Schafwolle, wohin damit??

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Beitrag#101von Nerjyana » Dienstag 4. Mai 2010, 10:14

Hallo Ihr Lieben Bild

Zunächst einmal: Ich bin begeistert Bild Ich hätte nicht gedacht, dass es sooooo viele Menschen gibt, die darum bemüht sind Artenvielfalt und traditionelles Handwerk zu bewahren und gleichzeitig die Wertschätzung dessen fördern wollen.

Es wurde weiter vorn kurz angesprochen: die Mittelalterszene ist generell sehr interessiert an jedweder Art von Naturprodukten, so auch an Schafswolle. Diese wird gebraucht für die eigenen Handarbeiten wie das Nadelbinden oder Brettchenweben. Es existiert hier m.E. ein hoher Bedarf an natürlichen Fasern wie Schafswolle, Leinen- und Hanfgarne, ungefärbt oder pflanzengefärbt, gesponnen oder ungesponnen. Teilweise ist auch die Bereitschaft vorhanden, hier einen angemessenen Preis zu zahlen.

Mein Mann und ich sind gerade dabei einen kleinen Laden mit (in der Hauptsache, aber nicht nur) mittelalterlichen Holzarbeiten und Materialien und Werkzeugen für Handarbeiten sowie nadelgebundenen und brettchengewebten Waren aufzubauen. In diesem Zusammenhang sind wir auf der Suche nach Lieferanten, die uns gesponnene und ungefärbte Wolle verkaufen können.

Auch uns ist es wichtig, regionale Anbieter zu unterstützen und natürliche Rohstoffe zu verwenden, einen guten Preis zu zahlen und einen guten Preis zu erzielen. Insofern kann ich die Werterhaltung unserer/Eurer Waren nur unterstützen.

Gerne nehme ich Eure Angebote entgegen Bild

Liebe Grüße

Nerjy
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Kundensicht

Beitrag#102von plaetzchenwolf » Donnerstag 6. Mai 2010, 12:39

Aus Kundensicht darf ich evtl. anfügen, besteht immer Bedarf an selbstgestrickten Socken- ob für den Sommer (etwas kürzer) oder den Winter (bis etwas über die Wade) und an Strickjäckchen, die man zuknöpfen kann. (Für drinnen, aber auch für draussen, in der Übergangszeit getragen)
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Beitrag#103von Nerjyana » Montag 10. Mai 2010, 10:13

Vielen Dank für die Info, Plätzchenwolf Bild

Ich nehme aber mal an, dabei handelt es sich nicht um Strickwaren für die Mittelalterszene?

Liebe Grüße

Nerjy
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ja und nein

Beitrag#104von plaetzchenwolf » Dienstag 1. Juni 2010, 09:21

Ja und nein, Strickwaren kommen eigentlich nie aus der Mode, ob beim Mittelaltermarkt oder Zuhause - die "Übergangszeit" hat gerne
das typische Hausmann's Strickjäckchen, das warm hält und keiner Mode unterworfen wird.
Wer einmal selbstgestrickte Socken im Schrank hatte, will darauf nicht mehr verzichten!
(Wenn die Füße kalt sind, ist das ganze Kerlchen kalt)
Die Wolle muß ihren Weg über das Waschen, kämmen, haspeln und spinnen gehen, - eigentlich ein feines Hobby, das sinnvoll ist wie kaum
ein anderes. Die anschließende "Vermarktung" kann ein Profi machen oder im Tausch von "privat an privat".
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Beitrag#105von Herwig » Freitag 27. August 2010, 16:29

Schafwolle als Dünger einzusetzen scheint nun auch die Wissenschaft zu interessieren.
Es werden Schafwollpellets angeboten als Düngemittel.
Guckst und staunst du hier:

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Beitrag#106von froschmarkus » Freitag 3. September 2010, 04:12

Hallo an alle hier im Forum

Ich suche schon sehr lange nach einer kostengünstigen Kardiermaschiene.
Hat vieleicht jemand hier aus dem Forum noch eine, oder kennt jemand eine Person der noch soeine alte Handmaschiene hat und zu vernünftigen Preisen verkaufen will?
Ich binn über jede PN dankbar.

Viele Grüße

Udo
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Beitrag#107von Nerjyana » Freitag 3. September 2010, 09:44

Mit gebrauchten Kardiermaschinen kann ich Dir nicht weiter helfen, aber hier gibt es eine recht günstige neue: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

LG

Nerjy
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Beitrag#108von milchschaf » Sonntag 5. September 2010, 19:10

der link geht leider nicht
lg martina
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Hallo Nerjy

Beitrag#109von froschmarkus » Sonntag 5. September 2010, 21:20

Nerjyana hat geschrieben:Mit gebrauchten Kardiermaschinen kann ich Dir nicht weiter helfen, aber hier gibt es eine recht günstige neue: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

LG

Nerjy


Hallo Nerjy

Vielen Dank für Deine Antwort.
Habe einige Zeit gebraucht bis ich die Seiten aufmachen konnte. Wenn man das so eingibt erscheint immer Error. Hab s aber geschafft. Super Adresse und auch preislich alles im Rahmen, aber für mich momentan doch noch zu teuer. Stecke mitten im Ausbau von meinem alten Bauernhaus und da ist das nicht möglich.
Hoffe immer noch das vieleicht doch noch einer mir eine gebrauchte verkaufen kann.

Viele Grüße Bild

Udo
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Beitrag#110von Nerjyana » Donnerstag 9. September 2010, 14:21

Oha, Du hast Recht -.- Blöd, entschuldige bitte Bild

Sollte ich etwas von einer gebrauchten Machien finden, informiere ich Dich Bild
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Beitrag#111von steinadlerehemann » Donnerstag 16. September 2010, 07:40

Moin,
Kardiermaschine guckst Du hier
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oder
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Gibt auch noch ne Dritte, weiß aber nicht, ob die zu klein ist.
Denke bei Vater Google wirst Du auch fündig.

LG
Christiane
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Beitrag#112von schmidti » Donnerstag 18. November 2010, 18:27

Liebe Mitstreiter,

ich möchte nochmal auf Herwig`s Hinweis mit den Schafwollpellets zurückkommen. Habe diese Woche ca. 1t Locken, verschmutzte Wolle

und schlechte Wollqualitäten (von der Lohnschur) abgeliefert und Düngepellets im Rahmen eines Kompensationsgeschäftes erhalten.

Die Pellets sind BIO zertifiziert. Es handelt sich im wesentlichen um einen N Langzeitdünger, besonders zu empfehlen für Obstgehölze,

Gemüse und Zimmerpflanzen. Die Stickstoffverfügbarkeit hält ein Jahr. Die Pellets sind zusätzlich in der Lage Wasser zu speichern!

Super Sache, das! Ich stell das wohl auch mal im Marktplatz ein.

Bildische Grüße, schmidti
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Schafwolle-Dämmen

Beitrag#113von flor » Montag 27. Dezember 2010, 17:35

Hallo Herwig !

Man kann viel aus Schafwolle machen aber es kann nicht jeder alles aus Schafwolle machen. Kunst kommt vom können. Man kann ganz einfach aus Schafwolle und ein paar Holzplatten eingene Dämmplatten herstellen. Dafür muß die Wolle nicht unbedingt gewaschen sein. Es gibt große Firmen die daraus mit einigen Aufwand teure Dämmstoffe herstellen für den Ökö-Bau. Oder man verwendet zb. beim Dachausbau, Stallbau etc. kein Künstlichen Dämm M. und verwendet dafür Schafwolle. Langlebig und Biologisch Abbaubar. Dämmen tut es auch. (Isowoll)

Gruß Flor
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Beitrag#114von la-pastorella » Dienstag 28. Dezember 2010, 20:22

Ich habe Schafe, ich habe Wolle und ich habe Wollprodukte. Wer alles von Hand machen woll, hat einen schlechten Stundenlohn. Wer produzieren lassen will, hat das Probem der Logistik. Fast alle wollverarbeitenden Manufakturen sind dahin. Es gibt nur wenige, die mit den kleinen Mengen, die unsere seltenen Rassen zusammen bekommen, arbeiten. Es gibt aber noch welche, die auch mit den unterschiedlichen Wollqualitäten klar kommen. Zudem muss man alles selbst organisieren, auswählen, vorfinanzieren, vermarkten.
Lässt man waschen & kardieren und verkauft die Wolle, muss man mindesten 22-25 Euro je Kilo Wolle haben, sonst kann man es gleich lassen. Der Stand, Standmiete, Tüten, Werbung, Benzin.... - das kommt zum Scheren und Sortieren ja noch dazu.
Wenn da alles läuft, und die Kundschaft das versteht, kann es klappen. Ist viel Arbeit, kommt aber in Schwung. Ausgesprochen schwierig ist es, wenn der Nachbar mit Dumpingpreisen arbeitet, weil er sein Geld anderweitig verdient. Da man viel Vorfinanzieren muss, machen es aber die wenigsten. Zusammenarbeiten hilft. Es gibt einige Züchtergemeinschaften, da funktioniert das gut, bei anderen klappert es.

Ich mach mein Wollprojekt seit 3 Jahren selbst, weil es mit den Mitstreitern dann doch nicht geplappt hat (wie gesagt, Vorfinanzierung!) und wir dann auch umgezogen sind. Hier hat niemand meine Rassen und wir arbeiten sozusagen "sortenrein".

Habe dazu auch sehr unterschiedliche Erfahrung mit verschiedenen Märkten in verschiedenen Regionen. Auch das muss passen. Und Menschen müssen lernen können, welche Qualität sie kaufen und wo das wächst.

Wie gesagt, am problematischesten sind Preise, die die Herstellung und die Vermarktung nicht finanzieren. Wer das macht, schadet der ganzen Geschichte und treibt auch die Manufakturen in den Ruin!
Konkurrieren mit dem Weltmarkt können wir sowieso nicht. Wir können nur begreiflich machen, dass unser Produkt qualitativ was taugt (muss es natürlich auch!!), regional erzeugt wird und regionle Arbeitsplätze und Manufakturen erhält, Kulturlandschaft pflegt und damit die Erholungslandschaft der Käufer/innen (!!) und alte Rassen am Leben hält. Es gibt viele Leute, denen ist das egal - es gibt aber genügend, die das honorieren. DIE brauchen wir und die unterstützen auch unsere Erhaltungszuchten. Ideell und praktisch beim Einkauf.

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Mini-Mills

Beitrag#115von Jennifer » Dienstag 28. Dezember 2010, 22:35

Durch la-Pastorella's Beitrag erinnert, habe ich eine kleine Idee zu "Verstreuen": in England ....so sagt man....gibt es sog. Mini-Mills, das sind kleine wollverarbeitende Manufakturen mit Maschienen die alle in eine 40x10 m Halle passen und das von der Wollwäsche mit resyclingswasser über die Bandkarde, hin zum Spinner, Wollwickler, Filzer, ..... Es ist seit Jahren die einzige Kleinproduktion im modernisierten Sinne, die auf einzelne Rassen, einzelne Kunden, einzelne Wollqualitäten sich einstellen kann: Hund, Lama, Angora, Mohair, Schaf...
Wie gesagt, in England laufen einige dieser Mills in Kleinbetrieb- Verhältnissen. Die Maschienen selbst werden in Kanada hergestellt und von dort bezogen, einzeln oder als ganze Mill-Einheit! Stolze Preise aber fantastisch zu sehen!
Seit 5 Jahren suchen 2 Regionen hier in Frankreich mit speziell Wollverarbeitenden Initiativen Subventionsgelder aus Europa zu bekommen, um solch eine Mühle zu kaufen.
Manchmal gibt es auch Secon-hand Maschienen ... , bon...es ist halt was zum träumen.Jennifer
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Beitrag#116von schmidti » Mittwoch 29. Dezember 2010, 19:06

Hallo, ich habe einen Tip in dieser RichtungBild

Diese Maschienen gibt`s nicht nur in GB sondern auch in AmerikaBild, zumindest gleich danebenBild

Guckst Du www.naturfasermuehle.de, die bieten all diese Sachen mit genau so einer MaschieneBild


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Beitrag#117von la-pastorella » Freitag 31. Dezember 2010, 16:17

Gutes Angebot, die Naturfasermühle. Allerdings fast zu teuer, um die Ware dann noch weiterzuverkaufen.
Aber danke für den Tipp
Grüße
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Beitrag#118von Jennifer » Montag 10. Januar 2011, 22:07

Also, wen es nun wirklich interessiert: ich habe mit den canadischen Herstellern wieder Kontakt aufgenommen, es gibt gerade eine ganze Maschinenkette aus England secon-hand zu haben!!!!!!!!!!!!
Das Ehepaar will aus altersgründen eine voll funktionffähige Mini-Mill abgeben für 1/3 DES NEUPREISES.
55.000.- engl. Pfund sind gefragt....
Das Angebot steht....
Für alle weiteren Auskünfte oder mail-weiterleiten, bitte sich melden.
WOW!
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Beitrag#119von karinenhof » Dienstag 11. Januar 2011, 09:58

lt. Währungsrechner ca. 66.000,- Euro. Leider für mich viel zu viel.

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Beitrag#120von Herwig » Dienstag 11. Januar 2011, 10:28

Karin da ist auch der Transport noch nicht drin, ich hatte mir so 70 000 errechnet.

Da muss man echt sehen, wie alt man werden will, um das als Profit zu erwirtschaften.

Sowas wäre etwas für eine Genossenschaft oder ähnliche WG Struktur...

Könnte man vielleicht denen anbieten: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Oder es tun sich eben ein paar Leute als GmbH zusammen.
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Beitrag#121von karinenhof » Dienstag 11. Januar 2011, 10:42

tja, oder die Bildler legen zusammen und ich sponsore die Fläche.

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Beitrag#122von schmidti » Dienstag 11. Januar 2011, 19:08

Pardon, aber warum wollt ihr lieber eine Maschine kaufen anstatt die Wolle bei einem Dienstleister verarbeiten zu lassen?

Für € 66.000,- kann man sicher eine Menge Vliese verarbeiten lassen! Ist denn die Naturfasermühle tatsächlich so teuer?

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Beitrag#123von karinenhof » Donnerstag 13. Januar 2011, 18:18

ja Schmitti. Wirklich ca. 3x so teuer wie die zwei Anderen, die ich getestet habe.

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Beitrag#124von Jennifer » Freitag 14. Januar 2011, 12:37

Bonjour Karin, welche zwei anderen? Es wäre wunderbar, Alternativen zu kennen!!!!!
Ich suche dringend eine Bandkarde und einige andere Maschinen.... aber die canadische Variante ist einfach zu zwingend, um rentabel zu sein, ein eigenes Unternehmen, und hier wäre es einfach eine weitere Aktivität.Dank für die Orientierung, Grüße Jennifer
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Beitrag#125von la-pastorella » Freitag 14. Januar 2011, 18:24

Die Naturfasermühle hat tolle Angebote, weil Sie quasi fast jede tierische Faser in Kleinstmengen (!!!) verarbeitet. Für den privaten Tierhalter mit begrenztem Tierbestand eine gute Sache.
Das wäre für mich vor 5 Jahren durchaus eine Alternative gewesen, auch als Test, wie die Fasern meiner Tiere überhaupt rauskommen.
Inzwischen habe ich meine Herde so weit aufgestockt und die Testphase anderweitig durchlaufen - also so viel Wollmenge beieinander, dass ich auch weiter verarbeiten lassen kann und will. Da brauche es i.d.R. 30-50 Kilo.

Wie gesagt, für den Kleinbestandzüchter durchaus eine Alternative.

Gruß
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