Neuzugang Schwäbisch Hällische

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Neuzugang Schwäbisch Hällische

Beitrag#1von Alex » Freitag 17. Juni 2011, 22:07

Hallo,

am Pfingstsonntag bin ich einmal 250km durch unser Bayernland gefahren um mir meine ersten reinen Schwäbisch Hällischen zu holen. Hab mir den im Bayerischen Wald stehenden Hof angeschaut und war total begeistert, ein echtes Schweineparadies, mit enspannten und glücklichen Tieren und Menschen, da konnte ich mir echt was mit nach Hause nehmen. Meiner Meinung nach ein echter Vorzeigehof.

Halte jetzt seit Jahren Schweine/bisher in Stallhaltung und solche fröhlichen und zutrauliche Ferkel hatte ich bisher noch nie. Habs dann auch zu Hause nicht fertig gebracht, sie nur im Stall zu lassen, und nachdem die Kleinen bereits an Ziegen und diverse andere Tiere gewöhnt sind und auch Elektrozäune kennen, schick ich sie jetzt täglich mit den Schafen und ziegen raus. Klappt super, sie lassen sich ohne große Probleme treiben und wenn sie mal wissen wohin marschieren sie ganz von selber. Abends warten sie schon an der Tür, dass ich sie in ihre Bucht zurück lasse, weil dann gibts was feines.

Die Schafe und Ziegen haben sich nach anfänglichen Gestänker auch schnell an die Neuankömmlinge gewöhnt.

Werde mir wohl auch zwei Sauen davon laufen lassen um die nächsten Ferkelchen aus eigener Nachzucht zu haben.

Bild


Grüße Alex
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Beitrag#2von Christina » Samstag 18. Juni 2011, 07:41

Toll!
Es ist immer wieder faszinierend wie entspannt Tiere mit genug Raum sein können. :-)
Graben sie nicht die Grasnarbe um oder machen sie das nur, wenn zu wenig drüber ist?

Beste Grüße,
Christina
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Beitrag#3von Conny » Samstag 18. Juni 2011, 17:24

Hei Alex,

klasse Ferkel Bild. Aber sie werden dir die Weiden gründlich umgraben und alles fressen, auch die Wurzeln. Daran gedacht Bild

LG
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Beitrag#4von Alex » Samstag 18. Juni 2011, 22:34

Hallo,

ja hab ich, sie sind auch nicht den ganzen Tag draussen und ich mache ja auch für die Ziegen Portionsweiden, und den Freilauf, da dürfen sie wühlen, da steht eh nicht viel Gras. Wies genau wird werde ich sehen, aber andere haben ihre Schweine ja auch auf der Weide, der wo ich sie her hab, macht auch Weidehaltung.

Grüße Alex
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Beitrag#5von Conny » Sonntag 19. Juni 2011, 15:58

Hei Alex,

ich hatte fünf Jahre lang Deutsche Sattelschweine in Freiland-Weidehaltung Bild. Ihr Areal lag auf einer Weide, mit einer Grasnarbe, die mind. seit 10 Jahren bestand. Im ersten Jahr ging noch alles gut, im zweiten gabs schon viele Krater und nicht mehr viele grüne Stellen, ab dem dritten Jahr dachte ich, ich hätte den Mond mit all seinen Kratern und ohne Vegetation auf dem Hof Bild. Es ist erstaunlich, was Schweine mit ihrem Rüssel alles umgraben können. Wo Frau mit dem Spaten größte Schwierigkeiten hat, ist für ein Schwein überhaupt kein Problem.

Und was nicht zu vergessen ist. Schweine können Rotlauf auf z. B. Schafe und Ziegen übertragen Bild.

LG
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Beitrag#6von matt23 » Montag 20. Juni 2011, 20:43

Da Schweine ihre Weide so gerne umgraben werde sie auch häufig in die Fruchtfolge integriert.
Hier mal ein Beispiel:
1. Jahr: Getreide mit Untersaat oder stillgelegte begrünte Fläche
2. Jahr: Mastschweine
3. Jahr: Winterweizen
4. Jahr: Hackfrucht

Vielleicht kann es ja der ein oder andere gebrauchen...
Hast übrigens sehr hübsche Ferkel Bild Die würden mir ja auch gefallen...
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Beitrag#7von Alex » Montag 20. Juni 2011, 22:00

Hallo,

meinen Garten werde ich dieses Jahr wohl von den Schweinen umgraben lassen, denn da wächst ausser Quecken fast nichts und ich kämpfe jetzt schon Jahre mit den Unmengen an
Unkraut, dieses Jahr fressen, dass was durchs Unkraut kommt die Schnecken so schnell, dass ich selbst nach dreimaligen nachsäen keine Bohnen habe, ich denke das wird ne gute Aufgabe für die Schweinchen, ansonsten, werde ich die Tips die mir Armin gegeben hat, beherzigen. ich will sie nicht den ganzen Tag auf die Weide lassen und auch nicht wenns zu nass ist, den Stall muss ich auch noch etwas umstrukturieren, dass sie eine größere Box und einen frei zugänglichen seperaten Auslauf für alle Tage haben, den können sie dann zumatschen und von dem aus, kann ich sie dann bei gutem Wetter stundenweise zu den anderen Tieren auf die Weide lassen. So in etwa hab ich mir dass gedacht.

Grüße Alex
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Beitrag#8von Fuhrmann » Dienstag 21. Juni 2011, 07:47

Schön mit den Schweinen, schade dass ich den Platz nicht habe um Schweine zu halten.


@ Alex: Sepp Holzer nutzt auch die Schweine um seine Schneckenplage zu minimieren. Das findest Du in seinem Buch auch ein paar Tips.
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Beitrag#9von Christina » Dienstag 21. Juni 2011, 15:40

Schnecken? Was sind das?!? Wir haben Laufenten! Bild ...und die machen aus Schnecken ganz viele Eier. Bild


Noch mal zur Fruchtfolge: Ich lese davon ja auch immer wieder und bin dem gedanklich sehr nahe... Aber wie soll das umgesetzt werden? Ich hab gerade neulich wieder in der Zeitung den Aufruf gelesen, dass bitte alle Bauern anzuzeigen sind, die Grünflächen umbrechen Bild Und nun??? Bild

Ich habe leider nur Grünland, wobei ich natürlich froh über die Weiden bin. Aber hin und wieder 1/2 ha für Kartoffeln, Dinkel etc. wäre ja auch nicht schlecht. Da bliebe mir aber wohl nur die Möglichkeit, Acker dazu zu pachten / kaufen und dann den Wechsel irgendwie abzustimmen. Richtig?
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Beitrag#10von Alex » Dienstag 21. Juni 2011, 21:54

Hallo,

du kannst soviel Grünland umbrechen, wie du zeitgleich wieder neu ansäst, so ist meine Info, was jetzt bei mir scghlecht ist, weil ich hab nur die Wiese und den Garten, würde ich aus 1000qm Wiese ein Stück Acker machen, müsste ich auch wieder 1000qm Wiese ansäen, so hat mir das mein Heu- und Haferbauer erkklärt.

Laufenten wollte ich mir holen, da hieß es aber, wenn die mal den Salat entdeckt haben, teilen sie sich den mit den Schnecken und da hab ich dann auch nichts von. Warzenenten hab ich schon und die kann ich aber auch nicht stundenlang in den Garten lassen, mein Garten liegt auch mitten in der Wiese(zwar eingezäunt) sprich eine Schneckenfront von vier Seiten Bild Bild und so schlimm, wie dieses Jahr wars noch nie.

Die Idee mit den Schweinen zum Garten umgraben hab ich ja ursprünglich von Sepp Holzer, mir hjat jetzt eben auch noch jemand gesagt, dass die Schweinchen auch gleich die Quecken und Schnecken mit auffressen. wie praktisch Bild

Grüße Alex
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Beitrag#11von Christina » Mittwoch 22. Juni 2011, 06:37

Wir hatten die Laufenten den ganzen Winter im gesamten Garten laufen. Seit irgendwann im April dürfen sie nicht mehr in den "Wohn-" und Gemüsegarten (wobei der erst aus Erdbeeren und Kartoffeln besteht - ist noch im Werden). Ab und an lassen wir sie mal unter Aufsicht rein.... Im Herbst wird die Pforte wieder für die kalte Saison geöffnet. Der Vorteil ist, dass auch die Gänse den Winter auf dem Rasen verbracht haben und ein zusätzliches Düngen damit total überflüssig ist. Sämtliche Blumen, Erdbeeren, Kartoffeln etc. werden von den Enten nicht angerührt. Ich glaube, es muss wirklich nur Salat und Löwenzahn geschützt werden. Wir bekommen wohl Sonntag Nachwuchs. ;-)

Aber bei den Quecken sind die Schweine natürlich eh besser! :-)

Gruß, Christina
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Beitrag#12von Barbara » Mittwoch 13. Juli 2011, 13:08

Hallo Alex,
magst Du mir sagen, woher Du die Schweinchen hattest? Wir hätten nächstes Jahr auch gerne mal Schwäbisch Hällische.
Liebe Grüße
Barbara
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Beitrag#13von Alex » Mittwoch 13. Juli 2011, 22:18

Hallo

die Schweinchen hab ich vom Biohof Scherm

Er hat auch eine Homepage:

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Beitrag#14von Claudia » Sonntag 2. November 2014, 16:21

Mettbrötchen hat geschrieben:
Wie tief plügen Schweine so ungefähr?
Ich hab hier ca. 1.000m² zugewucherte Fläche bekommen.
Darauf stehen einige größere Bäume..



1000 qm für Mutter mit Ferkel ist nicht viel, ich glaube nicht das da irgendwas überbleibt und wahrscheinlich brauchst Du erstmal einen Frontlader um die Krater zu verschließen
Die Rassen wühlen zwar nach meiner Erfahrung sehr unterschiedlich von sehr intensiv bis gar nicht, aber Schweinshöhe nach unten ist schnell gebuddelt.
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