Schweinezucht

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Schweinezucht

Beitrag#1von Alex » Mittwoch 4. Januar 2012, 23:15

Hallo,

ich möchte zwei meiner Schwäbisch hällischen decken lassen, werde erstmal künstlich besamen lassen, da ich keinen Eber habe.

Da ich in der Schweinezucht absoluter Anfänger bin, halte seit Jahren immer nur Schweine zur Mast. wollte ich mir von euch mal Tips holen.

Wann nehmt ihr die tragende Sau aus der Rotte, was macht ihr beim ferkeln, wenns Probleme gibt oder ihr an die Ferkel müsst und die Sau will das nicht? Bei einer extensiven Haltung kann ich mir das unter Umständen problematisch vorstellen. Meine Säue sind mir gegenüber ganz lieb, aber wenns um die Ferkel geht, kann ja auch ne liebe Sau schnell sehr böse werden.

Wie füttert ihr die Sau nach der Geburt? Wie schauen eure Abferkelboxen aus in welchem Alter bzw. welchem Gewicht lasst ihr das erste mal decken

Für Tips und Erfahrungen bin ich sehr dankbar.

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#2von lucky9 » Donnerstag 5. Januar 2012, 00:26

Hi

es ist wichtig das deine Sauen ausgewachsen sind den wen sie gedeckt sind wachsen sie nicht mehr. Meine Bekanten haben die Sau immer erst kurz vor dem gebären von dem Eber getrennt das war auch eine zahme Sau und sogar ich konnte rein gehen und mir ein Ferkel nehmen die Ferkel sind auch immer zum Eber rüber der tat denen nichts. Aber wie du selbst schon richtig erkannt hast keiner kann dir sagen wie sich deine sau verhalten wird du must es einfach mal aus probieren.
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Re: Schweinezucht

Beitrag#3von Frankenvieh » Mittwoch 11. Januar 2012, 07:47

es ist wichtig das deine Sauen ausgewachsen sind den wen sie gedeckt sind wachsen sie nicht mehr.
DaS STIMMT SO NICHT, um so älter desto fetter umso schlechter kommen sie zu. jungsauen sind nie ausgewachsen wenn sie belegt werden.Mindestalter für die Zucht 9-10Monate da wiegen die 120-150kg, beim Abferkeln 150-175kg, Ende des 2. Jahres 180-225kg.
Ich habe jetzt hier die Zahlen aus DDR Zeiten genommen, ich denke die passen besser auf die "Alte Zucht", da wurden Schweine auch noch draußen aufgezogen und die Sauen 8 Jahre genutzt bei einer Säugezeit von 8 Wochen. Heutzutage werden sie jünger besamt bei einer Säugezeit von nicht mal 3Wochen (3Wochen nach der Geburt stehen die wieder im Deckzentrum-duldungsorientierte Besamung) und werden maximal 4 Würfe genutzt, weil nach 4Würfen die Wurfleistung nach lässt (kein Wunder...)

Du könntest seperate Ausläufe nutzen wo eine hütte steht und die Sauen alleine ferkeln können, Schweine wollen dabei ihre Ruhe haben. Die Schwarzkittel bauen auch weg von ihrer Rotte ihren wurfkessel und kehren nach ein paar Tagen zur Rotte zurück. eine Woche vor dem Termin in den Abferkelbereich bringen, sie sollte aber Sicht-, besser noch Rüsselkontakt zu den anderen haben.
die Geburt geht relativ schnell vonstatten vom ersten bis zum zweiten Ferkel können 45min vergehen bei Jungsauen schon mal ne Stunde, dann sollte aber alle 20min ein ferkel flutschen. meist gibt es keine Probleme beim ferkeln! es sei denn die Sauen sind zu fett!
das verhalten deiner Zuchteln solltest du beobachten und vorsichtig sein, die meisten sind friedlich bis ein ferkel "um Hilfe" kreischt, dann wirds gefährlich...
Schau dir am besten eine Schweinezucht mal an, die anderen Erfahrungen sammelst du dann von selbst.

Ach, noch was selbst eine künstliche Besamung geht schlechter OHNE Eber. Die Mädels wollen ihn sehen und riechen und ihrem "Liebesgesang" lauschen. Die Industrie hat hier schon Kunsteber, die mit Fernbedienung vor den Sauen rumfahren ,Eberduft versprühen und geräusche machen, erfunden. kommt aber an einen echten Kerl nicht ran!
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Re: Schweinezucht

Beitrag#4von Alex » Mittwoch 11. Januar 2012, 14:18

Hallo,

danke für die Antwort, die Zahlen?, eine Sau bring ich aber in 10 Monaten nie auf 120kg. das ist mir noch nicht gelungen, weder bei modernen noch bei alten Rassen.

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#5von härtsfelder » Mittwoch 11. Januar 2012, 19:56

Hallo Alex,
zu den Zahlen: Unsere Schwäbisch Hällischen, 2 Sauen, im letztes Jahr haben wir mit ca. 25 kg Ende April eingestallt. In der ersten Dezemberwoche gings zum Schlachten. Da hatten sie zwischen 120 und 130 kg. Gefüttert haben wir Grünzeug (Gemüseabfälle, frisches Wiesengras, Gartenabfälle, Topinambur), was im Haushalt so anfällt, Kartoffeln und etwas eingeweichtes Brot, gegen Schluß noch Melasseschnitzel. Die Speckschicht war zwischen 2 und 3 cm dick und das Ergebnis insgesamt ein Traum. Also dürfte das mit dem, von Frankenvieh angegebenem, Gewicht so in etwa schon hinkommen. Wie fütterst Du denn?
Gruß Matthias
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Re: Schweinezucht

Beitrag#6von lucky9 » Mittwoch 11. Januar 2012, 20:31

also auch bei dem hof wo ich immer bin kommt das angegebene gewicht nie hin weil es ein bio hof ist und die tiere nicht mit dreck voll gestopft werden damit sie wachsen.
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Re: Schweinezucht

Beitrag#7von Alex » Mittwoch 11. Januar 2012, 23:28

Hallo,

ich füttere eingeweichtes Schrot oder Brot, Gras oder jetzt im Winter Heu, Molke, Kartoffeln, und allerlei Grünzeug, Gurken Salat, Kraut usw. Ich habe heuer aber erst im Juni eingestallt und da waren sie so um die zwanzig Kilo,höchstens 25 Kilo, sie sind auch sehr unterschiedlich, meine Luise hat so um die achtzig Kilo, aber die ist schon fast etwas fett, ein richtiger Bomber, dann sind noch zwei, die sind genauso groß aber schmaler und länger irgendwie und zwei die sind zwar auch rund aber noch ein ganzes Stück kleiner. Die große Dicke ist vom Wesen her und im Umgang mit den Menschen von Anfang an die zahmste und angenehmste gewesen, deshalb möchte ich die auch gerne behalten. Hab bloß schon etwas Angst, dass die mir zu fett wird.

Futter verteile ich im ganzen Stall, oder im Freilauf dass jeder was bekommt. Aber Luise ist beim Fressen scheinbar die schnellste. Beim raustreiben allerdings bleibt sie immer bei mir stehen und wartet dass sie was kriegt, während die anderen schon flitzen, die muss man manchmal regelrecht raus schieben. Bei dem Züchter waren die Sauen auch nicht grad riesig, da hab ich schon größere gesehen, obwohl da auch schon ältere Damen waren.

Vom Gesamteindruck sind sie aber sehr schön, haben jetzt ein richtig dickes "Winterfell" bekommen, dass richtig glänzt und sind sehr aufgeweckt und meistens gut gelaunt.

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#8von Frankenvieh » Donnerstag 12. Januar 2012, 13:32

@Alex Da liegt es an der Genetik, wie schwer sind den die Sauen beim Züchter wenn er sie belegt?
schwäbisch hällische kann man doch ungefähr mit der Landrasse vergleichen? Deshalb die Zahlen.
fütterung klingt gut! Ich würde mit dem Belegen nicht zu lange warten! Märzenferkel Märzenfohlen alle Bauern haben wollen!

@lucky9 hier füttert niemand Dreck (was auch immer das ist) und großhungern ist kein Bio! es kommt immer auf die rasse an. Die meisten Mäster nehmen Hybriden. Die kleinen Mäster für die Hausschlachtung lassen das Schwein Geburtstag feiern und wird dann mit 3-4zentern geschlachtet. Also 150-200kg und manchmal noch mehr
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Re: Schweinezucht

Beitrag#9von lucky9 » Donnerstag 12. Januar 2012, 23:51

ja das ist klar als dreck bezeichne ich futter das nu aus allalei zeug gemacht ist das die viecher wachsen wie krässe wen du jetzt sagst andere rassen dann hast du sicher recht das haus schwei geht auch auf wie hefeteig aber die schwäbischhälischen sind unter richtiger bio haltung nie so schnell so gross ich sehs ja auf dem hof auf dem ich bin
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Re: Schweinezucht

Beitrag#10von Alex » Samstag 14. Januar 2012, 00:29

Hallo,

hab gestern meinem armen Züchter ein Ohr abgekaut und ihm Löcher in den Bauch gefragt, auch bei ihm wachsen die Schweine sehr langsam, er hält alle Tiere zusammen mit dem Eber, dh. sie werden belegt, wenn der Eber es für richtig hält. Er hat auch manchmal Sauen die mit erst 65 Kilo schon gedeckt werden. Im Schnitt beim ersten Mal so um diew 80Kilo. Sprich meine Dicke wäre schon im richtigen Alter. Er sagt sie wachsen auch weiter, und wie gesagt er hat keine riesen Schweine, brauch ich jetzt auch nicht, ich hab mal wo anders ne Schwäbisch Hällische Sau gesehen, die hatte fast 300 Kilo und war fast so riesen gro0 wie ne Kuh. Sowas möchte ich jetzt gar nicht. Er meinte auch, wenn die täglich Auslauf haben, laufen die auch zwangsläufig was runter.

Mit der KB, konnte er mir nur bedingt was sagen, da er ja Eber hält, riet mir aber dazu, mir erstmal selber nicht gleich nen Eber zuzulegen, sondern erstmal gucken, wie kommt man mit den Muttersauen zurecht, wie klappts mit den Ferkeln usw.Der Meinung bin ich auch. Er ist auch in den zwanzig Jahren in denen erSchwäbische züchtet noch nie von einer Muttersau ernsthaft angegriffen worden, er hat auch Erfahrung mit anderen Rassen gemacht, die waren stellenweise nicht ganz so umgänglich. Einzig eben die Eber, da hat ihn noch keiner ernsthaft verletzt, aber die können manchmal schon sauer werden und sind dann doch mit etwas Respekt zu behandeln, war zumindest seine Erfahrung.

Jetzt muss ich dann noch das Problem der Rauscheerkennung in den Griff kriegen, bei meiner Luise hab ich kurz vor Weihnachten deutlich das Rauschen gesehen, sie muss jetzt aber wieder soweit gewesen sein, und hat das aber seeehr heimlich gemacht, hab sie jeden Tag beobachtet und schlichtweg nix gesehen. ?????Wenn ich das nicht erkenne, bekomm ich Probleme mit der KB. ; )

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#11von lucky9 » Samstag 14. Januar 2012, 23:39

ja klar das die keine 80kg bleiben die wachsen dann auch noch ein bisschen aber wie du selbst schon fest gestellt hast wachsen sie so nicht aus den der Hof wo ich bin hatte eine die zu früh gedeckt wurde und eine die ausgewachsen war und man hat einen unterschied gesehen der enorm war die andere war fast einen halben meter kürzer ich sag auch nicht das die dann kein Gewicht zu legen aber Größe leidet enorm darunter gut wen du auf die Größe keinen wert legst ist das ja egal aber man sollte das schon wissen.
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Re: Schweinezucht

Beitrag#12von Conny » Sonntag 15. Januar 2012, 17:31

Hei Alex,

wenn deine Sau den sog. "Duldungsreflex" zeigt, ist sie eindeutig in der Rausche. Den Duldungsreflex kann man wie folgt auslösen:

du greifst mir beiden Händen (eine rechts, eine links) in die Flanke der Sau, bleibt sie stocksteif stehen, ist's so weit.

Oder du übst mit beiden Händen auf ihrem Hinterteil leichten bis mäßigen Druck aus, bleibt sie stehen....
Damit kopierst du das Aufreiten des Ebers.

LG
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Re: Schweinezucht

Beitrag#13von Alex » Montag 16. Januar 2012, 23:27

Hallo Conny,

das hab ich gestern so ähnlich bei einer der kleineren(die ich noch nicht decken lassen will) ausprobiert, dass sie in der Rausche sein könnte, hab ich aber nur daran gemerkt, dass sie die ganze Zeit zu dem kastrierten großen Menne in der Nachbarbox wollte. Es hat auch eindeutig funktioniert, allerdings wie gesagt, ansonsten hat man ihr gar nix angesehen, nix angeschwollen oder sonstwas. Da muss ich den großen jetzt scheinbar so lange stehen lassen, bis meine Luise gedeckt ist, weil bei der hab ich ihre erste Rausche auch nur durch ihn ferstgestellt, beim zweiten Termin, war sie aber total unauffällig und ich war dann auch zum abchecken scheinbar einen Tag zu spät, weil zum eigentlichen Termin den ich mir aufgeschrieben habe blieb sie nicht stehen. Also da gehört scheinbar schon ne Portion Übung dazu, dass man das erkennt, kann ja nicht jeden Morgen probeweise meine Sauen bespringen. Na ich werde das schon hoffentlich noch lernen, im Moment steh ich jeden Tag und beobachte meine Schweinchen ziemlich lange, damit ich ein Auge dafür kriege.

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#14von Frankenvieh » Dienstag 17. Januar 2012, 07:52

Die zeigen die Rausche nicht so deutlich, weil sie keinen Eber haben. Du mußt diese Reflexe auch nicht sanft machen, der eber geht da ziemlich zur Sache! du mußt es auch in der Zeit öfters machen damit du weißt wie lange deine Sau in der Rausche steht. da gibt's auch unterschiede, rauscht sie länger mußt du den Besamungstermin nachhinten verschieben .
Ich habe die pipette immer eingedreht, herausgezogen(drehen) und nach dem Schleim geschaut zieht er Fäden ist es zu früh, günstigster Zeitpunkt: der Schleim ist klar, flüssig, blasig, schaumig ;zu spät: blutig, trüb, pappig.
das sperma hält sich auch nur 72h umso älter, desto schlechter. du mußt auch min zweimal besamen, alle 12h. sauberkeit ist hier oberstes Gebot! das Sperma nicht hineinpressen, die sau zieht es selber bei richtiger Lage der Pipette und Stimulation (ein Schweineorgasmus dauert 20min)
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Re: Schweinezucht

Beitrag#15von Alex » Dienstag 17. Januar 2012, 22:20

Hallo,

na zum Besamen hol ich mir den TA, der wird das schon können, hoff ich.

Ich hab mich halt auf die Sau draufgesetzt : ) die blieb stehen wie zur Salzsäule erstarrt. So hat mir das mein Züchter erklärt und im Netz stand es auch so, meine elfjährige hat sich königlich amüsiert über den Anblick. Der Züchter meinte auch, wenn sie stehen bleibt, muss ich zum besamen anrufen, dann wäre es soweit.


Wie ist das mit dem Eberspray, wie funktioniert das und was bewirkt es??

Grüße Alex
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Re: Schweinezucht

Beitrag#16von Frankenvieh » Montag 23. Januar 2012, 09:18

das Eberspray ist ein Duftspray was den Sauen auf den Rüssel gesprüht wird. schau mal bei *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** unter Besamungstechnik -eigenbesamung nach, da gibt's welches. Auch bei *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***.
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Re: Schweinezucht

Beitrag#17von Conny » Montag 23. Januar 2012, 10:40

Hallo,

hast du nicht evt. einen Schweinezüchter in der Umgebung der einen Eber hält? Das würde vieles vereinfachen. Wir haben unsere Sau zum Decken zum Eber gefahren, haben sie dort ca. 3-4 Wochen belassen, einen Sack Schrot als Futter mitgegeben. So kannst du dir in der Regel sicher sein, dass die Sau auch gedeckt wird. Wenn man zum ersten Mal die Sau künstlich besamen möchte, sollte man jemanden haben, der das kann und einem auch praktisch zeigt. Verpasst man den richtigen Zeitpunkt, war alles für die Katz und das Sperma hält sich ja nur kurze Zeit.

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Re: Schweinezucht

Beitrag#18von Alex » Montag 23. Januar 2012, 22:09

@Conny,

das wäre mir auch das liebste gewesen, aber die großen Ferkelerzeuger lassen keinen rein, (kann ich auch verstehen) und bei uns gibts noch eine Ökodorfgemeinschaft für Behinderte der hätte nen neuen Eber und hätt mich auch reingelassen,aber der Kerle ist ne Pfeife und denen blieben alle Sauen leer, sie mussten auch künstlich besamen:(

Und das mit dem richtigen Moment erkennen, ich muss sagen, es erweist sich als schwierig.

Die eine bleibt immer stehen, weil sie so zahm ist und ne andere, rauschte jetzt aber zeigte an keinem Tag den Duldungsreflex und die nächste rauscht so klammheimlich, dass ich gleich gar nix mitkriege komm mir schon blöd vor, jetzt habe ich ne Ausbildung im Veterinärbereich und arbeite seit zwanzig Jahren mit Tieren und bin zu doof zu erkennen, wann ne Sau steht und wann nicht.

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Re: Schweinezucht

Beitrag#19von Frankenvieh » Dienstag 24. Januar 2012, 07:25

und einen eber kaufen? oder willst du das gar nicht? Mit der Besamerei ist wirklich nicht einfach,wie schon weiter oben beschrieben! Wo wohnst du genau in franken?
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Re: Schweinezucht

Beitrag#20von Alex » Dienstag 24. Januar 2012, 15:48

Hallo,

grob gesehen bin ich zwischen Würzburg und Nürnberg daheim.

Ein eigener Eber,mmmh bin ich nicht grundsätzlich abgeneigt, aber im Moment hab ich da einfach noch nicht den Platz dafür. Auf lange Frist und wenn ich mit den Muttersauen und Ferkeln und alles gut zurecht komme, will ich eh noch um- und ausbauen für die Schweinchen. Weil wenn ein Eber, dann will ich mir eh einen kleinen aufziehen, und ich möchte dann die Stallungen und Freiläufe so haben, dass ich auch mal problemlos trennen und umstallen kann, sprich mehrere Boxen und Freiläufe habe. Aber es geht halt nicht alles auf einmal.

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Re: Schweinezucht

Beitrag#21von Alex » Sonntag 5. Februar 2012, 00:11

Hallo,

also meine Luise hatte heute erfolgreichen Besuch vom Besamungstechniker, er meinte ich hätte den Zeitpunkt nicht besser bestimmen können, war alles perfekt, seiner Aussage nach.

Bin ich doch nicht zu blöd :)) Jetzt hoffe ich, dass alles geklappt hat und sie schön aufgenommen hat, in drei Wochen weiß ich mehr.

So wäre die erste Hürde mal genommen, aber es kommen ja noch welche ;)

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Re: Schweinezucht

Beitrag#22von Frankenvieh » Montag 6. Februar 2012, 18:05

*Daumendrück*
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Re: Schweinezucht

Beitrag#23von Conny » Dienstag 7. Februar 2012, 11:13

Toll, ich drücke dir die Daumen.

Was mich noch interessieren würde, was kostet eine künstliche Besamung? Hat der Besamer den Samen besorgt, oder musstest du das alles in Eigenregie machen.

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Re: Schweinezucht

Beitrag#24von Alex » Dienstag 7. Februar 2012, 14:31

Hallo,

ich habe mit Pitrain besamen lassen, wir haben hier in Neustadt den Besamungsverein, da ist PI immer vorrätig, Der Techniker wurde auch vom Besamungsverein geschickt, war bloß ein Hickhack wer für mich zuständig ist usw. weil die meisten Betriebe machen das mittlerweilen selber

Ich hätte auch reinrassig mit Schwäbisch hällischen Samen besamen lassen können, aber da muss man der Termin schon Tage im Voraus wissen, weil der muss bestellt werden, Und der Preisunterschied ist doch recht groß einmal PI inkl. Techniker 30, Euro einmal Schwäbisch Hällisch ohne Techniker 100 Euro, wenn du da nachbesamen musst, dann wirds teuer, reinrassig da braucht man eigentlich den eigenen Eber.

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Re: Schweinezucht

Beitrag#25von matt23 » Dienstag 7. Februar 2012, 20:51

Hallo Alex,
wie oft hast du besamen lassen?
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