mal Weideschweine. Ich habe zwar so ein paar Anfängerfehler gemacht, weshalb die Nachbarn Angst vor dem Dufte hatten. Aber mit Ausbrechen hatte ich keine Probleme. Außen hatte ich nur einen Schafsdraht und auf zwei Seiten einen Schwartenzaun (der bei der Kraft der Tiere eh nur symbolisch ist). Entscheidend war der Stromzaun knapp über dem Boden. Ich nutzte damals diese weißen Stromkordeln oder -seile. Wichtig allerdings war, die Dinger immer wieder auszugraben. Denn wenn die Schweine wühlen, dann landet oft genug der Dreck auf dem Stromkördelchen. Und dann ist bald Schluss mit Stromfluss. Also: Immer schön checken, ob die Litze oder das Seil nicht im Dreck verschwindet.
Auch bei mir waren die Viecher handzahm. Und als es dann ans Schlachten ging, dann blutete mir einerseits das Herz (aber lecker waren sie doch ...), andererseits liefen die Tiere kaum auf den Hänger. Wo die Stromkordel war, da war Schluss...

Allerdings hat sich seitdem in den Regularien einiges geändert. Vielleicht recherchierst Du mal im Internet, was denn die Voraussetzungen sind für Freilandhaltung. Ich hab so was im Kopf von doppeltem Zaun, Desinfektionsmöglichkeiten etc. Aber ich weiß es nicht wirklich!!

Wenn Du Dich konkret für Wollschweine interessiert, kann ich Dir auch hier im Bergischen einen Kontakt zu einem absolut netten Wollschwein-Spezi machen. Der ist Mitglied in der hiesen Archegruppe.

Beste Grüße
Peter
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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Beitrag#4von Sylvies kleine Alm » Sonntag 13. Januar 2008, 18:32

Danke für Eure guten Tips,

spiele mit dem Gedanken mit Wollschweine anzusachaffen und komme gerne auf das nette Angebot zurück. Lese jetzt mal nach wegen der offiziellen Anforderungen.....

Sylvie
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Beitrag#5von Sylvies kleine Alm » Sonntag 13. Januar 2008, 18:36

Thomas,

das Bild von Eurem Wollschwein darf ich auf gar keinem Fall meinem Männe zeigen, der will sofort eins haben, wenn er das sieht!

SylvieBild
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Beitrag#6von Alli » Sonntag 13. Januar 2008, 19:48

Wir wollen demnächst, wenn wir hier so richtig loslegen, auch Wollschweine haben.

Die Wollschweine bei Thomas und Betti haben wir bereits "besichtigt".
Als wir dort waren konnten wir eine recht große Schweinegruppe in einem Auslauf sehen. Dabei war eine Sau mit ihren Ferkeln, aber auch ein Eber. Es war nicht der Vater, aber ich glaube der Opa der Ferkel. Der hat sich dann irgendwann mal ganz in Ruhe hingelegt und 3-4 Ferkel sind dann auf ihm herumgeklettert. Die hatten ihren Spass und der Eber hat nicht mit der Wimper gezuckt. Das fand ich echt mal interessant. Im allgemeinen denkt man ja immer, dass es gerade im Tierreich immer problematisch ist mit den Männern und dem Nachwuchs, wenn er denn mal da ist.

Lieben Gruß
Alexandra
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Beitrag#7von knüllbergfarm » Sonntag 13. Januar 2008, 20:29

Das Mangaliza aufm Foto is Napolen der schauspieler der is auch Handzahm inmment iser leider ine Bocks die ich wegen platsmangel zweimal unterteilt habe da sind genau nebenan Olivia und Frida und dan kommt Eberhard der ist auch zuhaben bei intresseBildmelden das sind ssuuuuper Tiere Bild(jaja Herwig ich weiss keinen Schleichwerbung Bild)
Zuletzt geändert von knüllbergfarm am Donnerstag 28. Februar 2008, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#8von knüllbergfarm » Sonntag 13. Januar 2008, 21:34

Hab ich vorhin vergessen bevor du Anfängst für die Freilandhaltung für Schweine igal was fürne Rasse Frage unbedingt bei deinen zuständigen Veterinäramt nach wie die die Anlage haben möchten das ist von landkreis zu Landkreis so unterschiedlich wie Tag und Nacht und ob die das überhaupt genemigen.Wäre zu Teuer und der Arbeitsaufwand zugross das alles umzubauen bei Schweine können die sich ganz schoen anstellen Bildmaches blos so wie Christina haben wir hier unter Pferdehaltung alles schon durchgekaut
aber Schweine sind halt ganz besonders betrofen.Bild BildBildBildBild

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm und die ca 120Bildcher
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Beitrag#9von mangalitza » Montag 14. Januar 2008, 09:43

Hallo Sylvie,

wie bereits Thomas und Peter geschrieben haben, sind richtige Zäune das A und O. Ich züchte seit 5 Jahren rote Wollschweine und hatte bisher noch keine Probleme mit Ausbrechern. Ich habe normalen Wilddraht und im unteren Drittel Schalbretter angebracht - viel Arbeit, aber effektiv.
Michael
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www.nutztier-arche-kastanienhof.de
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Beitrag#10von alfredo » Montag 21. Januar 2008, 22:25

Vor gut zehn Jahrfen hatten wir blonde Wollsschweine und es gab keinerlei Probleme mit
dieser Robustrasse.
Bin auf Grund des wirklich reichlichen Speckes und der relativ geringen Ferkelzahl von dieser
Rasse wieder abgekommen.

Habe sie aber mittels Weidezaundraht in ca. 30 und 50 cm Höhe prima halten können,
wenn allerdings durch Aufwühlen der Draht Bodenkontakt bekommt ist natürlich der
Strom auf Abwegen...

Also regelmäßig Strom kontrollieren.


Bildle Grüße
alfredo
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Beitrag#11von knüllbergfarm » Mittwoch 23. Januar 2008, 07:21

Hallo Alfredo das mit den Speck bei den Mangaliza kommt auch auf die Fütterung an die dürfen maximal ca 1/3 soviel Futter wie andere alte Schweinerassen sonst werden die richtig Fett da es ja ein Fettschwein ist haben sie imer eine kleine Speckschicht. Die Blonden und die Weissen (sehr selten)sind den auch die richtig fetten unter den Mangaliza :das war Früher so die Roten sind die Margersten für die Arbeiterschicht,die Schwalbenbäuchigen für die gehobene Bevölkerrung und die Blonden-weissen für die Reichen und Adligen.
Beim Nachwuchs haben unsere immer 7 und manchmal sogar 12 Ferkel wen man bedenkt das die Mangaliza direckt von Wildschwein abstamen ist die Ferkelzahl inordnung davür haben sie einen super Mutterinstinkt ich Züchte diese schönste aller Schweinerassen schon seit 8 Jahren.

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm Bild
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