ZIELE UNSERER SCHAFZUCHT -> Warum haltet/züchtet ihr Scha

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Re: ZIELE UNSERER SCHAFZUCHT -> Warum haltet/züchtet ihr

Beitrag#1von Angelika » Freitag 5. Februar 2010, 10:07

Tiger hat geschrieben:
ZIELE UNSERER SCHAFZUCHT -> Warum haltet/züchtet ihr Schafe?

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Hallo,
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Hallo Gregor, der text der in deinen ersten beitrag zwischen den Smileys steht ist viel zu klein zum Lesen.

Grüße,
Angelika
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Beitrag#2von Angelika » Freitag 5. Februar 2010, 10:40

Hallo Gregor,

jahaa.. das konnte man ja nicht sehen das das der gleiche text war... :D
dann habe ich ja nichts "verpaßt"

Grüße, Angelika
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Beitrag#3von karinenhof » Freitag 5. Februar 2010, 11:38

ich schreib noch etwas dazu, bin etwas in Eile.

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Beitrag#4von klosterbauer » Freitag 5. Februar 2010, 12:13

Hallo Gregor - Du hast erst gestern gepostet, und irgendwann muss mensch ja auch arbeiten .... und Schnee beseitigen .... und Tiere versorgen ... und Dachlawinen verhindern ....

Also sei nicht ungeduldig. Gerade Geduld kann man doch im Umgang mit Tieren lernen. Vor mir kommt jetzt auch nichts, da ich für den schnöden Mammon arbeite statt lange Antworten zu verfassen - aber
a) bin ich nicht verpflichtet, zu antworten und
b) muss Du nicht nach einem Tag schon grämend mich (und die anderen) auf den Sinn eines Forums aufmerksam machen.

Ich schätze, Du antwortest auch nicht auf jeden Post. Das macht auch nichts (s.o.).

Also bis bald in Ruhe grüßt
Peter aus dem Bergischen (der Bergische Löwe an den Tiger aus Österreich ...)

PS: Auf jeden Fall schreibe ich Dir keine PN, das gefällt Dir ja nicht ...
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Beitrag#5von Herwig » Freitag 5. Februar 2010, 17:56

Kurze Wortmeldung in Sachen Landschlag und Fleischschlag bei Schafen.

Landrassen sollten folgende Eigenschaften aufweisen:
Karges Futter gut umsetzen, Lange Beine für gute Marscheigenschaften, robuste Gesundheit für viel Draußen. Alles in Allem ein Schaf für die Hütehaltung der Schäfer.

Fleischrassen sind ideale Koppeltiere. Schlechte Springer, weil kurze Beine, setzen Kraftfutter in Fleisch um etc.


Ich persönlich halte gar nix von Haarschafen und beiteilige mich auch nicht an Diskussionen über diese. Von mir aus darf die jeder halten wo und wie er möchte, ich möchte damit nur eben nichts zu tun haben. Schafe ohne Wolle sind für mich keine Schafe und den Trend, auf Schafe umzusteigen die keine Wolle haben, halte ich für ziemlich abgedreht.

Schafe waren mal tolle 3 Nutzungs Viecher, gaben Fleisch, Wolle und Milch, heute verkommen sie zu sogenannten Rasenmähern. Damit hatte ich nie etwas am Hut und werde das auch nie haben.
Schafe als Rohstofflieferanten war nachhaltig, Syntetik aus Öl oder Baumwolle von Kindern in der 3 Welt gepflückt, ist nun die neue Alternative?
Es müssen dringend Absatzmärkte für Schafwolle oder der Verarbeitung erschlossen werden und nicht etwa Zuchtprogramme für Haarschafe mit Fördergeldern initiert werden. Sonst wird bei Schafen der gleiche Weg wie bei den Hybriden beschritten. Solche Sackgassen kennen wir doch schon...
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Beitrag#6von Herwig » Freitag 5. Februar 2010, 19:37

Über Schafwolle und deren Verwenung gibt es hier einen Thread.

Wolle muß auch wieder für Direktvermarkter eine Rolle spielen, darum haben wir eine Wollbörse initiiert, allerdings nur mit begrenztem Erfolg.

Schafzüchter sehen oftmals den Wert der Wolle selber nicht. Wenn man etwas verkaufen will, davon gehe ich aus, wenn man die Wolle seiner Shafe aufhebt, muß man sich auch um den Absatz kümmern. Viele Schafhalter sitzen einfach da und warten das der Herrgott Kundschaft schickt. Eigeninitiative ist gefragt, es gibt inzwischen wieder Spinnclubs, Handweber, Filzerinnen etc etc etc.
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Beitrag#7von Alex » Sonntag 7. Februar 2010, 00:51

Hallo,

ich halte neben meinem anderen Getier noch eine kleine Skuddenherde von 15 Muttertieren. Ich habe diese kleine Rasse gewählt weil sie mir relativer karger Kost zurechtkommen und für mich und meine Kinder leicht zu händeln sind, meine achtjährige Tochter hilft immer beim entwurmen usw. vorrangiger Nutzen ist das Fleisch, was bei den Skudden nicht so üppig ist, aber im Gegensatz u den Merinos viel besser schmeckt(Skuddensauerbraten mmmhh) Ausserdem haben sie ganu die richtige Größe um sie im Sommer am Spieß uberm Lagerfeuer zu braten. Die Wolle habe ich für meinen Garten als super Dünger und Mulchmaterial entdeckt. Hab mir auch ein Buch über Wollverarbeitung gekauft, bin aber bis jetzt noch nicht dazugekommen mal was auszprobieren. Allerdings von den Kosten her , verdienen tut man mit ihnen ja nicht mehr viel, zahle nur für meine kleinen Schäfchen 100 Euro in die Berufsgenossenschaft, wenn man dann noch scheren entwurmen Fütter usw. dazurechnet, mußn ich schon an die 10 Euro fürs Kilo verlangen. Verkaufe aber kaum was, weil ich habe eine große Familie und wir futtern fast alles selber, mache auch Bratwurst und Wiener usw. aus meinen Tieren. Meine Kinder haben auch alle Felle in ihren Betten, diesen Winter sehr vorteilhaft.

Aber wie du auch schreibst, der beruhigende Anblick meiner weidenden Tiere an einem Sommerabend mit herumspringenden Lämmchen ist unbezahlbar ( und ich glaube auch der Hauptgrund warum ich sie neben den Ziegen, die sind eigentlich rentabler rein finanziell gesehen, halte)

Freu mich schon auf die Lammzeit,

Alex
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Beitrag#8von karinenhof » Montag 8. Februar 2010, 22:58

hallo Gregor,

wenn Du hier viele Informationen über Nolana Zuchten lesen willst, bist Du in diesem Forum einfach mal falsch (die Antworten wurden Dir auch in einem anderen Forum schon gegeben). Wir versuchen alte Rassen zu erhalten und machen keine Kreuzungsversuche um damit weiterarbeiten.

Wir wollen die Soay Schafe in Ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Dazu gehört für mich auch die Vielfalt. Wir selektieren nach Rasseeigenschaften. Dazu gehören die typischen Merkmale wie z.B. heller Bauch, heller Spiegel, kurze Wolle, guter Wollwechsel und und und. Bei uns gehören auch Böcke mit weitem und nicht so weitem Gehörn (keine die im Hals einwachsen) dazu.

Unsere Schafe bekommen keine Gerste, kein Mais. Derzeit bekommen sie etwas knochenhartes BIO Brötchen zum anlocken, Heu so viel sie fressen mögen, ein paar Krümel Rübenschnitzel, Salz und Mineralleckstein zur freien Verfügung und Wasser. Sie haben eine große Wiese (die durch den Schnee aber nur zu 1/8 genutzt wird) und einen an 3 1/2 Seiten geschlossenen Unterstand.
Sie können entscheiden ob Sie draußen od. im Unterstand übernachten mögen.

Dadurch, dass der Schnee so verharscht ist, ist der Bewegungsradius derzeit recht klein. Frische Fichtenzweige sind eine willkommene Abwechslung und Beschäftigung.

Bei dem eisigkaltem - 20°C kaltem Wetter und dann noch kälterem Ostwind, sahen meine Wollmonster auch nicht wirklich glücklich aus. Inzwischen haben sie sich an die Temperaturen gewöhnt und ich merke ihnen kein "Unwohlsein" an.

Wenn man ganz klare Grenzen ziehen wollte, dann müste man sagen, dass nur Herdbuchzüchter Schafzüchter (od. auch andere Rassen, die hier nicht hingehören) sind. Alle anderen sind Schaf Halter.

Hört sich etwas ruppig an, ist aber so nicht gemeint.

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Beitrag#9von karinenhof » Dienstag 9. Februar 2010, 09:36

bei Interesse am Herdbuch schau mal hier:
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Gerne beantworten Dir die Fragen.


Ich habe nichts gegen Kreuzungstiere, bin aber stinkesauer, wenn jemand Kreuzungsversuche anstellt und die Ergebnisse dann wissentlich als "garantiert reinrassige" Zuchttiere verkauft.

Ich habe auch nichts gegen Schafhalter, die dann die Tiere schlachten.

Wir brauchen unsere Tiere für unseren Lebensunterhalt. Selber um qualitativ hochwertiges Fleisch zu haben und um Andere an diesem Genuss teilhaben zu lassen. Bei uns steht der Erhalt der Rasse im Vordergrund und nicht evt. ein kg mehr Schlachtgewicht.

Bei uns wird fast alles verwertet. Das Fleisch gegessen/ weiterverarbeitet, die Felle gegerbt, die Hörner liegen noch zur weiteren Verwendung da, die Knochen bekommen Hundebesitzer und die von uns nicht verwertbaren Innereien und Schlachtabschnitte kriegen unsere Katzen. Übrig bleibt eigendlich nur der Kopf und für den werden wir auch noch eine Verwendung finden.

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Beitrag#10von Conny » Dienstag 9. Februar 2010, 10:04

Unsere Schafköpfe verwerten die Hühner Bild Die picken alles ab, so dass zum Schluss der reine Knochen übrig bleibt. Haben wir sehr viele Köpfe, werden diese in einem großen Kessel ausgekocht und der Sud sowie das restliche Fleisch bekommen die Schweine. Darin wird ihr Futter eingeweicht.

Wir züchten Skudden, aber nicht herdbuchmässig. Sie leben ganzjährig in Offenstallhaltung. Als Nahrung bekommen sie im Winter Heu satt, gutes Futterstroh, Wasser, Salzleckstein und ab und dann als Leckerli hartes Brot oder auch mal Futterrüben. Kein Kraftfutter. Im Sommer weiden sie auf mind. 1 Hektar, welcher im Spätsommer auf drei Hektar erweitert wird. Wichtige Kriterien sind für mich z. B. Robustheit, Mütterlichkeit, usw.. Und wir schlachten auch für den Eigenbedarf unsere Schafe selber.

LG
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Beitrag#11von Herwig » Dienstag 9. Februar 2010, 10:10

Dennoch diskutieren wir hier nicht über Nolanaprojekte, weil sie mit unserem Anliegen nichts zu tun haben. Ich bin Schweinezüchter und zufällig auch Pädagoge, dennoch diskutiere ich hier keine pädagogischen Konzepte. Soll heißen, völlig egal wer sich am Nolana Projekt beteiligt, außer eine Erwähnung als Randnotiz interessiert es mich nicht.

Weiterhin ist für unsere Mitglieder Freilaufhaltung und somit artgerechte Haltung verpflichtend, somit wirst du hier keine Tipps bekommen die in Richtung Intensivhaltung gehen. (Spaltenboden, Stallmast etc)

Es ist mir klar das jede Rasse erzüchtet ist und das ist genau der Knackpunkt, jahrhundertelange Zucht hatte Hand und Fuß war wirtschaflich und hat in keine Sackgeasse geführt. Kreuzungen haben wenig mit Arterhaltung zu tun, Rückzüchtungen schon gar nicht. Ich sehe für mich keine Veranlassung sogenannte Gebrauchskreuzungen durchzuführen um Schafe angeblich zu verbessern. Wohin das führt sehe ich täglich in der Zeitung. Viel wichtiger ist es mir, die Robustheit und Anspruchslosigkeit der heutigen Rassen zu erhalten und zu fördern. Kreuzungen ergeben nur sehr selten brauchbare Tiere, meistens leiden sie an Empfindlichkeiten, die Anfangs nicht erkennbar sind. Mir sind Tiere, die etwas weniger Mastleistung haben, aber dafür weniger Kraftfutter oder Medikamente brauchen und bessere Muttern sind, zig mal lieber als ein fleischiges Texel mit Schwergeburten und somit geringer Aufzuchtrate. Menschen müssen doch mal dazulernen, auch wenn es schwer fällt und das ganze eigene Expansions- und Wachstumsgehabe damit über den Haufen geworfen wird! Es zählt nur das, was unter dem Strich steht und das rechnen sich viel zu viele schön.
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Beitrag#12von Angelika » Dienstag 9. Februar 2010, 11:56

Tiger hat geschrieben:Gibt es eigentlich auch Halter/Züchter unter uns die ihre Schafe in einer Art Gatterhaltung

und damit auch sehr extensiv halten so wie es

zum Beispiel beim Muffelwild üblich ist?

Ich glaube nicht das ich das mache -aber was ist damit gemeint ?



Also ich bin Schafhalter, und finde die Bezeichnung auch nicht abwertend. Ich habe keine Ambitionen irgendeiner Art, meine Schafe sollen nur Milch, Wolle und Fleisch produzieren.

Bezüglich Haarschafe fühle ich nicht ganz so stark wie Herwig, frage mich aber doch wozu das gut sein soll mit Schafen "ohne" Wolle... :shock: *guckt dum*
Rein Historisch und auf die Menschheitsgeschichte gesehen war Wolle doch unendlich wertvoll ! (hatten ja noch kein Polyester..)

Das Wolle heutzutage "nicht lohnt anzufassen" wie meine Freundin die 100 Schafe hat, sagt, ist furchtbar. Was für eine Verschwendung von Rohstoff.
Deswegen dann Schafe ohne Wolle zu züchten ist keine Alternative, wenn alles Erdöl alle ist brauchen wir wieder Wolle. Auch wenn das noch dauert.
Und die Flächen auf denen Baumwolle angebaut wird brauchen wir vielleicht später für den Anbau von Lebensmitteln.

>>Da es auch immer Menschen gibt die sich mit der Schafzucht ihr Gehalt aufbessern müssen, finde ich es in keinster Weise verwerflich wenn es zu Gebrauchskreuzungen kommt um witschaftlicher arbeiten zu können.<<

Daß bei Massen-fleischerzeugung die Wolle der Schafe nur ein kostenverursachendes Abfallprodukt ist, finde ich traurig. Und es beweist das bei der Fleischerzeugung im Großen was Falsch ist.


Also ich bin in dem Thread hier nicht ganz richtig, aber nunja, das Ziel meiner Zuchtauslese wird es sein das die Euter meiner Schafe gut handzumelken sind -wenn man mit Maschinen melkt wird das leicht übersehen, aber ich will meine Schafe leicht und gut mit der Hand melken können. Bei Ziegen vererbt sich das von Müttern auf Töchter, mal sehen wie das bei Schafen ist..
Ansonsten sollen sie dann robust, gesund und menschenbezogen sein.

Grüße,
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Beitrag#13von Angelika » Dienstag 9. Februar 2010, 15:42

Tiger hat geschrieben:@Herwig: ..."
Dennoch diskutieren wir hier nicht über Nolanaprojekte, weil sie mit unserem Anliegen nichts zu tun haben...."
..."Soll heißen, völlig egal wer sich am Nolana Projekt beteiligt, außer eine Erwähnung als Randnotiz interessiert es mich nicht..."
-> Traurig dass es dich nicht interressiert, wenn man etwas verändern will sollte man sich für beide Seiten interressieren!
..."Weiterhin ist für unsere Mitglieder Freilaufhaltung und somit artgerechte Haltung verpflichtend, somit wirst du hier keine Tipps bekommen die in Richtung Intensivhaltung gehen. (Spaltenboden, Stallmast etc)..."
->Das halte ich für engstirnig und nicht zielführend, dass du dir nicht einmal die Mühe machst über den Sinn und das eigentliche Thema nachzudenken!

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Intensivhaltung mit Stallmast und Spaltenboden ist mit der Erhaltung alter Kulturrassen, die robust sind und es bleiben sollen,
NICHT zu vereinbaren, das hat mit Engstirnigkeit GAR NICHTS zu tun.



Gatterhaltung: Tiere die zur Schlacht eingefangen werden müssen liefern eine schlechtere Fleischqualität.

@Tiger Mein Text:
>>Da es auch immer Menschen gibt die sich mit der Schafzucht ihr Gehalt aufbessern müssen, finde ich es in keinster Weise verwerflich wenn es zu Gebrauchskreuzungen kommt um witschaftlicher arbeiten zu können. Deine Frage/Antwort?
Daß bei Massen-fleischerzeugung die Wolle der Schafe nur ein kostenverursachendes Abfallprodukt ist, finde ich traurig. Und es beweist das bei der Fleischerzeugung im Großen was Falsch ist.
->Ich habe deine Frage oder das was du damit sagen willst nicht verstanden. >>
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Hab nix gefragt..
Ich verstand deinen text so daß Schafe ohne Wolle (die dann geschoren werden muß, was nur kostet ) heutzutage wirtschaftlicher sind als die traditionellen "wolligen"Fleischrassen.
Dagegen stelle ich dann meine Meinung das es schade ist das Wolle nur ein kostenverursachendes Abfallprodukt ist. Und das Züchtungen von woll-losen Schafen eine Sackgasse sind. Auch wenn es (jetzt) wirtschaftlich sinnvolle Gebrauchskreuzungen sind.


@Tiger
>>Wenn dir oder besser gesagt euch wirklich an dem Erhalt eurer (gefährdeten) Haustierrassen was liegt solltet ihr aufhören mein Thema als feindlich oder uninterressant einzustufen!
Ihr könnt die Chance nützen eure Ideen, Überlegungen, die Vorteile sowie wenn ihr ehrlich genug zu euch selbst seid auch die Nachteile der jeweiligen Schafrasse zu erläutern und zudem das Interresse für zukünftige Schafhalter/Züchter an der jeweiligen Rasse zu wecken.
Denn genau das trägt zur Erhaltung der "alten Haustierrassen" bei argumentieren und nicht starrsinnig zu sagen alles neue ist schlecht und wollen wir nicht.
Insbesondere von dir Herwig, der zudem noch Pädagoge ist hätte ich mehr Weitsicht erwartet! <<



Ich finde Dein Thema nicht feindlich oder uninteressant.
Aber die meisten hier haben mit ihren Tieren zu tun und nicht so viel Zeit für Theoretische Diskussionen um Schafzucht.
Und wir nützen täglich die "Chance" unsere Rassen zu erhalten indem wir den zugeschneiten Weg zum Stall freischippen und das eingefrorene Wasser austauschen.. :wink:
Und dann vergreifst Du Dich manchmal etwas im Tonfall. Und das ist nicht ganz und gar mit Uebereifrigkeit zu Erklären.


Tschüß,
Angelika
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Beitrag#14von Herwig » Dienstag 9. Februar 2010, 16:31

Da ich wohl straffe Gangweise im Ton tolleriere, aber keine Beleidigungen, habe ich Tiger außer Gefecht gesetzt. Karma unter 5, laut unserer Forenrichtlinie ist er damit gesperrt!

Die Inhalte in denen er mich erpresst hat und bedroht hat sind sichergestellt.
Bingo.
Allen anderen weiterhin viel Freude hier!
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Beitrag#15von karinenhof » Dienstag 9. Februar 2010, 17:36

hallo Gregor,

wir haben versucht, Dir auf nette Art und Weise zu erklären dass wir uns hier um den Erhalt alter Rassen kümmern. Wir haben uns hier gefunden weil uns verschiedene Zuchtprojekte, egal ob Tiere oder Pflanzen, nicht zusagen.

Wer das möchte, soll es tun. Wir nicht.

Wir haben K E I N Interesse an:
- Mast,
- oder/ und Spaltböden,
- oder/ und Massentierhaltung,
- oder/ und 1kg mehr Schlachtgewicht,
- oder/ und Kreuzungsversuche (weil wir genau die alten Rassen gut finden, so wie sie sind),
- oder/ und ....
- oder/ und ....

- oder/ und Dich zu ärgern oder gar zu mobben.

Ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass es Argumente gibt, die Dich überzeugen. Die Art, wie Du schreibest finde ich nicht immer passend.
Meinungsfreiheit ist für jeden gegeben. Wenn einer nicht über Zuchtprojekte schreiben will, kann er es einfach sein lassen. Ich toleriere das.

Die Karmapunkte werden von den Mitschreibern hier vergeben, nicht von Herwig. Anscheinend sind Teile Deiner Beiträge nicht so gut hier angekommen.

Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Schafhaltung

Beitrag#16von bienenoldie » Freitag 5. März 2010, 16:10

Ich habe mich 2000 für die Haltung von Skudden entschieden. Der Rasentraktor hatte seinen Geist aufgegeben und es war ideal, meine Frau von der Notwendigkeit, Schaf zu halten, zu überzeugen. Für Skudden habe ich mich entscheiden, weil sie auf der roten Liste stehen, klein und handlich sind und auch für meinen Rücken gut zu händeln. Hinzu kommt die Genügsamkeit, leichte und anspruchslose Haltung.
Für schlechtes Wetter haben sie einen dreiseitig geschlossenen Unterstand, in welchen ich sie auch einsperren kann durch eine besondere Konstruktion des Tores für die daneben liegende Wiese.
Futter im Winter: Heu, ab und zu Möhren. Ansonsten als Leckerli trockenes Brot, Apfelreste, Petersilie und was noch im Garten anfällt. Ich halte sie im Herdbuch, obwohl ich nur 4 habe. Aber damit ist die Reinheit der Rasse gewahrt. Die Lämmer verkaufe ich, allerdings ist der empfohlene Preis eigentlich nie für Lämmer zu bekommen.
Die liebsten Käufer sind die, die ein Herdbuchlamm für 20 Euro wollen und dann noch fragen, ob ich es ihnen in den Kofferraum packen kann:(( Logisch, dass ich sie zum nächsten Supermarkt schicke.
Wichtig für Skudden ist natürlich auch der Salzleckstein. BT-Impfung lasse ich machen, da 2 von ihnen schon mal erkrankt waren.
Im April kommen wieder Lämmer, mal sehen wie sie dieses Jahr werden.
Grüße an alle
bienenoldie
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Beitrag#17von Mittelerde » Freitag 5. März 2010, 18:35

Nabend,

ich hab mir mal die ganzenvorhergehenden Einträge durchgelesen und find mich da auch irgendwie wieder .... ich hab noch Kamerunschafe und bin auch ehr Schafhalter ... aber da ich ja in vielen Dingen schon Richtung Selbstversorgung gehe ..... hab ich mich mal umgeschaut und bin dann ja auch hier gelandet ..... ich werd mir jetzt Rauwollige Pommersche Landschafe zulegen und Herdenbuch züchten. Die sehen zum einen gut aus und zum anderen erfüllen sie auch meine Ansprürche, nämlich das sie (fast) keine haben Bild Bild Bild
Sicherlich werden das auch nicht die einzigen erhaltenswerten Tiere sein die ich mir zulege ....

Eine Frage stell ich mir jedoch: Wie war das bei Schafen früher???? als sie noch nicht vom Menschen geahlten wurden .... wer hat sie da geschoren ???? Bild Bild Ich denke mal das man zu Haarschafen stehen kann wie man will ... aber könnte es sein das die urspünglichen Schafe Haarschafe waren und ihnen die Wolle angezüchtet wurde ??????

Nur mal so in den Ram werf ......


Bildle Grüße

Ralf
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Beitrag#18von Herwig » Freitag 5. März 2010, 19:51

Klar ist Schafen die Wolle angezüchtet, Mufflons müssen nicht geschoren werden.

Darum geht es aber gar nicht!!!!!!!

Es geht um den Rohstoff Wolle, für den weder Erdöl noch Maisstärke gebraucht wird und zu dem viel komfortabeler ist. Wenn alle nun auf Haarschafe gehen, sterben die genetischen Reserven für Wollschafe aus und die damit verbundenen Vorzüge.
Haarschafe sind darum keine Alternative für mich, es sei denn ich wohne in AfrikaBild Da brauchen die Schafe keine Wolle und die Menschen keine Wollsocken.

Generell will ich bewährte Nutztiere erhalten und für mich sind die "neuen" Haarschafe ähnlich anzusehen wie die Hähnchen Masthybriden, Turbowachstumsschweine etc. alles nur ausgerichtet auf einen einzigen Nutzwert.
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Beitrag#19von Angelika » Samstag 6. März 2010, 02:26

Hallo,

so wie ich das sehe sind ja alle Nutztierrassen aus irgendwelchen Wildformen gezüchtet.
In den zwei Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte.
Und es sind die alten Nuttierrassen die wir erhalten wollen. Damit wir die nicht verlieren.
Wenn es später nur noch eine -hoch spezialisierte- Hybridrasse gibt, die perfekt auf die industrielle Nutzung angepasst ist, aber überzüchtet, genetisch instabil, ist, und die dann durch eine Epidemie, irgendeine neugemachte Krankheit wie z.B. BSE, dann ausstirbt, d.H. es gibt die dann nicht mehr, alle weg, alle tot. Dann müßten wir im Fall von Kühen z.B. irgendwelche Moschusoxen einfangen und von Vorne anfangen aus denen Milchkühe zu züchten... Wie viele Generationen würde das dauern..
Nur mal so als krasses Beispiel.

Also die ursprünglichen Wildformen gibts im Zoo oder im Naturreservat.

Die guten genügsamen, genetisch variationsreichen, alten und bewährten Nutztierrassen gibts in Archen.
Die sind in all den vielen Jahren der Menschheitsgeschichte entstanden, und wenn wir diesen Weg nicht (im Notfall) nochmal von vorne gehen wollen, dann müssen wir diese Rassen jetzt erhalten.
Also auch Wollschafe.

So sehe ich das. :D

Angelika
mit ihrem ersten, neugeborenen wolligen Milchschaflämmchen kuschelnd
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Beitrag#20von Mittelerde » Samstag 6. März 2010, 09:56

Guten Morgen,

is mir ja auch klar das die heuteigen Wollschafe mal so gezüchtet wurden .... und ich für mich bin ja auch zu dem Entschluß gekommen das RPL sinvoller sind als z.B. Kameruner ..... sonst wäre ich ja auch nicht hier Bild

und zudem ist das mit der Wolle eigentlich auch ehr ein Vorteil, wie Herwig ja schon sagt: Wolle braucht kein Erdöl ..... und es trägt sich auch viel angenehmer (was ich ja bestätigen kann)

@Herwig
Wenn die globale Erwärung (also nicht das weiße Zeug was da draußen grad wieder rum liegt) uns erreicht ... vielleicht brauchen wir dann auch keine Wollsocken mehr Bild Bild

@
Angelika
viel Spaß mit Deinem kleinen Kuschelschaf
Bild Bild


Schönen Tag noch

Bildle Grüße

Ralf
der jetzt noch mal Schnee schieben geht
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Beitrag#21von Angelika » Samstag 6. März 2010, 17:58

Mittelerde hat geschrieben:@
Angelika
viel Spaß mit Deinem kleinen Kuschelschaf
Bild Bild
Schönen Tag noch


Danke :D

Der Kleine ist echt süß und wir erwarten stündlich das nächste, sozusagen...

Ich würde ja ein Photo reinstellen -auch wenn das OT ist in diesem Thread- aber meine Digitalkamera ist aus der Steinzeit und macht nur so große Bilder und mein Computer und ich kriegen das nicht kleingerechnet :wink: -wir sind und nicht ganz einig wessen Schuld das ist, aber det klappt halt nich...

Angelika
wieder kuscheln gehend und schöne Wollsocken tragend
Ich wohne seit 1999 mit Mann und Kind in SuedSchweden, habe Gotlandskaninchen (Genbank), Milchschafe, 4 wunderbare Kater und eine Fjordstute.
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Beitrag#22von Mittelerde » Samstag 6. März 2010, 18:16

@Angelika

ich hätte da ein kleines Programm (176k) ...damit geht das super einfach ...

wenn Du mir Deine Emailadresse zukommen läßt dann schick ich es Dir


Bildle Grüße

Ralf
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Beitrag#23von Angelika » Samstag 6. März 2010, 19:32

Ralf,

Du hast Post. und Danke,
Angelika :D
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Beitrag#24von karinenhof » Dienstag 9. März 2010, 11:16

hallo Ralf,

unsere Schafe stammen aus Schottland. Sie haben Wolle, brauchen allerdings nicht geschoren werden. Durch den eigenständigen Wollwechsel im Frühjahr werden sie die Winterwolle los.

Die Tiere haben etwa die Größe von Skudden. Ich sehe darin inzwischen einige Vorteile.

1. ich kann sie gut händeln. Auch einen ausgewachsenen Bock kann ich fast mühelos umsetzten, um die Klauen zu schneiden.
2. der Verkauf an Fleisch ist immer im Paket. D.h. es wird jeweils ein halbes Tier zerlegt und in einzelne Stücke verpackt, verkauft. Ein Fleischpaket wiegt so um die 5-6 kg. Für mich der Vorteil, dass ich keine Rücken Bild od. Keulen "übrigbehalte"

Es gibt noch mehr Vorteile für mich. Aber die Wahl der Rasse kommt immer auf die persönlichen Befindlichkeiten an. Die Pommern gefallen mir auch.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
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Beitrag#25von Mittelerde » Dienstag 9. März 2010, 20:54

Hallo Karin,

ich hab auch ziemlich lange überlegt was ich anstatt der Kameruner für Schafe will .... letztendlich haben mir dei RPL einfach am besten gefallen Bild
Im April wird es dann so weit sein .... den derzeitigen Herrn Schaf werde ich bis dahin verarbeitet haben und meine zwei verbliebenen Zippen werden mit ihren Kleinen dann im Herbst fällig sein ...... Bild
und dannnnnn ..... werd ich in die Wollproduktion einsteigen ..... mal schaun wer mir dann da nen schönen Pullover draus macht .....

Bisher hab ich meine Schafe immer zu Salami, Schinken und Braten verarbeitet .... momentan räuchere ich grad die Schinken ....

Zum Verkauf bleibt da bei mir ehr wenig .... das meiste wird selber gegessen und dann auch das ein oder andere im Freundeskreis und an die Familie verschenkt ..... für mehr Schafe brauch ich halt auch mehr Platz ... mit 3600 qm is da schnell ein Ende .....
:smileyvieh: le Grüße aus Mittelerde

Ralf

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