Schweine kastrieren

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Schweine kastrieren

Beitrag#1von Herwig » Dienstag 6. Mai 2008, 08:29

Heute erhielt ich von NEULAND folgende Nachricht (Termin ist morgen!!Bild)

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass NEULAND im Anschluss an die Pressekonferenz des Deutschen Tierschutzbundes e.V. zur Ferkelkastration, für die interessierte Presse für Nachfragen zur Verfügung steht und das neuentwickelte Gerät zur Ferkelbetäubung besichtigt werden kann.

Zeit: Dienstag, den 06. Mai 2008 im Anschluss an die Pressekonferenz des Deutschen Tierschutzbundes e. V. um 11.00 Uhr

Ort: Tagungszentrum der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, Raum V, Berlin

Hintergrund: Das NEULAND Programm für Produkte aus besonders tiergerechter Haltung wird ab Mai 2008 die Ferkelkastration nur noch betäubt und unter Schmerzausschaltung durchführen. Damit reagiert NEULAND als erstes Qualitätsfleischprogramm in Deutschland auf die stärker werdende öffentliche Diskussion um Alternativen zu konventionellen Ferkelkastrationen, die aus der Schweiz, den Niederlanden und der Europäischen Union auf Deutschland zukommt. NEULAND wird auch hierbei eine Vorreiterrolle im Tierschutz einnehmen. Das NEULAND Qualitätsfleischprogramm wird ein Verfahren der schweizer Firma Agrocomp zur Inhalationsbetäubung einsetzen. Die Ferkel werden dabei vom Hoftierarzt mit Isofluran betäubt. Ein Vertreter der Herstellerfirma, Herr Reutegger und der Entwickler der Ferkelinhalationsmaske Dr. Walker, werden als Ansprechpartner nach der Pressekonferenz zur Verfügung stehen. Über ihre Teilnahme würde wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Jochen Dettmer
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Beitrag#2von knüllbergfarm » Dienstag 6. Mai 2008, 16:49

Hab ich Heutemorgen bei t-online gelesen.
gruss Thomas
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Beitrag#3von Canaria111 » Mittwoch 25. Juni 2008, 08:35

Nachdem ich natürlch den newsletter gelesen habe.... was ist eine Imunokastration ?
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Beitrag#4von pigmama » Mittwoch 25. Juni 2008, 09:42

Hallo,

die Immunokastration ist eine Impfung gegen ein Hormon, das für die Geschlechtsreife zuständig ist. Dadurch wird die Geschlechtsreife verzögert und es entsteht kein Ebergeruch. In Australien wird diese Methode schon länger mit gutem Erfolg und guter Akzeptanz bei den Verbrauchern eingesetzt.

Liebe Grüße,

Elke
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Beitrag#5von Herwig » Mittwoch 25. Juni 2008, 18:37

Eine Alternative zur chirurgischen Kastration stellt die Immunisierung gegen das Gonadotropin Releasing Hormone (GnRH) dar. Diese Immunokastration wurde in der vorliegenden Studie mit der GnRH-Vakzine Improvac® durchgeführt, die in Australien bereits zugelassen ist.

In einer Studie verglichen Bürgi et al. diese Methode mit der konventionellen chirurgischen:
270 Ferkel aus Gruppe 1 wurden am 14. Lebenstag kastriert, die andere in etwa gleich große Gruppe wurde zweimal im Abstand von 4-5 Wochen mit Improvac© behandelt. Etwa 4-7 Wochen vor der Schlachtung erfolgte die zweite Applikation.

Bei der Schlachtung zum Mastende wurde dann den Schweinen beider Gruppen Körperfett entnommen und die Androsteron-Werte ermittelt.

Bei allen Tieren lag die gemessene Konzentration unter den von der EU angegebenen Höchstmengen von 0,5 μg/g Fett.

Bei den chirurgisch kastrierten Tieren lag die mittlere Konzentration bei 0,009 μg/g, bei der immunisierten Gruppe bei 0,026 μg/g Fett.

Um den Geruch zu überprüfen, wurden die Speicheldrüsen in einer Mikrowelle erhitzt und der Geruch danach auf einer Skala von 0 (ohne Ebergeruch) bis 4 (ausgeprägt) bewertet. Hier wurden bei den kastrierten Tieren 98,5 Prozent und bei den immunisierten Tieren 90 Prozent der Proben mit 0 bewertet.
Mit 4 wurde keine Probe bewertet. Während bei den kastrierten Tieren auch keine Probe mit 3 bewertet wurde, war dies bei den immunisierten Ferkeln bei 4 Proben der Fall.

Es konnten keine negativen Auswirkungen der Immunokastration auf die Tageszunahmen und die Ausschlachtung beobachtet werden.

Daraus wurde geschlossen, dass die Immunisierung gegen GnRH eine effektive Methode zur Unterdrückung des Ebergeruches darstellt.


Quelle: P. Jaros et. al. (2004): Evaluation of immunocastration in boars as an alternative to surgical castration. In: Proceedings of the 18th IPVS Congress, Hamburg, Germany, 2004



Ich finde solche "Impfungen" grundsätzlich erstmal bedenklich, weder ist bisher getestet welche Wirkung es auf den Menschen hat, wenn es über das Fleisch aufgenommen wird noch gibt es Erkenntnisse welche Wirkung es auf das Tier direkt hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass die männlichen Bratwurstgenießer dann nicht eines Tages für die Frauen plötzlich nicht mehr zu riechen sind oder gar in der Hose etwas vor sich hin schrumpelt. Dann ist das Geschrei wieder groß!
Ich trau keinem Medikament, bei dem Wartezeiten vorgegeben werden müssen, denn diese Einhaltung wird von niemandem kontrolliert!!
Aus Bericht geht deutlich hervor, das es nur um Leistung und Kohle geht, kein Wort von Auswirkungen auf den Menschen oder medizinische Hintergründe. Es geht nur um Akzeptanz, was wiederum heiß: Wenn zu viele protestieren machen wir halt was anderes.

Ein Medikament, das Hormone verhindert hat zur Folge das die Eber unfruchtbar sind, weil die Hoden schrumpfen etc. Dieses Medikament ist als Depot im Fleisch enthalten.
Für alle Ehepaare die keine Kinder möchten und sowieso nur wegen des Steuervorteils geheiratet haben, ist dann frisches Mett bestimmt eine tolle Sache!!
Was soll man dazu sagen....
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Beitrag#6von Canaria111 » Donnerstag 26. Juni 2008, 12:02

Bildlen Dank für die aufschlussreichen Antworten.

Liebe Grüsse
Cris
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Beitrag#7von Conny » Freitag 27. Juni 2008, 20:05

Bei Rindern macht man in der Regel eine unblutige Kastration, durch Quetschung der Samenstränge. Ginge das evt. auch bei Schweinen ?
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Beitrag#8von Herwig » Samstag 28. Juni 2008, 08:38

Nein, leider geht das nicht, weil beim Schwein die Hoden erst sehr spät nach außen wandern, vorher sind sie im Körpergewebe verborgen. Auch später sitzt der Hoden breitflächig am Körpergewebe, sodass ein ansetzen der Zange gar nicht möglich wäre. Würde man es dennoch machen, würden große, stark durchblutete Gewebeteile gequetscht.

By the way:
Nur weil die Methode unblutig heißt, ist sie dennoch sehr schmerzhaft für die Tiere. Wer schon mal mit dieser Methode ein Ziegenlamm kastriert hat, kennt das Geschrei!! Denn es werden nicht nur die Samenstränge gequetscht, sondern auch der Hodensack, Nerven und Gefäße. Dennoch halte ich es für eine akzeptable Lösung bei Rind, Schaf und Ziege. Denn nach nur einem kurzem Schmerz ist die Sache vergessen. Dennoch bekommen meist die männlichen Menschen eine kleine Gänsehaut beim Kastrieren mit der Zange...
Allerdings neigen wir Menschen dazu, unangenehmen Dingen harmlos klingende Namen zu geben, wer sich die Vokabel "unblutig" in diesem Zusammenhang ausgedacht hat war bestimmt im Marketing tätig. Im Krieg sind komischerweise auch nur Menschen "gefallen" und nicht getötet.
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Beitrag#9von löringshof » Sonntag 29. Juni 2008, 12:13

Hallo allerseits,

ich möchte Herwigs Kommentare stützen, auch mir ist es zuwider Tiere mit Medikamenten zu behandeln von denen die Auswirkungen und Übertragungswege auf den Menschen nur unzureichend untersucht werden. Hormonbehandlungen bzw. deren Beimischung zu Futtermitteln sind für uns Bildler Tabu. Dann kann im Umkehrschluß
eine Medikamentengabe zur Unterdückung natürlich vorhandener Hormone nur genauso tabuisiert sein, eben wegen nicht vorhersehbaren Einflüssen auf den Menschen.

Dann eben doch lieber die Kastration bei entsprechender Schmerzausschaltung bei den behandelten Tieren!!!

Gruß

Peter
übt die Kunst der relativen Zufriedenheit
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Beitrag#10von knüllbergfarm » Sonntag 29. Juni 2008, 16:53

Hallo in die Runde ich bin da ganz der meinung von Herwig obwoll ich grade in der letzten Land und Forst gelesen habe das die Imunkastration Wetlweit praktiezirt wird List oder Hört mann fast überhaupt nix über die Nebenwirkungen.
Die Gasbeteubungsmethode wie sie seit Kurzen bei Neuland praktizirt wird dan schon eher aber warum das Rad neu erfinden nur weil wieder irgendwelche Pharmazeuten was neues haben und das Verkaufen wollen ?

Gruss Thomas
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Beitrag#11von Conny » Dienstag 1. Juli 2008, 12:37

Bildlen Dank Herwig für die ausführliche Info. Von dir kann ich noch so einiges lernen und bin dankbar über jedes Input.

LG
Conny
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Beitrag#12von Frankenvieh » Sonntag 31. Mai 2009, 21:43

Dieser Thread ist zwar älter, aber das Thema immer noch aktuell. Ich habe mal in so einer Anlage mit 800 Muttersauen gearbeitet, 300Ferkel in der Woche kastriert, blutig mit 2 Lebenstagen, Hodenbrüche habe ich mit 21Tagen operiert, ABER mit Narkose. In Holland, Schweiz wird Ebermast betrieben, die Tiere werden nicht ganz so schwer gemästet und einer von 1000 stinkt....Die Alteber haben wir immer geliefert, zu Ostzeiten wurden die noch kasriert..... Das Stinkeeberfleisch "verschwindet" in Tonnen von Fleisch und geht in die Wurst. Man hat wohl auch festgestellt, das sich das "stinken" vererbt. Da wäre wieder die Zucht gefragt.
Die Kastration an sich ist nicht DAS Schlimme, sondern der Wundschmerz danach! Wer schon mal eine OP hintersich gebracht hat, weiß wovon ich rede...aber nicht mit der Blindarm OP vergleichen, die dauert 30-45min, Ferkel kastrieren 5sek!

Die Narkose ist auch nicht ganz ungefährlich für das Tier, ganz zu Schweigen von den Kosten.....

Das Immo-Zeugs halte ich für gefährlich, wer schon mal hunderte Schweine an einem Tag geimpft hat, weiß wie oft man sich selber impft.... was gefährlich für die Libido der männlichen Schweinepfleger wäreBild
Außerdem ist die ganze Spritzerei der totale Streß für Tier und MenschBild

Ich bin für die Ebermast, kein gespritze, keine Tierschützerberuhigung durch Narkose (was anderes ist das nicht!)!

MfG Vicki, die Bullen, Lämmer nur unter Narkose kluppt
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Beitrag#13von alfredo » Montag 6. Juli 2009, 19:06

Hallo liebe Schweinezüchter und Mäster,

würde mich in diesem Blog freuen zu lesen, sobald jemand eigene Erfahrungen in und mit der Ebermast hat.

Jedenfalls beabsichtige ich die nichtverkauften Eberferkel des nächsten Wurfes meiner Angler S. mit knapp 6 Monaten
zu schlachten...

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Beitrag#14von viehev » Mittwoch 7. Oktober 2009, 22:29

Noch ne Frage:

Eber, wir haben ein Minischwein (ja nur eins, aber kommt noch en zweites zu, die warn nur noch net soweit!) und des ist en Eber (vllt 4-5 Wochen) kann man den den kastrieren noch, oder geht des nimmer?

Und wenn ja, in welchem Rahmen halten sich die Kosten?

Hat er schmerzen?
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Beitrag#15von alfredo » Donnerstag 8. Oktober 2009, 09:51

Sicher, können kann man schon. Der Tierarzt wird dann mit einer Betäubungsspritze die Schmerzen lindern.
Wie groß die Schmerzen danach sind, vermag wohl niemand genau zu sagen. Aber im Allgemeinen gilt:
Solange ein Tier frisst und säuft und sich auch sonst vital verhält kann man als Mensch - denke ich -
unbesorgt sein.

Es grüßt
alfredo
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Beitrag#16von Login » Freitag 9. Oktober 2009, 20:23

Gänseliebhaberin hat geschrieben:Noch ne Frage:

Eber, wir haben ein Minischwein (ja nur eins, aber kommt noch en zweites zu, die warn nur noch net soweit!) und des ist en Eber (vllt 4-5 Wochen) kann man den den kastrieren noch, oder geht des nimmer?

Und wenn ja, in welchem Rahmen halten sich die Kosten?

Hat er schmerzen?


wir haben letzens 19,-- bezahlt. je eher, je günstger.
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Beitrag#17von Frankenvieh » Samstag 10. Oktober 2009, 12:22

alfredo hat geschrieben:Sicher, können kann man schon. Der Tierarzt wird dann mit einer Betäubungsspritze die Schmerzen lindern.
Wie groß die Schmerzen danach sind, vermag wohl niemand genau zu sagen. Aber im Allgemeinen gilt:
Solange ein Tier frisst und säuft und sich auch sonst vital verhält kann man als Mensch - denke ich -
unbesorgt sein.

Es grüßt
alfredo


Ich weiß nicht.... Ich musste die Ferkel spätestens am 3. Tag kastrieren (ohne Betäubung). Die sind auch gleich wieder ans Gesäuge bei Mama...

Die Betäubung ist auch Streß für die Tiere, man müsste die Schmerztherapie nach der Kastration fortführen, der Wundschmerz ist das schlimmste daran!
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Beitrag#18von Alli » Samstag 10. Oktober 2009, 18:10

Unsere Eberferkel werden mit Injektionsnarkose kastriert. Beim ersten Wurf haben wir das erst mit 3 Monaten gemacht, beim zweiten dann mit 2 Monaten, da sind die einfach noch handlicher beim Einfangen. Bild

Außerdem bekommen sie dann noch ein Depotschmerzmittel. Bild
Bei uns hat das beim letzten Mal 23 € pro Tier gekostet.

Bildle Grüße
Alexandra
Nutztier-Arche Nr. 107
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