Jungschweinemast bei Sattelschweinen

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Jungschweinemast bei Sattelschweinen

Beitrag#1von ranulf » Sonntag 23. März 2008, 12:58

[JUSTIFY]Moin Moin

Hat jemand Erfahrung mit der Jungschweinemast bei sogenannten "Fettschweinen" wie Angler Sattelschwein oder Bentheimer? Ich habe von einem Versuch gehört, das die Mastschweine der Rassen bis 75,00 Kg ein günstigeres Fett / Fleischverhältniss haben. Die Kunden nehmen dieses wohl besser an. Eine Bekannte hat dies bei den Husumer mit Erfolg umgesetzt.

Ein alter Züchter brachte dazu die Ebermast bis Maximal 80,00 kg ins Spiel. Die Schweine hätten eine wesentliche bessere Zunahme und Futterverwertung. In Holland und Dänemark wird dieses wohl häufig gemacht. Problem würde es werden, einen geeigneten Schlachter zufinden, aber man hätte weniger Probleme mit dem Tierschutzaspekt der Kastration.[/JUSTIFY]Ich kann mir vorstellen, das sich kleinere Schweinehälften auch leichter an Famlienhaushalte verkaufen lassen, weil die Menge einfach nicht so groß ist.

Was habt ihr für Erfahrungen?

Gruß Ralf
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Beitrag#2von Rouven » Sonntag 23. März 2008, 15:29

Moin Ralf,
ich züchte Angler Sattelschweine und die Schweine bringe ich mit ca. 1 Jahr zum Schlachter.
Die Fettschicht ist bei meiner Fütterung nicht sehr dick ... ca. 2cm würd ich sagen.
Ich füttere meine Schweine aber auch nicht mit viel Brot, nur die paar Scheiben, die im 2 Personenhaushalt anfallen. Viel Brot füttern ergibt eine dicke Fettschicht, früher nannte man die Tiere "Bäckerschweine". Auch sollte man nicht nur Gerstenschrot füttern.

An Schweinefutter bekommen die Schweine bei mir eine extra für mich angemischte Futtermischung ohne GVO.

Hoffe, dir weitergeholfen zu haben, falls noch Fragen sein sollten, kannst mich gern mal anrufen

Gruss Rouven
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Beitrag#3von Herwig » Montag 24. März 2008, 10:55

Ich züchte seit fast 8 Jahren Benthiemer Schweine.
Bei meiner Fütterung habe ich keine Probleme mit dem übermäßigen Fettansatz. Ich schlachte bei ca 120 kg.
Das Argument des Tierschutzes finde ich sehr doppelbödig, weil dann bei der Ebermast bis 75 kg sogenannte Tierkinder geschlachtet werden. Das wird richtige Tierschützer eher auf die Palme bringen als die Kastration unter Anestäsie. Außerdem ist es kein ausgewchsenes Fleisch.
Ebermast wird z.B. in der Schweiz in einem ziemlich großen Projekt durchgeführt.
Dazu gibt es hier schon einige Berichte im Forum, siehe Eber schlachten.

Ebenso ist zu überlegen, ob es sinnvoll ist, bei sogenannten Speckschweinen die Speckschwarte quasi wegzuzüchten. Speckschweine haben eine gewisse Speckschicht, und wer die nicht haben will, ist eindeutig mit Hybridrassen besser bedient.
Ich finde, wir gehen das Problem verkehrt an, wenn wir den Leuten letzlich Magerfleisch von Speckschweinen anbieten wollen. Ich verfüttere z.B. auch hin und wieder Brot und Abfall aus einer Biobäckerei und erhalte keine Bäckerschweine. Sogenannte Bäckerscheine wären die eines Bäckers, der hinten im Haus noch einen Stall hatte, in dem 2 Schweine nur von Altbrot ernährt wurden, das gab natürlich richtige Speckschicht. Aber Schweine in Auslauf und Freiland, die jeden Tag ein paar alte Brötchen bekommen, werden nicht zu fett.

Wir müssen den Leuten die Speckschicht als Delikatesse verkaufen und nicht als Übel, das führt unweigerlich dazu, das der Speck in Verruf gerät. Fett ist der Geschmacksträger, das Fleisch der alten Rassen enthält etwas mehr intramuskuläres Fett als das der Hybriden. Das ist ein Vorteil und kein Nachteil!!!!

Ich sage den Hausfrauen immer, sie sollen zum Schnitzel oder Kotelett kein Fett in die Pfanne tun zum Braten, sondern das Fleisch so einlegen, schon stimmt die Fettbilanz. Was nützt dem Verbraucher mageres Fleisch, wenn er zum Braten Fett dazugibt?
Wir können die Erzeugnisse der alten Rassen nur an den Mann oder die Frau bringen, wenn wir auch die Vorzüge herausarbeiten.
Viele behaupten immer die alten Schweinerassen sterben aus weil sie zu fett waren. Ich behaupte, sie sterben aus, weil sie langsamer wachsen, und der Züchter weniger verdient. Wenn wir uns nun den gleichen Methoden widmen wie in der Hybridzucht stehen wir bald wieder vor dem Aus. Lasst eure Schweine ein Jahr wachsen, verkauft reifes Fleisch mit dem Geschmacksträger Fett, auf Dauer werden die Verbraucher an er Qualität hängen bleiben.

Noch ein Wort zum Absatz:
Macht nicht den Fehler und versucht nur halbe Schweine zu verkaufen oder Sortenfleisch. Es gibt nur sehr wenige Menschen die eine derartige Bevorratung haben oder leisten können, bzw bleibt ihr auf dem Bauchfleisch, Pfötchen etc. sitzen.
Ich verkaufe Fleischpakete zu 5 oder 10 kg, kein Sortenfleisch.
Im Fleischpaket ist von allem etwas enthalten.
Weiterhin verkaufe ich Spezialitäten (veredelt)
Dosenwurst, Schmalz, Speck etc.
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Beitrag#4von Rouven » Montag 24. März 2008, 15:30

@ Herwig
genau das meinte ich mit Bäckerschweine ... ich habe meine ersten Versuche in der Schweinemast auch fast ausschliesslich mit Brot gefüttert ... ging total noch hinten los.
Jetzt bekommen die Schweine natürlich auch hin und wieder Brot, halt nicht im Übermaß
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Beitrag#5von knüllbergfarm » Montag 24. März 2008, 18:52

Wir haben hier keine Angler oder B- schweine (darf ich nich ausschreiben bin nich ihm Verein) aber genau was Herwig hier Schreibt mit der Speckschicht ist der punkt der Speck ist der Geschmakträger,
und enthält auch Nährstoffe und Vitamine auserdem ist das Fleisch viel gesünder wie von den Hybridrassen. Die haben diese eigenschaften nicht mehr Vitamine und Nährstoffe Intravinös einzulagern da weggezüchtet. Das ist auch keine behauptung das die alten Rassen langsamer wachsen das ist tatsache.
Das die Tiere langsamer wachsen ist kein nachteil sondern ein vorteil:
Wird das Bildgesund ernährt ist der Mensch auch gesund .
Gruss Thomas vone Knüllbergfarm
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Beitrag#6von knüllbergfarm » Montag 24. März 2008, 20:30

Hab ich vorhin vergessen :das langsamere Wachsen hat auch seine vorteile das Fleisch reift länger,
ausserden Schrumft es nich so zusammen wie bei den Hybridschweinen da es ja Speckhaltiger ist Bild.
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Beitrag#7von Herwig » Dienstag 25. März 2008, 11:12

@Rouven:
Ja so einiges Lehrgeld haben wir wohl schon alle gezahlt. Mir erging es ähnlich.

@Thomas:
Du hast natürlich recht mit deinen Anmerkungen, jedoch wäre ich vorsichtig mit der Behauptung, das das Fleisch der alten Rassen gesünder ist. Denn darüber gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg und ruckzuck hat man da eine Klage wegen Geschäftsschädigung von einem Schweinebaron an der Backe. Da musst du dann auf einmal ein Gesundheitsgen in dem Fleisch nachweisen, das ist unmöglich.
Es ist also wichtig nur nachgewisene Weisheiten zu verbreiten, sonst schädigen wir den Ruf der alten Rassen.



Wir haben leider gegen eine Waschbrettbauchgenaration anzukämpfen, die behauptet, das Übel in der Ernährung wäre das Fett. Ich halte das für ausgemachten Blödsinn, das Übel unserer Gesellschaft ist die mangelnde Bewegung um das Fett abzubauen. Zu Fette Kinder war in den 50er Jahren nicht das Problem, die haben sich halt bewegt und die Erwachsenen körperlich gearbeitet. Hätte ich vor 50 Jahren jemanden erzählt, das es einmal ganze Sporthallen geben wird in die die Menschen, nach getaner Arbeít strömen, um dort Fahrrad zu fahren ohne von der Stelle zu kommen, Rudern ohne Wasser und Landschaft, Treppen steigen ohne höher zu kommen, Laufen auf einem Förderband ohne Landschaft und Vogelgezwitscher, Pumpen ohne Wasser zu fördern etc. und dafür enormes Geld bezahlen. Man hätte das vermutlich für eine neue Art Straflager der Zukunft gehalten.
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Beitrag#8von ranulf » Dienstag 25. März 2008, 14:53

Moin, moin ihr alle,

Vielen dank für Eure rege Teilnahme.

Ein Problem ist, wenn man mehrere Schweine direktvermarkten will als Landwirt, darf nur 10 % seines Umsatzes mit verarbeitenden Fleischprodukten verdienen. Ist dies nicht der Fall kann es passieren, dass man gewerblich wird und unter die Handwerksauflagen, mit den entsprechenden Hygiene und Fachkunde Auflagen fällt.

Zum Thema Jungschweinemast. Eine Anästhesie bei von mir geplanten 100 Mastschweinen in Jahr, würde mir zu Teuer werden. Unabhängig davon, was für Risiko damit schwingt. Das Bezahlt mir kein Kunde. Die Jungschweine würden auch bei verhaltener Mast min. 4-5 Monate dauern und ein "gereiftes" Fleisch ergeben und nicht durch Soja getriebenes. Aber mit 25-30Kg. pro Hälfte hat man eine bessere haushaltsübliche Menge. Bei den Schafen ist man im Laufe der jahre auch im Gewicht runtergegangen, um eine ansprechende Qualität zu haben, der unterschiede macht sich dort auch in der Wachstumszeit bemerkbar. Meine Heidschnucken brauchen bei ca. gleichen Schlachtgewicht doppelt solange, aber bei schmaler Kost.

Dass ist nun auch meine Hoffnung bei der Jungschweinemast von Sattelschweinen, dass sie eine gute Fleischqualität, bei vernünftiger Futterverwertung bietet. Für Wurstwaren und Schinken ist bestimmt eine längere Mast sinnvoll. Mir ist gerade wichtig, dass das Schwein ein "Fettschwein" bleibt, aber trotzdem muss eine Mast auch Gewinn abwerfen, wenn ich einen Teil meins Einkommen mit den Schweinen erwirtschaften möchte. Ich lebe in einer sehr landwirtschaftlich geprägten Region, in der die Menschen nicht jeden "Fantasie" Preis für ein tolles Produkt bezahlt. Die Kunden vergleichen und sehen schon die Vorteile , aber nicht um jeden Preis. Mein Wunsch wäre es , wenn meine Nachbar aus dem Dorf bei mir kaufen . Die Nachbarn bezahlen aber nicht jeden Preis, sondern möchten ein gutes Preisleistungsverhältniß, d.h. aber nicht Discounterbillig.

Freue mich auf weitere Diskussionen.
Ralf
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Beitrag#9von schmidti » Dienstag 25. März 2008, 19:18

Hallo Ranulf,

erkläutere mal bitte, dass man bei den Schafen im Laufe der jahre auch im Gewicht runtergegangen ist, um eineansprechende Qualität zu haben.
Ich glaube die Mastlammrealität ist doch eher anders. Lammzeit im Dezember,
4 Monate nicht wiederkäuergerechte Mast, Kopf ab zu Ostern und niemals die Sonne gesehen.

Gespannte Grüße, schmidti
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Beitrag#10von knüllbergfarm » Mittwoch 26. März 2008, 08:38

Hallo ihr alle ist auch richtig was Herwig Schreibt das mit den Gehnen beim Mangalitza gibt es so ein Vorschungsprojekt da ist es nachgewiesen.Aber das ist hier nicht die Frage Rouven fragt ja jüngere Schweine Schlachten zulassen die nicht Kastrirt sind .Ich hab hier in einen Beitrag gelesen das man Eberfleisch in Deutschland nicht in umlauf bringen darf.Das mit den Jungtierschlachten ist so eine Sache für sich:Mastschweine werden ja auch schon mit 6Monaten Geschlachtet sind das keine Jungtiere?
Natürlich spricht man mit einer Schweinehälfte die nur ca 30-35 kg wiegt eher Familien an da nicht so gross.Das mit der Speckschicht ist bei den Jungschweinen die haben sie auch nur noch nicht so ausgeprägt.
Gruss Thomas und viel spass mit den Bildchern
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Beitrag#11von ranulf » Donnerstag 27. März 2008, 21:25

Moin, Moin
@schmidti


Als ich die ersten Lämmer vor 20 Jahren hatte, war es üblich die Lämmer mit einem gewicht von über 40 Kg zu verkaufen. Nun habe ich gelernt, daß es dafür beriets Abzüge gibt und ein Ausschlachtgewicht von 20 Kg angestrebt wird (d.h. ca. 35 Kg lebend)

Da, das Texel so ein Mammut unter den Schafen geworden ist und im Winter unmengen von Soja und anderen ungesunden Zeug verdrücken, kommen die Züchter mit zum Teil drei Monaten hin. Dieses finde ich nicht gut!!!!!! Bild, da warte ich doch lieber min. ein halbes Jahr und länger bei meinen Heidschnucken und nutze sie noch im Naturschutz, ohne Kraftfutter und ohne GVO!

Mein Frage bezog sich darauf, wie bekomme ich mit möglichst wenig Aufwand und in artgerechter Haltung gezogenes Mastschwein hin. Wenn ein Mastschwein ein Jahr alt wird, hat es bereits unmengen an "Erhaltungsfutter" aufgefuttert, ohne das es gewachsen ist. Mein Wunsch ist es eine Mast durch zuführen zwischen Turbomast und extensivster Haltung. Damit sich auch für den Verbraucher die Preisgestaltung vernünftig hält.

Schöne grüße
Ralf
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Beitrag#12von Rödertaler » Montag 22. Dezember 2008, 21:52

Hallo Ranulf, na wie siehts aus nach einem halben Jahr? Ich denke hundert Schweine direkt vermarkten ist ein schwieriges Unterfangen.
Ich hatte mir mal ausgedacht, die Sattelschwein-Züchter zu unterstützen, indem ich nicht selber züchte, sondern deren Ferkel kaufe. Es ist bei drei Versuchstieren geblieben. Wir haben die ziemlich konventionell gefüttert, im Innenstall, Gras, Schrot, Küchenabfälle, und die anfallende nicht verkehrsfähige Milch. So einen Speck hatte ich vorher noch nie gesehn, 4-5cm. Klar ist das auch mal schön, aber Geld ist damit nicht zu verdienen. Und die Leberwurst war sooo fettig.
Bei 75kg Schlachtgewicht nehm ich an, das das Ausschlacht-Verhältnis ziemlich ungünstig ist und die Kosten für das Schlachten eines kleinen Schweines sind auch nicht niedriger als bei einem großen. Nur das Ergebnis ist kleiner, und damit der Erlös und der Gewinn.
Je mehr ich mich mit den alten Rassen befasse, desto mehr stelle ich fest das es sehr schwierig ist damit etwas zu verdienen. und wenn das anders wäre, dann wären sie ja nicht so bedroht.

Ein Bio-Landwirt in der Nachbarschaft hat schwarz-weiße Schweine, Meißner Landschweine sagt er dazu. Ich kann nichts näheres dazu sagen. Er meint diese kommen mit der oben beschriebenen Fütterung besser zurecht.
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Beitrag#13von knüllbergfarm » Dienstag 23. Dezember 2008, 08:33

Hallo Rödertaler Meißner Schweine kannst du mal Fotos machen das interesirt uns.
Wenn du die Angler Sattelschweine ihm Innenstall gehalten hast ist das ganz klar das die soeinen dicken Speck hatten denen fehlt die bewegung die meisten alten Schweinerassen wurden als Weideschweine gezüchtet und gehalten,die Konventionele Schweinehaltung kamm erst ca 1960 auf da sind die Angler Sattelschweine nich für geeignet eine Speckschicht haben die immer ist halt ein Speckschwein,wir halten und Züchten Wollschweine und die haben nach 18 Moaten ca 3 cm dicken Speck und wir ferdinen damit Geld
weil es in letzter zeit wider immer mehr Menschen gibt die an ihre Ernährung und an die Tierhaltung denken


Gruss Thomas
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Beitrag#14von Rödertaler » Dienstag 23. Dezember 2008, 23:11

Thomas, Wieviele Schweine bringst Du im Jahr unters Volk?

Es gibt eine website www.meissner-schweine.de , auch grad erst entdeckt, das sind wohl die Deutschen veredelten Landschweine von früher. Die mit den Schlappohren. Schöne große Sauen auf den Fotos. weshalb die dann gescheckt sind bei meinem bekannten weiß ich auch nicht. Vielleicht Pietrain.
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Beitrag#15von torsten » Dienstag 23. Dezember 2008, 23:45

Hallo Rödertaler

Ich muß schon staunen Bild,ich wohne ja gleich in der Nähe dieses Hofes (Hofgut Pulsitz ca 35km entfernt und endecke und erfahre erst jetzt davon, ich werde mal versuchen mit denen Kontakt aufzunehmen bzw dort mal vorbeischauen. BildBild Also Danke für dein Tip. Gruß Torsten
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Beitrag#16von knüllbergfarm » Mittwoch 24. Dezember 2008, 11:49

Na die Schweine sind ja das Häslichste was es gibt Bild.Ich hab eigentlich an das Meißener Weideschwein gedacht.
Ist woll doch Ausgestorben Bild.Also darf Püncktchen doch bei uns bleiben.
Super von dir Rödertaler das du die Webseite gefunden hast.
Grunzende grüsse vone Wollschweinbande
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Beitrag#17von Rödertaler » Mittwoch 24. Dezember 2008, 16:48

[quote="knüllbergfarm"]Na die Schweine sind ja das Häslichste was es gibt Bild.

Die Geschmäcker sind halt verschieden. Ich hab jedenfalls die Schweine meiner Kindheit wiedergesehn. Und mein Vater hats genauso gemacht, einfach immer das größte längste Sauenferkel zur Weiterzucht behalten. Unsere Schweine waren als Fleisch-Schweine bekannt bei den individuellen Haltern. Leider läuft dieser Ferkelabsatz seit der Wende bei uns nicht mehr.
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Beitrag#18von knüllbergfarm » Mittwoch 24. Dezember 2008, 18:41

Wieviel Schweine wir unters Volk bringen hab ich ganz vergessen so an die Zehn übers Jahr, es sollen nächste Jahr mehr werden hoffe ich mal sehen wenn uns die Wirtschaftskrisse nicht auch erwischt.
Wie du schon sagst Geschmäcker sind verschieden ich wünsche dir viel erfolg wenn du dir die Meißner Schweine zulegen möchtest mit den Bildchern grunss grunss Thomas
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Beitrag#19von Rödertaler » Freitag 26. Dezember 2008, 12:53

Ich krieg Schweinezucht derzeit nicht organisiert. Alle Ferkel selber mästen geht aus Platzmangel nicht. Ferkel verkaufen sich im Frühjahr, wenn die Kleinbauern sich ein Ferkel für die Schlachtung im nächsten Winter eintun. Aber den zweiten Wurf im Herbst, den würde ich nicht los. Werd mir demnächst zwei Ferkel als Mastschweine bei meinem o.g. Bekannten holen, und mit ihm mal über diese Rasse reden.
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