zwiebeln als futtermittel

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zwiebeln als futtermittel

Beitrag#1von wuschel » Dienstag 3. Februar 2009, 19:50

Hallo!
Ich habe schon von Schäfern/Schafhaltern gehört die Zwiebeln füttern,weil sie aufgrund ihrer ätherischen Öle gut für Gesundheit und Wohlbefinden der Schafe sind.
Andererseits habe ich jetzt gelesen, dass Zwiebeln bei Wiederkäuern zu einer verkürzten Lebensdauer der roten Blutkörperchen und somit sogar zu Anämie führen.
Jetzt wollte ich, da ich selber nicht weiter weiß, mal eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema hören.
Kann es sein das der betreffende Wirkstoff durch Frost wirkungslos wird oder kommt es, wie so oft, auf die Menge an???

Gruß,
Wuschel.
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Beitrag#2von karinenhof » Dienstag 3. Februar 2009, 23:12

hallo Wuschel,

herzlich willkommen hier bei uns.
Ich habe keine Erfahrung mit der Massenfütterung von Zwiebeln. Derzeit bekommen unsere Wollis u.a. auch die Reste, die beim Gemüseputzen anfallen. Da ist unter anderem auch Lauch mit dabei. Unsere fressen das mit.

Gerne wird auch Knoblauch genommen. Wir haben aber davon keine Unmengen.

Hast Du denn so viele Zwiebeln, dass Du sie als "Alleinfutter" nehmen kannst?

Bildl fragende Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#3von wuschel » Mittwoch 4. Februar 2009, 07:20

Wir haben von unserem Chef einen ganzen Container auf den Hof gechüttet bekommen und wissen nun nicht ob wir sie verfüttern können, aber weg müssen sie auf jeden Fall. Da gerade Lammzeit ist bekommen unsere Schafe sonst ein Hafer-Lupinen Gemisch als Kraftfutter und Grassilage.
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Zwiebelkuchen backen?

Beitrag#4von Andreas » Mittwoch 4. Februar 2009, 22:08

Hallo Wuschel,
ich habe die Erfahrung gemacht das Schafe nichts fressen was ihnen ungut tut, es sei den sie hungern. Niemals sollte man das Futter plötzlich umstellen. Und natürlich immer auf genug Rohfaser (sprich gutes oder bestes Heu), zu achten. Ich kann mir nicht vorstellen das ´Schafe gerne große Mengen fressen werden aber wer weiß. Biete ihnen doch einfach mal ein paar an,du wirst sehen, ob sie sie mögen oder sogar gerne fressen. Wenn du anfängst mit der Futterumstellung achte besonders auf Durchfall und andere Verdauungsstörungen. Geht alles gut setze die Ration nach ein Paar Tagen etwas hoch, usw. Aber wie gesagt ich würde es nicht übertreiben.


Viele Grüße



Andreas
Sorry,Rechtschreibung kann ich gaaar nicht,
ich hoffe Ihr versteht trotzdem was ich meine.
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Beitrag#5von Dr.med.Wurst » Donnerstag 5. Februar 2009, 10:09

Hallo Wuschel, na wenns der Chef sagt Bild. Nee, ich bin auch der Meinung es gibt Futter, da hätten die Tiere lieber gar nichts fressen sollen. Vielleicht ein paar hingeben, wie es Andreas beschreibt, und in der zwischenzeit ist der Rest eh ungenießbar. Was habt ihr für ne Rasse usw, erzähl doch mal bißchen.
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Beitrag#6von wuschel » Samstag 7. Februar 2009, 00:48

Na das gehört eher nicht in dieses thema ... Bild
Was meint ihr muss ich dann im Sommer erwarten?Kirschen oder Eiswaffeln? Bild
Aber hat denn hier sonst keine Erfahrungen mit zwiebeln gemacht?
Danke euch erstmal!
LG,
Wuschel.
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Beitrag#7von schmidti » Samstag 7. Februar 2009, 07:56

Ich kann die Zwiebeln nur empfehlen. Leider stehen mir keine großen Mengen zur verfügung. In einer Schäferei, in der ich ein Praktikum gemacht habe werden sie in großer Menge verfüttert. Ein großer betrieb liefert die Ausschussware. Der Schäfermeister schwört drauf, auch wegen der Gesunderhaltung und vor allem wegen des Geruchs. Tatsächlich konnte ich feststellen, dass die Schafe einen Zwiebelduft an sich hatten. Dieser könnte helfen Ungeziefer fern zu halten.
Ich selbst muss die Zwiebeln kaufen, dass ist eigentlich zu teuer, aber wegen des Gesundheitsaspektes füttere ich ab und an welche, aber das sind eher homöopatische Dosen, also 10 kg je 100 Schafe und Woche.

Bildle Grüße, schmidti
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Zwiebeln

Beitrag#8von flor » Dienstag 7. Dezember 2010, 16:03

Hallo erst mal !

Bin hier ganz neu. Zum Thema. Zu meiner Zeit als Schäfer weiß ich das wir zu Ost Zeiten alles abgehütet habe was da war. Bei einen Schäfer Freund aus Calbe bei Magdeburg wurden sogar Zwiebeln nachgehütet. Ist alles eine Frage der gewöhnung. Vorhütten, hüten und nachhüten und abens im Stall gut Stroh, fertig. Ich bin übrings seit 1979 Schäfer. Heute leider nicht mehr aktiv. Es gibt nichts was es nicht gibt.Ach bei Schafen.

Gruß flor
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