Schmallenberg-Virus

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#26von klosterbauer » Dienstag 21. Februar 2012, 12:49

s.o. - durch die speziellen Leckschalen, den " Bergischen Schafspott", wie sie bei uns jetzt heißt ...
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#27von Alex » Dienstag 21. Februar 2012, 13:12

Hallo,

wo bekommt man den denn?

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#28von ArcheAhrbrueck » Samstag 25. Februar 2012, 17:04

Das würde mich auch interessieren. Wo bekommt man den?
Meine Lämmer bekommen alle ihre Willkommensspritze. Sonst habe ich zuviel Ärger :/

Meine 3 nächsten Damen haben jetzt alle aufgeeutert und sehen unten herum(geschwollene Scham) sehr nach baldiger Geburt aus.
Liegen auch alle drei vermehrt und watscheln vor sich hin.

Dumm nur das die noch alle Zeit haben.
Eine ist eventuell am 2.3. dran (wobei nachgedeckt zum 19.3.), da bin ich noch recht ruhig, aber die anderen Beiden definitiv erst zum 14 bzw 18. 3. beruhigt mich dann eher nicht so wirklich....Hoffe, es kommen noch gesunde Lämmer dabei rum.
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#29von klosterbauer » Sonntag 26. Februar 2012, 12:02

Ahoi - den Bergische Pott gobts wohl nur für Selbstabholer bei der Eichenhof-Schäferei (Tina und Hagen Fach)

Hier ein Link: www.eichenhof-landprodukte.de

Bis strackes
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#30von ArcheAhrbrueck » Sonntag 26. Februar 2012, 16:16

Schade, ich hatte irgendwie gehofft, die wären in die Großproduktion eingestiegen ;), wie kann man den Selen auf natürlichem Wege sonst zuführen?
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#31von Conny » Sonntag 26. Februar 2012, 19:56

Hallo,

meine Auen sind mit ihren Lammungen durch. 6 gesunde Lämmer, keine Totgeburten oder ähnliches. Was bin ich froh, zumal ganz Brandenburg jetzt mit dem Schmallenberg Virus befallen ist.

LG Conny
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#32von ArcheAhrbrueck » Montag 27. Februar 2012, 07:38

Das freut mich für dich, Conny. Solche Meldungen geben Hoffnung!
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#33von Dine » Montag 27. Februar 2012, 10:24

Hallo ihr Lieben,

@Conny: Herzlichen Glückwunsch, das sind wirklich gute Nachrichten!

@Christiane:
wie kann man den Selen auf natürlichem Wege sonst zuführen?

Ich hab mich mal (ohne Gewähr) in meinen "Pferdefütterung" von Helmut Meyer schlau gemacht zum Thema und bin dort auf Interessante paralellen zwischen Selenunterversorgung und Symptomen des Schmallenbergvirus gestossen. Was meint ihr dazu?

Im Meyer Seite 56 heißt es "Die Se-gehalte in Futtermitteln variieren erheblich in Abhängigkeit vom Boden (niedrige Gehalte auf sauren Standorten sowie Sand-, Moor-, Granitverwitterungs- und Schwemmlandböden), Düngungsintensität, Industrieimmissionen, Vegetationsstadium oder Konservierungsart.Leinsamen weisen oft hohe Se-Mengen (bis 3mg/kg) auf, während Hafer auf Se-armen Böden besonders niedrige Mengen enthält. Durch Trocknung bei hohen Temperaturen kann der Se-Gehalt abnehmen, da sich teilweise flüchtiger Selenwasserstoff bildet. In Trockenmagermilch oder Trockenhefe wurden z.T. extrem niedrige Se-Gehalte festgestellt. [...] Eine marginale subklinische Se-Unterversorgung schwächt die Infektionsabwehr. Schwerer Mangel führt außerdem zu degenerativen Skelett- und Herzmuskelveränderungen, besonders bei neugeborenen Fohlen in den ersten Tagen oder Wochen nach der Geburt, wenn tragende Stuten ungenügend mit Selen versorgt wurden. [...] Zur Vorbeuge eines Se-Mangels sind Se-haltige Mineralfutter (bis 1,5mg Se/100g [ACHTUNG, das sind die Werte für PFERDE! Die für SCHAFE kenne ich nicht!]), auf der Weide auch Se-haltige Lecksteine (bis 2,4mg Se/100g [Auch hier: ACHTUNG, das sind die Werte für PFERDE!]) einzusetzen. Zur Steigerung des Se-Gehaltes im Grünfutter war die Düngung mit 10-20g Se/ha (als Natriumselenat) erfolgreich."

Bevor zu solchem bestimmt erfolgversprechenden Methoden wie einer gezielten Düngung der Böden greife, rate ich aber zu einer gezielten Analyse der eigenen Böden durch einsenden einer Probe an ein geeignetes Labor. Die landwirtschaftlichen Labore sowie auch einige Universitäten bieten diese Dienste an. Einfach mal "Bodenanalyse" googeln.

Liebe Grüße,
Dine.
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#34von mangalitza » Mittwoch 29. Februar 2012, 10:32

aktuelle Liste der befallenen Betriebe nach Bundesländern (Stand 28-02-2012, 15:00)
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Bild

Ich hatte bisher Glück; 2 Thüringer Waldziegen je gesunde Zwillinge. Hoffentlcih geht es so weiter!!!
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#35von Alex » Donnerstag 1. März 2012, 00:00

Hallo,

bei mir waren die Geburten im Januar sehr zufriedenstellend, Diese Woche der Schreck innerhalb von fünf Tagen die zwite Frühgeburt, die erste war bei einer alten Ziege, heute aber bei einer guten gesunden mittleren Alters ,die bisher nie Probleme hatte beide Ziegen brauchen Antibiotika weils ihnen nicht gut ging. Die Alte hatte aufgeutert und gibt auch gut Milch, die heute hat keinen Tropfen. Die Frühgeburten werde ich morgen in die Pathologie fahren, dann weiß ich hoffentlich mehr, weil zwei Ziegen und meine fünf Ostfriesen haben das Lammen noch vor sich.

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#36von Conny » Donnerstag 1. März 2012, 17:35

Tut mir leid für dich und die Ziegen, Alex. Meine Altziege hatte leider auch eine frühe Totgeburt. Ihr gings danach gut, war fit und fraß gut. Vor einer Woche lag sie dann tot im Stall, gestorben in der Nacht, ohne irgendwelche vorherigen Anzeichen :(

LG
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#37von Alex » Donnerstag 1. März 2012, 22:49

Hallo,

bei meiner Alten(die ist zwölf) da hab ich mir noch nix gedacht, aber bei der gestern, dass gefällt mir nicht, bei der ersten hat das Penicillin gut angeschlagen die macht sich recht gut, die von gestern, ist nicht so schlecht, ist eigentlich gut beieinander, aber das Euter kommt gar nicht, sie gibt keine Milch, dass ist ein großer Verlust, weil sie steht mir jetzt monatelang umsonst und sie war sehr gut in der Leistung, werde sie diese Saison sehr vermissen.

Ich hoffe bei der Untersuchung kommt nix schreckliches raus und ich bleibe vor weiteren Verlusten verschont.

Alex
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#38von Mathias Vogt » Montag 12. März 2012, 18:50

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#39von klosterbauer » Dienstag 13. März 2012, 12:17

stimmt, "leerbleiben" bzw. viel später nachgedeckt - bei mir zieht sich die Lämmerei auch länger als sonst. Ein Mutterschaf ist "in meinem Beisein" erst im Dezember nochmal gedeckt worden ...

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#40von Mathias Vogt » Mittwoch 4. April 2012, 11:25

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#41von Uwe » Montag 9. April 2012, 09:41

Hallo,
gestern habe ich weitere Flaschenlämmer abgeholt und erfahren, dass überwiegend die Betriebe (zumindest hier im Norden) betroffen waren,
deren Lammungen im Zeitraum Dezember 2011 und Februar 2012 stattfanden.
Diejenigen, bei denen die Lammzeit ab März 2012 war sind nicht betroffen. War mir neu ...
Da waren die Gnitzen in der kritischen Phase wohl nicht mehr aktiv.
Wenn dem so ist könnte man ja entsprechend planen.
Hat jemand ähnliche Informationen/Erfahrungen??

EDIT 10.04.: Ich habe die Lesbarkeit mal etwas überarbeitet ...
Zuletzt geändert von Uwe am Dienstag 10. April 2012, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#42von klosterbauer » Dienstag 10. April 2012, 14:49

Ahoi

überwiegend im Norden ist vielleicht nicht so ganz richtig - bis auf Bayern hats alle ziemlich erwischt (in Bayern nur die Franken ..) - aber richtig ist auch bei uns: seit Februar sind die Lammungen o.k. - irgendwann im Frühherbst vergangenen Jahres war es den Gnitzen zu kalt zum Fliegen und Stechen. Zum Glück. Die Entwicklung siehst Du auch online beim Friedrich-Löffler-Institut.
Bis strackes

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#43von steinadlerehemann » Dienstag 10. April 2012, 20:21

Hallo Conny,
in Punkto Schmallenberg-Virus ist jetzt ein Lichtblick. Mein TA hat mir berichtet, dass es jetzt ein Mittel zum Impfen gibt, es wird getropft. Ich weiß noch nicht wie es heißt, aber man kann gerne meinen TA ansimsen, wer es wissen möchte. Es soll aber teuer sein.
Ich werde diese Tropfen auf alle Fälle mir holen, da ich in einer Woche schere. Und meine Wensleydale nicht grade nebenan zu bekommen sind.
Übrigens geht es endlich meinen Wensleydales gut - die letzten Spritzen sind gegeben. War auch lang genug - alle 2 Tag was zu spritzen.
Wenn Du mal ein Bild haben möchtest, stelle ich es Dir gerne ein.
Gesundheitlich geht es mir so lala...
LG
Christiane
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#44von Conny » Donnerstag 12. April 2012, 17:22

Hallo Christiane,

wäre schön, wenn du mal den Namen des Impfmittels nennen würde. Mir ist von einem Impfmittel bekannt, welches horrende Nebenwirkungen haben soll, ja sogar zum Tode der geimpften Tiere führen kann.

LG Conny
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#45von klosterbauer » Freitag 13. April 2012, 11:04

Hallo aus Gummersbach

jetzt muss ich noch mal schreiben. Also: Mir ist kein zugelassener Impfstoff bekannt. Wenn es so ist, müsste also Impfstoff importiert werden. Dürfen die das? Wenn es sich dabei um Impfstoffe handelt, die ähnliche - nicht gleiche (!) - Viren in Asien z.B. bekämpfen, dann hat Conny recht. Dabei muss man mit extremen Nebenwirkungen rechnen, die zu einem nicht gerade geringen Prozentsatz auch zum Tode führen.
Macht das Sinn? Ich bin das skeptisch. Ich setze eher auf Durchseuchen, wobei ich nicht genau weiß, ob und wie stark überhaupt eine Immunität aufgebaut wird. Aber Impfen scheint mir problematisch, da die Mütter die Infektion ja super überstehen - und wenn die immun werden, warum dann impfen?
Was ev. verabreicht wird, das wären homöopathische Mittel zur Stärkung der Immunabwehr. War das vielleicht gemeint? Aber das ist keine Impfung.
Soweit von mir - bis strackes grüßt
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#46von Mathias Vogt » Freitag 13. April 2012, 19:15

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#47von Conny » Samstag 14. April 2012, 18:45

Ein Impfstoff werde wegen der für die Zulassung notwendigen längeren Erprobungsphase auch an trächtigen Tieren nicht vor 2013 zur Verfügung stehen können, sagte Mettenleiter. Schon dieser Termin sei ein „sehr ehrgeiziges Ziel“. Es gebe Fortschritte bei der Erforschung und Diagnostik des Erregers, der während der Trächtigkeitsphase zu starken Missbildungen bei den Föten und zu Totgeburten führt. „Ein massentauglicher Test für den Nachweis von Antikörpern wird wohl in Kürze zur Verfügung stehen.“

Neuer Test erleichtert den Nachweis
Mit dem von französischen Forschern entwickelten Test werde der Nachweis deutlich erleichtert. „Bisher konnten wir das Virus nur direkt nachweisen – entweder in der akuten, rund einwöchigen Erkrankungsphase bei erwachsenen Tieren oder bei missgebildetem Nachwuchs“, sagte der Virologe. Der Test ermögliche es nun, auch ehemals infizierte Tiere anhand der gebildeten Antikörper zu erkennen.

Die angekündigte Meldepflicht für das Schmallenberg-Virus soll am 30. März im Bundesrat formal beschlossen werden. In der Praxis gingen schon jetzt tagesaktuelle Meldungen von Ländern und Behörden beim FLI ein, wie ein Sprecher des Bundesagrarministeriums in Berlin sagte. Deutschland setze sich weiter für eine EU-weite Meldepflicht ein. Dies solle eine genauere Beobachtung gewährleisten und wäre auch Grundlage für mögliche Entschädigungszahlungen.

Quelle:
FOCUS Online: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Man geht davon aus, dass der Virus, ähnlich wie andere Orthobunyaviren über Stechmücken übertragen wird. „Die einzige Möglichkeit der Vorbeuge hätte im Sommer und Herbst in der Behandlung mit Mitteln zur Abwehr der Stechmücken (Repellentien) bestanden, als das Problem aber noch nicht bekannt war“, so der Geschäftsführer des Schafzuchtverbands NRW, Dr. Ernst Brüggemann letzte Woche gegenüber dem Agrarfachmagazin top agrar. Ob in Zukunft ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird, der bei rechtzeitiger Impfung, der Krankheit vorbeugt, ist fraglich. Ein verwandter Impfstoff aus Japan gegen einen anderen Orthobunyavirus zeige solch erhebliche Nebenwirkungen, dass er nicht in Frage käme, so der Schafzuchtverband. Die Japaner würden selbst meist auf eine Durchseuchung der Bestände setzen.

Quelle:
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#48von klosterbauer » Sonntag 15. April 2012, 11:17

sag ich doch ...

Wir werden künftig die Deckzeiten nach der Mückensituation einrichten ...

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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#49von steinadlerehemann » Sonntag 15. April 2012, 23:35

Hallo Conny,
da ich die Adresse hier nicht einstellen möchte, habe ich Dir eine PN geschickt. Du kannst ihn anrufen.
Er gibt gerne Auskunft.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es ein Impfstoff zum Tropfen. Will aber nichts Falsches hier kundtun,
daher rufe dort bitte an.
Tu es aber bitte, da er in Urlaub ist vom 4.-17. Mai. Ich denke, es ist für viele hier interessant, ob es wirkt, wie es wirkt usw.
Ich habe meine Süßen trotz allem auch in diesem Jahr gegen Blauzunge impfen lassen, da in der Nachbarschaft Fälle bekannt waren. Diese aber nicht amtlich gemacht wurden.
Ich habe in diesem Jahr 4 Lämmer Conny, aber noch nicht von den Wensleydales. Die sind ja mal gerade gesundet. Und müssen aufholen.
Meine Bilder suche ich noch und setze sie dann später ein. Sind irgendwo im PC - stöhn...
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Re: Schmallenberg-Virus

Beitrag#50von Conny » Montag 16. April 2012, 12:07

Hallo Christiane,

habe bitte Verständnis dafür, dass ich den TA nicht anrufen werde. Könnte ich auch gar nicht, deine PN ist nicht angekommen.

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